Datum: | Tests 2013

Ashampoo hat die Version 14 der beliebten Brennsuite Ashampoo Burning Studio veröffentlicht und bietet mit dem neuen Release mal wieder nicht nur optische Veränderungen. Auch neue Funktionen hat das Update zu bieten.

Anzeige
In Zusammenarbeit mit Ashampoo verlosen wir bis zum 15.12.2013 10 Lizenzen von Ashampoo Burning Studio 14.
Zum Gewinnspiel »

Die wilde 13

Die Vorversion von Ashampoo Burning Studio war der Release 12, den wir auch vorgestellt  und dabei bemängelt haben, dass es vorwiegend nur optische Veränderungen gab. Zur nun vorliegenden Version 14 gab es nach Angaben des Herstellers nicht nur einen Leistungssprung, sondern auch einen Sprung in der Versionsnummer. Die als Unglückszahl geltende 13  wurde einfach ausgelassen.

Schöne Kleider

Sichtbarste Neuerungen der neuen Brennsuite sind die überarbeitete Optik und kleine Detailverbesserungen in der Bedienung

Ashampoo Burning Studio 14, neue GUI

Neue Oberfläche

Bisher Bekanntes

Zu den Features der handlichen Brenn-Suite zählen seit jeher

  • Brennen von Daten, Musik und Video auf CD, DVD, BluRay
  • Kopieren von Datenträgern, Image-Funktion
  • Backupfunktion mit Kompression, Datensplitting
  • Film- und Diashow-Editor mit Vorlagen, Logos, Untertiteln, Übergängen und Hintergrundmusik
  • Disc-Menüs mit Vorlagen, Musik, individuellen Seiten und Templates
  • Audio-Ripper
  • Umfangreicher Cover-Editor

Das ganze Feature-Sortiment hat Ashampoo in eine handliche und funktionale Software verpackt und damit eine Lücke im Softwaremarkt geschlossen, welche mit der zunehmenden Aufblähung des alten „Nero“ entstanden ist.

Ashampoo Burning Studio 14, Brennfunktion

Brennfunktion

Neue Funktionen

Ein neues Modul bietet die Möglichkeit, verschlüsselte Datenträger zu brennen. Diese werden über ein Kennwort mit AES-256 verschlüsselt.

Ashampoo Burning Studio 14, Verschlüsselte Datenträger

Verschlüsselte Datenträger

Diese Daten auf solchen Datenträgern können später ohne die Brennsuite wieder geöffnet werden. Dazu brennt das Burning Studio  einen speziellen Explorer mit auf den Datenträger, welcher nach Eingabe des Kennworts den Inhalt des Datenträgers freigibt.

Ashampoo Burning Studio 14, Explorer

Explorer

Ashampoo Burning Studio 14, Explorer

Explorer, Kennwortabfrage

Eine weitere Neuerung ist die automatische Backupfunktion von Daten auf externen Speichermedien. Dazu legt der Nutzer zunächst einen Backupjob fest und gibt an, welche Dateitypen zu sichern sind: Es stehen Dokumente, Bilder, Fotos und Musik zur Auswahl. Eine Komplettsicherung aller Daten ist nicht vorgesehen. Was alles unter „Dokumente“ zu verstehen ist, wurde nicht dokumentiert.

Ashampoo Burning Studio 14, externe Medien

Sicherung externer Medien

Nach Auswahl der Datentypen erfolgt eine Analyse und anschließende Sicherung auf einen optischen Datenträger. Diese Sicherung kann künftig aktualisiert werden. Dazu legt man den alten Sicherungsdatenträger ein. Nach einer Analyse werden dann nur die neu hinzugekommenen Dateien auf einen Datenträger gebrannt. Wer nur Bilder von z.B. dem Tablet oder Smartphone sichern will, ist mit dieser Funktion glücklich, sie hat aber mehr Potential.

Eine weitere Neuerung ist die automatische Suche nach einem Coverbild. Optional kann man auch selbst nach dem Cover suchen und dieses als Grafik einbinden.

Ashampoo Burning Studio 14, Rippen

Rippen mit Coversuche

Das Rip-Modul ist aber auch noch ausbaufähig. So lässt sich der Dateiname der Tracks nur in Grenzen anpassen. Ein Fenster für die Syntax à la %N – %A – %T wäre hier eine echte Bereicherung. Eine Playlist wäre weiterhin auf der Wunschliste…

Fazit

Behutsame Erweiterung, moderate Anpassung in Erscheinung und Bedienung: Wie jedes Jahr sind die Schritte von Ashampoo klein von Version zu Version. Dies ist an sich kein Fehler. Dennoch hätten wir  von der neuen Version etwas mehr erwartet. So nutzt der Transkoder für Videodateien noch immer nicht die Beschleunigungsfunktionen von AMD/ATI und Nvidia-Grafikkarten und das Modul zum Sichern auf externe Medien ist unnötig auf bestimmte Dateitypen beschränkt. Wer die Vorversion besitzt, muss nicht unbedingt updaten. Wer allerdings ein verlässliches, funktionales und dennoch handliches Brennprogramm sucht, welches etwas „mehr“ bietet, ist mit der Ashampoo Burning Studio nach wie vor sehr gut bedient.

box_ashampoo_burning_studio_14_2000x2000_cmyk

Ashampoo Burning Studio 14

 

wtbuy Dieses Produkt jetzt über WinTotal kaufen
Download der Demo über WinTotal

Hersteller: Ashampoo
Preis ca. 50 Euro
System: Windows 7, Vista, XP, Windows 8
Positiv: Übersichtliche Bedienung, hoher Funktionsumfang, verschlüsselte Datenträger
Negativ: Sicherung externer Medien ausbaufähig, keine Playlists beim Rippen, gegenüber Vorversion nur wenig Neuerungen

Bildquelle: Ashampoo

2 Antworten auf “Fortsetzung der Erfolgsgeschichte: Ashampoo Burning Studio 14”

  1. Wolfgang

    Hallo,
    ich würde ja gerne mal auf die Vollversion umsteigen. Aber manche Dinge halten mich davon ab. Z.Bsp. kann ich keine gespeicherten oder leicht geänderten Projekte nochmals brennen. Bekomme dann eine pauschale Fehlermeldung.
    Ist das extra so eingebaut in den Lightversionen?
    Schade und sehr ärgerlich!
    MfG
    Wolfgang

  2. PCDMicha

    In der Vollversion kann man die Projekte immer neu brennen, machen wir hier regelmäßig. Aktuell ist übrigens die Version 15.

Hinterlasse eine Antwort

(wird nicht veröffentlicht)

Nutzungsrichtlinien beachten