Ab Windows 2000 bietet die Option, dass Dateien oder Ordner verschlüsselt werden

Wenn sich ein anderer Benutzer dann an diesem Computer anmeldet, kann er die Datei oder den Ordner weder lesen, noch kopieren, verschieben oder gar löschen.
Die Festplatte muss hierzu per NTFS formatiert sein, unter FAT32 funktioniert es nicht.
Home-Editionen unterstützen die Verschlüsselungen nicht.

Unter Windows Vista, Windows 7 und Windows 8.0/8.1 ist eine Verschlüsselungsoption schon vorhanden.
Unter „Eigenschaften“ – „Allgemein“ – Button „Erweitert“.

Windows Vista  – unter „Erweitert

Windows 7  – unter „Erweitert

Windows 8.0/8.1 – unter „Erweitert

Die Verschlüsselung, die normalerweise für Ordner und Laufwerke in den „Eigenschaften“ – Allgemein“ – Button „Erweitert“ der Datei oder des Ordners festgelegt wird, kann auch direkt unter Eigenschaften eingeblendet werden.

Hierzu erstellt man in der Registry, Start – Ausführen: regedit [OK] (für W2k regedt32), besser die Registry als Administrator ausführen.

unter (für das System)

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

oder unter (für den aktuell angemeldeten Benutzer)

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced

einen neuen DWORD-Schlüssel mit dem Namen EncryptionContextMenu und dem Wert 1.

Nach einem Neustart (gilt nur für W2k und Windows XP) stehen Ihnen „Verschlüsseln“ bzw. „Entschlüsseln“ (bei bereits verschlüsselten Objekten) direkt im Kontextmenü zur Verfügung.

Windows Vista und Windows 7 Eigenschaften

Windows XP Ansicht

Windows Vista und Windows 7 Ansicht

Um die Befehle Verschlüsseln bzw. Entschlüsseln wieder aus dem Kontextmenü zu entfernen, setzen Sie den Registry-Wert EncryptionContextMenu auf 0 oder löschen ihn.

Tipp: Importieren und Exportieren von EFS-Schlüsseln
Tipp: EFS deaktivieren

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