| Windows 7 Beta – das bessere Windows Vista? - Teil 2: Installation |
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| Vorstellungen - Vorstellungen 2009 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bisherige Teile:
ISO DownloadWindows 7 wurde von Microsoft als ISO-Datei in einer 32-Bit und 64-Bit-Variante zum Download angeboten. Die ISO-Datei muss zuvor mit Tools wie Nero, ImgBurn etc. auf einen Datenträger gebrannt werden oder kann als virtuelles Laufwerk auch in einer virtuellen Maschine in Programmen wie Microsoft Virtual PC gemountet werden (CD -> ISO-Abbild erfassen).
Hier erspart man sich das Brennen eines Datenträgers und kann das neue Betriebssystem bequem auch testen, ohne die Partitionen des eigenen Rechners anzurühren. Windows 7 wird zwar nicht in der Liste unterstützter Betriebssysteme von Microsoft Virtual PC geführt, mit der Vorgabe Windows Vista klappt es aber ohne Probleme.
Setup ProzessHinweis: Die Beta-Version von Windows 7 läuft am 1. August 2009 aus und kann danach nicht mehr genutzt werden. Ob man eine weitere Beta oder den Release Kandidat (RC) von Windows 7 drüber installieren kann, ist derzeit nicht bekannt. Windows 7 benötigt bei einer Neuinstallation für die 32-Bit-Fassung etwa 7.5 GByte, als 64-Bit-Fassung ca. 11,5 GByte auf der Festplatte. Windows 7 Beta richtet auch einen eigenen Bootloader ein, der mit dem von Windows Vista im wesentlich identisch ist und mit den bekannten Mitteln wie bcdedit oder Tools wie EasyBCD editiert werden kann. Windows Vista wird gleichberechtigt im Bootmenü übernommen, während sich Windows XP beispielsweise unter „ältere Systeme“ findet. Die Reihenfolge was gestartet werden soll, kann wie bisher über die Systemsteuerung in den Systemeigenschaften angepasst werden. Windows 7 bootet- analog zum Vorgänger Vista – direkt in eine grafische Oberfläche. Neben dem Setup kann man vor hieraus die Computerreparaturoptionen aufrufen.
Neben einer Neuinstallation kann auch eine Upgradeinstallation gewählt werden, sofern Windows Vista mit Service Pack 1 als Vorgängersystem vorhanden ist.
Bei einer Neuinstallation sind wieder die schon aus Vista bekannten Möglichkeiten zur Erstellung von Partitionen vorhanden.
Findet sich noch keine Partition auf dem Datenträger, legt Windows 7 Beta automatisch 2 Partitionen an. Eine 200 MB große, primäre Systempartition und dahinter die eigentliche Startpartition für das Betriebssystem.
Die kleine Bootpartition dürfte wohl für Bitlocker als Laufwerksverschlüsselung notwendig sein. Damit entfällt künftig die Nutzung des BitLocker-Laufwerkvorbereitungstool im Bedarfsfall. Bisher musste für die BitLocker-Nutzung nachträglich eine solche Startpartition angelegt werden, damit BtLocker auch die Partition des Betriebssystems verschlüsseln konnte. Fraglich bleibt, ob dieses Vorgehen in der Final-Version für alle Windows 7-Editionen gilt, das BitLocker in der Home-Edition wohl nicht vorhanden sein dürfte.
Während der Installationsphase wird das System zwei Mal neu gestartet, bevor der Anwender seinen Benutzernamen und den Computernamen eingeben muss.
Im nächsten Schritt wird der Produktkey verlangt. An dieser Stelle kann man auch auf die Eingabe des Keys verzichten und Windows 7 Beta 30 Tage lang nutzen. Dieser Counter kann mit dem Befehl slmgr – rearm in der Windows 7 Beta mehrfach zurückgesetzt werden. Im Finalprodukt wird sich an dieser Stelle wieder entscheiden, welche Edition von Windows 7 letztlich der Kunde nutzen kann, da mit Sicherheit wieder alle Funktionen auf dem Datenträger vorhanden sind und nur der Lizenzschlüssel über die Edition entscheidet. In der Beta von Windows 7 gab es an dieser Stelle allerdings noch keine Auswahlmöglichkeit. Es wurde immer die Ultimate-Edition installiert.
Bevor der Desktop für den ersten Start eingerichtet wird gilt es noch die Einstellungen für automatische Online-Updates sowie die aktuelle Netzwerkumgebung festzulegen, in der sich der Rechner derzeitig befindet.
Der ganze Installationsprozess dauert (je nach System) zwischen 30 Minuten und einer Stunde. UpgradeinstallationWir haben Windows 7 Beta auch als Upgradeinstallation installiert. Windows 7 Beta bietet diese Möglichkeit, sofern das Ursprungssystem ein Windows Vista mit Service Pack 1 darstellt.
Die Installation selbst unterscheidet sich nicht von der einer Neuinstallation mit einer Ausnahme, dass der Installer von Windows 7 Beta vor dem Installationsprozess zunächst noch einige Updates aus dem Internet herunterlädt, damit der Upgrade-Prozess auch funktioniert. Im Wesentlichen dürften es neuere Systemtreiber sein.
Nach Abschluss der Upgrade-Installation, welche in unserem Fall etwa 1 Stunde und 15 Minuten dauerte, meldet Windows 7 Beta Applikationen, welche unter dem neuen Betriebssystem Probleme bereiten. Zu unserem Erstaunen war dies nicht der vermutete Virenscanner (ESET NOD32 Antivirus), sondern ein virtuelles CD/DVD-Laufwerk, dessen Systemtreiber derzeit nicht mit Windows 7 kompatibel sind.Windows 7 Beta bietet eine Onlinesuche nach einer Lösung, den Start des Programms abzubrechen oder dieses auszuführen. Was uns sehr überraschte: Fast alle auf dem System zuvor installierten Applikationen (Office 2007, diverse Tools und Multimedia-Programme) zeigten keine Auffälligkeiten und liefen ohne Probleme. Einzig Virtual PC 2007 mit SP1 musste nochmals installiert werden, da der Treiber für die virtuelle Netzwerkkarte nicht mit übernommen wurde. Action CenterEgal ob Neuinstallation oder Upgrade: Nach dem ersten Start erscheinen unten rechts im Systray Hinweise auf eventuelle Probleme und führen unweigerlich zum neuen Action Center.
Diesen und alle sonstigen Neuerungen von Windows 7 Beta stellen wir in den kommenden Teilen dieser Artikelserie vor. PCDMicha, 18.02.2009
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