Datum: | Artikel 2015

Grafik Webdesign

Dass das Internet eine zentrale Rolle für Unternehmen spielt, ist inzwischen Allgemeinwissen. Auch immer mehr Privatpersonen legen sich eine eigene Homepage zu, sei es, um im Netz ein Hobby zu kommunizieren oder einen privaten Blog zu pflegen. Was die Zahl der Webseiten mit nationaler Endung (.de) betrifft, lag Deutschland zu Beginn des Jahres 2013 ganz vorne im europäischen Vergleich, wie das Verbraucherschutzministerium mitteilte.Welche Möglichkeiten stehen Anfängern für die Gestaltung aber zur Verfügung?

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Möglichkeiten zur Gestaltung einer Webseite existieren viele. Doch welche ist für wen und zu welchem Zweck am besten geeignet? Wer sich das erste Mal mit diesem Thema beschäftigt, sollte die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen sorgfältig miteinander vergleichen.

Individuallösungen mithilfe von Webdesignern – professionell, aber teuer

Gerade größere Unternehmen, aber auch Selbstständige und Freiberufler greifen bevorzugt auf Webdesigner zurück, um einen eigenen Webauftritt zu gestalten. Diese Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile:

  • Ein guter Webdesigner weiß in der Regel, wie sich eine professionelle Homepage gestalten lässt.
  • Das Ergebnis sieht individuell aus und hebt sich von Webseiten, die nach dem Baukastenprinzip gestaltet sind, ab.
  • Sie müssen kaum Zeit für die Gestaltung aufwenden.
  • Ein Profi kostet Geld, vor allem wenn er gute Arbeit leistet.
  • Wenn Sie größere Veränderungen an Ihrer Webseite vornehmen möchten, müssen Sie dazu oft wieder auf den Webdesigner zurückgreifen.

Vorgefertigte Templates nutzen – die Webseite von der Stange

Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann auch einen anderen Weg wählen und seine Webseite selbst gestalten. Heutzutage steht Interessenten eine Reihe von Programmen zur Verfügung, die es auch Anfängern ermöglichen, schnell eine eigene Homepage zu entwerfen. Laut 1und1.de sind solche Vorlagen sogar ohne Vorkenntnisse nutzbar. Dazu steht eine Auswahl an vorgefertigten Templates zur Verfügung. Auch diese Methode hat ihre Vor- und Nachteile:

  • Sie kostet wenig Geld. In der Regel bezahlen Sie zwar etwas für eine eigene Domain und vielleicht auch für kostenpflichtige Templates, das steht aber in keinem Verhältnis zu dem Lohn eines Webdesigners.
  • Mit Content-Management-Systemen wie WordPress oder Joomla lassen sich auf einfachem Weg professionell aussehende Webseiten entwerfen.
  • Für das geübte Auge ist es meist erkennbar, wenn eine Webseite mit vorgefertigten Templates gestaltet ist. Das kann sich unter Umständen auch als Nachteil erweisen.
  • Obwohl die Erstellung einer Homepage mit fertigen Templates auch für Laien machbar ist, kostet sie Zeit.

Fertige Templates individuell anpassen – der Königsweg?                                

Schließlich besteht noch die Möglichkeit, vorgegebene Templates selbst anzupassen.

  • Auch dafür bezahlen Sie deutlich weniger Geld als für einen Webdesigner.
  • Das Ergebnis sieht individueller aus, als wenn Sie einfach ein vorgegebenes Template verwenden.
  • Ihren Gestaltungsmöglichkeiten sind im Regelfall Grenzen gesetzt. Wirklich frei sind Sie erst, wenn Sie Templates selbst entwerfen. Dazu benötigen Sie jedoch Programmierkenntnisse.

Fazit

Letzten Endes hängt die richtige Entscheidung auch von den Umständen ab. Wer eine private Webseite möchte, kann ohne Bedenken auf fertige Templates zurückgreifen. Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige profitieren oft davon, geben Sie Ihrer Homepage durch die Veränderung von Templates einen individuellen Anstrich. Wer hohe Ansprüche an das Ergebnis stellt und sich selbst nicht wirklich mit der Materie auskennt, für den bietet sich die Beauftragung eines Fachmanns an, auch wenn dieser mehr Geld kostet. So ist Ihre Webseite in jedem Fall unverwechselbar.

Intrografik: © Rawpixel – Fotolia.com

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