Datum: | Tests 2016

Microsoft Surface 4 Pro

Die Microsoft-Windows-Tablets der Serie Surface Pro 4 sind seit Ende 2015 schon im Handel. Microsoft hat uns nun – zeitlich begrenzt – ein Leihgerät zur Verfügung gestellt und wir haben dieses im Praxisalltag getestet. Statt uns in technischen Details zu verlieren, beantworten wir vor allem die Frage, ob es sich bei dem Surface Pro 4 wirklich um eine brauchbare Alternative zu einem Notebook oder „nur“ um ein Tablet mit Tastatur handelt.

Flaute auf dem PC-Markt durch Windows 10?

Als Microsoft bekanntgab, dass man mit Windows 7 oder Windows 8.x kostenlos auf Windows 10 upgraden kann, war die Fachwelt verwundert. Microsoft verschenkt sein neues Betriebssystem? Die wahren Gründe hierfür haben wir in unserer Vorstellung von Windows 10 schon beleuchtet. Nur so viel in aller Kürze: Mit der Aktion steigt die Verbreitung von Windows 10 rasant, sie erzeugt höhere Akzeptanz bei den Anwendern und belebt auch die Baustellen „Mobile“ sowie „App-Store“, welche noch immer am Boden liegen, zieht man zu anderen Plattformen wie Android oder iOS einen Vergleich.

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Den PC-Markt selbst hat die Gratisaktion mit Windows 10 aber nicht belebt. Im Gegenteil: Ein Branchenkenner wie der Chef von Levono, Yang Yuanqing, hat sich in einem Interview klar positioniert und ist sich sogar sicher, dass das kostenfreie Windows-10-Update ein Fehler war. Viele Anwender haben Windows auf den bisherigen Systemen installiert und verzögern damit einen Neukauf auf weitere Jahre nach hinten. Dem PC-Markt hat Microsoft nach seiner Auffassung daher keinen Gefallen getan.

Neben Lenovo mussten auch HP, Acer und Dell ordentlich Federn lassen und konnten in 2015 deutlich weniger PC-Systeme absetzen. Nach Zahlen von Gartner und IDC schrumpfte der PC-Markt in 2015 erneut und unterschritt die Schwelle von 300 Millionen verkauften Systemen weltweit. Experten rechnen damit, dass sich die Einführung von Windows 10 erst in 2017 auf den PC-Markt positiv auswirken wird.

Mobile als Alternative

Ganz anders verhält es sich aber mit dem Mobile-Markt, zu dem auch Tablets zählen. Alle großen PC-Hersteller verstärken hier ihr Engagement und führen neue Produkte wie Tablets oder Convertibles, welche Tablet und Notebook in einem sind, ein. So hat nicht nur Lenovo die Thinkpad-Serie als Tablet mit Tastatur in verschiedenen Erscheinungsformen im Portfolio, auch andere Hersteller wie Dell oder HP haben vergleichbare Produkte im Angebot. Mit der Möglichkeit, auf den Geräten Windows auszuführen, welches seit Windows 8 zumindest für Touch-Bedienung optimiert wurde und mit Windows 10 große Neuerungen und Verbesserungen erfahren hat, springen viele Hersteller auf den Tablet-Markt, von dem sie für iOS wegen der exklusive Fertigung von Apple sind.

Tablets von Microsoft

Als Demonstration, was mobil mit Windows machbar ist, hat Microsoft die Surface-Reihe eingeführt, wobei das erste Surface-Gerät vor allem technisch kaum überzeugen konnte, wie unser Test des Surface RT damals zeigte.

Microsoft hat aus den Erfahrungen gelernt und die Surface-Reihe spätestens mit dem Surface 3 etabliert und technisch auf den aktuellen Stand gebracht. Potente Hardware, edle Verarbeitung und gute Funktionalität zeichnen zwischenzeitlich die Microsoft-Tablets aus, welche sich durch die sehr gute Tastatur und den verstellbaren Klappständer vor allem auch als Notebook eignen. Als Betriebssystem kommt – dank potenter Hardware – ein vollwertiges Windows zum Einsatz, auf dem alle Programme installiert werden können.

Da Microsoft – im Gegensatz zu Apple – seine mobilen Geräte aber nicht exklusiv anbietet und auch anderen Herstellern erlaubt, mobile Plattformen dieser Art zu entwickeln, hat der Ruf von Windows-Tablets durch viele „Gurken“ schon gelitten. Die Performance der Geräte in der Preisklasse um die 300 Euro, etwa beim SurfTab von Trekstor oder dem aktuellen Aldi Medion Akoya, ist nicht mit der eines Surface-Tablets zu vergleichen: Zu einer dünnbrüstigen Atom-CPU gesellen sich in aller Regel 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 bis 64 GB SSD-Speicher. Für einfache Ansprüche mag das ausreichen. Die Leistung der Geräte liegt aber eher am unteren Ende und ist eher mit der von Netbooks denn vollwertigen Notebooks oder Desktop-PCs vergleichbar. Der Anwender sieht aber zunächst nur den Preis und greift instinktiv zu den günstigeren Systemen.

Vielleicht ist dies der Grund, warum Microsoft in Version 4 die Surface-Geräte mit dem Zusatz „Pro“ versieht, der es in Sachen Performance auch verdient hat.

Technische Daten und Preise

Gegenüber der 3. Generation hat Microsoft die Bildschirmgröße von 12 Zoll nochmals erweitert, sie beträgt nun 12.3 Zoll. Am Seitenverhältnis hat Microsoft nichts geändert: Das Gehäuse aus Magnesium ist weiterhin im 3:2-Format und etwas abweichend von Apple-Tablets, welche im 4:3-Format gehalten sind. Die Windows-Sensortaste am unteren Rand ist weggefallen, der Rahmen daher etwas schlanker gegenüber dem Surface 3.

Surface Pro 4

Surface Pro 4

Die 4. Auflage der Surface-Tablets trägt zu Recht den Namen Pro. Statt Atom-CPUs von Intel kommen Intel Core-CPUs der 6. Generation zum Einsatz. Die Tablets sind mit Core m3, Core I5 und Core I7 und mit 4, 8 oder 16 GB RAM ausgestattet. Nur das Core-m3-Gerät kommt allerdings ohne Lüfter aus. Als Datenspeicher dient eine PCIe SSD von 128 GB bis 512 GB Speicher. Auch in dem Grafikkern gibt es Unterschiede, wie die nachfolgende Tabelle zeigt:

Gehäuse  Gehäuse: Magnesium • Farbe: Silber • Physische Tasten: Lautstärke,
 Abmessung  292,10 x 201,42 x 8,45 mm
 Gewicht  i5/i7: 786 g, m3: 766 g
 Speicher  SSD von 128 bis 512 GB
 Display  Bildschirm: 12,3 Zoll PixelSense™-Display • Auflösung: 2736 x 1824 (267 PPI) • Seitenverhältnis: 3:2 • Touch-Funktionalität: 10-Punkt- Mehrfingereingabe
 Akkulaufzeit  Herstellerangabe bis zu 9 Stunden
 Prozessor  6th Generation Intel® Core™ m3, Core™ i5 or Core™ i7
 Grafikkarte  m3 Intel HD-Grafik 515 • i5 Intel HD-Grafik 520 • i7 Intel Iris-Grafik
RAM  4 GB, 8 GB oder 16 GB RAM
 WLAN  802.11ac WLAN-Drahtlosnetzwerk; Kompatibel mit IEEE 802.11a/b/g/n Bluetooth 4.0
 Anschlüsse  Standard-USB 3.0, MicroSD-Kartenleser, Kopfhörerbuchse, Mini-DisplayPort, Coveranschluss, Surface Connect
 Kameras, Video und Audio  5,0 Megapixel HD-Frontkamera, 8,0 Megapixel rückwärtige Autofokuskamera und 1080p HD- Videoaufzeichnung, Stereomikrofone, Stereolautsprecher mit Dolby-Audio

 

Die rückwärtige Kamera mit 8 MP und Autofokus nimmt mit 1080p auch HD-Videos auf. Die Infrarot-Frontkamera unterstützt Windows Hello zur Gesichtserkennung.

An Anschlüssen bietet das Tablet neben USB 3.0 und Mini DisplayPort einen MicroSD-Cardreader, 3.5 Zoll Stereo-Klinke sowie einen Type-Cover-Anschluss und Surface-Connect für den Stromstecker sowie die Docking-Station.

Anschlüsse Surface

Anschlüsse Surface

Das Surface 4 Pro bietet allerdings keine 4G-Funtionalität, kann also nur über WLAN bzw. Bluetooth eine Internetverbindung aufbauen. Auch ein GPS-Empfänger fehlt, was bei anderen Tablets ohne 4G aber auch marktüblich ist.

Die Preise beginnen für das m3 mit 4 GB RAM und 128 GB SSD bei 999 Euro ohne das Type Cover. Das Tablet mit i5 CPU, 256 GB SSD und 8 GB RAM kommt auf 1379 Euro und für das Tablet mit i7, 512 GB SSD und 16 GB RAM verlangt Microsoft stolze 2449 Euro.

Zubehör

Der Surface Pen gehört zum Lieferumfang des Surface Pro 4. Der drucksensitive Stift kennt 1024 verschiedene Druckstufen und kann durch das optional erhältliche Stiftspitzen-Kit für 10 Euro auch im Härtegrad (4 Spitzen: 2H, H, HB, B) verändert werden. Die Rückseite des Stiftes fungiert zum einen als Radierer, kann aber auch durch Druck verschiedene Funktionen ausführen, welche von dem jeweiligen Programm abhängen. Bei Nichtgebrauch kann man den Stift magnetisch an der Seite des Surface befestigen.

Surface Pen

Surface Pen

 

Verschiedene Spitzen

Verschiedene Spitzen

Eine Tastatur gehört nicht zum Lieferumfang des Tablets, wird nur als Zubehör angeboten. Das neue Surface Pro 4 Type Cover gehört ebenfalls zum Besten, was wir bisher an mobilen Tastaturen getestet haben. Das Schreibgefühl auf dem magnetisch angeschlossenen Type Cover ist mit dem eines Notebooks ohne Übertreibung vergleichbar. Grund hierfür sind die vergrößerten, beleuchteten und im Druckpunkt verbesserten Tasten. Das Touchpad aus Glas wurde vergrößert und unterstützt auch Gesten mit bis zu vier Fingern.

Type Cover

Type Cover

Type Cover

Type Cover

Das neue Surface Dock ist für Anwender, welche das Tablet auch stationär mit dem Type Cover als Notebook nutzen möchten, eine ideale Erweiterung. Angeschlossen über den magnetischen Surface-Connect bietet das Surface Dock 4 USB 3.0-Anschlüsse, davon 2 an der Frontseite, 2 Mini-DisplayPorts, 1 Gigabit-LAN-Anschluss und Audioausgang. Laut Microsoft werden an den Mini-DisplayPorts des Surface Dock auch 4K-Bildschirme unterstützt.

Surface Dock

Surface Dock

 

Verarbeitung und Handhabung

Microsoft hat bereits bei der Vorstellung des Surface Pro 4 und des Surface Book gezeigt, dass sie auch „auf Apple“ können und Funktionalität, Design und Verarbeitung perfekt kombiniert, wenn auch zum Premium-Preis.

Die Haptik des Tablets ist mit dem Magnesium-Body ausgezeichnet. Das Display mit einer Auflösung von 2736×1824 Pixel (267 ppi) gehört zum Besten, was wir bisher gesehen haben, ist ausreichend hell und strahlt mit tollen Farben. Der Wegfall der Windows-Sensortaste am unteren Rand stört nicht – sie wurde für das schlankere Design geopfert.

Zeichnen

Tablet

Die größeren Modelle mit dem i5- bzw. i7-Prozessor erfordern eine aktive Kühlung mit Lüfter, während das M3-Modell ohne einen solchen auskommt. Wir hatten das i5-Modell im Test und konnten bei normaler Arbeit wie Office oder Internet-Nutzung den Lüfter nicht hören. Erst durch Benchmarkfolter konnte der Lüfter „hörbar“ gemacht werden, nervte jedoch zu keiner Zeit.

Der Surface Pen kann an der Seite magnetisch gehalten werden. Der Einschalter sowie die Lautstärkeregler sind nach oben gewandert, um nicht seitlich vom Pen verdeckt zu werden. Am Surface Connect für die Stromzufuhr, welcher sich rechts am Tablet befindet, hat Microsoft nichts geändert, er ist gegenüber dem Gefummel anderer Systeme durch die magnetische Halterung einfach genial.

Das Type Cover lässt sich auch magnetisch mit dem Body verbinden und verwandelt das Tablet damit in ein vollwertiges Notebook. Der Display-Ständer ist stufenlos nach hinten ausklappbar und ermöglicht so eine individuelle Neigung zum Schreiben und Arbeiten wie mit einem Notebook.

Hier hat Microsoft ganze Arbeit geleistet und den Schwachpunkt vieler Systeme anderer Hersteller, dass das Display zur Tastatur einen zu steilen Aufstellwinkel hat, perfekt behoben.

Surface Pro 4

Surface Pro 4

Surface Pro 4

Surface Pro 4

Dank der Frontkamera, welche Windows Hello unterstützt, gelingt der Login durch Gesichtserkennung problemlos und ohne weitere Aktion des Anwenders. Die Technik gilt als ausgereift und lässt sich mit „Fotos“ z.B. nicht umgehen.

Zeichen und Schreiben

Mit dem Stift als Zugabe hat Microsoft das Surface Pro 4 nochmals erheblich aufgewertet. Der Stift liegt gut in der Hand und muss nur selten kalibriert werden. Auf dem Gerät waren bereits einige Apps installiert, mit denen man die Funktionalität des Stifts unter Windows 10 testen kann. Malen ist damit ebenso wenig ein Problem wie Notizen über OneNote oder die Journal-App erfassen. Gerade für letztere Anwendung macht das Surface im „Hochkant-Modus“ dank des Formfaktors 3:2 mehr Spaß als mit einem 4:3-Tablet, da es einfach besser in der Hand liegt.

Zeichnen

Zeichnen

Freshpaint

Freshpaint

Nutzung als Tablet

Als Tablet könnte das Surface Pro 4 eigentlich überzeugen, wäre da nicht Windows 10. Die Oberfläche wurde gegenüber Windows 8 zwar nochmals optimiert. Der Mix aus Desktop-System und Tablet-System wirkt aber auch in der neuen Auflage sehr aufgesetzt und künstlich.

Ohne Apps nichts los

Bei passendem App-Angebot wäre das grundsätzlich kein Problem. Schaut man sich aber an, was auf dem App-Markt im Windows Store seit Windows 8 passiert ist, gleicht das einem Trauerspiel. Bis heute sind viele wichtige Apps gar nicht (Spotify, Amazon Video) oder nur in abgespeckter Form dort verfügbar. Das Angebot an Apps unter Windows ist durchweg als mangelhaft zu bezeichnen und rein gar nicht mit der App-Qualität auf iOS oder der -menge unter Android zu vergleichen. Das ist aber kein Verschulden von Microsoft, sondern eher eine Frage der Akzeptanz der Entwickler. Die geringe Verbreitung von mobilen Windows-Plattformen, vor allem dem Sorgenkind WindowsPhone, stellt für Entwickler derzeit keinen Anreiz dar, aufwändig ihre Apps auch auf Windows zu portieren.

Microsoft versucht aber alles, um die Entwickler doch dazu zu bewegen, sich mehr für die Apps auf der Windows-Plattform zu begeistern. Dazu hat Microsoft gleich mehrere Projekte: Windows Bridge for iOS und Windows Bridge for Android sollen Entwicklern dabei helfen, vorhandene Apps der fremden Plattformen einfach auf Windows zu portieren. Mit dem Project Centennial dagegen will Microsoft generell die Attraktivität des Stores erhöhen und die Entwickler von „Desktop-Programmen“ dazu bringen, die Software über den Windows Store anzubieten. Gerade dieser Umstand klingt sehr spannend, würde sich damit doch eine zentrale Update-Möglichkeit für die installierten Programme ergeben.

Die Situation der Apps unter Windows kann sich noch bessern. Derzeit landet man aber zu häufig dann doch bei der Desktop-Variante und damit dem Einsatz des Surface Pro 4 als Notebook.

…und als Notebook

Der Einsatz als Notebook dürfte damit im Grunde der häufigste Anwendungsfall der künftigen Besitzer des Surface Pro 4 sein. Und hier spielt das Gerät ganz klar seine Stärken aus. Zusammen mit brillantem Display, dem stufenlosen Ständer zum Aufstellen, der hervorragenden Tastatur mit ausreichend großen, beleuchteten Tasten und einem riesigen Touchpad macht das Arbeiten an dem Surface Pro 4 einen Riesen-Spaß. Da das Gerät auch über passende Schnittstellen wie USB verfügt und dank potenter Hardware sich jedes Windows-Programm problemlos auf dem Gerät nutzen lässt, gibt es kaum einen Grund für ein echtes Notebook, wenn da nicht neben dem hohen Einstiegspreis die geringe Laufzeit wäre.

Surface 4 Pro

Surface 4 Pro

Laufzeit

In unseren Tests (Nutzung Office und Internet) kam das Testmuster auf eine Laufzeit von 5 bis 7 Stunden. Anscheinend ist „mehr“ möglich, derzeit aber ein technisches Problem, wie Golem und andere Seiten berichten. Microsoft arbeitet nach eigener Aussage aktuell (Januar 2016) noch an einer Lösung der Probleme in der Energieverwaltung. Man darf also hoffen, dass mit einem künftigen Firmware-Update die Laufzeit noch verbessert wird.

Fazit

Das Microsoft Surface Pro 4 hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die Hardware ist über jeden Zweifel erhaben: tolles Display, enorme Rechenleistung, perfekte Tastatur, funktionales Design, Stifteingabe und damit nochmals ein Quantensprung gegenüber der Surface-3-Serie. Dank Kartenleser, USB-3.0-Schnittstelle und Mini-Displayport bestehen auch vielfältige Möglichkeiten zum Datenaustausch und zum Anschluss weiterer Geräte.

Als Tablet ist auch die 4. Auflage der Surface-Familie vor allem deshalb weniger spaßig, weil auch mit Windows 10 einfach zu wenig gute Apps verfügbar sind – anders, als man es beispielsweise bei iOS gewohnt ist. Der Einsatz als Tablet mit einer Touchbedienung gerät mangels Apps daher auch weiterhin zum Ausnahmefall, so dass man auf dem herkömmlichen Desktop mit dessen Programmen landet. Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft mit seinen Anstrengungen hier noch Erfolge erzielt. Bisher gibt es jedenfalls kaum einen Grund, ein Tablet mit Windows zu nutzen. Einzig die Nutzung als „digitaler Notizblock“ oder Artpad im Zusammenspiel mit dem Surface Pen liefern einen Grund, warum man das Surface Pro 4 ohne Tastatur in die Hand nimmt.

Als Notebook macht das Surface Pro 4 dagegen eine sehr gute Figur. Es fühlt sich in Sachen Bedienung zusammen mit der sehr guten Tastatur und der stufenlosen Winkelanpassung des „Display-Ständers“ wie ein echtes Notebook an. Hier stören aber die derzeit noch geringe Akkulaufzeit und der hohe Einstiegspreis. Für das gleiche Geld bekommt man ein superflaches Notebook mit einer wesentlich längeren Akku-Laufzeit und mindestens ebenbürtiger Hardware, wenn auch nicht im schicken Kleid eines Tablets mit der Option, daraus ein vollwertiges Notebook zu machen.

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