Datum: | Artikel 2014

Der kostenlose „Windows Hotfix Downloader“ von Alphawaves, kurz WHD genannt, lädt und installiert einzeln oder als ganzes Paket Windows-Updates, Office-Updates, Service-Packs, Feature-Packs in verschiedenen Sprachen und Bit-Versionen. Der Clou: Die Updates können auch in ein Image integriert werden – oder Treiber, Seriennummern, Zertifikate etc. Zusätzlich können Sie auch Windows Media Center von Windows 8.x Pro hinzufügen sowie das .NET Framework 3.5 aktivieren. Sie können sich eine Office-DVD erstellen mit Service Pack und Office-Updates in Multilingual. Weiterhin kann das Programm bootfähige ISO-Images und USB-Sticks erstellen. Das Tool kann aber noch viel mehr.

Die Features des Tools sind eine hervorragende Ergänzung für das, was wir im Artikel „Die ungeahnten Möglichkeiten der install.wim – Teil 2“ vorgestellt haben. Der Name ist etwas irreführend, denn das Tool lädt nicht nur Windows-Hotfixes herunter, sondern hat spezielle Features wie ESD-Decrypter, All-In-One-Tool, Splitting-Tool, Treiber-Backup etc. an Bord. Nicht nur Anwender, die oft mehrere PCs aktualisieren und dabei Bandbreite sparen möchten, sollten hier einen Blick riskieren. (Stand Juli 2014 WHD-Version 8.1.2.0)

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1. Voraussetzungen

Das WHD-Tool, das nicht einmal installiert werden muss, beinhaltet bereits die Bereitstellungstools Dism und Oscdimg. Die Kommandozeilen-Tools sind Teile des „Windows Assessment and Deployment Kit“ (ADK) oder des „Windows Automated Installation Kit“ (WAIK). Oscdimg ist ein CD/DVD-Tool und erstellt *.ISO(s). Dism ist ein Hilfsprogramm für die Imagewartung.

Für Windows 7 muss nur noch das .NET Framework 4 installiert werden und man sollte Administratorrechte besitzen.

1.2 Vorbereitungen

Sie können sich das WHD-Tool aus unserem Softwarearchiv herunterladen. Entpacken Sie das Archiv in einem neu angelegten Ordner namens „WHD“ und öffnen die Datei WindowsHotfixDownloader.exe mit einem Rechtsklick als Administrator. Es erscheint erst ein unscheinbares Fester. Erstellen Sie zuerst (wie auch im oben erwähnten Artikel) einen Ordner work auf d:\. Im WHD-Fenster klicken Sie auf das kleine Ordnersymbol bei „Path“ und selektieren den Pfad d:\work. Sie können aber auch einen beliebigen anderen Pfad auswählen.

Erster Start – Ordnerauswahl

Erster Start – Ordnerauswahl

Pfad geändert

Pfad geändert

Klicken Sie nun auf das Zahnrad-Symbol „Settings“ (neben dem Ordnersymbol). Unter der Registerkarte „Windows“ (neben „Office“) in der zweiten Zeile sollte die dism.exe unter „Dism Path“ eingetragen sein. Da wir das Kit schon auf dem System installiert hatten, könnte hier der Pfad bei Ihnen anders lauten.

Settings – Windows

Settings – Windows

1.3 Einstellungen unter Windows

Der Antivirus Check – wenn aktiviert – scannt mit Ihrem Virenscanner alles, was Sie downloaden.

Check for newer Update lists – wenn aktiviert – sucht immer wieder nach neuen Updates.

Prevent Windows from going to sleep – wenn aktiviert – verhindert den Schlafmodus.

Process Priority – Prozess-Prioritäten für WHD – Auswahl: Normal, untätig, unter Normal, über Normal, Hoch und Echtzeit.

Limit Updates Installer – Höchstgrenze (75) der Update-Installationsprogramme.

Auf der rechten Seite können Sie einen Proxy einrichten.

Wir belassen die Voreinstellungen.

1.4 Einstellungen unter Office

Settings Office

Settings Office

MS Office 2010 und 2013, je 32- und 64-Bit, wird unterstützt.

Unter:

Delete Office EXEs after extraction – wenn aktiviert – werden alle Office-Exe-Dateien nach dem Extrahieren gelöscht.

Extract MSP’s from Office updates downloads – wenn aktiviert – werden die Office-Update-Downloads in MSPs extrahiert.

Filter Office Updates / SP(s) (language) – wenn aktiviert – können Sie Filter für Office-Updates und SPs Sprachdateien setzen.

Wir belassen die Voreinstellungen.

2. Windows- und Office-Updates downloaden

Klicken Sie auf den grünen Pfeil (Back), um in das Update-Fenster zu kommen (siehe vorheriges Bild). Unter dem „Bunte-Ordner“-Button können Sie sich Ihre Downloadpakete speziell für Windows 7 (32-/64-Bit), Windows 8.1 (32-/64-Bit), Office 2010 (32-/64-Bit) und Office 2013 (32-/64-Bit) auswählen, die alle multilingual sind. Auch wenn Sie vor einem Windows-8.1-PC sitzen, könnten Sie z.B. „Windows 7“ auswählen, dies gilt auch für Office, was Sie möglicherweise gar nicht besitzen. Der Eintrag „Download all lists“ zeigt die Auswahlliste als Vorschau unter der Registerkarte „Update Lists“ an – Sie können sie im XML-Format abspeichern.

Update Lists Auswahl

Update Lists Auswahl

Unter der Registerkarte „Update Lists“ sehen Sie nochmal einen Überblick der Auswahlliste als Vorschau mit der Endung wh – für Windows Hotfix. Klicken Sie auf das grüne Lupen-Symbol neben dem blauen „Pfeil-Refresh“-Button, es öffnet sich der „Update Lists Viewer„. Mit „Save“ können Sie im XML-Format abspeichern.

Update Lists Viewer

Update Lists Viewer

Die Einträge können Sie dann wieder löschen mit einem Rechtsklick, wenn Sie den Eintrag erweitern (rote Markierung). Die „Update Lists“ braucht WHD, wenn Sie ein Paket downloaden.

08.WHD

Paket-Vorschau löschen

Wählen Sie nun einen Eintrag aus der Auswahlliste über den „Bunte-Ordner“-Button aus und klicken Sie noch auf den blauen „Pfeil-Refresh“-Button, damit die Liste sich aktualisiert. Im Register „Downloader“ sehen Sie dann die Auswahlliste unterteilt in Hauptkategorien – Security Updates, Service Packs, Wichtige Updates, Kumulative Updates, Optionale Updates, Empfohlene Updates, Hotfixes, Allgemeine Updates, Zusätzliche Updates etc., z.B. für „Windows8.1×86“.

Vorschau auf die Updates

Vorschau auf die Updates

Wenn Sie z.B. den Eintrag „Extra Updates“ erweitern (oder „Expand all“ für alle Einträge), sehen Sie 6 Updates mit Einzelheiten wie KB-Nummer, Typ, Größe, Release-Datum, Kategorie, KB-Artikel und Architektur (x86, x64). Wenn Sie einen Update-Eintrag markieren (anklicken), können Sie unter „Search Superseded“ nachsehen, ob dieses Update durch ein anderes Update ersetzt wurde oder unter „KBArticle“ die Webseite von Microsoft aufrufen. Aktivieren Sie diesen Update-Eintrag (Häkchen setzen) und klicken auf „Download„, wird dieses Update heruntergeladen und im Unterordner des Ordners work sortiert abgelegt. „Select all“ aktiviert alle Einträge. Die Vorschau-Liste können Sie dann mit „Clear“ löschen, wenn Sie Ihre Updates ausgewählt und heruntergeladen haben.

Auch eine Update-Suche hat das WHD-Tool.

Nach Update suchen

Nach Update suchen

2.1 Windows- und Office-Updates installieren

Möchten Sie die heruntergeladenen Updates installieren, wechseln Sie mit dem Zahnrad-Symbol zu „Windows“ (neben „Settings“) für Windows-Updates, ansonsten zu „Office“ für Office-Updates.

Updates installieren

Updates installieren

Unter „Windows“ neben dem „Install„-Button steht zusätzlich „Supports LDR mode„.

Das bedeutet: unterstützt „Limited Distribution Release“ (LDR).

Mit LDR bezeichnet man Hotfixes, die spezielle Probleme beseitigen und nicht auf Probleme mit anderen Updates überprüft werden. Ein Hotfix muss normalerweise beim Microsoft-Support angefordert werden und wird nicht über Windows Update angeboten. WHD bietet aber auch Hotfixes an. Beispiel: Hotfix-Anfrage.

Klicken Sie auf den großen Button „Install„, dann auf „Select Updates“ und suchen Sie im sortierten Unterordner des Ordners work die MSU-Datei heraus, die Sie installieren wollen.

Möchten Sie nicht das ganze Paket (MSU), sondern die CAB-Dateien installieren, können Sie die MSU-Dateien entpacken (siehe Punkt 6 – „MSU to CAB„).

Select Updates

Select Updates

Im Fenster müssen Sie das Update markieren und auf „Install“ klicken.

Windows-Updates installieren

Windows-Updates installieren

Das Windows-Update wird für Ihr System installiert. Wenn Sie mehrere Updates installieren möchten, sammeln Sie zuerst alle Updates (MSU oder CAB) im Vorschau-Fenster, bevor Sie auf „Install“ klicken, so geht es in einem Rutsch.

WHD erkennt, ob ein Update schon im System installiert ist und gibt eine Meldung raus. Es kann also nicht passieren, dass Sie ein Update doppelt installieren.

Update Check

Update Check

Unter „Office“ ist der Vorgang gleich.

Hier können Sie auch das Service Pack für Ihre Office-Version downloaden und installieren.

Möchten Sie nicht das ganze Office-Update-Paket (EXE), sondern die CAB-Dateien installieren, können Sie die EXE-Dateien entpacken (siehe Punkt 6 – „EXE to MSP„). Dies gilt auch für das Sprachdateien-Paket (EXE) – siehe Punkt 6 – „EXE to CAB„.

Office-Update installieren

Office-Update installieren

3. Die Integration von Office-Updates und Service-Pack für Office

Mit dem Zahnrad-Symbol kommen Sie zum Reiter „Office“ (neben „Tools“).

Office Service Pack Auswahl

Office Service Pack Auswahl

Hier können Sie sich das SP2 (getrennt als 32- und 64-Bit) für MS Office 2010 bzw. SP1 (getrennt als 32- und 64-Bit) für MS Office 2013 downloaden. Zuerst wird wieder eine Vorschau angezeigt.

Die Sprachen erkennen Sie leicht unter „Language“ rechts oben. Aktivieren Sie dann die Sprachen, die Sie downloaden möchten. Diese Downloads landen als EXE-Dateien sortiert in einem Unterordner des Ordners work.

Service Pack Multilingual downloaden

Service Pack Multilingual downloaden

Wenn Sie noch Office-Updates hinzufügen möchten, klicken Sie auf das grüne Pfeil-Symbol, sodass das Zahnrad-Symbol wieder sichtbar wird. Klicken Sie auf den „Bunte-Ordner“-Button und wählen Ihre Office-Version aus.

Office-Updates Auswahl

Office-Updates Auswahl

Es erscheint erst wieder eine Vorschauliste. Wählen Sie unter Security Updates, Hotfixes etc. das Update, welches Sie downloaden möchten. Der Eintrag, den Sie aktivieren und dann downloaden, landet wieder gesondert in einem Unterordner des Ordners work – einmal als ganzes Paket (EXE) und einmal in einem anderen Ordner, extrahiert in verschiedenen Sprachen im MSP-Format. Wenn Sie einen Update-Eintrag markieren (anklicken), können Sie unter „Search Superseded“ nachsehen, ob dieses Update durch ein anderes Update ersetzt wurde oder unter „KBArticle“ die Webseite von Microsoft aufrufen. Mit „Clear“ löschen Sie das Vorschau-Fenster wieder.

Wenn es sich um ein Update handelt, das schon im Service-Pack enthalten ist, bekommen Sie eine Meldung angezeigt.

Das SP2 für Office 2010 enthält alle Updates bis Mai 2013 und die kumulativen Updates bis April 2013.

Das SP1 für Office 2013 enthält alle Updates bis Januar 2014 und die kumulativen Updates bis Dezember 2013.

Office-Update Multilingual downloaden

Office-Update Multilingual downloaden

3.1 Office Install-DVD in ISO umwandeln

Klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol und dann auf „Tools„. Hier finden Sie den Button „Office ISO“ auf der linken Seite. Eine ISO-Datei erstellen Sie, indem Sie Ihre Office-DVD ins CD/DVD-ROM-Laufwerk einlegen und den Button „Office ISO“ anklicken. Das Hauptverzeichnis von der Office-DVD (Beispiel – „G:\Office15“ für Office 2013) wählen Sie aus und nach der Speicherordner-Abfrage legen Sie im Fenster einen neuen Ordner – Beispiel: D:\Office2013-ISO – an. Wählen Sie dann den neu erstellten Ordner mit dem Button „Ordner auswählen„. WHD speichert dann die Dateien darin ab.

Nach nur ein paar Minuten liegt eine Office2013.iso im Ordner D:\Office2013-ISO.

Office-ISO-Button

Office-ISO-Button

Erstellt Office-2013-ISO in: D:\Office2013-ISO

Erstellt Office-2013-ISO in: D:\Office2013-ISO

Komplett

Komplett

3.2 Office-Service-Pack und Updates in die ISO integrieren

Im nächsten Vorgang muss die Office2013.iso in einem Ordner entpackt werden, damit die Updates und das Service Pack in dem Ordner integriert werden können.

Wechseln Sie nun zum Reiter „Office“ (neben „Tools“) und klicken auf der rechten Seite auf „Integrate„.

Office Integrate

Registerkarte Office – Schaltfläche Integrate

Im nächsten Fenster klicken Sie auf „Select installation folder / ISO image„.

Select installation folder / ISO image

Select installation folder / ISO image

Die Nachfrage „Möchten Sie ein ISO Image auswählen?“ bestätigen Sie und wählen die neu erstellte Office2013.iso mit „Öffnen“ aus, die im Ordner D:\Office2013-ISO liegt.

Office.iso auswählen

Office.iso auswählen

Danach wird nach einem Speicherordner gefragt, in den die Office2013.iso entpackt werden soll. Legen Sie im Fenster einen neuen Ordner auf d:\ an mit dem Namen „Office-Integrate“ und wählen Sie dann den neu erstellten Ordner aus mit dem Button „Ordner auswählen„.

26.WHD

Ordner auswählen

Danach wird ein Unterordner „ISO“ von WHD erstellt und die Dateien werden darin entpackt.

Office-ISO-Datei wird im Ordner ISO von Office-Integrate entpackt

Office-ISO-Datei wird im Ordner ISO von Office-Integrate entpackt

Klicken Sie nun auf „Select Updates“ und wählen z.B. das Service Pack aus, das im Unterordner des Ordners „work“ liegt. Sie können das komplette Service Pack (EXE) oder die extrahierten MSPs in verschiedenen Sprachen, die in weiteren Unterordnern liegen, auswählen.

Select Updates

Select Updates

SP komplett ausgewählt

SP komplett ausgewählt

SP nach Sprachen wählen - MSPs

SP nach Sprachen wählen – MSPs

Klicken Sie den Eintrag an, damit er in der Zeile „Dateiname“ steht, und klicken dann auf „Öffnen„. Im Fenster vom WHD versehen Sie den Eintrag mit einem Häkchen, dann klicken Sie auf „Integrate„. Die Nachfrage, ob ein aktualisierter Office-ISO-Ordner erstellt werden soll, wenn diese Integration abgeschlossen ist, beantworten Sie zuerst mit „Nein“, wenn Sie noch Office-Updates hinzufügen wollen.

Klicken Sie wieder „Select Updates“ an und wechseln zu den Unterordnern. Auch hier ist der Vorgang wie beim Service Pack. Sie können entweder das ganze Paket integrieren oder die extrahierten Dateien (Language). Sind Sie mit der Auswahl und Integration fertig, können Sie die wiederholte Nachfrage, ob ein aktualisierter Office-ISO-Ordner erstellt werden soll, wenn diese Integration abgeschlossen ist, diesmal bestätigen.

Build Office ISO

Build Office ISO

Wählen Sie den Unterordner „ISO“ des Ordners „Office-Integrate“ aus. In dem Ordner liegen die entpackte Office-DVD, das Service Pack sowie diverse Office-Updates. Nun soll wieder eine ISO-Datei erstellt werden.

3.3 Office wieder in Install-ISO umwandeln

Klicken Sie wieder auf das Zahnrad-Symbol und dann auf „Tools„. Hier klicken Sie wieder auf den Button „Office ISO“ und wählen den Unterordner „ISO“ des Ordners „Office-Integrate“ mit „Ordner auswählen“ aus. Auf die Frage nach dem neuen Namen wählen Sie beispielweise „Office2013NEU“ aus.

Ordner auswählen

Ordner auswählen

Nach „Speichern“ wird eine Office2013NEU.iso im Ordner „Office2013-ISO“ erstellt, wo auch schon die Office2013.iso liegt.

Neue Office.iso speichern

Neue Office.iso speichern

Neue ISO mit SP und Updates wird erstellt

Neue ISO mit SP und Updates wird erstellt

ISO erfolgreich erstellt

ISO erfolgreich erstellt

Anhand der GB-Größe kann man erkennen, dass in der neuen ISO die Updates und das Service Pack enthalten sind. Sie können die „alte“ ISO (Office2013.iso) löschen und die neue ISO (Office2013NEU.iso) brennen.

Alte und neue Office-ISO-Datei

Alte und neue Office-ISO-Datei

4. Die Registerkarte „Windows“

Klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol und dann auf die Registerkarte „Windows“ (neben „Settings“).

Settings – Windows

Die Registerkarte Windows

Hier haben Sie auch die Möglichkeit, installierte Updates auf Ihrem System zu deinstallieren über den Button „Packages„.

Cleanup“ ist eine Bereinigungsfunktion, um inzwischen ersetzte Updates zu löschen.

Mit „LangPacks“ (lp-de-de_.exe, de-de_.exe, deu_.cab, lp_.cab) können Sie für Vista, Windows 7, Windows 8.0 und Windows 8.1 Language Packs downloaden.

Mit dem Button „Windows 7 ISO’s“ können Sie sich von „DigitalRiver“ Windows 7 mit SP1 als ISO-Datei downloaden. Editionen wie Home Premium, Professional oder Ultimate werden hier angeboten in verschiedenen Sprachen und in 32- oder 64-Bit-Version. Das ist ideal, wenn Sie Ihre Windows 7-DVD verlegt haben, solange noch ein gültiger Key vorhanden ist.

Für Vista gibt es das auch sowie für Microsoft Office.

Tipp: Windows Vista oder Windows 7 DVD verlegt?

Tipp: DVD von Microsoft Office 2007, 2010 oder 2013 verlegt?

(DigitalRiver bzw. HeiDoc.net sind offizielle Vertriebspartner von Microsoft)

Der Button „Offline“ bietet frühere Windows-Update-Installationen an, die eigentlich schon alle auf Ihrem System installiert sind. Die Offline-Updates sind für Images, die z.B. noch keine Windows-Updates erhalten haben, oder bei einer Windows-Neuinstallation nützlich.

Der „Online„-Button fragt die neuesten Windows-Updates ab.

Interessant ist der Button „Integrate„. Dieser integriert Updates, Language Packs, Treiber etc. in einem Image.

4.1 Die Vorbereitungen für die Integration

Unter der Registerkarte „Windows“ und dem Button „Integrate“ verstecken sich Möglichkeiten zur Integration von Language Packs, Updates, Treibern, Produktschlüssel, Zertifikaten, Win-Login-Screens, Win-Hintergrundbildern, ThemePacks und einigem mehr.

Die Integration sollte getrennt von Windows 7 und Windows 8.x vonstatten gehen. Sie können zwar mehrere Editionen von einem Betriebssystem im WHD aktivieren, wenn Sie die Lizenzen besitzen, Sie sollten aber NICHT die BS „mischen“. Wir haben die Erfahrung gemacht, das WHD einiges durcheinanderwirft und im falschen Image integriert, wenn noch ein weiteres Abbild (Win7, Win8.x) hinzugefügt wird. Zuerst sollten Sie sich für ein Betriebssystem entscheiden, z.B. Windows 7, und die Integration durchführen. Danach wählen Sie das nächste Betriebssystem und wiederholen den Vorgang.

4.2 ISO entpacken

Button Integrate

Button Integrate

Zuerst muss das Image entpackt werden, damit die Updates, Language Packs etc. integriert werden können.

Klicken Sie den Button „Integrate“ an und gehen dann auf „Select installation folder / ISO image„.

Select installation folder / ISO image

Select installation folder / ISO image

Möchten Sie ein ISO-Image auswählen?

DVD/ISO Select

DVD/ISO Select

Klicken Sie auf „Ja„, wählen Sie die Windows-7- bzw. Windows 8.x-ISO-Datei aus, die die install.wim enthält, und klicken dann auf „Öffnen„. Legen Sie sich Ihre Windows-8.x-ISO vorher im Ordner „work“ ab. Haben Sie sich Windows 7 über DigitalRiver heruntergeladen, landet automatisch ein Unterordner „Windows 7 SP1 ISO’s“ im Ordner „work“.

ISO auswählen

ISO auswählen

Danach wird nach einem Ordner gefragt, in dem die ISO-Datei entpackt werden soll. Am besten erstellen Sie gleich im Fenster einen Ordner mit dem Namen „Win8Integrate“ für Windows 8.x oder für Windows 7 „Win7Integrate“ und klicken dann auf „Ordner auswählen„. Daraufhin erstellt WHD einen Unterordner „ISO“ und entpackt die ISO-Datei darin.

Extrahiert Windows 8.x.iso in D:\work\Win8Integrate\ISO

Extrahiert Windows 8.x.iso in D:\work\Win8Integrate\ISO

Ordner ISO im Unterordner Win8Integrate

Ordner ISO im Unterordner Win8Integrate

Klicken Sie jetzt wieder unter „Windows“ auf den Button „Integrate“ und auf „Select installation folder / ISO image„. Die Nachfrage, ob Sie ein ISO-Image auswählen wollen, verneinen Sie.

4.3 Das Hinzufügen der Einträge für die Integration

Möchten Sie ein ISO-Image wählen? – Nein

Möchten Sie ein ISO-Image wählen? – Nein

Nach der Nachfrage wählen Sie z.B. den Unterordner „ISO“ des Ordners „Win8Integrate“ aus und fügen die Einträge unter den jeweiligen Registerkarten hinzu. Sind Sie alle Registerkarten durchgegangen, fangen Sie an mit der Integration, wie es dann unter Punkt 4.4 beschrieben wird. Erst danach wählen Sie den nächsten Unterordner „ISO“ des Ordners „Win7Integrate“ aus und wiederholen den Vorgang. Die Reihenfolge der ISO-Ordner ist aber egal.

Unterordner ISO auswählen

Ordner ISO im Unterordner Win8Integrate – Ordner auswählen

Im nächsten Fenster wird das Image angezeigt mit den Editionen und den Index-Nummern.

Unter Windows 8.x wird für

„Windows 8.x Professional“ Index 1 und für die Core-Version

„Windows 8.x“ Index 2

angezeigt.

 

Unter Windows 7 wird für

„Windows 7 Starter“ Index 1

„Windows 7 Home Basic“ Index 2

„Windows 7 Home Premium“ Index 3

„Windows 7 Professional“ Index 4 und

„Windows 7 Ultimate“ Index 5

angezeigt.

(Evtl. fehlt „Starter“, dann hat „Home Basic“ den Index 1, „Home Premium“ Index 2 usw.)

 Aktivieren Sie Ihre Edition(en), von der/denen Sie die Lizenz(en) besitzen, und klicken auf „Start„, um mit den Einträgen zu beginnen.

Windows-7-Images

Windows-7-Images

Es öffnet sich ein neues Fenster mit mehreren Registerkarten. Gehen Sie erst alle Registerkarten durch und fügen Ihre Einträge hinzu. Erst zum Schluss klicken Sie auf das kleine blauen Häkchen „Integrate“ in der unteren Zeile, damit die Einträge integriert werden.

Register Language Packs

Register Language Packs

Unter der Registerkarte „Language Packs“ können Sie über „Add“ die Language Packs (lp.cab) hinzufügen, die Sie später integrieren möchten. Mit „Remove“ löschen Sie den markierten Eintrag wieder, falls es der verkehrte Eintrag war. Sie sollten die Language Packs, wenn Sie sie schon heruntergeladen haben, in den Unterordern des Ordners „work“ finden.

Wechseln Sie zur nächsten Registerkarte „Updates„. Hier können Sie Ihre Updates (*.msu, *.cab) über „Add“ hinzufügen. Sie sollten alles in den Unterordnern finden, ansonsten laden Sie sich die Updates herunter.

Wechseln Sie dann zur nächsten Registerkarte „Drivers„. Hier können Sie beispielweise Ihren Treiber-Ordner (C:\drivers) über „Add“ hinzufügen. Der Parameter „Force Unsigned“ sollte aktiviert sein. Er dient dazu, bei nicht-signierten Treibern die Anforderung außer Kraft zu setzen, dass sie auf x64-basierten PCs über eine digitale Signatur verfügen müssen. Treiber-Pakete (EXE) lassen sich nicht hinzufügen.

Register Drivers

Register Drivers

Unter der Registerkarte „Key/Cert“ können Sie über „Add Serial“ Ihren Produktschlüssel für die angezeigte Edition einfügen (mit Bindestrichen). Über „Add Certificate“ können Sie Microsoft Security Zertifikate (*.xrm-ms) vom System einfügen. Sie finden die Zertifikate im Verzeichnis „C:\Windows\system32\spp\tokens\ppdlic“.

Register Key/Cert

Register Key/Cert

Unter der Registerkarte „Setup Image“ können Sie Ihren Windows-7-Login-Screen bzw. den Windows-8.x-Sperrbildschirm ändern und später dann ins Image integrieren. Oberflächen-Basis ist Deutsch (1031). Unterstützt werden Bilder in den Formaten jpg, png, bmp und gif.

Sie müssen also unter Windows 7 nicht mehr in der Registry rumfummeln, wie es im WinTotal-Tipp „Windows 7 Anmelde-Hintergrundbild ändern“ beschrieben wird.

Hinweis: Sie finden die Screens für den Windows-8.x-Sperrbildschirm unter „C:\Windows\Web\Screen“, der Standard-Login-Screen von Windows 7 ist die Bilddatei background.bmp, die unter „C:\Windows\system32\oobe“ liegt.

Register Setup Image

Register Setup Image

Unter der Registerkarte „Tweaks“ können Sie *.reg-Dateien hinzufügen. Entweder haben Sie schon einen Ordner mit diversen *.reg-Dateien angelegt, den Sie auswählen können, oder Sie wählen einfach einen Ordner aus, wo sich *.reg-Dateien befinden – es werden nur die *reg-Dateien hinzugefügt, NICHT der Ordner selbst. WHD fragt aber nach einem Ordner, einzelne *.reg-Dateien lassen sich nicht hinzufügen. Sie können nach weiteren Ordner suchen, in denen noch *.reg-Dateien liegen könnten.

Unter der Registerkarte „Wallpapers“ können Sie Desktop-Hintergründe hinzufügen. Unterstützt werden Bilder in den Formaten jpg, png, bmp, gif und jpe.

Hinweis: Sie finden Desktop-Hintergründe auch im Verzeichnis „C:\Windows\Web\Wallpaper“.

Register Wallpapers

Register Wallpapers

Unter der Registerkarte „ThemePacks“ können Sie Ihre Sammlung von Windows-Designs (*.themepacks) hinzufügen.

Die Zusatzfunktion Enable NetFX3 ist speziell für Windows 8.x und aktiviert das .NET Framework 3.5 für Ihre Windows-8.x-Edition. Die untere Leiste ist in jeder Registerkarte sichtbar, auch bei Windows 7, aber dort ist sie inaktiv.

Enable NetFX3

Enable NetFX3

Klicken Sie die aktive Schaltfläche an und wählen den Ordner „WinSxS“ unter „C:\Windows“ aus, danach ist die Schaltfläche inaktiv – es passiert nichts weiter. Es wird dem Windows-8.x-Image bei der Integration übergeben.

WinSxS auswählen

WinSxS auswählen

4.4 Einträge integrieren

Sind Sie alle Registerkarten durchgegangen und haben Ihre Einträge hinzugefügt, klicken Sie das kleine blaue Häkchen „Integrate“ in der unteren Leiste an. Es werden Ihre Einträge integriert und dem Image übergeben.

15% Mounting

15% Mounting

Integrating

Integrating

Komplett

Komplett

Das erste Image ist nun fertig. Klicken Sie jetzt wieder unter „Windows“ auf den Button „Integrate“ und auf „Select installation folder / ISO image„. Die Nachfrage, ob Sie ein ISO Image auswählen wollen, bestätigen Sie und wählen den nächsten ISO-Unterordner aus, z.B. des Ordners „Win7Integrate„. Dann fügen Sie die Einträge unter den jeweiligen Registerkarten hinzu. Der Vorgang ist unter Punkt 4.3 beschrieben.

5. Windows Media Center von der Win8.x Pro-Version erstellen

Unter der Registerkarte „Tools“ befindet sich ganz unten unter „Additional“ ein Button, der sich „PRO to WMC“ nennt.

PRO to WMC

PRO to WMC

Wenn Sie die „Media Center“-Edition besitzen, können Sie mit einer beliebigen PRO-Version von Windows 8.x die WMC-Edition erstellen und auf Wunsch auf eine DVD brennen.

Windows 8.1 Pro mit Media Center

Windows 8.1 Pro mit Media Center

Klicken Sie auf „PRO to WMC“ und dann auf „Select Source„. Die Nachfrage, ob Sie ein ISO Image auswählen möchten, bestätigen Sie mit „Ja“.

Select Source

Select Source

Wählen Sie eine ISO-Datei von einem Windows 8.x Professional aus und klicken Sie auf „Öffnen„. Hierbei ist es egal, ob sich auf dieser Win8.x-Pro-Version das Media-Center befindet. Danach wird nach einem Ordner gefragt, wo die ISO-Datei entpackt werden soll. Erstellen Sie im Fenster einen Ordner, z.B. WMC im Ordner „work„, markieren den neu erstellten Ordner und klicken auf „Ordner auswählen„.

Neuer Ordner WMC

Neuer Ordner WMC

Danach erstellt WHD einen Unterordner ISO des Ordners WMC und entpackt die ISO-Datei darin.

ISO-Datei wird im Verzeichnis D:\work\WMC\ISO entpackt

ISO-Datei wird im Verzeichnis D:\work\WMC\ISO entpackt

Klicken Sie auf „Add data.dat“ und wählen die versteckte Datei data.dat aus.

Diese versteckte Datei finden Sie unter

Windows 8.0 Pro unter „C:\Windows\system32\spp\store“ und unter

Windows 8.1 Pro unter „C:\Windows\System32\spp\store\2.0„.

Haben Sie die PRO-Version von Windows 8.0 mit WHD hinzugefügt, muss die Datei data.dat auch von einer „Windows 8.0 Media Center Edition“ stammen. Haben Sie aber die PRO-Version von Windows 8.1 genommen, muss die Datei data.dat auch von einer „Windows 8.1 Media Center Edition“ hinzugefügt werden. Ein Mischen zwischen Windows 8.0 und 8.1 geht nicht.

Sie können sich noch eine Datei ei.cfg erstellen und dann über „Add Ei.cfg file“ hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie im Artikel „Die ungeahnten Möglichkeiten der install.wim – Teil 2“ unter dem Punkt 6.0Datei ei.cfg anpassen„. Wenn Sie die „Media-Center“-Edition später allein auf eine DVD brennen möchten, brauchen Sie nicht die Datei ei.cfg.

Klicken Sie dann auf „Convert Image„. Die Nachfrage wegen des Produktschlüssels verneinen Sie.

Convert Image

Convert Image

Beachten Sie im Artikel „Die ungeahnten Möglichkeiten der install.wim – Teil 2“ den Punkt 4.2Media Center installieren und aktivieren„.

Nach Erfolgsmeldung sind die Dateien im Ordner ISO unter „d:\work\WMC“ überarbeitet.

Erfolgreich

Erfolgreich

5.1 Windows Media Center ISO erstellen

Sie können Ihre Media-Center-Edition gleich als ISO-Datei erstellen und dann brennen. Klicken Sie auf „Tools“ dann auf „Windows ISO(s)“ und wählen den Unterordner „ISO“ des Ordners „WMC“ aus. Als Dateiname können Sie „ProfessionalWMC“ wählen. Der Name ist frei wählbar, achten Sie nur drauf, dass keine Leerzeichen im Namen sind.

Windows ISO(s)

Windows ISO(s)

Warten Sie, bis oscdimg-Tool 100% erreicht.

oscdimg

oscdimg

Danach ist Ihre ProfessionalWMC.iso im Pfad „d:\work\WMC\ISO“ zu finden und Sie können sie brennen.

ISO erstellt

ISO erstellt

6. Die Registerkarte „Tools“

Diese Registerkarte beherbergt weitere interessante Tools.

Sie sind in 2 Kategorien verteilt, einmal „Windows Installation“ und „Additional“.

Register Tools

Register Tools

Mit „USB Tool“ können Sie sich einen bootbaren USB-Stick für Windows 7 und Windows 8.x erstellen, der auch UEFI-tauglich ist. Sie können eine ISO-Datei auswählen oder ein Verzeichnis, also einen entpackten ISO-Ordner. Der Stick wird automatisch formatiert. Sie können aber selbst noch wählen zwischen NTFS, FAT32 oder UEFI.

Mit „Windows ISO(s)“ können Sie Windows-ISO-Dateien erstellen, wie es unter Punkt 5.1 beschrieben wurde mit der „Media-Center“-Edition.

Mit „Office ISO“ können Sie sich eine Office-ISO erstellen, wie es unter Punkt 3.3 beschrieben wurde.

Mit „MSU to CAB“ können Sie das Windows-Updates-Paket (MSU), das mehrere *.cab-Dateien enthält, entpacken.

Mit „EXE to MSP“ können Sie das Office-Updates-Paket (EXE) und das Service-Pack-Paket (EXE), das mehrere *.msp-Dateien enthält, entpacken.

Mit „EXE to CAB“ können Sie das Windows-Update-Sprachdateien-Paket (EXE), das mehrere *.cab-Dateien enthält, entpacken.

Drivers Backup“ sucht und sichert alle Treiber. Dabei haben Sie 2 Filterfunktionen zur Auswahl: entweder die Registry durchsuchen und Microsoft-Treiber überspringen oder die Festplatte durchsuchen (mit Microsoft-Treiber).

Drivers Backup über die Registry ohne Microsoft-Treiber

Drivers Backup über die Registry ohne Microsoft-Treiber

Drivers Backup über Dism mit Microsoft-Treiber

Drivers Backup über Dism mit Microsoft-Treiber

ESD Decrypter

Mit diesem Tool können Sie

–       ESD entschlüsseln

–       ESD zu install.wim hinzufügen

–       ESD zu install.esd hinzufügen

–       WIM zu install.esd hinzufügen

–       eine Installations-DVD mit install.wim erstellen

–       eine Installations-DVD mit install.esd erstellen

ESD Decrypter

ESD Decrypter

Zuerst muss ein allgemeiner Standort gewählt werden über „Save to Location„. Wählen Sie den Ordner „work„, der auf d:\ liegt, aus, wenn er leer ist. WHD erstellt daraufhin einen Unterordner namens „TOOLS_WHD“.

Wählen Sie dann unter „Options“ aus, was Sie vorhaben, es sollte dann ein Häkchen vor der Option erscheinen. Haben Sie zum Beispiel „WIM to install.esd„ausgewählt, können Sie beispielsweise aus mehreren install.wim eine neue install.esd zusammenkopieren.

Das hat den Vorteil, dass man sich aus einer umfangreichen install.wim (z.B. 8 GB) eine sehr kompakte install.esd (z.B. 3,5 GB) erstellen kann, die anschließend auf eine DVD passt (ca. 4,7 GB). Für eine Installations-DVD ist es egal, ob eine install.wim oder install.esd im DVD-Ordner „\sources“ vorliegt. Auch kann man eine Clean-Install bekanntermaßen mit der install.esd realisieren. Wie es mit dem Dism-Befehl geht, lesen Sie im Artikel „Die ungeahnten Möglichkeiten der install.wim – Teil 2“ unter „Vor- und Nachteile der install.esd“ (gleich zu Anfang).

Mit „Split an ISO“ können Sie ISO(s) splitten, also aufteilen. Dazu muss unter „swm size“ die Größe eingestellt werden.

Das „AIO Tool“ ist ein All-In-One-Tool für Windows 7, Windows 8.0 und Windows 8.1 und unterstützt x64 Wiederherstellungsmodus.

Mit „ISO to AIO“ können Sie 2 install.wim, also eine von 32-Bit und eine von 64-Bit, von einem Betriebssystem zusammenfügen. Beim Kauf bekommen Sie meistens zwei Scheiben, einmal für 32-Bit- und einmal für 64-Bit-Systeme. Möchten Sie z.B. Windows 8.1 x86 und Windows 8.1 x64 zusammen auf einer DVD haben, kopieren Sie zuerst beide DVDs jeweils in einen getrennten Ordner (Beispiel: x86 und x64) und erstellen für jede eine ISO-Datei mit dem Button „Windows ISO(s)“ – die Ordner (x86 und x64) behalten Sie aber noch. WHD macht aus 2 install.wim (x86 und x64) eine install.wim (x86/x64). Ein Mischen von verschiedenen Betriebssystemen ist nicht möglich.

Zuerst gibt es ein bisschen Kosmetik. Klicken Sie auf „Add WIMs: Browse“ und wählen die install.wim des Ordners x86, dann des Ordners x64 aus. Die Editionen werden in der Liste angezeigt. Hier können Sie über den „Image-Editor“ die Beschreibung und den Namen nach Ihren Wünschen anpassen.

Name und Beschreibung editiert

Name und Beschreibung editiert

Auch wenn es keinen Speichern-Button gibt, sind die Änderungen gespeichert und bleiben auch gespeichert, z.B. wenn Sie WHD schließen.

Klicken Sie jetzt auf „ISO to AIO“ – es öffnet sich ein kleines Fenster.

Im ersten Feld fügen Sie die x86-ISO-Datei, z.B. Windows8.1×86.iso, hinzu, in der zweiten Zeile die Windows 8.1×64.iso. Das grüne Plus-Zeichen ist für die Angabe des Ordners zuständig, wo beide install.wim zusammengefügt werden, z.B. „work“. Sie können noch die ei.cfg einfügen oder entfernen. Aktivieren Sie nach Wunsch „Build ISO„, dann wird gleich eine ISO erstellt. Klicken Sie dann auf „Build AIO„.

ISO to AIO

ISO to AIO

Komplett

Komplett

Im Ordner AIO des Ordners „work“ wurden beide install.wim zusammengefügt. Sie können dann eine ISO-Datei erstellen mit dem Button „Windows ISO(s)“ (Ordner AIO auswählen) und sie dann brennen. Haben Sie die Option „Build ISO“ aktiviert, wird automatisch eine WinAIO.iso erstellt im Ordner „work“.

WinAIO.iso

WinAIO.iso

Neue Version erschienen

Mittlerweile ist eine neue Version erschienen 1.1.8.5, die unter „Tools“ die beiden Kategorien „Windows Installation“ und „Additional“ als extra Registerkarten trennt.

Neue Version

Neue Version 1.1.8.5

Intrografik: Alphawaves

3 Antworten auf “Windows Hotfix Downloader – Das Monstertool”

  1. Hardy

    Schöne Sache!Was mir daran fehlt,funktioniert das alles auch,wenn man nur eine 8.1 iso ohne dem Update vom April hat,denn damals funktionierte Euer Trick noch um sich nach dem 8 pro Upgrade die 8.1 herunterzuladen,aber jetzt funktioniert es weder mit dem 8er Key noch mit dem generic Key für 8.1?Letzterer wird als korrekt erkannt,aber eigenartigerweise keine Internetverbindung,obwohl der Download von Windows 8 gerade läuft?

  2. Nikolas

    Ich suche Programm Windows Hotfix Downloader für alle Updates Office 2007 x86 Enterprise zu herunterladen.
    Hast du eine Idee?
    Danke und viele Grüße aus Athen
    Nikolas

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