Datum: | Artikel 2016

Grußkarten, Einladungen, orangeberry @ fotolia.com

Auch wenn WhatsApp und soziale Medien wie Facebook immer mehr zum Kommunikationsmittel erster Wahl werden – über eine Einladungskarte im Briefkasten freut sich jeder. Im Handel gibt es die Karten mit unzähligen Motiven für verschiedene Anlässe – Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Taufe. Selbst gestaltete Einladungskarten allerdings sind viel persönlicher und mit ein bisschen Geschick und Kreativität leicht anzufertigen. Sie heben sich deutlich von der Massenware ab und bieten die Möglichkeit, individuelle Gestaltungsideen zu verwirklichen und wichtige Informationen wie Anfahrtskizzen unterzubringen.

Gestaltung gut planen

Wer sich dafür entscheidet, seine Einladungskarten selbst zu gestalten, sollte einige Vorüberlegungen anstellen. Die Art der Gestaltung hängt natürlich im Wesentlichen vom Anlass der Feierlichkeiten ab. Eine Karte für einen Kindergeburtstag sieht anders aus als die für eine Hochzeit – bunt und kindlich versus stilvoll und elegant. Danach richtet sich auch die Wahl des Papiers. Bei Geburtstagen ist eine Papierstärke von 160 g/m² ausreichend, bei Anlässen wie Konfirmation oder Hochzeit sind 220 g/m² empfehlenswert.
Die Farbwahl bei einer Hochzeitseinladung spiegelt in der Regel die Farbgebung bei der Feier selbst wider. Monochrome Karten sehen hingegen immer gut aus. Am Ende ist das eine Frage des persönlichen Geschmacks. Oftmals befindet sich ein Foto des Brautpaares auf dem Cover. Apropos Foto: Das sollte in einer guten Qualität vorliegen, damit es nach dem Druck ansprechend aussieht. Grafiken wie Ringe oder Tauben sind ebenfalls beliebt.

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Für jeden Anlass der passende Spruch

Besonders kreative Kartenbastler verfassen die Texte für die Einladungskarte selbst. Aber das liegt nicht jedem. Im Internet finden sich viele Sprüchesammlungen, die als Anregung und Ideenquelle dienen können. Wichtig ist nur, dass der Spruch zur Feierlichkeit und der Person passt, von der die Einladung kommt.

Software für Layout

Stehen Stil der Einladungskarte, Texte und Fotos/Grafiken fest, wird ein Programm für die Gestaltung benötigt. Am einfachsten würde man zu  Microsoft Word aus dem Office-Paket greifen, da diese Software sich Dank der günstigen Abo-Preise für Office 365 auf vielen PCs findet und gerade in der neueren Version Office 2016 über die Online-Vorlagen eine breite Auswahl bietet. Statt Microsoft Word kann aber z.B. auch die Textverarbeitung aus dem kostenlosen SoftMaker FreeOffice oder OpenOffice verwendet werden.

Einladungen mit Word

Einladungen mit Word

Viel unbekannter, aber für diesen Zweck noch besser geeignet ist aber Microsoft Publisher, das auf vielen Rechnern mit einer Office-Installation eher ein Schattendasein führt. Das Layout-Programm von Microsoft ist gerade für solche Aufgaben konzipiert. Es lässt sich wie Word bedienen, bietet aber viele Hilfsmittel wie magnetische Linien und Textboxen und damit mehr Flexibilität.

Einladungen in Publisher

Einladungen in Publisher

Weitere Layout-Programme für solche Aufgaben sind das freie Scribus, das kostenlose tango solo,  Shareware wie Serif PagePlus sowie beispielsweise das professionelle CorelDraw.

Scribus

Scribus

Sie könnten auch mit reinen Grafikprogrammen wie beispielsweise GIMP zum Erfolg kommen, müssen hier in aller Regel aber auf ausgefeilte Textfunktionen verzichten.

Darüber hinaus existieren spezielle Programme für die Kartengestaltung. Oftmals enthalten sie bereits Vorlagen für die verschiedenen Anlässe. Wer Fotos auf seiner Einladungskarte verwenden will, sollte die kostenlose Vollversion von Ashampoo Photo Card testen, welche z.B. bei ComputerBild kostenlos heruntergeladen werden kann.

Ashampoo Photo Card

Ashampoo Photo Card

Hier lassen sich Bildgröße, Helligkeit, Sättigung, Ausrichtung und Transparenz kinderleicht anpassen und persönliche Gruß- und Einladungstexte ergänzen. Wichtig ist die Kontrolle auf Fehler, bevor die individuell gestalteten Karten an den Drucker geschickt werden.

Noch mehr praktische Tipps zum Thema erhalten Sie im Ratgeber „Kreativ drucken“.

Hochwertig drucken

Apropos Drucker: Wer sich viel Mühe bei der Gestaltung der Karte gibt, sollte nicht am Drucker sparen. Es gibt Modelle, die einen Kartendruck ermöglichen. Zudem ist es ratsam, rechtzeitig den Tintenvorrat zu checken und auszuprobieren, ob der Drucker mit dickem Papier umgehen kann. Ersatzpatronen von hoher Qualität, die dennoch günstiger sind als Originaltinte der Hersteller, finden Sie für viele Modelle z.B. auf Tintencenter.com.

Intrografik: © orangeberry – Fotolia.com

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