Steigende Preise für Lebensmittel, Energie und Freizeit machen sich im Alltag oft schnell bemerkbar. Umso wichtiger ist es für viele mittlerweile geworden, die eigenen Ausgaben noch ein wenig bewusster im Blick zu behalten. Die gute Nachricht ist allerdings, dass Sparen nicht immer direkt mit Verzicht gleichgesetzt werden muss. Manchmal sind es (scheinbar) kleine Veränderungen im Alltag, die am Ende auf lange Sicht einen großen Unterschied machen können.
Die folgenden 5 Spartipps helfen dabei, das Risiko rund um Impulskäufe zu reduzieren und smarter mit dem zur Verfügung stehenden Budget umzugehen… natürlich ohne, dass hierfür an Lebensqualität eingebüßt werden müsste.
Inhalt
Tipp Nr. 1: Bewusster Konsum statt spontaner Käufe
Ein Großteil der Ausgaben eines Haushalts entsteht nicht durch die Anschaffungen, die im Einzelkauf besonders teuer wären. Vielmehr können sich kleine, spontane Käufe, wie zum Beispiel ein Coffee-to-go an der Tankstelle oder ungeplante Online-Shopping-Aktivitäten, im Laufe der Zeit immer mehr summieren.
Wer sich hiervor schützen möchte, kann gut beraten sein, auf die 24-Stunden-Regel zu setzen. Das bedeutet: All das, was man nicht unbedingt braucht, wird auf einer Wunschliste festgehalten. Einen Tag später ist es an der Zeit, zu entscheiden, ob der Kauf wirklich nötig ist.
Zudem ist es sinnvoll, auch beim Essen außer Haus vorsichtig zu sein und zum Beispiel neue McDonalds Gutscheine oder ähnliche Angebote zu nutzen, um essen zu gehen und gleichzeitig den Geldbeutel zu schonen. Preisnachlässe dieser Art machen auf Dauer oft einen deutlichen Unterschied.
Zusatztipp: Wer möchte, kann sich ein festes Budget pro Monat für einzelne Bereiche, unter anderem für Spontankäufe, festlegen. Auf diese Weise fällt es oft noch ein wenig leichter, die Kontrolle zu bewahren.
Tipp Nr. 2: Fixkosten immer wieder überprüfen und Anbieter vergleichen
Viele Menschen schließen Verträge ab und kontrollieren diese dann nie wieder. Gerade im Zusammenhang mit Strom (auch im Zusammenhang mit dem Verbrauch im Home Office), Gas, Internet und Versicherungen lohnt es sich allerdings, genau hinzuschauen. Vielleicht gibt es ja mittlerweile günstigere Angebote, die (wie sich im Zusammenhang mit Mobilfunkverträgen oft sehen lässt) noch besser zum persönlichen Nutzerverhalten passen?
Ein weitestgehend spontaner Wechsel ist in vielen Fällen nicht nötig, da einige Anbieter durchaus kooperativ sind, wenn Kunden sie anrufen und nach besseren Konditionen fragen. Wenn ein Wechsel droht, profitieren Verbraucher häufig von einem hohen Maß an Kulanz.
Tipp Nr. 3: Richtig einkaufen
Lebensmittel gehören in den meisten Haushalten zu den höchsten variablen Ausgaben. Gleichzeitig verbirgt sich hinter ihnen ein hohes Sparpotenzial. Am wichtigsten ist es, zunächst auf eine strukturierte Wochenplanung zu setzen.
Hier ist es unter anderem sinnvoll, im Vorfeld zu überlegen, was man kochen möchte, und sich eine Einkaufsliste zu schreiben. Dies verhindert häufig den Kauf unnötiger Produkte.
Zusatztipps, die in diesem Zusammenhang oft besonders gut weiterhelfen, sind:
- Nicht hungrig einkaufen gehen.
- Angebote gezielt nutzen.
- Größere Mengen, die oft günstiger verkauft werden, nutzen.
- Eigenmarken testen und nicht direkt zu Markenprodukten greifen – egal, ob es darum geht, für die Woche vorzukochen oder eine Saftkur vorzubereiten.
Besonders vorteilhaft ist es natürlich, dass es auf der Grundlage eines bewussten Einkaufs meist möglich ist, der Verschwendung von Lebensmitteln vorzubeugen. Und genau das schont nicht nur das Budget, sondern auch die Umwelt.
Tipp Nr. 4: Energiekosten reduzieren
Auch wenn die Energiepreise seit einigen Monaten wieder fallen: Es ist definitiv sinnvoll, seinen Fokus weiterhin auf diesen Bereich des Alltags zu lenken, wenn es darum geht, die Haushaltskasse zu schonen. Schon kleine Veränderungen im Verhalten können bewirken, dass die Nachzahlung niedriger ausfällt oder sogar ein Guthaben entsteht.
Wer…:
- Geräte komplett ausschaltet, anstatt sie in den Stand-by Modus zu setzen
- Waschmaschine und Geschirrspüler nur voll beladen startet
- die Raumtemperatur (falls möglich) um 1°C senkt,
… bemerkt dies langfristig oft in seinem Geldbeutel.
Gleichzeitig empfehlen manche Experten, sich bewusst auf die Suche nach klassischen Stromfressern zu begeben. Wenn hier ohnehin eine Neuanschaffung ansteht, ist es wichtig, beim entsprechenden Kauf auf die angegebene Energieklasse zu achten.
Zusatztipp: Verbraucher, die ihre Zählerstände regelmäßig nachhalten, bekommen schnell ein Gefühl für den eigenen Verbrauch.
Tipp Nr. 5: Spargewohnheiten einführen
Menschen, die sich zum Sparen „zwingen“, sehen oft am Ende des Monats, dass doch mehr übriggeblieben ist, als sie eigentlich erwartet haben. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Dauerauftrag, der dafür sorgt, dass direkt nach dem Eingang des Gehalts eine feste Summe auf das Sparbuch überwiesen wird?
Dies beugt der Versuchung, das Geld direkt auszugeben, vor. Auch kleine Beträge summieren sich mit der Zeit und stellen dann eine Art „eiserne Reserve“ dar. Digitale Haushaltsbücher und einschlägige Funktionen in Banking-Apps können ebenfalls dabei helfen, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten.



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