Mini-USB-Stick Test 2018

Die besten Mini-USB-Sticks im Überblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Wie der Name bereits vermuten lässt, ist ein Mini-USB-Stick eine kleinere Variante des USB-Sticks in der normalen Größe. Die kleinen Modelle eignen sich gut für den Schlüsselbund oder die Nutzung an mobilen Endgeräten. Im Vergleich zum großen Bruder unterscheiden sich die kleinen Geräte lediglich in der Speicherkapazität.
  • Aktuell halten Sie einen Mini-USB-Stick mit bis zu 128 GB an Speicherplatz. Die Großen schaffen gut das Doppelte. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich für beide Modellarten die Speicherfähigkgeit in Zukunft erhöhen wird. Die neueren Geräte sind in der Lage, immer mehr Daten aufzunehmen.
  • Für einen Mini-USB-Stick-Vergleich ist vor allem auf die Größe des Modells zu achten. Oft sind Steckplätze nah beieinander und es ist nicht möglich, zwei normale Sticks gleichzeitig zu nutzen – dank der Mini-Versionen ist dies jedoch kein Problem.

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Ohne digitale Daten kommen wir heute nicht mehr aus. Sowohl im privaten als auch im professionellen Umfeld sind sie relevant. Ein USB-Stick erlaubt es uns, alle wichtigen Digital-Informationen bequem von einem Ort zum anderen zu transportieren. Ob Sie Arbeitsunterlagen oder Musik und Filme darauf speichern, spielt dabei keine Rolle. Der klassische USB-Stick geht jedoch gern mal in den Tiefen der Handtasche oder irgendwo im Auto verloren. Mit einem Mini-USB-Stick lässt sich dies verhindern, indem er zum Beispiel am Schlüsselbund aufbewahrt wird.

Das ist aber nicht der einzige Vorteil, der in einem Mini-USB-Stick-Vergleich 2018 deutlich wird. Aber warum ist der Mini-Stick eine gute Wahl? Und was sollten Sie bei einem Kauf beachten? Wir haben alle wichtigen Informationen rund um das Thema für Sie zusammengetragen. So können Sie einen individuellen Mini-USB-Stick-Test durchführen.

1. Klein aber oho – Mini-USB-Sticks können überzeugen

Der Mini-USB-Stick ist noch nicht allzu lange im Umlauf. Denn bis zum Jahr 2010 war die benötigte Technologie schlichtweg nicht gut genug, um einen super kleinen USB-Stick zu kreieren. Heute sind die Datenträger allerdings dermaßen geschrumpft, dass sie quasi nur noch aus dem Einsteckstück für den USB-Port bestehen.

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Die Sticks sind heute nicht viel größer als ein Fingernagel.

Die Daten werden auf einer sogenannten Platine hinterlegt. Diese wird innerhalb des USB-Anschlusses untergebracht und mit dem Stick in das Lesegerät eingesteckt:

 

  • Laptop
  • Tablet
  • Desktop-PC
  • Und so weiter

 

Im Mini-USB-Stick-Vergleich werden Sie jedoch viele Modelle sehen, die nicht nur aus einem USB-Anschluss bestehen. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Sticks zu leicht verloren gehen, wenn sie zu klein sind.

Achtung: Den Mini-USB nicht ohne Schutzkappe in die Tasche oder an einem anderen Ort aufbewahren. Setzen sich Staub und Schmutz innerhalb des Anschlusses fest, kann eine Datenübertragung verhindert werden. Bei einer Reinigung kann die Platine leicht beschädigt werden und eine Datenspeicherung ist nicht mehr möglich.

2. Mini-USB-Stick-Arten: Der Anschluss macht den Unterschied

Sie erhalten die USB-Sticks in allen Größen in diversen Versionen. Jede Version hat dabei, leicht abweichende Spezifikationen zu bieten.

USB-Version

Beschreibung

USB 2.0 Bis in das Jahr 2008 war der USB 2.0 der einzige USB-Standard. Bis heute nutzen eine Vielzahl von Geräten entsprechende Stecker und Hubs. Die Übertragungsleistung für einen USB-2.0-Anschluss liegt bei 480 Mbit/s.
Auch wenn dies ausreichend schnell für die Handhabung im Alltag ist, sind höhere Standards bis zu 10 Mal schneller.
USB 3.0 Seit 2008 erhalten Sie auch Geräte mit dem schnellen USB-3.0-Standard. Diese sichern mit einem passenden Hub eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 5 Gbit/s. Die neuere Version 3.1. kann sogar mit bis zu 10 Gbit/s aufwarten.
Im Mini-USB-Stick-Vergleich zeigt sich aber, dass die tatsächliche Lese- und Schreibegeschwindigkeit stark variieren kann.

Tipp: Die USB-Standards sind alle abwärts kompatibel. Sie können also ein USB-3.0-Gerät an einen 2.0-Anschluss nutzen und umgekehrt. Es ist jedoch zu beachten, dass die Leistung der schwächsten Komponente entspricht.

3. Mini-USB-Anschlüsse kennen: Es wird schnell unübersichtlich

Die einzelnen Mini-USB-Stick-Typen unterscheiden sich aber nicht nur im USB-Standard. Sie können auch mit diversen Anschlüssen versehen sein. Generell fällt eine Vielzahl von Anschlussarten in die Kategorie der Mini-USBs. Nur wenige sind allerdings auch im Alltag in Gebrauch.

USB-Anschluss

Einsatzgebiet

USB 2.0/3.0 – Typ A Dieser Steckertyp ist am Weitesten verbreitet. Er kommt unter anderem für die Mini-USB-Sticks zum Gebrauch. Nahezu alle Endgeräte sind mit einem passenden Port für diesen Stecker ausgestattet.
USB 2.0/3.0 – Typ B Diese Stecker sind oft an Geräten wie der Digitalkamera oder beim MP3-Player zu finden. Ein passendes Kabel ist an einem Ende mit dem Typ-B-Stecker und am anderen Ende mit dem Typ-A-Stecker versehen. Eine Anbindung an den Rechner ist so zum Beispiel ohne Probleme möglich.
USB 2.0/3.0 – Typ C Die Typ-C-Stecker wurden in der Vergangenheit von einigen Smartphone-Herstellern verwendet. Das Laden mit einem normalen Ladekabel war so nicht immer möglich. Es wurde ein Kabel mit speziellen Typ-C-Steckern benötigt.
Heute ist es in der EU verpflichtend einen einheitlichen Stecker zu nutzen: Den sogenannten USB-Micro-Stecker.

Eine weitere Steckerart, die für USB-Geräte verbreitet ist, ist der große USB-3.0-Anschluss. Dieser erlaubt neben der hohen Datenübertragung auch eine höhere Stromversorgung. Dies ist unter anderem für externe Festplatten ohne eine separate Stromquelle relevant.

Im Mini-USB-Stick-Test ist normalerweise zu sehen, dass die Modelle entweder mit einem Typ-A-Stecker oder mit einem Micro-Stecker versehen sind.

4. Mini-USB-Stick Kaufberatung: Den besten Mini-USB-Stick finden

Möchten Sie einen Mini-USB-Stick kaufen, dann ist die Auswahl enorm. Sie werden von vielen Herstellern, aus diversen Materialien und in allen Preisklassen angeboten. Aber welche Kaufkriterien sind für einen Mini-USB-Stick wirklich relevant?

4.1. Auch bei den Kleinen spielt die Größe eine Rolle

Soll der Micro-USB-Stick am Handy oder Tablet angeschlossen werden, ist die kleinste Option die beste Wahl. Einige Modelle sind dabei so klein gehalten, dass sie nahezu unsichtbar im Micro-USB-Anschluss verschwinden. So können Sie zum Beispiel Filme ganz bequem von einem separaten Medium abspielen.

Ist der Mini-USB-Stick kurz, ist er gleichzeitig aber auch ein wenig schwerer einzustecken und zu entnehmen. Wenn Sie den Mini-USB oft an anderen Geräten nutzen und umstecken, ist eine gute Grifffläche keine schlechte Idee.

Mini-USB als Schlüsselanhänger

Besonders praktisch sind die Modelle mit einem Schlüsselring. Sie lassen sich bequem immer in der Tasche haben. Sie haben dabei die Wahl aus vielen Designs, von der Disney Prinzessin bis hin zum Frosch. Wichtig ist hier, dass sie eine Hülle haben, die vor Verunreinigungen schützt.

4.2. Speicherkapazität: Mini-USB-Stick – 32 GB reicht oft aus

Sie können kleine USB-Sticks mit mehreren Speicherkapazitäten erhalten:

  • Mini-USB-Stick 32 GB
  • Mini-USB-Stick 64 GB
  • Mini-USB-Stick 128 GB

Noch erhalten Sie leider keinen Mini-USB-Stick 256 GB. Allerdings ist dies nur eine Frage der Zeit.

Möchten Sie einen Mini-USB-Stick günstig kaufen, dann sind die Modelle mit der geringeren Speicherkapazität die beste Wahl. Und oft sind bereits die 32 GB mehr als ausreichend. Moderne Speicherformate machen es zum Beispiel möglich, dass Sie gut 32 komplette Spielfilme auf diesem Stick hinterlegen können – mehr als ausreichend für einen Videoabend mit Freunden.

Die Modelle mit einer sehr hohen Speicherkapazität eignen sich oft besonders gut für den professionellen Einsatz.

4.3. Mini-Stick oder Micro-Anschluss

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Sie erhalten Modelle mit und ohne Schutzkappe.

Viele Verbraucher machen sich auf die Suche nach einem Mini-USB-Stick, suchen aber eigentlich einen Mini-USB-Stick mit Micro-USB-Anschluss. Dieser lässt sich unter anderem an Smartphones und Tablets anstecken.

Der Micro-USB-Stick kann aber auch eine ganz normale Größe haben – hier ist wirklich nur der Anschluss anders.

4.4. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit beachten

In Theorie können die USB-Sticks der 3.0-Generation ohne Probleme bis zu 5 Gbit/s auslesen und speichern. Die Realität sieht oft anders aus. Für einen aussagekräftigen Mini-USB-Stick-Vergleich daher unbedingt die individuellen Angaben zur realen Lesegeschwindigkeit und Schreibgeschwindigkeit beachten.

Die maximale Schreibgeschwindigkeit liegt immer unter der Lesegeschwindigkeit. Das heißt, es geht schneller, Daten von einem Mini-USB-Stick auszulesen, als neue Daten auf einen USB-Stick zu speichern.

Für einen USB-Stick-Mini mit dem 3.0-Anschluss Typ A sollte die Schreibgeschwindigkeit zwischen 40 und 55 MB/s liegen. Für die Lesegeschwindigkeit sollten zwischen 10 und 150 MB/s vorliegen. Die 2.0-Anschlüsse arbeiten mit jeweils 10 MB/s und 30 MB/s.

4.5. Weitere Features und Funktionen – blaues Licht und Schutzkappen

Der Nano-USB-Stick kann natürlich mit einer Reihe von Funktionen ausgestattet sein, welche die Handhabung leichter machen:

  • Licht (blinkt, wenn Stick aktiv)
  • Klappbare Verbindung
  • Integrierte Schutzkappe
  • Schlüsselanhänger

Die Modelle mit Blinklicht sind dabei sehr beliebt. Ist der USB-Mini-Stick mit einem Licht versehen, hat dies ein paar Vorteile zu bieten:

  • Aktivität wird visualisiert
  • Beim Anschluss hinter dem Tower gut sichtbar
  • Nervig, wenn man im Dunkeln eine Serie schaut

5. Marken und Hersteller für Mini-USB-Sticks

Im Mini-USB-Stick-Vergleich kommen ein paar Angebote immer wieder auf die Liste. Ein USB-Stick im Micro-Format stammt oft von den folgenden Herstellern:

  • Sandisk
  • Intenso
  • Micro Flash
  • Samsung

Welches Modell es zu Ihrem persönlichen Mini-USB-Stick-Vergleichssieger schafft, hängt natürlich von vielen Faktoren ab:

  • Einsatzbereich
  • Verwendete USB-Ports
  • Budget

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Mini-USB-Stick

6.1. Was sagt die Stiftung Warentest?

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Nutzen Sie Modelle mit SD-Card.

Aktuell gibt es keinen reinen Mini-USB-Stick-Test der Stiftung Warentest. Innerhalb der Kategorie der USB-Sticks kommt es allerdings immer wieder zu allgemeinen Tests. Hier hat es der eine oder andere USB-Stick mit Mini-USB-Anschluss durchaus in die oberen Ränge geschafft. USB Sticks wurde von der Stiftung Warentest lediglich im Rahmen der Datensicherung als Option getestet.

6.2. Warum wird der USB-Stick warm?

Für die Datenübertragung kommt es zu einem konstanten Energieaustausch zwischen dem USB-Stick und dem angeschlossenen Gerät. Je mehr Datenvolumen pro Sekunde übertragen werden, umso höher die freigesetzte Energie.

Diese kann nicht schnell genug entweichen, um den Stick gleichzeitig abkühlen zu lassen. Je kleiner der Stick, umso größer die direkte Erwärmung des Materials. Es ist also quasi unumgänglich, dass der USB-Stick eine Wärmeentwicklung aufzeigt.

6.3. Was kosten Mini-USB-Sticks?

Sie erhalten einfache Mini-USB-Sticks bereits ab rund 10 Euro. Je höher die Speicherkapazität, umso höher das Preisschild. In der unteren Preiskategorie haben die Geräte entsprechend einen 32-GB-Speicher.

Achtung:
Es gibt einige Hersteller, oft unbekannte Marken, die mit Terabyte-Mini-USB-Sticks werben. Diese kosten schnell zwischen 5 und 80 Euro und haben tatsächlich nur bis zu 128 GB – teilweise sogar weniger.

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