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Durch SuperFetch werden Anwendungen optimiert auf die Festplatte geladen, damit die Bootdauer verkürzt wird

Was bei Windows-XP das "Prefetch" ist, ist unter Windows Vista und Windows 7 das "Superfetch".

Superfetch steuert also, dass die Treiber, Dienste und Anwendungen, sowie die Startdateien auf der Platte angeordnet werden, damit Windows diese Dateien möglichst schnell auf die Festplatte laden kann, um die Bootdauer zu verkürzen.

Die Empfehlung das Feature in der Registry zu aktivieren ist überflüssig, da es im Normalfall schon aktiviert ist.

Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters


ist der DWORD-Wert 3 von EnableSuperFetch standardmäßig schon auf den richtigen Wert eingetragen.

Auch wenn der EnableSuperFetch-Wert in der Registry nicht vorhanden ist, ist das Feature trotzdem eingeschaltet. Es bringt also nichts, den Wert zu erstellen und Wertangaben anzugeben. Windows entscheidet selbst, welcher Wert angebracht ist, auch wenn es nicht in der Registry ersichtlich ist.

Auch gern empfohlen wird, den Kommandozeilenbefehl defrag c: -b einzugeben, damit der Effekt der Bootoptimierung durch die immer mal wieder nachinstallierten Anwendungen auf Dauer nicht zu verlieren. Das ist jedoch ebenfalls überflüssig, denn Windows macht das ohnehin regelmäßig und vollautomatisch im Leerlauf.

Das gilt übrigens auch für Windows 8.

Das Superfetch funktioniert nur, wenn der Dienst "Aufgabenplanung" nicht deaktiviert wurde.

Auf SSD-Laufwerke sollte Windows automatisch das "Superfetch" deaktivieren. Schauen Sie in den Diensten (services.msc) nach, ob "Superfetch" wirklich deaktiviert ist. Ein Umsortieren der Daten auf SSD-Laufwerke sind nämlich überflüssig.

Superfetch-Dienst deaktiviert


Zum Artikel: Solid State Drives (SSD) unter Windows 7 und Windows 8


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