Touchscreen-Monitor Test 2018

Die besten Touch-Monitore im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Unter einem Touchscreen-Monitor wird ein kombiniertes Ein- und Ausgabegerät verstanden. Indem Sie Teile des Bildschirms berühren, greifen Sie direkt in die Steuerung des Computers ein. Da die technische Umsetzung des Befehls für Sie unsichtbar bleibt, gewinnen Sie den Eindruck, Ihren PC per Fingerzeig direkt zu steuern.
  • Jeder Touchscreen folgt demselben Prinzip. Über die berührungsempfindliche Oberfläche wird der Befehl entgegengenommen. Ein Kontroller misst das eingehende Signal und gibt es an das jeweilige Betriebssystem weiter. Dort wird die Bewegung des Fingers in eine Mausbewegung übertragen und auf dem Bildschirm sichtbar gemacht. Die Berührung der Oberfläche des Touchscreens kommt damit einem Mausklick gleich.
  • Touch-Monitore setzen auf LCD-Technologien. Dies wird anhand von Reaktionszeit und Helligkeit deutlich. Die Geräte lassen sich vielseitig nutzen und besitzen eine umfangreiche und technisch ausgereifte Ausstattung.

touchscreen-monitor-test

Der Touch Monitor ist bei Tablets und Smartphones bereits zum Standard geworden. Auch bei PC-Anwendern steigt die Nachfrage nach den Geräten mit Touchscreen. Die Bedienung der herkömmlichen Maus gehört damit eventuell schon bald der Vergangenheit an.

Um in den Genuss des innovativen Touch-Monitors zu kommen, müssen Sie allerdings recht tief in die Tasche greifen. Ein wahrer Touchscreen-Monitor-Vergleichssieger wird etwa das Doppelte eines gewöhnlichen TFT-Monitors kosten. Welche Vorteile Ihnen ein Touch-Bildschirm bietet und wie Sie den besten Touchscreen- Monitor finden können, möchten wir Ihnen anhand nachfolgender Kaufberatung im Touchscreen-Monitor-Vergleich 2018 erläutern.

1. Die Funktionsweise von Touchscreen-Monitoren

touchscreens
Die Beliebtheit und der Einsatz von Touchscreens steigert sich stetig.

Der Touch-Monitor ist ein kapazitiver Touchscreen und damit mit Smartphone und Tablet vergleichbar.

Bei diesen Geräten wird die Fingerposition durch eine Veränderung des unter der Monitorscheibe befindlichen elektrischen Feldes ermittelt. Die Position des Fingers wird durch die Messung des veränderten elektrischen Feldes festgestellt. Die neuesten Produktentwicklungen können auch auf die gleichzeitige Berührung mit mehreren Fingern reagieren.

Wie eine Studie des Forsa-Institutes vom Mai 2013 bestätigt, steigt der Bedarf der Verbraucher an Touch-Displays. Für Gaming-Monitore mit Touchscreen können sich 54% der Deutschen begeistern. In den Kategorien Video und Musik sehen 58% Bedarf an Touchscreen-Monitoren.

Insgesamt waren 68% von 1.002 Probanden für den verstärkten Einsatz der Touchscreen-Technik in den verschiedensten Bereichen. Favorisiert wurden dabei die Sparten Auto, Handel und Medizin.

Anwendungsbereiche von Touchscreens:
  • touchscreen monitorHandel
  • Hotelgewerbe
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Transport und Logistik
  • Bildungswesen

2. Arten von Touchscreens

2.1. Kapazitive Touchscreen

Der kapazitive Touch-Bildschirm arbeitet mit zwei Ebenen, welche voneinander isoliert angebracht wurden. Die Ebenen sind mit einem leitfähigen Rauten- oder Streifenmuster versehen. Bei Berührung funktioniert eine Ebene als Sensor. Die zweite Ebene arbeitet als Treiber. Diese Methode ist bei beinahe allen handelsüblichen Tablets und Smartphones Standard.

Auch bei Spielkonsolen, portablen Media Playern oder an Kassen im Gastronomiebereich kommt diese Technologie zur Anwendung. Doch nicht immer ist ein kapazitiver Touchscreen-Monitor die beste Lösung, da dieser neben Vorteilen auch Nachteile bietet, wie wir Ihnen im Folgenden zeigen möchten:

  • robust
  • hohe Lichtdurchlässigkeit
  • resistent gegen Umwelteinflüsse – kann nur mit dem bloßen Finger bedient werden
  • teuer in der Anschaffung

2.2. Resistive Touchscreen

Resistive Touchscreen sind druckempfindlich. Der elektrische Widerstand wird an einem Spannungsteiler gemessen. So lässt sich die Position der Druckstelle am Monitor genau feststellen.

Ein resistiver Touchscreen ist aus einer innen liegenden Scheibe aus Glas oder Kunststoff aufgebaut, welche durch kleine Abstandshalter von der äußeren Polyesterschicht getrennt ist. Die Flächen weisen eine Beschichtung aus Indiumzinnoxid auf, welche als Halbleiter fungiert und lichtdurchlässig ist .

  • gute Lesbarkeit auch bei Sonnenschein
  • kann mit jedem Eingabestift bedient werden
  • Nutzer kann bei der Bedienung auch Handschuhe tragen – Multitouch-Funktion nur eingeschränkt möglich
  • arbeiten ungenauer als kapazitive Touchscreens
  • kann sich beim Transport ungewollt aktivieren

2.3. Induktive Touchscreen

Induktive Touchscreen-Monitore können Sie nur mit speziellen Eingabestiften bedienen. Diese Technik ist allgemein bei Grafiktabletts geläufig. Da keine mechanische Einwirkung auf die Bildschirmoberfläche notwendig ist, können die Bildschirme aus einem robusten Material bestehen.

Die Stiftposition lässt sich bei Geräten von Asus, LG oder Acer auch ohne direkte Berührung der Oberfläche ermitteln. Bei einigen Typen wird darüber hinaus auch der Neigungswinkel des Stiftes festgestellt. Anwendung finden diese Touchscreens vorrangig bei Grafiktabletts und Monitoren, welche ein Grafiktablett integriert haben.

Achtung: Auf Grund des vergleichsweise hohen Energiebedarfs sind induktive Monitore weniger geeignet für portable Geräte.

  • ideal für Grafiktabletts
  • Stift wird auch ohne direkte Oberflächenberührung erkannt
  • hoher Energieverbrauch
  • nur mit speziellen Eingabestiften bedienbar

2.4. Touchscreen-Monitore und Windows 8

Windows 8 ist mit der aus Live-Kacheln bestehenden Oberfläche für den Touchscreen-Monitor wie geschaffen.

Die Bedienung mittels Tastatur und Maus ist zwar weiterhin möglich, doch die Anwendung ist eindeutig auf die Bedienung per Touchscreen ausgelegt.

Während die Touchscreen-Monitore die Charms-Leiste mittels eines kurzen Fingerzeigs sichtbar machen, müssen die Nutzer von Maus und Tastatur sich mit umständlichen Tasteneingaben behelfen. Im konkreten Fall muss [Win]+[C] eingegeben werden.

Auch die mitgelieferten Apps sind auf die Bedienung mittels Touch-Panel ausgelegt. Möchten Sie besonders schnell und wirtschaftlich arbeiten, bilden Windows 8 und Touchscreen-Monitore die perfekten Vorraussetzungen dafür.

Die Vor- und Nachteile von Windows-8-Touchscreens:
  • beschleunigte Arbeitsweise
  • Apps einfach zu bedienen
  • zukunftsträchtig
  • intuitiv und kreativ
    • hoher Anschaffungspreis
    • nicht für längere Schreibarbeiten geeignet
    • möglicher Transport schwierig
    • hoher Platzbedarf

3. Was Sie beim Kauf eines Touchscreen-Monitors beachten sollten

display aufloesung
Achten Sie beim Kauf auf ein hochauflösendes Display.

Die Angebote sind bereits recht umfangreich und ein PC mit Touchscreen unterscheidet sich nicht nur im Preis von der Konkurrenz.

In diversen Touchscreen-Monitor -Tests erfahren Sie mehr über die verschiedenen Modelle, die Kombination von Hardware und Bildschirm oder das zukunftsträchtige Touch-Screen-TV. Beste Touchscreen-Monitore besitzen ein leistungsfähiges und hochauflösendes Touch-Display und bestehen einen Touchscreen-Test auch im Hinblick auf Qualität und Verarbeitung und Bedienbarkeit durch den Nutzer.

Unsere kleine Kaufberatung möchte Ihnen nun einige Faktoren mit auf den Weg geben, welche Ihnen den gezielten Kauf passender Monitore erleichtern.

3.1. Die Größe

Die Hersteller bieten Touch Panel in unterschiedlichen Größen an. Beste Touchscreen-Monitore sollten natürlich eine angemessene Größe besitzen.

Ein Touchscreen-Monitor Mac wird mit etwa 27 Zoll im mittleren Preissegment liegen. Mit der Größe des Touch-Screen-Displays steigt auch der Preis. Für einen Touchscreen-Monitor mit 32 Zoll werden Sie mehr Geld ausgeben müssen. Dafür können Sie mehr Fenster zur gleichen Zeit öffnen und erzielen ein besseres Kontrastverhältnis. Neben der Größe haben auch Besonderheiten wie Single-Touch-/Multi-Touch-Funktionen Auswirkungen auf den Preis.

Was sagt cd/m² über die Helligkeit des Monitors aus?touchscreen monitor groesse

Die Helligkeit wird in Candela pro Quadratmeter angegeben. Daraus können Sie entnehmen, wie hell sich Ihr Touchscreen-Monitor einstellen lässt. Der Helligkeitswert ist besonders wichtig, wenn Sie den Touchscreen in sehr hellen Räumlichkeiten nutzen. Eine geringe Helligkeit wäre hier nachteilig, ganz gleich, wie gut der Monitor entspiegelt ist.

Die Stiftung Warentest lässt einen Touchscreen-Monitor-Test bislang vermissen. In der Ausgabe 04/2015 wurden hochauflösende Monitore unter die Lupe genommen. Dabei wurde deutlich, dass Curved-Monitore einen deutlichen Vorteil in den Sparten Spiele und Filme mit sich bringen.

3.2. Die Anschlussmöglichkeiten

Damit Sie mit Ihrem Touchscreen-Monitor von Liyama, Dell, Hannspress, ViewSonic oder AOC möglichst flexibel bleiben, bieten sich Geräte mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten an. Wollen Sie z.B- mit Ihrem Samsung-Touch-Screen-Monitor wirtschaftlich arbeiten können, sind verschiedene Anschlüsse für Webcam oder Mikrofon vorteilhaft.

Die gängigsten Anschlussmöglichkeiten haben wir Ihnen in folgender Tabelle aufgeführt:

Anschlussmöglichkeit Erläuterung
HDMI
  • Standard an Monitoren
  • HDMI Touchscreen stellt Verbindung zu Laptop, PC und Tablet her
  • Übertragung von Bild und Ton möglich
DVI-D
  • kann mit dem VGA Anschluss des PC verbunden werden
  • keine Übertragung von Tonsignalen möglich
VGA
  • kann nur analoge Signale verarbeiten
  • Störanfälligkeit steigt mit Kabellänge
Display Port
  • neueste Technologie
  • bis zu 7K-Auflösung
  • Bild und Ton können übertragen werden
USB
  • gängige Anschlussmöglichkeit
  • Anschluss von externen Festplatten, Smartphones und Tablets möglich

3.3. Der Funktionsumfang

Möchten Sie den Touchscreen-PC-Monitor nur minimal berühren, um damit arbeiten zu können, bietet sich ein kapazitives Touch-Display an.

Um bei einem resistiven Touch-Bildschirm die gewünschte Funktion auszulösen, ist dagegen mehr Druck notwendig. Dies kann sich besonders bei häufigem Gebrauch schnell als hinderlich erweisen.

Vor dem Kauf sollten Sie sich auch mit der Frage auseinander setzen, wie sich die Bedienbarkeit des Panel-Monitors gestaltet. Multitouch-Monitor-Touchscreens können zwei Finger und mehr erkennen. Damit bietet sich Ihnen im Hinblick auf die Steuerfunktionen mit einem Multitouch mehr Flexibilität.

Tipp: windows touch screenEin Touchscreen kann nicht mit jedem Betriebssystem genutzt werden. Werfen Sie vor dem Kauf daher einen Blick auf Ihre Hardware, ggf. ist ein Update notwendig. Windows-Anwender sollten Windows 7 und höher nutzen.

3.4. Qualität und Prüfsiegel

Den Touchscreen-Monitor günstig zu kaufen, ist nicht allein ausschlaggebend für eine nachhaltige Kaufentscheidung. Die Bildschirme werden von bewussten Käufern auch mehr und mehr hinsichtlich der Energieeffiziensklasse und anderer ökologischer und sozialer Komponenten ausgewählt.

Trägt ein Multi-Touch-Display zum Beispiel das TÜV-Siegel, sagt dies einiges über dessen Qualität aus. Hinweise auf ein Multi-Touch-Display nach ergonomischen Gesichtspunkten und mit einem niedrigen Stromverbrauch gibt Ihnen auch die TCO-Norm.

In den USA werden Bürogeräte allgemein mit dem Energy Star versehen. Ein Touchscreen-Monitor mit diesem Siegel verbraucht wenig Strom und schaltet nach einer Ruhephase von weniger als 15 Minuten in den Sparmodus.

Der Blaue Engel ist ein deutsches Umweltsiegel. Ein Monitor mit dieser Klassifizierung ist schadstofffrei und recyclingfähig. Weiterhin wird auf eine Konstruktion nach ergonomischen Gesichtspunkten Wert gelegt.

4. Fragen und Antworten rund um Touchscreen-Monitore

4.1. Was ist unter Betrachtungswinkel zu verstehen?

touchscreen monitore
Ein möglichst großer Betrachtungswinkel ist bei Touchscreen-Monitoren ein entscheidendes Kaufkriterium.

Neben Bildschirmdiagonale/Auflösung ist der Betrachtungswinkel bei Touchscreen-Monitoren besonders ausschlaggebend. Der Nutzer wird die auf Touchscreen optimierten 4K-Monitore selten aus einem direkten Blickwinkel heraus nutzen. Der Betrachtungswinkel verschiebt sich, wenn der Monitor an der Wand hängt oder waagerecht positioniert wurde.

Werden die Bildschirme im öffentlichen Raum genutzt, beispielsweise im Rahmen von Veranstaltungen und Präsentationen, sollten mehrere Personen gleichzeitig auf die Inhalte zugreifen können. Je größer der Betrachtungswinkel des im Touchscreen-Monitor-Test befindlichen Gerätes, desto weniger Einbußen ergaben sich bei der Draufsicht aus spitzen Winkeln.

4.2. VESA – was verbirgt sich dahinter?

Hierbei geht es weniger um den Monitor-Touch selbst, sondern viel mehr um die spätere Befestigung an der Wand. Das Kürzel der “Video Electronics Standard Association” tragen Geräte, welche sich mit genormten Wandhalterungen kompatibel erweisen. Gängig sind dabei die Kategorien: MIS-D, MIS-E oder MIS-F.

4.3. Was bedeutet WQHD?

WQHD ist die Weiterentwicklung von HD Ready. Mit 2.560 x 1.440 Pixeln wird die doppelte Auflösung wie bei HD Ready üblich erzielt. Diese hohe Auflösung ist besonders relevant, wenn Sie mit Ihrem neuen Touchscreen-Monitor die professionelle Bildbearbeitung planen.

4.4. Was sagt das Kontrastverhältnis aus?

Zunächst muss angeführt werden, dass sich eine Unterteilung in nativen und dynamischen Kontrast vornehmen lässt.

Bei einem nativen Kontrastverhältnis ist die Zahl links des Doppelpunktes ausschlaggebend. Ein Verhältnis von 1000:1 sagt aus, dass weiße Bildpunkte 1000 mal heller dargestellt werden können, als schwarze Bildpunkte. Je höher der Wert, desto besser der Kontrast.

Der dynamische Kontrast nutzt weiterhin eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Eine positive Wirkung sprechen die Vergleichsergebnisse dieser zusätzlichen Panel-Beleuchtung bei Spielen und Filmen zu. Wenn Sie ausschließlich Büroarbeiten mit Ihrem Touchscreen-Monitor erledigen, könnte dagegen das leicht “unruhige” Bild eher störend wirken.

Touchscreen ist in aller Munde und erleichtert die Bedienung von PC & Co. Touch-Monitore sind bereits in vielen Bereichen des täglichen Lebens unverzichtbar geworden. Ein wasserdichter Touchscreen-Monitor ist zum Beispiel besonders langlebig und robust.

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