Datum: | Artikel 2012

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Die diesjährige Cebit stand ganz im Zeichen der Cloud und hielt dabei viele Lösungen bereit, die dem privaten Anwender das Gefühl der grenzenlosen Freiheit im Umgang mit Daten zunehmend schmackhaft machen. Unter der Oberfläche indes geht es schon jetzt heiß her und vor allem Manager und Entwickler haben vor dem Hintergrund der Cloud eine gemeinsame Plattform gefunden, die täglich mehr beeindruckt und vor allem überraschend gut funktioniert. Die Veränderungen auf dieser Ebene der Datenhaltung, die Abgabe von Verantwortung in die Wolke und die veränderten Kommunikationswege sind atemberaubend. Wir als eLancer-Team und Zusammenschluss von professionellen IT- und Webentwicklern mit Sitz in Köln profitieren von den Möglichkeiten dieser neuen Technologien bereits enorm und möchten Ihnen gern einen aktuellen Überblick zu Methoden und Werkzeugen in der Webentwicklung von heute geben. Webservices und Online-Dienste stehen dabei ebenso in Mittelpunkt wie Management- und Conspiration-Tools.

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Merkmale moderner Webentwicklung

Modernes Webdevelopment ist global. Neben den eingeforderten Basics, dem klassischen Webdesign und der Webprogrammierung ist die Genuität einer Idee und die Verlässlichkeit in das IT-Produkt Website oder auch Webservice von höchster Wichtigkeit. Deshalb ist heutzutage das, was auch eLancer gegenüber seinen Kunden am ehesten bindet, vor allem eins: Zuverlässigkeit. Dem aufgeklärten Kunden ist die Repräsentation einer Software - sowohl nach außen  als auch nach innen - wichtiger denn je und so ist der letzte Auftrag immer wieder auch der Erste.

Die typische Allround-Webagentur für ausschließliche Webentwicklung und Druck-Präsentation ist ein Modell von gestern, und ein Webentwicklungsunternehmen wie das eLancer-Team muss als genereller Vermittler zwischen IT-Produkt und IT-Marketing verstanden werden. Das Internet selbst ist dabei nicht länger nur ein Ort, in dem Firmen ihre Information parken, vielmehr ist das Netz ein aktives Medium, dessen Kommunikationsstruktur durch Webengineering und SEO repräsentativ gestaltet werden muss. Nicht also der Aufbau einer authentischen Website allein, sondern die Vernetzung der eigenen Präsenz zu einer legitimen Netzstruktur ist heute der wesentliche Schlüssel.

Auf den Punkt gebracht: Von Programmierung, Systementwicklung und IT-Management bis hin zu Marketingkampagne, Videobearbeitung und 3D-Animationen muss jede Dimension bedient werden können.

Offene Systeme und fast keine Zwänge

Veränderte Aufgaben und Anforderungen sowie eine gewachsene Mentalität im Umgang mit Projektideen haben in der Vergangenheit den Gedanken eines freien Netzes geschaffen. Überall-Zugriff durch mobile Geräte und Barrierefreiheit führen heute zu einer ganzheitlichen Ausrichtung der Webagenturen, deren Mitarbeiter und auch Kunden durchaus global verteilt sind. Die räumliche Distanz zwischen der Agentur von nebenan oder der  in einem anderem Kontinent ist heute praktisch nicht relevant, was zählt, ist gemeinsame Überzeugung und die Fähigkeit sich mit einem Thema identifizieren zu können – Highspeed-Internet, Flatrates und vor allem clevere Produkte machen es möglich.

Der Ausgangspunkt des Wandels von einem „stationären“ Unternehmen hin zu einer online geführten Agentur ist das interne Management, sind CRM–Systeme. Mit Customer Relationship Management (CRM) gelingt es, optimierend auf sämtliche kundenbezogene Prozesse eines Unternehmens einzuwirken und effektiv Mehrwerte zu schaffen. Der Umstieg von der privaten Adressverwaltung hin zu einem professionell orientierten Kundenmanagement gelingt vielerorts durch die Integration von Plug-in und Add-on. Die vielleicht denkbar einfachste Lösung dabei stammt mit der Dynamics CRM Suite von Microsoft höchstpersönlich. Die 2012er Version verspricht mit ihrem Framework  das optimale Zusammenspiel von verschiedenen Microsoft-Technologiebausteinen und versucht auch höchst individuelle Lösungen zu ermöglichen. Den Vorteil der sauberen Datenschnittstelle gilt es mit durchschnittlich 2000 € Lizenzkosten zu tragen.

Dynamics CRM Suite


Dynamics CRM Suite

Vermehrt findet man auch Open Source oder kostenfreie Lösungen, die Outlook oder Office als Fundament nutzen. Viele Produkte wie Lx-Office, easySales CRM, vTiger bieten bereits in freien Versionen gute CRM-Unterstützung und können zusätzlich kommerzialisiert werden um Anbindung von Barcodescannung oder Onlineshop. Kritisch im Zusammenspiel von CRM und Outlook wird es allerdings, wenn Informationen aus dem Kern des Unternehmens zu Umsätzen oder Aufträgen nach außen gereicht werden. Bei einem Austausch zwischen den eigentlichen Geschäftsprozessen (ERP) und CRM ist Outlook dann meist nur das Mittel nach außen und nicht mehr gedacht zur Regulierung firmeninterner Dynamiken. Dahingegen maßgebend ist Multi-Channel CRM zur Bündelung von Kontaktkanälen wie Mailen, Faxen, Anrufen oder die mobile Nutzung von unterwegs über Webclients und VPN. Einfacher und günstiger ist der Weg, die jeweils benötigte Funktion Outlook als CRM-Modullösung zur Verfügung zu stellen. So testete etwa chip.de vor einiger Zeit Plug-ins, die für durchschnittliche 50 € gravierende CRM-Lücken in Outlook beseitigen und beispielsweise Zeiterfassung, Projektverwaltung, Datensynchronisierung, interne Suche oder Kontaktscanner realisieren. Auch das eLancer-Team setzt auf Outlook zum Koordinieren und Verwalten von Kontakten wie auch Terminen, und richtig modernisiert ist Outlook CRM eine überaus sinnvolle Sache.

Internet-Kommunikation und Online-Webentwicklung

Stimmt der interne Vertriebsweg und ist das Verhalten von eingehenden Kontakten geregelt, kann in einer zweiten Schicht die Organisation und der Aufbau von Arbeitsabläufen und Projektentwicklung erfolgen. Die Idee hier: Aufhebung einer räumlichen und auch zeitlichen Trennung von starren Büro-Strukturen durch Kollaborations- und Conspiracy Tools. Die Steigerung von Effizienz wie auch Flexibilität wird hier durch die virtuelle Errichtung einer ständigen aktiven Webagentur erreicht -  mit einem 24-Stunden-Workflow und gegebenenfalls auch unterstrichen durch eine persönliche Rund-um-die-Uhr-Kontaktmöglichkeit zu Mitarbeitern. Ziel hier ist es Feedbackschleifen zu minimieren und dem Entstehen von unnötigen Wartezeiten hinsichtlich Entscheidungsfindungen vorzubeugen. Die Eingabe von operativen Größen erfolgt nunmehr durchgehend und bezieht den Manager, der erst um Mitternacht einen wichtigen Termin erfolgreich zu Ende bringt, ebenso mit ein wie den unvermittelt innovativen Geistesblitz des Softwareentwicklers am frühen Morgen. Der gemeinsame ausgeprägte Charakter eines Forums ist dabei gewollt und vorausgesetzt es erfolgt die Selbstverpflichtung zur kontinuierlichen Einsichtnahme, sind zeitnahe Abstimmungen und zeitnahe Beschlüsse ein Schlüssel zu einer permanent laufenden und damit lebendigen Geschäftsausrichtung.

In der Realität wird dieses Vorhaben durch Team-Werkzeuge wie Central Sphere oder Wunderkit verwirklicht. Die Ergonomie derartiger Online-Plattformen reicht dabei von einfacher Projektplanung und Koordinierung über den Austausch von Ideen und Designs bis hin zu der Diskussion von Prototypen einschließlich des Terminierens von Vorhaben durch die integrierten Erinnerungsfunktionen. Das Wunderkit-Projekt ist dabei insbesondere auf Brainstorming-Aktivitäten ausgelegt und organisiert die thematischen Bezüge nach Workspaces. Wunderkit ist kostenlos, bietet aber auch eine Atmosphäre, die nicht unbedingt professionellen Ansprüchen genügen muss. Für einen SSL-verschlüsselten Austausch von einfachen projektbezogenen Aspekten und durch die Möglichkeit, sich durch mobile Apps jederzeit zuschalten zu können, ist Wunderkit jedoch bereits optimal.


Mobile Apps

Eine ambitionierte Form des Teammanagements  mit Aufgabenlisten, Team-Übersicht und ToDo-Funktionalität ist bspw. die Central Sphere Plattform. Neben dem kostenlosen Starterpaket für Einzelpersonen und folgend bis zur Small-Office-Variante für knapp 40 € im Monat können hier bis zu 15 Projektmitarbeiter in 40 Projekten miteinander kommunizieren.


Central Sphere Plattform

Nach unten hin schließen sich den IT-Managementtools die Webservices der Online-Festplatten bzw. synchronisierte Online-Speicher an, die die Atmosphäre eines gemeinsamen Repositories nachbilden. Zu den prominenteren Vertretern gehören hier die Tools wie Teamdrive oder Dropbox, wobei vor allem die Dropbox mit Gruppenrichtlinien und Ordnerfreigabe einen recht soliden Eindruck macht und sich sowohl online und integriert in den Windows Explorer bequem bedienen lässt.


Dropbox

Für die Aktivitäten rund um das Webdevelopment  wird beim eLancer-Team der kombinierte Einsatz aus Central Sphere und Dropbox-Tool gepflegt. Die Verlagerung der Aktivitäten in die Cloud wirkt dabei überaus entlastend und fördert die Zusammenarbeit auf sachlicher Ebene. Die Eigenart, als Gast auf einen unabhängigen Online-Anbieter zuzugreifen, wahrt zudem individuelle Eigenarten und Tagesabläufe und schafft beinah ganz automatisch eine Aura des gegenseitigen Respekts.

Zuzüglich des Nebeneffekts der doppelten Datenablage und des Vorteils der Systemoffenheit gegenüber Windows, Unix, Mac sowie den mobilen Plattformen wie Android Smartphone, iPhone oder Blackberry  ist ein online gelebtes IT-Management unglaublich produktiv. Die Gefahr, unvorbereitet in eine kompromittierende Situation zu geraten, ist durch den Überall-Zugriff dagegen nahezu ausgeschlossen.

Webentwicklung und IT-Dienstleistungen

Nach Festigung der eigenen Präsenz sind  die Modernisierung der Kommunikation und datenverarbeitenden Applikationen in einer weiteren Schicht angesagt. Den Startschuss hierbei setzen Tools wie Skype oder der Teamviewer, die dabei helfen, eine externe Kommunikation zuzüglich Fax und Telefon aufzubauen und diese um die Möglichkeit des Videochats erweitern. Die Möglichkeit, Produkte in einer gemeinsamen Videokonferenz zu besprechen, spart dabei  Wege und erweitert nebenbei das Portfolio eines Vor-Ort-Services um die Möglichkeit des Zugriffs direkt über das Netz. Für Workshops oder Online-Schulungen und Einweisungen in komplexe Systemlandschaften bilden Live-View-Kommunikation und Remote-Lösungen den optimalen Schlüssel.


Remote Zugriff

Für den letzten und sicherlich umfangreichsten Bereich der Entwicklungsprogramme gibt es hingegen nur bedingt die Möglichkeiten der Auslagerung. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass jede nur denkbare Eventualität eines Kundenwunsches umgesetzt werden kann. Grundsätzlich gilt: Alles muss gehen! Jede IT-Norm und jedes Dateiformat muss bedient werden können. Im Falle des eLancer-Teams ist bspw. jedes Fachgebiet der IT mit mindestens einem Profi besetzt und neben IT-Manager und Anwendungsprogrammierer gibt es auch den reinen Online-Spezialisten, den Systementwickler, Server- und Datenbankprofi, Design- und 3D-Art-Experten oder den IT-Autor. Die Entwicklung vom klassischen Webdesign zur Webentwicklung hin zu Webengineering wird hier in aller Form deutlich. Standard-Entwicklungsumgebungen wie Eclipse oder Visual Studio gehören dabei ebenso zum Repertoire wie etwa der Einsatz von Animationswerkzeugen wie 3D Max oder Maya für Social Media (SMM)-Kampagnen und Workshops in High End 3D-Optik. Ziel unseres  eLancer-Teams ist es dabei etwa, jedes nur halbwegs vernünftige Dateiformat unserer Zeit einer funktionalen Bedienbarkeit zuführen zu können. Die Anzahl an benötigten Skriptsprachen oder APIs ist folglich gar nicht erst entscheidend - alles muss gehen heißt auch, aus dem Stand heraus und mit allen technischen Standards operieren zu können.


Programmierung


3D-Entwicklung

Für die im Entwickleralltag wichtigen Content Management Systeme gelten dabei dieselben Maßstäbe. Von Enterprise CMS bis Blogsystem muss ein grundlegendes Know-how vorhanden sein. Fragt der Kunde dann wegenTypo3, WordPress oder Joomla an, kann zeitnah und effektiv reagiert werden. Ein beständiges Evaluieren  aller Softwaresysteme ist deshalb unbedingt notwendig.

Bei den reinen Standardlösungen für Grafik und Programmierung ist also auch weiterhin die lokale Ausführung von klar bestimmender Natur, den Nutzen einer Online-Datenhaltung jedoch gibt es bereits für Office-Tools, z.B. in Form der Google-Tools. Zusammen mit Google Bar und Google DOCs  sind hier die verschiedenen Word- und Excel-Klone ein durchaus ernsthafter Ersatz für ein vernetztes Dokumentenarchiv. Das erlaubt Dank Ajax-Technologie problemlos das synchrone Arbeiten an Tabellen und Pflichtenheften. Wer von Ihnen hier erst einmal die Leichtigkeit des on-the-Fly-Speicherns erlebt hat, wird sicherlich die eine oder andere Aufgabe in Zukunft nur noch online ausführen wollen.

Zusammenfassung

Softwareentwicklung und Webentwicklung sind heute beinah ein Synonym und die Artenvielfalt an Computersprachen im Internet ist geradezu astronomisch. Um sich in diesem Dschungel eine Struktur zu errichten, ist und kann es sinnvoll sein, sich direkt bei den im Netz vorhandenen  Hilfsangeboten zu bedienen und direkt zu profitieren. Die Abgabe von Informationen in die Wolke jedenfalls entlastet und sensibilisiert zudem im Umgang mit den Daten. Solang die Cloud ihre Hilfe kostenfrei zur Verfügung stellt, sind die angebotenen Modelle ein Gewinn für jedes Entwicklerteam und sorgen für geradezu traumhafte Verhältnisse. Automatisierung ja - aber auch Gewinn an Lebensgefühl und Qualität gegenüber komplexen Ideen und Anforderungen. Der Schritt zur Selbstüberwindung und Verlagerung von Kompetenzen in das Netz senkt dabei angestauten Druck und verhilft allen Beteiligten zu einem vollkommen neuen Umgang mit IT, bei der nicht länger mehr der eigene PC als Maschine herhalten muss, sondern ausschließlich die Serverfarmen der Produktanbieter die Verantwortung tragen. Die Vorteile von Management-Suiten, des Online-Meetings oder der Online-Beratung sind damit absolut keine Frage oder Ausdruck von Prestige, sondern beginnen hier und heute auf Basis eines gemeinsamen Interesses zu wirken.

Für das eLancer-Team als Webentwicklungsunternehmen ergeben sich bei einer so fluktuierenden Arbeitswelt wie dem Web  durch den Einsatz von Online-Diensten und -Tools überaus positive Chancen und mannigfaltige Vorteile. Der vermeintliche Verlust von sensiblen Daten durch deren Migration in das Netz wiegt vergleichsweise wenig gegenüber der Effektivität der größtenteils kostenfreien Lösungen einschließlich Faktoren wie Auswahlsicherheit, Redundanz und plattformunabhängiger Erreichbarkeit.

Die letzten Jahre des Cloud Computings haben sowohl Hardware- als auch Softwarelandschaft nachhaltig verändert und dabei ein Verhalten propagiert, das neben dem offenen Umgang mit Daten  auch zu einem besseren Verständnis im Umgang mit Kunden und Mitmenschen beiträgt. Wir als eLancer-Team hoffen, Sie als Leser konnten einige wesentliche Einblicke gewinnen. Das Arbeiten mit diesen Tools jedenfalls macht Freude und verspricht auch für die Zukunft jede Menge Spannung.

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