Quadrocopter Test 2018

Die besten Kameradrohnen im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Quadrocopter besitzen vier Motoren und verhalten sich damit besonders flugstabil.
  • Die Quadrocopter sind auch für Anfänger geeignet und in fast jeder Preiskategorie zu finden.
  • Zu einem modernen Quadrocopter gehört in jedem Fall eine ausgefeilte Kameratechnik.

Quadrocopter-Teaser

Der Quadrocopter ist der perfekte Einstieg in die Welt der Drohnen. Quadrocopter sind einfach zu fliegen und mit einer Kamera ausgestattet, mit der Sie ein Foto von der Umgebung schießen können. Eine solche ferngesteuerte Drohne bereitet viel Spaß und bringt Sie dem Traum vom Fliegen ein klein wenig näher.

1. Kameradrohnen für jeden Flieger-Typ finden

Was zeichnet professionelle Quadrocopter aus?

Quadrocopter für den professionellen Verwendungsbereich zeichnet allesamt ein hoher Preis von weit über 1.000 Euro aus. Diese Modelle verfügen über exzellente Kameras mit 4K-Auflösung und Slow-Motion-Funktion, sind mit einer wackelfreien Gimbal-Aufhängung für die Kamera ausgestattet und erlauben die Ortsbestimmung per GPS. Ein Modul für Bluetooth sowie Sensoren zum Beispiel für die Messung des Luftdrucks gehören ebenfalls dazu. Da diese Quadrocopter in der Regel dem Baukastenprinzip folgen, lassen sie sich jederzeit erweitern. Für den Anwender ist hier zudem die höhere Geschwindigkeit und einfachere Durchführbarkeit von Manövern interessant. Solche Quadrocopter werden auch an private Nutzer verkauft.

Wer sich einen Quadcopter anschafft, legt Wert auf Flugstabilität und eine Kamera, die scharfe Aufnahmen von der Umgebung machen kann. Moderne FPV-Quadcopter übertragen Bilder von der Drohne sogar in Echtzeit auf das Steuerungsgerät, was bei spannenden Wettrennen und Hindernisflügen ein großer Vorteil ist.

Das „Quad“ in der Bezeichnung Quadcopter bezieht sich dabei natürlich auf die vier Motoren, die bei diesem Fluggerät auf der Oberseite montiert sind.

Dank dieser Propeller-Konfiguration bleiben die Quadcopter auch unter schwierigen Bedingungen stabil in der Luft stehen und verschaffen gerade dem Anfänger Erfolgserlebnisse. Immer mehr Menschen in Deutschland steigen in dieses spannende Hobby ein.

2. Quadrocopter mit HD-Kamera – für jeden die passende Flugdrohne

Quadcopter setzen sich aus einer Vielzahl von Komponenten wie dem Chassis, der Kamera und der Steuerungseinheit zusammen und können aus Einzelteilen auch im Eigenbau gefertigt werden. Für den Hobbyanwender stehen dabei ebenso passende Mini-Drohnen zur Auswahl wie ausgewachsene Drohnen mit leistungsstarker Überwachungstechnik für den Profi.

In jedem Fall sollten Sie bei der Verwendung die rechtlichen Rahmenbedingungen im Blick behalten. Es gibt nämlich durchaus Dinge, die Sie mit Ihrem Quadcopter in der Luft nicht dürfen.

Hinweis: Ihren Quadrocopter können Sie nicht nur outdoor verwenden. Ist die Drohne klein genug, kann Sie genauso gut indoor geflogen werden. Achten Sie aber darauf, dass keine Haustiere wie etwa Hunde in der Nähe sind, denn diese jagen die Quadcopter gerne und zerstören diese mit einem gezielten Biss.

In dieser Tabelle haben wir einige Komponenten aufgeführt, die zwingend zu einem flugfähigen Quadcopter dazugehören.

Grundlegende Komponenten Beschreibung
Steuerungseinheit

Quadrocopter Steuerungseinheit

Über die Steuerungseinheit erfolgt die Bedienung des Quadrocopters.

Die Steuerungseinheit nimmt die Signale der Fernbedienung auf und verarbeitet diese für die Elektromotoren weiter.

Fällt die Steuerungseinheit aus, kann der Quadrocopter also nicht mehr geflogen werden.

Antriebe

Quadrocopter-Antriebe

Der Quadrocopter verfügt über insgesamt vier Motoren.

Die Motoren sorgen für den Auftrieb, der dem Quadrocopter in die Luft verhilft.

Die verbauten Motoren haben entscheidenden Einfluss auf das Flugverhalten, zum Beispiel in der Kurve, und auf die Leistung im Allgemeinen.

Akku

Akku-Test

Der Akku versorgt den Quadrocopter während des Flugs mit Strom.

Die Akkuladung bestimmt darüber, wie lange der Quadrocopter in der Luft bleiben kann.

Die Hersteller streben bei der Akkufertigung ein möglichst geringes Gewicht an.

Chassis

Quadrocopter Chassis

Das Chassis stellt das Grundgerüst des Quadrocopters dar.

Alle Komponenten des Fluggeräts müssen am Chassis befestigt werden.

Ebenso wie beim Akku ist bei der Fertigung des Chassis die Gewichtsreduktion erwünscht.

Die Quadrocopter weisen wie jedes Gerät Vor- und Nachteile auf, die Sie bei Ihrem Kauf berücksichtigen sollten.

  • gute Quadrocopter vollführen spektakuläre Flugmanöver
  • Quadrocopter können für Überwachungsaufgaben eingesetzt werden
  • Quadrocopter verfügen in der Regel über sehr leistungsstarke Kameras
  • viele Akkus erlauben nur eine kurze Flugzeit
  • wichtige Funktionen wie GPS sind nur bei sehr teuren Modellen zu finden

3. Kaufberatung für Ihren Quadrocopter mit Motor

Der beste Quadrocopter ist jener, der am besten Ihrem Anforderungsprofil entspricht. Suchen Sie günstige Quadrocopter oder möchten Sie einen Quadrocopter kaufen, der hinsichtlich der Kameraausstattung Maßstäbe setzt? Eine 4K-Drohne wäre im letzteren Falle sicherlich eine gute Wahl.

Ein FPV-Copter wiederum befriedigt die Ansprüche von Käufern, die mit ihrer Drone an Rennen teilnehmen möchten. Auf diese Weise findet im Jahr 2018 jeder einen Quadrocopter mit Videokamera, der wirklich zu ihm passt.

3.1. Die Kamera

Quadrocopter-Kamera draußen
Die Kamera ist nicht selten das Herzstück eines Quadrocopters.

Zu einer guten Kameradrohne gehört natürlich eine leistungsfähige Kamera. Wenn Sie einen Kameradrohnen-Test lesen, werden Sie schnell feststellen, dass die Redakteure auf dieses Ausstattungsmerkmal besonders intensiv eingehen.

Die Kamera der Drohne entscheidet darüber, mit welcher Auflösung Fotos geschossen und mit welcher Qualität Videos von der Umgebung aufgenommen werden können. Selbst einfache Drohnen für wenig Geld sowie Quadrocopter zum Selber-Bauen besitzen heute wenigstens eine HD-Kamera.

Teurere Modelle setzen hingegen auf eine leistungsstarke 4K-Kamera und können Videos mit 2160p aufzeichnen.

Hier gilt es eine Drone passend für den gewünschten Einsatzbereich auszuwählen. Folgende Auflösungen stehen für Ihre Drohne zur Auswahl:

  • 1280 x 720 Pixel (HD-ready)
  • 1920 x 1.080 Pixel (Full-HD)
  • 3840 x 2.160 Pixel (UHD)
  • 4096 x 2.160 Pixel (4K)

3.2. Die maximale Reichweite

Die maximale Reichweite gibt an, wie weit Sie mit Ihrem Quadrocopter fliegen können. Profidrohnen erreichen hier bis zu 5.000 m, Einsteigermodelle schaffen nicht einmal 100 m.

Achtung: Die Angaben zur maximalen Reichweite sind nur ein Richtwert. Die Art der Verwendung des Quadrocopters entscheidet ebenfalls darüber, wie weit Sie tatsächlich fliegen können. Funkquellen in der Nähe, die Topologie des überflogenen Gebiets und die Restlaufzeit des Akkus haben allesamt Einfluss auf die tatsächliche Reichweite.

3.3. Die Geschwindigkeit

Ein Quadrocopter-Motor mit hoher Leistung sorgt dafür, dass die Flugkamera-Drohne eine höhere Geschwindigkeit erreichen kann.

3.4. Die maximale Akkulaufzeit

Nur wenn Sie sich für einen Quadrocopter-Bausatz entscheiden, haben Sie direkten Einfluss auf den verwendeten Akku. Ansonsten gilt es auf die Artikelbeschreibung zur maximalen Laufzeit des verbauten Akkumodels zu achten.

Einsteigergeräte bleiben bis zu 10 Minuten in der Luft, bessere Quadrocopter können bis zu einer halben Stunde fliegen. In fast jedem Quadrocopter-Test sind ebenfalls entsprechende Angaben zur Laufzeit zu finden, da es sich hierbei um ein wichtiges Merkmal der Fluggeräte handelt.

3.5. Die GPS-Unterstützung

Hochpreisige Quadcopter sind mit GPS ausgestattet und erlauben damit eine präzise Positionsbestimmung. Bei günstigeren Modellen ist dieses Ausstattungsmerkmal hingegen so gut wie nie zu finden.

4. Stiftung Warentest: der Quadrocopter-Test

Quadrocopter mit vier Motoren
Quadrocopter verhalten sich dank ihrer vier Motoren flugstabil.

Ein Quadrocopter-Test der größten Testanstalt in Deutschland ist natürlich zu erwarten bei dem Boom, den Quadcopter und Kameradrohnen seit vielen Jahren erleben. Die Stiftung Warentest hat tatsächlich bereits im Jahr 2012 einen entsprechenden Quadrocopter-Test vorgelegt. Leider wird in diesem Kameradrohnen-Test nur ein einzelner Quadrokopter untersucht, nämlich der Parrot AR.

Um einen Quadrocopter-Vergleich handelt es sich also nicht. Wenn Sie an einem solchen Quadrocopter-Vergleich der aktuellen Multicopter der wichtigen Hersteller auf dem Markt interessiert sind, müssen Sie anhand unseres Ratgebers am besten Ihren eigenen Quadrokopter-Test mit Modellen aus den verschiedenen Kategorien durchführen. Die Stiftung Warentest präsentiert im Quadrocopter-Test jedenfalls keinen Quadrocopter-Vergleichssieger.

5. Die wichtigsten Fragen zum Quadcopter kompakt beantwortet

5.1. Wie funktioniert ein Quadrocopter?

Der Quadcopter ist mit vier Motoren ausgestattet, von denen sich jeweils zwei links und zwei Motoren rechts herumdrehen. Dadurch wird ein Auftrieb erzeugt und die Drohne kann stabil in der Luft stehen. Der Kurvenflug ist möglich, indem sich einige Rotoren der Drohne langsamer drehen als andere.

5.2. Wie teuer ist ein Quadrocopter?

Ein einfacher RC-Quadrocopter oder eine Mini-Drohne sind bereits für 20 bis 40 Euro erhältlich. Hochwertige Modelle von Marken wie Phantom DJI oder Parrot sowie große Hexacopter und Octocopter können schnell mehrere hundert Euro kosten.

5.3. Welcher Quadrocopter ist für Anfänger geeignet?

Mit einer Drohne für Kinder können selbst komplett unerfahrene Anfänger nicht viel falsch machen. Die Steuerung ist hier auf das Wesentliche reduziert. Unfälle mit diesen Drohnen fallen nicht so schwer ins Gewicht, da der Anschaffungspreis sehr gering ausfällt.

5.4. Welchen Quadrocopter soll ich für GoPro auswählen?

Eine Drohne für GoPro ist mit einer Halterung für die weitverbreiteten GoPro-Kamerss ausgestattet. Viele Modelle wie zum Beispiel die DJI-Quadrocopter oder bei Conrad erhältliche Quadrocopter besitzen eine solche Halterung.

5.5. Wie hoch darf man mit dem Quadrocopter fliegen?

Für die Flugdrohne liegt die maximale Flughöhe bei 100 Metern. So hoch darf die Drohne fliegen, ohne den sonstigen Luftverkehr zu stören. Ausnahmen sind nur auf Modellflugplätzen gegeben. Eine Höhe von 100 Metern ist aber zum Beispiel mit einer Mini-Drohne gar nicht erreichbar. Eine Drohne der Bundeswehr oder eine Drohne für Militär-Anwendungen kann natürlich noch ganz andere Höhen erreichen.

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