Unter Windows Vista und Windows 7 erkennt Windows sofort, wenn ein Programm inkompatibel ist, und gibt dann eine Meldung aus

Beispiel 1

Wenn ein Programm installiert wird, was wiederum ein Programm nachinstalliert, z.B. eine ältere Version von "Microsoft Visual C++", weil dieses Programm es braucht, meldet sich Windows mit
"Von einem auf diesem Computer ausgeführten Programm wird versucht, eine Meldung anzuzeigen".
Das Programm selbst ist kompatibel zu Windows Vista, Windows 7 und Win 2008 R2, nur das nachinstallierte Programm, z.B. "Microsoft Visual C++", ist inkompatibel. Es kann sich natürlich um andere inkompatible Runtimes handeln. Es kann natürlich sein, dass das Programm einen Dienst installiert hat. Unter Windows Vista, Windows 7 und Win 2008 (R2) ist die Interaktion zwischen einer Programmoberfläche und dem zugehörigen Dienst nicht mehr möglich.

Die Meldung erscheint sofort nach der Installation oder beim Ausführen des Setups.

Erkennung interaktiver Dienste


"Programmdetails einblenden"


Am besten ist es, sowohl das ursprüngliche Programm als auch das nachinstallierte inkompatible Programm aus "Programme und Funktionen" in der Systemsteuerung wieder zu deinstallieren - danach Neustart.

Dann installiert man die neueste Version von Letzterem, die kompatibel zu Windows Vista oder Windows 7 ist (z.B. "Microsoft Visual C++"). Erst jetzt installiert man auch das eigentlich gewünschte Programm wieder.

Um das Problem mit dem Dienst zu beheben, wechseln Sie in die Dienstverwaltung (Start/Ausführen: services.msc) und suchen den gewissen Dienst heraus. Unter "Eigenschaften" - "Allgemein" sehen Sie den Pfad zu dem Dienst (.exe). Wechseln Sie in den Pfad zu der EXE-Datei und führen die Datei mit einem Rechtsklick als Administrator ausführen aus. Im besagten Dienst auf der Registerkarte "Anmelden" nachsehen, ob die Option "Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen" deaktiviert ist.

Häkchen raus bei der Option "Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop zulassen"


Das Problem betrifft auch Programme, die deinstalliert wurden oder wenn ein Dienst abgestürzt ist. Es wird das "Programm" oder der "Dienst" angezeigt, wenn auf "Programmdetails einblenden" oder "Meldung anzeigen" geklickt wird.

Beispiel 2

Das Programm RootkitRevealer ist ab Vista inkompatibel. Wird RootkitRevealer.exe ausgeführt, erscheint sofort "Erkennung interaktiver Dienstedialoge": Eine Meldung von einem Programm kann nicht auf dem Desktop angezeigt werden.

Erkennung interaktiver Dienstedialoge

Hier ist die "WV.exe" (Rootkit detection utility), die im Temp-Verzeichnis liegt, inkompatibel - also das ganze Programm RootkitRevealer.

Wird auf "Meldung anzeigen" geklickt, sieht man das Programm "RootkitRevealer" in einem eigenen Fenster.



Der Dienst UI0Detect

Der Dienst (Start/Ausführen: services.msc) UI0Detect (Erkennung interaktiver Dienste) benachrichtigt den Anwender, wenn die Möglichkeit besteht, in den Ablauf eines interaktiven Dienstes einzugreifen. Dieser Service wurde notwendig, weil ab Windows Vista aus Sicherheitsgründen alle Dienste in die Systemsession 0 verbannte, die keine Verbindung zur Oberfläche besitzt. Dienste bleiben daher unsichtbar und stumm, selbst wenn sie im Prinzip interaktiv programmiert sind. Wird der Dienst Erkennung interaktiver Dienste gestoppt, wird der Benutzer nicht mehr informiert.
Da es sehr wenige Dienste gibt, die auf der Benutzeroberfläche Dialoge anzeigen, wird dieser Dienst in den meisten Fällen deaktiviert.


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