Outdoor-Kamera Test 2020

Die besten Outdoor-Kameras im Überblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Kamera kann die Outdoor-Kamera mindestens einen Schutz gegen Spritzwasser und leichte Stöße bieten. Outdoor-Kameras sind robust und ähneln der Action Cam. Darüber hinaus sind sie oft gut geschützt gegen Staub und Kälte.
  • Die Outdoor-Camera ist nicht nur gut gegen Schnee, Wasser und Sand geschützt, sondern kann teils auch mit tauchen. Meist sind es nur wenige Meter, doch gibt es hier auch höherwertige Kameras.
  • Die Outdoor-Kamera ist ein Gerät für hochwertige Bilder. Der Schutz verursacht keine deutlichen Einbußen bei den Bildern. Abhängig von Zoom und Auflösung sind hochwertige Bilder möglich.

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Eine Outdoor-Kamera ist ein Gerät mit einer speziellen Ummantelung und einem Schutz für die Technik im Inneren. Es gibt sie als Unterwasserkamera für Bilder in bis zu 40 Metern Tiefe und mit einem Schutz gegen einen Aufprall aus einer Fallhöhe von etwa zwei Metern. Staub oder Sandkörner können in das Gehäuse nicht eindringen. In unserem Outdoor-Kamera-Vergleich möchten wir auf Unterschiede zwischen Kameras hinweisen.

Eine Outdoor-Kamera zählt zum Typ der Kompaktkamera. Das bedeutet, sie ist handlich und angenehm klein. Ungleich einer großen Spiegelreflexkamera liegt sie bei Aktivitäten recht gut in der Hand. Eine Kamera ist darüber hinaus recht sicher gegen Creme oder Sonnenmilch und Getränke. Es ist möglich mitten am Strand Bilder im Sand zu schießen oder im spritzenden Meerwasser. Eine Outdoor-Camera macht durchaus hochwertige Bilder. Ein Haken ist lediglich der, dass wirklich gute Bilder erst bei den Modellen um 250 Euro entstehen.

1. Outdoor-Kamera – der ideale Begleiter für unterwegs

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Die Kameras können auch unter Wasser eingesetzt werden.

Eine Outdoor-Kamera ist eine Kamera mit einer allgemein guten Ausstattung. Sie verfügt über einen geringen Zoom, damit das Objektiv geschützt bleibt und eine recht gute Auflösung. Die Möglichkeiten für Fotos sind also etwas eingeschränkt. Die Fotos mit scharfen Gegenständen im Vordergrund und Unschärfe im Hintergrund gelingen hiermit eher nicht. Diese robusten Modelle sind für einen Outdoor-Kamera-Test beim Sport oder im Urlaub und der Freizeit geeignet.

Gute Outdoor-Kameras sind kostspielige Geräte. Etwa hat die Stiftung Warentest im Schnelltest 12/2013 die Nikon Systemkamera 1 AW1 getestet. Solch eine Kamera ist zwar wasserdicht und auch gegen Stöße geschützt, doch sind die Bilder auch für 750 Euro nicht überzeugend. Bei diversen Outdoor-Kamera-Tests erscheinen aber einzelne Modelle mit einer guten Bildqualität. Ab 250 Euro etwa gibt es Kameras, die den Ansprüchen durchaus gerecht werden. Im Folgenden möchten wir auf interessante Vorteile und mögliche Nachteile einer Outdoor-Kamera hinweisen.

Vor- und Nachteile einer Outdoor-Kamera übersichtlich dargestellt:

  • optimaler Schutz bei Outdoor-Aktivitäten
  • mögliche Nutzung einer Tauchkamera
  • geeignet für Sommer und Winter
  • Schutz gegen Staub, Sand, Wasser oder Schnee
  • Qualität hat einen hohen Preis
  • wenig Zoom
  • eher schlechte Videos
  • die Kamera wird vielleicht nicht oft genutzt

Die drei wichtigsten Funktionen einer Outdoor-Kamera erklären wir in der folgenden Übersicht:

Funktion Beschreibung
Kompaktkamera

outdoor kamera digital

Die Kompaktkamera ist schön im Design und wirklich robust – sie verfügt über einen guten Schutz gegen Witterung und Wasser.
Action Cam

outdoor kamera unterwasser

Diese Outdoor-Kamera eignet sich für Tauchgänge oder speziell für Bilder im Freien – günstige Outdoor-Kamera und fertigt beim Sport vernünftige Bilder an.
Unterwasserkamera

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Sicher bis etwa 30 Meter Tiefe und mit etwa 16 MP recht gute Bilder – eine angenehme Kamera für lebendige Action-Bilder.

2. Welche Outdoor-Kamera gibt es in welchen Preisklassen?

Die beste Outdoor-Kamera gibt es eigentlich nicht. Viele Kameras zeigen Vorzüge und so manche Kamera auf dem Markt ohne Outdoor-Schutz bietet zumindest ähnliche Funktionen. Viele Kameras fotografieren noch bei Kälte. Gegen sonstige Einflüsse kann aber eigentlich nur eine Outdoor-Kamera helfen. Sollte ein Foto in guter Qualität genügen und später lieber nachbearbeitet werden, sind diese Modelle in Ordnung. Die Schutzhülle lässt für einen vernünftigen Zoom wirklich keinen Platz.

In guten Preisklassen finden sich bereits Modelle, die als Outdoor-Kamera kabellos mit anderer Technik verbunden werden können. Mit WiFi, LAN oder WLAN und Bluetooth werden viele Outdoor-Kameras geliefert. Natürlich sind auch Outdoor-Kameras batteriebetrieben, sodass die Energie nach einiger Zeit zur Neige gehen kann. Die Akkus oder Batterien halten im Outdoor-Kamera-Vergleich aber ebenso lange, wie bei gewöhnlichen Geräten.

In folgender Übersicht verdeutlichen wir, in welcher Preisklasse, welche Leistung zu erwarten ist.

Preisklasse Funktionsumfang
günstig (um 60 Euro)
  • etwa 16 MP
  • 4K AUFLÖSUNG und Ultra HD
  • wasserdicht bis etwa 30 Meter
  • großer Bildschirm und doppelte Akkulaufzeit
gehoben (um 250 Euro)
  • etwa 16,4 Megapixel
  • staubgeschützt, wasserdicht bis 20 Meter
  • stoßfest bis 1,75 Meter
  • frostbeständig bis -10 °C
teuer (um 1500 Euro)
  • etwa 16 MP
  • WiFi
  • LCD-Display

3. Kaufberatung für eine Outdoor-Kamera: So sollte sie fotografieren

Auch eine Outdoor-Kamera für die Überwachung zählt an sich zu den Kameras mit Witterungsschutz und Spritzwasserschutz. Die Bilder werden hier ganz vernünftig und müssen mit der Outdoor-Kamera mit Bewegungsmelder auch nicht gestochen scharf sein. Solche eine Outdoor-Kamera mit Aufzeichnung nimmt Videos zuverlässig zum Schutz gegen Einbrecher auf. Die Stiftung Warentest hat auch diese Outdoor-Kameras PoE im Jahrgang 10/2017 erst untersucht. Wichtig ist hier die Sicherheit für das WLAN, damit Hacker nicht spionieren. Das gilt ebenfalls für die Kamera mit WiFi, die nur angewählt werden muss, damit Informationen zugänglich werden.

Siegel sollten vorhanden sein

Wir empfehlen für einen Kauf vor allem die Modelle mit Gütesiegeln von renommierten Testern. Zertifikate und Siegel garantieren eine zuverlässige Funktion. Mit GS-Siegel, TÜV-Siegel oder CE-Kennzeichnung sind eigentlich alle guten Marken gekennzeichnet. Außerdem testet die Stiftung Warentest in diesem Bereich ganz aktiv.

Eine Outdoor-Kamera mit WLAN ist trotzdem eine Erleichterung. Sie muss nicht erst umständlich an ein Kabel angeschlossen oder die Karte muss in einen Kartenleser eingelegt werden. Eine Outdoor-Kamera für Kinder bietet solch eine Funktion ebenso. Die Outdoor-Kamera für Erwachsene eignet sich also auch für Kinder. Stabil sind die Geräte immerhin, sodass eine zusätzliche Kinderkamera vielleicht nicht nötig ist.

Outdoor-Kameras in Tests erscheinen deutlich stabiler, als gewöhnliche Digitalkameras. Nötig ist diese Anschaffung eigentlich aber dann, wenn eine intensive Belastung durch Staub, Schmutz, Creme, Wasser, Kälte oder Schnee erfolgt. Zum Schwimmen empfiehlt sich unbedingt eine Schwimmbrille, damit die Augen unter Wasser geschützt bleiben. Vielleicht ist auch in anderen Bereichen eine Schutzbrille wichtig. Ein großes Display ist folglich sehr nützlich.

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Mit einem Stativ ist die Kamera überall leicht zu befestigen.

In diversen Outdoor-Kamera-Tests hat sich gezeigt, dass ein Aufprall auf dem Wasser einen Schaden verursachen kann. Auch unter Wasser bei hohem Druck sollte die Kamera nicht noch einmal auf etwas aufprallen. So ganz sicher ist es eben niemals. Doppelbelastungen sollten unbedingt vermieden werden. Die Outdoor-Kamera ist wasserdicht, aber nicht ultra-belastbar. Das gilt auch für einen Outdoor-Kamera-Vergleichssieger der Stiftung Waretest.

Eine Outdoor-Videokamera benötigt ausreichende Lichtverhältnisse. Farben unter Wasser verlangen vielleicht nach einer zusätzlichen Beleuchtung. Eine Action-Kamera leistet hier auch nicht mehr. Sollte jemand ohne Licht arbeiten wollen, gelingen Bilder von der Wasseroberfläche aus. Im Outdoor-Kamera-Vergleich ist dies aber eine gewöhnliche Leistung.

Tipp: Nahe am Motiv gelingen die Bilder am besten. Die Lichtverhältnisse nahe am Objekt müssen gut sein. In der Nähe wird am meisten Licht aufgenommen.

Bei einer Aufnahme sollte die Hand nicht wackeln. Am besten wird die Kamera mit beiden Händen fixiert. Hierbei gibt es kaum einen Unterschied zwischen den Modellen.

4. Outdoorkameras sind pflegeleicht

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Mini Modelle sind besonders beliebt.

Auch die beste Outdoor-Kamera benötigt eine Wartung. Die Arten von Kameras sind alle gut gegen Wasser geschützt und können auch für Tauchgänge eingesetzt werden. Und doch gilt, dass das Salzwasser wirklich aggressiv ist. Es greift das Gehäuse an. Unbedingt sollte die Kamera nach einem Tauchgang also mit klaren Leitungswasser abgespült werden. Eine wasserdichte Kamera bleibt dann noch länger geschützt und wird nicht langsam durch das aggressive Salz zerstört.

In der Kaufberatung 2020 für solche Typen von Digitalkameras wird außerdem erwähnt, dass die Batterien ausgewechselt werden müssen. Eine Kamera verlangt sonst eigentlich keine weitere Wartung. Innerhalb des Objektivs kann nichts verrutschen und das Gehäuse bewahrt das Innere wirklich gut vor Schäden.

Hinweis: Eine Digitalkamera ist wasserdicht und muss nicht zum Tauchen geeignet sein. Wasserdicht kann auch bedeuten, dass nur ein Schutz gegen Spritzwasser vorhanden ist. Es sollte genau auf die Angaben geachtet werden.

Im Bereich der Outdoor-Kameras haben sich die Action Cams im Absatz bewiesen. Allein im Jahr 2017 wurden laut Statistik gut 520 000 solcher Kameras verkauft. Ein Beweis für den Nutzen und die Beliebtheit der Outdoor-Fotografie.

5. Nützliche FAQ und Antworten rund um die Outdoor-Kamera

5.1. Wie heißen namhafte Hersteller?

Zu einigen beliebten Herstellern von Outdoor-Kameras gehören folgende:

  • Canon
  • DBPower
  • Fujifilm
  • Go-Pro
  • Nikon
  • Ricoh
  • Sony
  • Olympus
  • Lumix

5.2. Welche Art von Outdoor-Kamera eignet sich für welchen Anwender?

Eine Outdoor-IP-Kamera oder Überwachungskamera für Outdoor muss nicht unbedingt für jeden Kunden geeignet sein. Es gibt eine weite Vielfalt an Kameras und Herstellern. Möchten Sie eine Outdoor-Kamera kaufen? Ob nun eine GoPro Kamera, Nikon Outdoor-Kamera oder Olympus Stylus Tough TG-4, es kommt darauf an, was der Nutzer damit tun möchte. Der Käufer sollte sich allgemein überlegen, wie die Outdoor-Kamera eingesetzt wird und ob sie überhaupt bis 40 Meter Tiefe wasserdicht sein muss. Vielleicht genügt auch ein Modell für das Fahrrad oder nur für den Urlaub am Strand.

Hinweis: Ein WLAN sollte nur ausgesucht werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Diese Verbindungen werden gern angegriffen.

5.3. Wo finde ich eine Outdoor-Kamera für meine Zwecke?

Der Kauf einer Outdoor-Kamera kann im Fachhandel stattfinden, aber ebenso auf amazon.de. Eine Outdoor-Kamera zu kaufen, verlangt zuvor nach einer guten Einarbeitung in das Thema, damit nicht mehrere Kameras auf einmal angeschafft werden müssen. Ein Vergleichssieger könnte hier gewählt werden. Immerhin prüft die Stiftung Warentest viele Modelle auf ihre Fähigkeiten hin.

Tipp: Ein zusätzliches Licht sollte für mögliche Tauchgänge gleich mit bestellt werden.

5.4. Gibt es bereits einen Outdoor-Kamera-Vergleich bei der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentests führt viele Tests rund um Outdoor-Kameras durch. Eine ganze Übersicht über unterschiedliche Tests zeigt, dass die Kameras durchaus überzeugen. Hier finden Sie beispielsweise einen Test aus dem Monat 05/2006, zu den Stärken und Schwächen der Outdoor-Kamera.

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