Datum: | Artikel 2017, WT-News

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Der Trend geht hin zu den hochwertigen Smartphones. Umso ärgerlicher sind Handyschäden, die für viele einer mittleren Katastrophe gleich kommen. Das Smartphone ist zum täglichen Begleiter geworden. Doch bei aller Vorsicht sind die Schäden am Handy nicht immer auszuschließen, denn Fallstricke lauern überall. Das Display ist bei nahezu jedem zweiten Betroffenen das Problem und somit der häufigste Schadensfall. Schnell einmal wird auch vergessen, dass das Handy im Inneren eine Menge empfindlicher Elektronik hat, die Sand, Wasser oder extreme Temperaturen übel nimmt.

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Gebrochene Displays – die häufigsten Handyschäden

Mehr als 70 Prozent der Handyschäden sind auf Display- oder Backcover-Brüche zurückzuführen. Den zweiten Platz belegen Wasserschäden und dann folgen Raub- und Einbruchdiebstähle. Mechanische oder technische Defekte machen einen kleinen Teil der Schäden aus. Unter Friendsurance wird ersichtlich, welche Schäden die Handyversicherung übernimmt. Diese sind sehr umfangreich, denn es sind alle Schäden und Gefahren, die erläutert werden. Von Vorteil ist auch, dass es keine Mindestlaufzeit gibt, dass ein weltweiter Schutz vorliegt und Geld zurück erstattet wird, wenn kein Schaden aufgetreten ist. Dies zeigt, wie lohnenswert eine Handyversicherung lohnt.

Wie entstehen Wasserschäden am Handy?

Wasserschäden sind sehr ärgerlich, denn das Handy ist dadurch oftmals unbrauchbar. Die Möglichkeiten, wie Flüssigkeit in das Handy gelangen kann, sind vielfältig, beispielsweise durch einen kräftigen Regenschauer. Wer sein Schaumbad nicht ohne Handy überstehen kann, sollte ebenfalls aufpassen, dass es nicht ins Wasser fällt. Allein die erhöhte Luftfeuchtigkeit im Bad kann aufgrund des Kondenswassers zu einer Schädigung des Telefons führen. Eine weitere Gefahr ist es, das Handy in einer offenen Brusttasche zu transportieren und sich über ein gefülltes Waschbecken zu beugen. Das Gerät kann ins Wasser fallen. Verschüttete Getränke können das Handy ebenso beschädigen. Im Schwimmbad kann Spritzwasser der Grund für Handyschäden sein. Eine wasserdichte Schutzhülle schafft Abhilfe.

Was bei Kontakt des Handys mit Wasser tun?

Ist das Handy trotz aller Vorsicht feucht geworden, sollte schnell gehandelt werden, um einen Schaden zu vermeiden. Wenn das Handy in das Wasser gefallen ist, zählt jede Sekunde. Es muss schnellstmöglich herausgeholt und der Akku entfernt werden. Dadurch wird die Gefahr eines Kurzschlusses verringert. Dann sollten alle Teile wie Speicherkarte und SIM entfernt werden, damit sie trocknen können. Das Handy sollte weder eingeschaltet noch hin und her gedreht werden, damit sich das Wasser nicht verteilt. Alle Teile werden sorgfältig getrocknet, beispielsweise mit einem Stück Küchenpapier. Dann können sie an der Luft liegen bleiben. Ein Föhn darf nicht verwendet werden. Die pralle Sonne ist ebenfalls eine Gefahr, da hier, genau wie auf der Heizung, eine Überhitzung droht. Es dauert mindestens zwei Tage, bis auch innen alles trocken ist. Nach der Trocknungszeit kann versucht werden, das Gerät einzuschalten.

Handy gestohlen

Bei Diebstahl und Raub handelt es sich durchschnittlich um die teuersten Handyschäden. Die Regulierung ist sehr aufwändig und das Handy muss komplett ersetzt werden, sodass hohe Kosten entstehen. Vor allem in einer größeren Menschenmenge kann ein Diebstahl des Handys unbemerkt erfolgen, beispielsweise indem es aus der Jackentasche gezogen wird oder auf dem Tisch liegt. Hier gilt es, richtiges Verhalten an den Tag zu legen, um es Langfingern nicht so einfach zu machen. Sollte es zu einem Diebstahl oder Verlust gekommen sein, ist es empfehlenswert, die Daten zu schützen und die Nummer zu sperren.

Fazit

Handyschäden lassen sich nicht immer vermeiden, doch Cases und Schutzfolien sind gute Präventivmaßnahmen. Stürze und Feuchtigkeit gehören zu den größten Gefahren. Auch Kratzer können durch einen Schutz vermieden werden. Doch nicht alle Gefahren können vorgebeugt werden, beispielsweise ein Diebstahl des Geräts. Daher ist es ratsam, über den Abschluss einer Handyversicherung nachzudenken.

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