In der Programmliste stehen teilweise Einträge von schon längst deinstallierten Programmen

In der Programmliste stehen teilweise Einträge von schon längst deinstallierten Programmen. Damit sind diese unnötig und verzögern nur das Laden der Liste.

Lösung:
In der Registry (Start/Ausführen/regedit) oder die Registry als Administrator ausführen, unter

HKEY_CLASSES_ROOT\Applications

stehen alle Programme, die irgendwann installiert wurden.
Unter der entsprechenden Anwendung (.exe) fügt man einen neuen Eintrag mit dem Namen NoOpenWith hinzu – im rechten Fenster auf eine freie Stelle Rechtsklick »Neu – Zeichenfolge«.
Name NoOpenWith – der Wert (Daten) bleibt leer.

Neu – Zeichenfolge – NoOpenWith

Beispiel [Programm].exe

Groß- und Kleinschreibung beachten. Den Unterschlüssel shell (falls vorhanden) mit Rechtsklick löschen. Es wird automatisch auch der Unterschlüssel Open und command mitgelöscht.

Die Liste „Programm auswählen“ ist in Windows in 2 Gruppen aufgeteilt, „Empfohlene Programme“ und „Andere Programme„.
Zur Verwaltung der Gruppe „Andere Programme“ greift Windows auf den Schlüssel
»HKEY_CLASSES_ROOT« und nicht, wie angenommen, auf
»HKEY_LOCAL_MACHINE« zu. Windows erzeugt die Gruppe „Andere Programme„, indem es das kanonische Verb „shell/open/command“ ausliest im Schlüssel »HKEY_CLASSES_ROOT\Applications« und diese in der Programmliste anzeigt. Alle *.exe-Einträge, die keinen Unterschlüssel „shell/open/command“ haben und den Eintrag „NoOpenWith“ aufweisen, erscheinen dann nicht in der „Öffnen mit„-Liste.

Ausgeschlossene Programme werden standardmäßig unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FileAssociation

im Eintrag KillList unter dem „Wert“ (Daten) mit Semicolon (;) abgespeichert.

Microsoft Hilfe & Support 258860

Tipp: Im Kontextmenü „öffnen mit“ Programmauswahl fehlt die Zuordnung
Tipp: „Öffnen mit“-Einträge im Kontextmenü entfernen

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