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In Zeiten, in denen Klima- und Umweltschutz einen großen Stellenwert im alltäglichen Leben einnimmt, sollte auch in der Arbeitswelt an einigen Stellen umgedacht und mehr an die Umweltbilanz gedacht werden. Wir verraten Dir einige Tipps und Tricks, wie Du Deinen Arbeitsalltag mit ein paar wenigen Tipps nachhaltiger gestalten kannst.

Elektronische Geräte

Heutzutage brauchen viele Menschen elektronische Geräte, um ihrer Arbeit richtig nachgehen zu können. Von Computern über Drucker bis hin zu Laptops und Smartphones, die Liste der elektrischen Geräte ist meist lang. Mittlerweile gibt es auch hier die Möglichkeit auf nachhaltige Alternativen zu setzen. Du hast die Möglichkeit, auf Green IT zu setzen, um Deinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

Du hast beispielsweise bereits die Möglichkeit, energieeffiziente Computer und Monitore einzusetzen, die weniger Strom verbrauchen. Außerdem kannst Du versuchen, erneuerbare Energien einzusetzen, da Du somit einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Nachhaltigkeit gehst. Solltest Du Elektronikgeräte entsorgen müssen, gibt es mittlerweile einige Recycling-Programme, die eine umweltfreundliche Entsorgung von Elektroschrott möglich machen.

Investiere möglichst in hochwertige und langlebige Geräte. Auch wenn sie zunächst in der Anschaffung etwas teurer erscheinen, lohnt es sich am Ende, wenn Du sie länger und ohne Probleme verwenden kannst. Es muss aber auch nicht immer ein neues Gerät sein. Du hast auch die Möglichkeit ein gebrauchtes Gerät zu kaufen und so nachhaltiger zu sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Apple refurbished iPhone? Das Smartphone sieht aus wie neu, funktioniert einwandfrei, hat aber einen günstigeren Preis und du tust gleichzeitig der Umwelt noch etwas Gutes.

Büromöbel

Auch die Auswahl der Büromöbel kann einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Büros haben. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für Möbel, die aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt sind. Statt Möbel aus Tropenhölzern zu kaufen, werden vermehrt recycelte oder FSC-zertifizierte Hölzer verwendet. Mit dieser Zertifizierung wird garantiert, dass die Holzprodukte aus verantwortungsbewusst bewirtschafteten Wäldern stammen.

Ebenso gewinnen recycelte Materialien aus Glas, Kunststoff oder auch Metall immer mehr an Bedeutung. Achte auch darauf, auf multifunktionale Büromöbel zu setzen. Du hast so jederzeit die Möglichkeit die Möbel leicht umzugestalten, bist flexibler in der Gestaltung des Büros und reduzierst gleichzeitig den Bedarf an Neukäufen. Vielleicht hast Du auch ein Möbelstück, das kaputt ist, sich aber vielleicht doch noch reparieren lässt.

Die Lebensdauer von Büromöbeln lässt sich durch hochwertige Verarbeitung und zeitloses Design verlängern. Wähle kein besonders exotisches Design, das du nach ein paar Wochen nicht mehr sehen kannst, sondern denke eher an die Funktionalität und versuche mit anderen Elementen, zum Beispiel Wandbilder oder anderen dekorativen Elementen, das Büro zu verschönern.

Verbrauchsmaterial

Je nach Branche ist der Arbeitsalltag auch oft eng verbunden mit dem Verbrauch von Papier, Tinte und anderen Materialien. Doch auch in diesem Bereich gibt es einige Möglichkeiten, nachhaltiger zu arbeiten. Indem Du beispielsweise Recyclingpapier verwendest, kannst Du dazu beitragen, die Abholzung der Bäume und den Energieverbrauch bei der Papierproduktion zu reduzieren.

Zudem werden mittlerweile auch umweltfreundlichere Tinten und Toner hergestellt, die in der Regel weniger schädliche Chemikalien enthalten. Außerdem lassen sich viele Prozesse auch digitalisieren und ein Ausdruck auf Papier ist zunächst nicht mehr notwendig. Überprüfe also die Arbeitsprozesse und Kommunikationsverfahren und schaue, ob sich dabei noch etwas digitalisieren lässt.

Beleuchtung und Energieeffizienz

Die Beleuchtung am Arbeitsplatz und der allgemeine Energieverbrauch spielen eine entscheidende Rolle in Bezug auf eine umweltfreundliche Arbeitsweise. Mit kleinen Tricks lässt sich hierbei schon Großes bewirken. Du hast beispielsweise die Möglichkeit energieeffiziente LED-Lampen einzusetzen, die den Stromverbrauch erheblich reduzieren und gleichzeitig eine lange Lebensdauer besitzen. Auch Bewegungssensoren können von Nutzen sein, da nur dann das Licht eingeschalten wird, wenn es auch wirklich benötigt wird.

Außerdem müssen Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagensysteme einem Prüfstand unterzogen werden. Die Systeme müssen so eingeschalten und organisiert sein, dass am effizientesten geheizt oder gekühlt wird, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Dazu lassen sich auch erneuerbare Energien, wie Solar Panels, integrieren. Damit könntest Du theoretisch das gesamte Büro nur mit grüner Energie versorgen.

Arbeitsweg und Dienstreisen

Emissionen einsparen lassen sich mit Sicherheit auch beim Thema Arbeitsweg. Vielleicht hast Du die Möglichkeit das Auto auch mal öfter stehenzulassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zu fahren. Fahrgemeinschaften mit Kollegen sind auch immer eine gute Möglichkeit CO2 einzusparen und etwas umweltfreundlicher unterwegs zu sein.

Ein weiterer großer Punkt in diesem Zusammenhang bilden die Dienstreisen. Auch hier besteht mit Sicherheit noch Potenzial zur Optimierung. Überlege Dir genau, ob die Dienstreise wirklich notwendig ist oder, ob sich die Dinge vielleicht auch auf eine andere Art und Weise regeln lassen. Wenn eine Dienstreise nötig ist, versuche dann auch eine umweltbewusste Art des Reisens wert zulegen. Natürlich hängt dies auch immer vom Reiseziel ab, aber eine etwas ökologischere Möglichkeit findet sich immer.

Kleine Veränderung mit großer Wirkung

Bereits nur kleine Veränderungen, wie der Kauf von bereits genutzten Geräten, können in der Summe einen großen Effekt erzielen. Je nach Branche und der individuellen Situation fallen andere Faktoren ins Gewicht. Mit ein bisschen Offenheit für das Thema und dem Willen zur Veränderung kannst auch Du einen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Arbeitswelt leisten.

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Umweltfreundliches und nachhaltiges Arbeiten
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