Mousepad Test 2018

Die besten Mauspads im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Das Mauspad, auch Mousepad oder in der Schweiz Mausmatte genannt, ist eine Unterlage für die Maus, die die Arbeit mit dieser erleichtern soll. Mauspads besitzen eine Beschichtung, die das Gleiten der Maus ermöglicht.
  • Die Beschichtung eines Mousepads beeinflusst die Arbeit mit der Maus. So kann eine raue Oberfläche die Bewegungen verlangsamen, sie dadurch aber präziser machen. Eine glatte Fläche lässt die Maus schneller werden.
  • Mauspads werden oftmals unterschätzt. Tatsächlich sollte ein Mauspad genutzt werden, da es die PC-Arbeit erleichtern kann. Gerade Gamer schwören auf Mousepads, die perfekt zu ihrer Gaming-Maus passen.

mousepad test

Heutzutage ist es für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit, im Büro zu sitzen und ihre Arbeit mittels PC, Tastatur und Maus zu erledigen. Dabei spielt die Maus eine noch größere Rolle als die Tastatur, schließlich ist sie ständig im Einsatz.
Wer viel mit der Maus arbeitet, kennt das Problem: Der rechte Unterarm schmerzt. Experten nennen dies das RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury Syndrom) – hervorgerufen durch Mikro-Verletzungen.

Doch kann das richtige Mauspad diesem Problem entgegenwirken? Diese Frage werden wir klären – ebenso wie die Frage, welches Mauspad das Passende für Sie ist, wenn Sie eine Leidenschaft für PC-Games haben.

Sie wünschen sich ein Mauspad, das ein Hingucker ist? Auch dann sollten Sie in unserem Mousepad-Vergleich 2018 weiterlesen. Hier erfahren Sie, welche unterschiedlichen Mauspads es gibt, welchen Einfluss die Struktur hat und ob die Größe der Matte eine Rolle spielt.

1. Warum auf ein Mousepad nicht verzichtet werden sollte

handgelenksauflage
Mauspads mit Handgelenksauflage verhindern Schmerzen.

Das Mauspad wird viel zu oft unterschätzt. Für die meisten Nutzer handelt es sich dabei um eine Unterlage, auf die man die Maus absetzt, damit der Tisch nicht zerkratzt.

Tatsächlich war das Mauspad früher notwendig, damit die Maus richtig funktionierte. Das war in den Neunzigern, als jeder PC-Nutzer zur optomechanischen Maus greifen musste. Später wurde diese von der Laser-Maus abgelöst. Und diese funktionierte problemlos ohne Mauspad.

Wir sehen, dass es möglich wäre, auf Mousepads zu verzichten. Dennoch sollte die Matte auf jedem gut sortierten Schreibtisch zu Hause sein, was ihre vielen Vorteile deutlich macht:

  • erhöht Geschwindigkeit des Cursors und sorgt für eine hohe DPI
  • kann Präzision erhöhen, indem sie für eine geringe DPI sorgt
  • Maus wird geschützt und langlebiger gemacht
  • Schreibtischplatte wird geschützt
  • Mousepad mit Handgelenksauflage kann gegen Schmerzen vorbeugen
  • setzt der Maus einen bestimmten Arbeitsbereich

2. Die verschiedenen Mousepad-Arten im praktischen Überblick

Mousepads können in zwei verschiedene Kategorien unterteilt werden: Softpads und Hardpads. Hardpads können wiederum nach weiteren Aspekten unterschieden werden – etwa dem Material.

So gibt es das Gel-Mousepad, das Mousepad aus Kunststoff oder auch ein Mousepad aus Aluminium. In unserem Mousepad-Vergleich können Sie nachlesen, welches Modell am besten zu Ihnen passt.

Mouspad-Typ Beschreibung Kosten
Softpad
softpad
  • Das Softpad ist flexibel, da es gefaltet und zusammengerollt werden kann. Es ist dünn und eignet sich vor allem Nutzer, die täglich im Büro sitzen oder als Gaming Pad.
  • Die Oberseite besteht häufig aus einem textilen Material, das für eine präzise Steuerung sorgt.
  • Die Unterseite besteht aus Kautschuk und ist rutschfest.
  • Softpads sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die kleinsten Modelle sind rund 200mm breit, die größten etwa 900mm.
  • Eine Textil-Oberfläche macht den Mauszeiger langsamer. Dadurch ist sie vor allem für Nutzer zu empfehlen, die präzise Klicks durchführen müssen – etwa beim Erstellen einer Grafik oder beim Gaming. Ein Gaming Pad ist daher meist sehr strukturiert.
  • Das Gummi, aus dem die Unterseite besteht, hat keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Cursors, sorgt aber für Stabilität.
  • Geeignet für Grafiker, Office-Nutzer, Vielsurfer, Nutzer mit hohen Monitor-Auflösungen und als Gamer Mousepad.
bis zu 50 Euro
Hardpad
hardpad
  • Das Hardpad ist in den verschiedensten Formen und Größen erhältlich.
  • Es ist nicht so flexibel wie das Softpad, überzeugt aber mit Features wie Handgelenksstütze oder integrierten USB-Ports.
  • Beim Oberseiten-Material handelt es sich meist um Schaumstoff oder Kunststoff mit Plastik, Aluminium oder Glas, auch ein Gel Mousepad ist beliebt.
  • Harte Oberflächen sorgen für eine Erhöhung der Geschwindigkeit. Durch die glatte Fläche gleiten die Mäuse schneller. Dadurch wird die Geschwindigkeit des Cursors erhöht, aber die Präzision verringert.
  • Unterseite besteht aus Kautschuk oder Gumminoppen.
  • Es hat Maße von etwa 200mm Breite bis zu 350mm Breite.
  • Geeignet für Gamer, die Spiele spielen, in denen es um schnelle Bewegungen geht, sowie Nutzer, die schnelle Cursor-Bewegungen bevorzugen.
bis zu 80 Euro

3. Kaufberatung: Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des passenden Mousepads

3.1. DPI: Jeder Nutzer hat einen anderen Anspruch

Was versteht man unter DPI?

Hinter der Abkürzung DPI steckt „dots per inch“. Gemeint ist die Auflösung der PC-Maus. Sie definiert die Entfernung, die bei der Mausbewegung auf den Mauszeiger übertragen wird. Ist der Wert gering, bewegt sich der Cursor wenig.
Die DPI wird von einem Mauspad beeinflusst, sodass die Beschaffenheit des Pads immer zum Nutzer passen sollte.

Wer sich eine geringe DPI wünscht, ist beim Softpad an der richtigen Adresse. Die Bewegungen der Maus werden abgedämpft und Klicks können präziser gesetzt werden. Eine hohe DPI sorgt für schnellere Bewegungen.

Wer gerne Shooter-Games spielt, braucht vor allem Präzision. Das heißt: Die DPI sollten gering gehalten werden. Gering bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die DPI nicht über einem Wert von 800 bewegen sollten. Ein stark texturiertes Modell eignet sich als CS GO Mousepad.

Wer viel spielt, greift zu einem Mauspad, das eine Bezeichnung wie Gaming-Mousepad trägt. Bei Typen aus dieser Kategorie können sich Spieler sicher sein, dass sie ihre Spielerfolge steigern können.

Wer nicht zu den Gamern zählt und kein Gaming-Mousepad benötigt, sondern sich ein Mauspad für den Alltag wünscht, kann nichts falsch machen, wenn er sich für ein Modell entscheidet, das für eine DPI zwischen 800 und 1200 sorgt.

Tipp: Spielen Sie Games, bei denen es darauf ankommt, schnell zu sein, sollten Sie auf eine DPI-Zahl achten, die über einem Wert von 1200 liegt. Optimal wäre ein höherer Wert. Bei etwa 2000 DPI kann der Spielspaß aber ganz schnell abnehmen.

3.2. Die Größe: Ein XXL Mousepad ist nicht notwendig

Viele Hersteller bieten heute große Mauspads an, die auch dementsprechend teurer sind. Es ist keine Seltenheit, wenn das XXL-Mauspad dann mehr kostet als die Maus selbst.

  • Ist das Mauspad groß, sind Maus, Tastatur und Laptop sicher abgestellt
  • Hände können bequem abgelegt werden
  • ist durch XXL-Maße rutschfest
  • PC-Maus kann kaum von der Kante gleiten
  • Ein großes Mousepad ist nicht sehr flexibel
  • Das XXL Mousepad ist kein günstiges Mousepad

3.3. Das Material: Soft oder flexibel?

aluminium mousepads
Mauspads aus Aluminium gibt es in verschiedenen Designs und Formen.

Wer sich ein flexibles Mauspad wünscht, nutzt ein Softpad.
Möchten Sie ein komfortables Pad besitzen, ist ein Hardpad das beste Mousepad, da hier eine Handgelenksauflage angebracht werden kann.

Für welche Materialart Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von persönlichen Vorlieben ab. In einem persönlichen Mousepad-Test können sie überprüfen, welche Haptik Ihnen am meisten zusagt.

Beachten Sie, dass Hardpads in der Regel kleiner sind. Softpads können dagegen auch die ganze Tischplatte abdecken.
Wünschen Sie sich ein elegantes Modell, sind Pads mit Glasoberfläche eine gute Idee.

3.4. Handgelenksauflagen sind schlechter als ihr Ruf

Handgelenksauflagen sollen das Handgelenk bei der PC-Arbeit abstützen. Dies ist aber kein Garant dafür, dass es tatsächlich nicht zu Sehnenscheidenentzündung und Co. kommt.
Wer sich für eine Handgelenksauflage entscheidet, muss die für sich richtige Größe finden. Ein persönlicher Mousepad-Test kann helfen, das passende Pad zu finden.

Nutzt man ein Mauspad mit Handgelenksauflage ist das zwar bequem, einen Mausarm kann es aber nicht unbedingt verhindern.

3.5. Das Design: Schlichte Mauspads sind die bessere Alternative

bunte mauspads
Bunte Mauspads, beispielsweise bedruckt mit einem Van Gogh Gemälde, sind zwar schön, bieten jedoch nicht immer eine hohe Qualität.

Die meisten Nutzer, die auf der Suche nach einem neuen Mauspad sind, entscheiden sich für ein Mousepad mit Foto.

Es gibt das Mousepad in Designs mit Mustern und in knalligen Farben, aber auch das eine oder andere Mousepad mit Anime Figuren.

Ebenso können Sie bei diversen Online-Anbietern ein Mousepad selbst gestalten und personalisieren.

Problem: Vor allem beim Bedrucken von Mousepads wird mehr auf das Design als auf Qualität geachtet Wer sich ein langlebiges Pad wünscht, sollte sich für eine schlichte Variante entscheiden. Diese Modelle sind zudem mausfreundlicher. Auch ein Gaming Mauspad ist meist schlicht gehalten.

3.6. Ergebnisse der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat sich dem Thema Mousepad-Tests noch nicht angenommen. Auch die PC-Mäuse waren noch kein Thema, da Eingabegeräte lediglich am Rand behandelt werden.

Allerdings hat sich ÖKOTest im Jahr 2012 der Untersuchung des Schadstoffgehaltes in Mousepads gewidmet, woraufhin sogar einige Produkte aufgrund mangelhafter Ergebnisse vom Markt genommen werden mussten.

4. FAQs: Fragen rund um das Thema Mousepad

4.1. Welche Mousepad Hersteller und Marken sind die beliebtesten?

mauspad usb
Bei der Reinigung von Mauspads mit USB-Anschluss ist Vorsicht geboten.

In nahezu jedem Mousepad-Test gelangen immer wieder Hersteller wie Logitech, Fellowes, Sharkoon und Steelseries ganz nach vorn.

Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis und es gibt Gaming-Mauspad ebenso wie das Mauspad für den Ottonormalverbraucher.

Optische Hingucker sind Mousepads von namhaften Marken wie Razer, Lioncast, Zowie, Corsair oder Roccat. Diese Marken sind immer wieder Mousepad-Vergleichssieger, wenn es um ein ansprechendes Design geht. Hier sind auch noch Kensington und Silent Monsters zu nennen.

Glas-Pads gibt es beispielsweise von Perixx. Auch von diesen Marken gibt es diverse Gaming-Mousepads.

4.2. Welches Mauspad lohnt sich für die Laptop-Maus?

Wer ein Mauspad für seine Laptopmaus sucht, sollte sich für ein kleines Modell entscheiden. Ein großes Pad ist für eine Notebook-Maus nicht notwendig und manchmal hinderlich.
Damit das Pad verstaut werden kann, sind Softpads zu empfehlen, die man falten und in die Laptoptasche räumen kann.

4.3. Gibt es auch runde Mousepads?

Ist ein Mousepad rund, kann das zwar ganz nett aussehen, benutzerfreundlich ist es jedoch nicht. Ein Mousepad sollte den Bildschirm abbilden, damit der Nutzer weiß, wohin er die Maus bewegen muss.

Aus diesem Grund ist auch von einem Design-Mousepad wie etwa einem herzförmigen Modell abzuraten.Sie sollten unbedingt ein Mousepad kaufen, das rechteckig ist.

4.4. Wie reinigt man ein Mousepad?

Die meisten Mauspads lassen sich ganz einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Vorsicht ist nur bei Pads geboten, die etwa einen USB-Port besitzen und nicht mit Wasser in Berührung kommen sollten.

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