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Das System hat den Laufwerksbuchstaben der Startpartition, zum Beispiel durch eine Festplattenkopie oder eine Laufwerkskonfiguration, falsch vergeben

Um den ursprünglichen Laufwerksbuchstaben wiederherzustellen, in den meisten Fällen C:\, müssen in der Registry (Start/Ausführen/regedit) die Laufwerksbuchstaben ausgetauscht werden.

Als Administrator die Registry öffnen und den folgenden Registry-Zweig kontrollieren, ob Vollzugriffsrechte für Administratoren verfügbar sind:


HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\MountedDevices





In unserem Beispiel ist das falsche Systemlaufwerk H:, nur zur besseren Verständigung.

Im rechten Fenster von "MountedDevices" muss der Eintrag DosDevices\C: erst in einen noch nicht verwendeten Laufwerksbuchstaben umbenannt werden,
Beispiel: DosDevices\Z:

Dadurch wird der Laufwerksbuchstabe C: wieder freigegeben.

Nun den falschen Systemlaufwerksbuchstaben (in unserem Beispiel: H:) suchen und ebenfalls ändern in den ursprünglichen Laufwerksbuchstaben,
Beispiel: DosDevices\C:

Zuletzt noch den umbenannten nicht verwendeten Laufwerksbuchstaben, in diesem Beispiel Z:, in den zuvor falsch gewesenen Systemlaufwerksbuchstaben ändern,
Beispiel: DosDevices\H:





Nach der Änderung muss ein Systemneustart durchgeführt werden.

Der Tipp gilt nur, wenn das System den falschen Buchstaben für die Startpartition vergeben hat, jedoch nicht, um ein bestehendes Computerlaufwerk zu ändern.

Microsoft Hilfe & Support 223188

Hinweis von Microsoft:

Meistens wird dies nicht empfohlen, vor allem, wenn der Laufwerksbuchstabe dem bei der Installation von Windows verwendeten Laufwerksbuchstaben entspricht. Sie sollten dies nur tun, wenn die Laufwerksbuchstaben ohne Benutzereingriff geändert wurden. Dies kann vorkommen, wenn Sie einen gespiegelten Datenträger aufteilen oder wenn eine Laufwerkskonfiguration geändert wird. Dies kommt nur selten vor und Sie sollten die Laufwerksbuchstaben in diesem Fall wieder so ändern, dass diese den bei der ursprünglichen Installation verwendeten Laufwerksbuchstaben entsprechen.

Hier hat MS leider nicht weit genug gedacht. Wenn sie konsequent sowohl in der Registry als auch in den angelegten Verknüpfungen die Systemvariable %windir% verwenden würden und die auch nicht beim Erstellen einer Verknüpfung direkt umsetzen würden in den realen Pfad, gäbe es diese Probleme nicht.


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