Sounddeck Test 2020

Die besten Sounddecks im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sounddecks stellen eine Untergruppe der Soundbars dar. Diese Geräte beinhalten einen integrierten Subwoofer. Weiterhin dienen sie als Standfläche für den Fernseher.
  • Sounddecks liefern nicht nur ein einzigartiges Sounderlebnis, vielmehr stellen sie eine kompakte Stereoanlage dar.
  • Das Sounddeck ist in der Lage, einen sogenannten virtuellen Raumklang herzustellen. Dabei wird ein Surround-Sound ohne den Einsatz mehrerer Boxen erzeugt. Der Effekt, der dabei entsteht, ist wie bei einer Surround-Anlage im Kino.

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Eine Soundbase, auch als Sounddeck bezeichnet, stellt eine besondere Unterkategorie der Soundbar dar. Das Sounddeck ersetzt den im TV integrierten Lautsprecher. Auf diese Weise wird das Klangerlebnis des Fernsehers verbessert. In den meisten Fällen steht der Fernseher direkt auf dem Sounddeck.

Das Sounddeck stellt also ein robustes und stabiles Gerät dar. Das Sounddeck ist ein 2.1.-System. Die erste Ziffer bezieht sich auf die Anzahl der in der Soundbase verbauten Lautsprecher. Die zweite Zahl bezieht sich auf die Anzahl der integrierten Subwoofer. Der Subwoofer befindet sich automatisch in den meisten Soundbases. Aus diesem Grund sind Sounddecks auch sehr platzsparend.

Nutzen Sie unsere Kaufberatung für Sounddecks, um das beste Gerät ohne Probleme zu finden. Wir beantworten alle relevanten Fragen zum Produkt.

1. Aufbau Sounddeck – So funktionieren die Geräte

Viele Sounddecks sind mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Soundbase-Tests zeigen auf, dass diese Bluetooth-Schnittstellen die Modelle zu Multimedia-Stationen im Wohnzimmer machen. Entsprechend ist es möglich, Musik von diversen Endgeräten auf dem Sounddeck abzuspielen:

  • Smartphone
  • Tablet
  • Laptop
  • PC

Nutzer haben ebenso die Möglichkeit, auf Musik-Streaming Anbieter wie Spotify oder Napster zurückzugreifen. Sounddecks stellen daher eine wunderbare Ergänzung zu den TV-Lautsprechern dar. In Soundbase-Tests wird jedoch immer wieder darauf hingewiesen, dass Soundbases aufgrund des 2.1-Systems keine normalen Stereoanlagen sind, denn die Soundbars schaffen einen angenehmen virtuellen Raumklang. Damit dies problemlos gewährleistet werden kann, muss das Sounddeck entsprechend platziert werden.

2. Arten von externen TV Lautsprechern – Für jeden Anspruch passend

Dolby-Surround

Dolby-Surround stellt ein Mehrkanal-Tonsystem für die Surround-Anlage dar, in dem fünf Hauptkanäle zur Verfügung stehen. Dieses System wird in fast allen großen Kinos verwendet. Der Betrachter bekommt durch den Dolby-Surround ein ausgeprägtes Raumklangerlebnis. Mittlerweile kann man sich dieses Klangerlebnis auch nach Hause holen.

Man unterscheidet bei den TV Lautsprechern zwischen Soundbase (Cinebase) und Soundbar. Der größte Unterschied zwischen beiden Kategorien ist das Design. Soundbars sind eher schmal und länglich. Sounddecks dagegen besitzen eine größere Form und sind robuster. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Soundbases so geschaffen sind, dass sie einen Fernseher tragen können. Dagegen sitzen die Soundbars eher hinter dem Fernseher.

Die Größe der Soundbases hat einen entscheidenden Vorteil. Es wird eine Integration effektiver Subwoofer ermöglicht. Bei vielen Subwoofern handelt es sich um “Downfiring“-Bässe.

Dies heißt, dass diese Geräte unter der Soundbase befestigt sind. Der Bass wird in diesem Fall nach unten ausgestrahlt. Aus diesem Grund können Sie sich als Besitzer einer Soundbase einen externen Subwoofer ersparen, ohne dass Sie auf gute Bässe verzichten müssen.

Für die Anbindung reicht in den meisten Fällen ein einfaches Kabel aus, um die Verbindung mit dem Fernseher herzustellen. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen nochmal die Unterschiede zwischen diesen beiden Typen von Lautsprechern auf:

Kategorie Beschreibung
Sounddeck
  • Design ist robust
  • befindet sich hinter dem Fernseher
  • Subwoofer in der Regel integriert
  • geeignet für Flachbildfernseher mit Standfuß
Soundbar
  • Design ist schmal
  • befindet sich an der Wand oder vor dem Fernseher
  • Subwoofer meist extern
  • geeignet für Flachbildfernseher mit Wandhalterung

Auch wenn die Soundbase viel zu bieten hat, sie ist nicht für jeden die richtige Wahl. Insbesondere dann, wenn Sie ein unauffälliges Gerät bevorzugen, ist eine Soundbar die bessere Option.

  • ist recht schmal
  • formschön
  • Integration effektiver Subwoofer möglich
  • keine Wandbefestigung möglich

3. Einsatzbereiche des Sounddecks – Ideal für das Heimkino

Ein Soundplate-Test zeigt auf, dass Sie mit dem Gerät ohne großen Aufwand die Klangqualität ihres Fernsehers verbessern können. Da die TV-Boxen Lautsprecher ersetzen und gleichzeitig einen ausgezeichneten Virtual-Surround-Sound erzeugen, stellen sie eine einfache Alternative zu den komplizierteren Surround-Systemen dar.

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Die Decks lassen sich nicht an der Wand montieren. Eine Soundbar erlaubt die Montage.

Ein klassisches Heimkino-System hat sieben Lautsprecher plus Subwoofer. Daher nimmt es sehr viel Platz ein. Des Weiteren besitzt das ganze System viele Kabel, die stören können. Weiterhin sind kabellose Lautsprecher meistens sehr teuer.

Gleichzeitig ist die Installation eines Sounddecks einfacher. Als Nutzer müssen Sie das Gerät lediglich aufstellen und dann mit Ihrem Fernseher verbinden. Schon ist das Heimkino aufgebaut und das ganz ohne Kabelsalat.

Aufgrund des integrierten Subwoofers stellt das Gerät eine “All-In-One-Lösung“ dar. Als Besitzer eines kleinen Wohnzimmers, sind diese Systeme hervorragend geeignet, weil weitere Subwoofer überflüssig werden. Wenn Sie das Gerät unter Ihrem Flachbildschirmfernseher platzieren, wirkt das Sounddeck aufgeräumt.

Ob Sie sich nun zwischen Sounddeck oder Soundbar entscheiden, das hängt von dem verfügbaren Platz ab. Die Unterschiede zwischen beiden Typen sind in der Regel gering.

4. Sounddeck-Kaufberatung 2020: Das beste Sounddeck kaufen

Wie in vielen Tests für Sounddecks aufgezeigt wird, ist das Angebot für Sounddecks heute recht groß. Daher ist es kein Wunder, dass Sie leicht den Überblick verlieren können. Bevor Sie sich ein Sounddeck kaufen, lohnt sich ein Sounddeck-Vergleich. Die Preise beginnen bei rund 200 Euro. Es gibt nach oben hin kaum Grenzen.

4.1. Das Gewicht des Fernsehers beachten

Bevor Sie ein Sounddeck günstig kaufen, sollten Sie zunächst überprüfen, wie viel Ihr Fernseher wiegt. Ihr Fernseher muss für einen perfekten Raumklang auf der Soundbase stehen. Überprüfen Sie die Herstellerangaben genau. Auch die Standfläche ist relevant.

Sollte der Standfuß an einer Seite über das Sounddeck herausragen, so kann die Vibration des Subwoofers zu einem Sturz führen. Weiterhin sollten Sie beachten, dass jedes Sounddeck eine unterschiedlich hohe maximale Traglast besitzt.

4.2. Traumhafter Klag mit dem passenden Sounddeck

Sicherlich ist das wichtigste Kaufkriterium der Klang. Ein ausgezeichnetes Klangerlebnis liefern beispielsweise Sounddecks von Bose, Samsung oder Yamaha. Weiterhin können sich auch die Sounddecks von den Firmen Canton, Raumfeld und Teufel sehen lassen. Schauen Sie sich bei dieser Gelegenheit speziell das Sounddeck “700“ sowie die Magnat-Sounddeck-150-Soundbar an. In aktuellen Tests zu Soundbases werden diese Modelle immer wieder als die besten Sounddecks beschrieben.

Sehr weit verbreitet für die Erzeugung eines räumlichen Klangerlebnisses ist die Entschlüsselung der 5.1-Mehrkanäle durch digitale Sound-Prozessoren. Alle Kanäle werden durch zwei Front-Speaker ausgegeben. Damit ein Surround-Sound erzeugt wird, verwenden die Sounddecks eine bewusste Täuschung des menschlichen Ohrs. Töne, welche hinter dem Betrachter erzeugt werden, werden im Ohr in einer anderen Wellenform wahrgenommen als die Töne, die von vorne ankommen. Die Audiosignale werden ständig geändert. Auf diese Weise entsteht auch der Effekt, dass die Töne von hinten kommen, obwohl sie eigentlich von vorne kommen.

4.3. Leichte Installation ist garantiert

Einer der Vorteile von Sounddecks ist, dass Sie sie sehr einfach installieren können. Es reicht ein Kabel aus, um das Gerät an Ihren Fernseher anzuschließen. Einige Sounddecks funktionieren auch über WLAN. In diesem Fall entfallen die Kabel ganz – sofern Ihr TV die Signale senden kann.

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Komplette Surround-Sound-Systeme sind aufwendig im Aufbau.

Es gibt nur wenige Sounddecks, die einen eingebauten Blu-ray-Player besitzen. Es gibt aber viele Geräte, die mit anderen praktischen Funktionen ausgestattet sind. Als hilfreich erweist sich eine Fernbedienung, welche Sie mit einer App steuern können.

Die Tatsache, dass Sounddecks ein sehr einfaches Display aufweisen, macht die Steuerung über eine Fernbedienung unerlässlich. Sie müssen aber nicht die Fernbedienung bedienen, wenn Sie sich die entsprechende App herunterladen. Des Weiteren können Sie die Soundbase in ein bestehendes Multiroom-System integrieren.

Als Multiroom wird die Vernetzung mehrerer Audiogeräte bezeichnet. In den meisten Fällen können Sie als Nutzer ein solches System mit nur einer App steuern. Gleichzeitig besteht immer die Möglichkeit, Ihr Netzwerk jederzeit und beliebig mit weiteren Geräten zu erweitern. Es empfiehlt sich aber nicht, viele Geräte von unterschiedlichen Herstellern zu verwenden. Ansonsten kann die Kompatibilität beeinträchtigt werden.

4.4. Sounddecks werden über HDMI-Kabel angebunden

Was die Anschlussmöglichkeiten angeht, so können Sie ein HDMI-Kabel verwenden. Es stellt die beste Verbindungsmöglichkeit zwischen Ihrem Sounddeck und Fernseher dar. Der Vorteil dieses Kabels ist, dass sie nicht nur eine sehr hohe Übertragungsrate besitzen, sondern auch Audio- und Videosignale bei einer geringen Störanfälligkeit senden. Ein Sounddeck mit HDMI-Kabel ist daher eine gute Lösung.

5. Die richtige Platzierung des Sounddecks

Wenn Sie das Sounddeck nur zum Abspielen von Ihrer Musik verwenden möchten, so können Sie das Gerät frei platzieren. Wenn Sie aber überwiegend Filme anschauen, sollten Sie auf die Gegebenheiten Ihres Raumes achten.

Räumlicher Klang ist leicht störanfällig. Der Surround-Sound kann in quadratischen Räumen am besten abgespielt werden. Langgezogene Wände reflektieren den Schall besser. Das Sounddeck sollte zusammen mit dem Fernseher an der Wand stehen. Dann können die Schallwellen synchron auf den Zuhörer eintreffen. Grundsätzlich sollte Ihr Raum so geschaffen sein, dass Sie möglichst freie Wände haben. Ansonsten kann das Klangerlebnis gestört werden.

Hinweis: Auch wenn das erzeugte Klangerlebnis schön ist, sollten Sie es mit dem Aufdrehen nicht übertreiben. Ihre Nachbarn könnten sich darüber beschweren. Weiterhin könnten Ihre Ohren darunter leiden, ohne dass Sie es merken. Bereits ab rund 80 Dezibel kann es zu leichten Schädigungen kommen. Das entspricht der Lautstärke eines Staubsaugers.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Sounddeck

6.1. Welche Hersteller gibt es?

Im Folgenden finden Sie eine Liste mit den Herstellern und Marken von Sounddecks:

  • Yamaha
  • Canton
  • Samsung
  • Teufel
  • Raumfeld
  • Magnat
  • Bose

6.2. Was ist der Unterschied zwischen Soundbar und Sounddeck?

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Mit einem Sounddeck können Sie auf die vielen Lautsprecher verzichten.

Zwischen diesen beiden Arten von externen TV-Lautsprechern macht hauptsächlich das Design einen großen Unterschied aus. So sind Soundbars schmal und länglich, Sounddecks sind dagegen größer und robuster.

6.3. Gibt es Sounddecks für ältere Menschen?

Ältere Menschen haben eine eingeschränkte Hörfähigkeit. Daher sollten sich sie sich für ein Gerät entscheiden, welches einen sauberen Klang aufweist. Weiterhin sollte dieses Gerät einfach zu benutzen sein und über hervorragende Klangeigenschaften aufweisen.

Aufgrund der deutlichen Töne sind ältere Menschen in der Lage, Videos oder Fernsehen besser zu verstehen. Dies verhindert auch, dass der Ton zu laut aufgedreht wird und sich Nachbarn darüber beschweren könnten. Tiefe Töne können wir im Alter dabei besser wahrnehmen. Je niedriger die Subwoofer-Frequenz, umso besser.

6.4. Gibt es bereits einen Sounddeck-Test von der Stiftung Warentest?

Glücklicherweise hat die Stiftung Warentest bereits einen Test zu Sounddecks durchgeführt. Die Sounddeck-Vergleichssieger und den gesamten Test finden Sie hier. Die Stiftung Warentest hat die Geräte unter anderem nach Klangqualität, Preis und Verarbeitung beurteilt. Die besten Sounddecks aus den 55 Testgeräten befinden sich in der Preisklasse ab 450 Euro.

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