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Eine Hecke mit wunderschön glänzenden Blättern

Viele Menschen empfinden glänzendes Laub als besonders schön. Die glatte Oberfläche der Blätter fühlt sich gut an und das Licht sorgt für einen attraktiven Schimmer. Außerdem kommt die grüne Farbe in diesem Fall besonders gut zur Geltung. Aus diesem Grund entscheiden sich zahlreiche Garten- und Grundstücksbesitzer für eine blickdichte Hecke aus Kirschlorbeer, Liguster oder Glanzmispel. Jede dieser Pflanzen hat ihre Vor- und Nachteile, wobei sämtliche Arten mit einem dichten und kompakten Wuchs und einer guten Schnittfestigkeit überzeugen. Welche Hecke man letztendlich wählt, ist oft reine Geschmackssache.

Der Kirschlorbeer als glanzvoller Favorit

Ein Großteil der Grundstückseigentümer wählt Prunus laurocerasus, den Kirschlorbeer, zu seinem Favoriten. Das liegt vor allem an der Pflegeleichtigkeit, denn eine Kirschlorbeerhecke macht relativ wenig Arbeit und sie wächst schnell. Mit ihren verhältnismäßig großen ovalen Blättern ist die Pflanze eine echte Zierde. Etwa zwei bis drei Jahre nach der Pflanzung entsteht eine geschlossene Hecke, die sich hervorragend als Sichtschutz und Barriere eignet. Die Wuchsgeschwindigkeit beträgt zwischen 30 und 60 Zentimeter pro Jahr, weshalb ein jährlicher Rückschnitt Sinn macht. Ansonsten stellt der Kirschlorbeer keine großen Ansprüche, was den Standort und den Boden betrifft. Wichtig ist eine gut durchlässige Erde, damit sich keine Staunässe bildet, denn der Kirschlorbeer bekommt nicht gerne nasse Füße. Die Hecke erreicht eine Höhe von maximal vier Metern, wenn kein Rückschnitt erfolgt. Der Kirschlorbeer verträgt tiefe Minustemperaturen und behält sein grün schimmerndes Laub auch im Winter. Von April bis Juni zeigen sich die weißen Blütentrauben.

Glanzmispel: vogelfreundliche Alternative zum Kirschlorbeer

Die ursprünglich aus Asien stammende Glanzmispel erreicht in ihrer Urheimat eine Höhe von drei bis 15 Metern. Das Laub vieler Sorten ist nicht nur grün, sondern auch rot. Oft trägt der Strauch sowohl rote als auch grüne Blätter. Botanisch fällt die Glanzmispel in die Kategorie der Rosengewächse. Ihr griechischer Name lautet „Photeinos“, was „glänzend“ bedeutet. Je nach Sorte wirft die Glanzmispel ihr Laub im Winter ab oder behält es. Von Mai bis Juni entwickeln sich kleine weiße oder rosafarbene Blüten, aus denen später rote Früchte entstehen. Diese dienen vielen Vogelarten als Nahrung. Inwiefern die Glanzmispel winterhart ist, hängt von der jeweiligen Zuchtform ab. Es gibt Pflanzen, die Temperaturen vertragen, die sich unterhalb der Minus-20-Grad-Marke bewegen, und solche, die bei starken Frösten schwächeln. Für das deutsche Kontinentalklima eignen sich deshalb die besonders winterharten Sorten besser. In milden Regionen, beispielsweise an der Küste, spielt die Auswahl kaum eine Rolle. Allgemein lieben die Pflanzen sonnige Standorte mit nährstoffreichen Böden und neutralem pH-Wert.

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