VirtualBox ist ein für den nicht gewerblichen Gebrauch kostenloser und umfangreicher Virtualisierer.

  • unterstützt Snapshots
  • zahlreiche Konfigurationsoptionen
  • läuft auch auf 32-Bit-Systemen
  • für die gewerbliche Nutzung sehr teuer

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VirtualBox ermöglicht auf virtuellen Systemen, im Host-Betriebssystem andere Gast-Betriebssysteme auszuführen. Es bietet dabei eine Fülle von Optionen und Möglichkeiten.

Mit VirtualBox können Sie unter Windows (oder Linux) andere Betriebssysteme als Gast-Systeme installieren. Eine Liste aller unterstützten Gast-Systeme findet sich auf der Herstellerseite.

Umfangreiche Funktionen für die Virtualisierung

VirtualBox bietet eine zugängliche Oberfläche, hinter welcher man eigene, virtuelle Systeme aufsetzen kann. Jedes System kann dabei individuell (RAM, Festplatte, CPU) angepasst werden. USB-Geräte am Host können an die Systeme in der virtuellen Umgebung weitergereicht werden. Auch Drag and Drop zwischen den Systemen oder Austausch über einen gemeinsamen Ordner sind möglich.

Achtung: Um die volle Funktionalität wie Drag and Drop oder USB-Unterstützung zwischen Host und Gast zu nutzen, muss das Oracle VM VirtualBox Extension Pack unter „Zusatzpakete“ in der Software installiert werden.

VirtualBox kann auch virtuelle Systeme anderer Hypervisor nutzen

Besonders interessant für Umsteiger anderer Systeme ist die Möglichkeit, auch virtuelle Maschinen in den Formaten von VMWare, VMDK-, VHD- und Parallels zu lesen und diese weiterzunutzen.

Wie auch VMWare Workstation Pro kann VirtualBox Snapshots von Zuständen der VM anlegen und jederzeit zu diesen wieder zurückkehren.

Gewerbliche Nutzung sehr teuer

Während VirtualBox für den privaten Gebrauch kostenlos nutzbar ist, kostet die Software für die gewerbliche Nutzung richtig viel Geld: Über 800 Euro pro  CPU oder 45 Euro pro Benutzer bei einer Mindestabnahme von 100 Lizenzen sind sehr viel Geld.

Neuerungen in Version 5.0

Zu den wesentlichen Neuerungen der Version 5.x zählen u.a.:

  • Support für Windows 10
  • Verschlüsselung von virtuellen Maschinen
  • Unterstützung von Paravirtualisierung
  • Verbesserung des  Drag&Drop-Supports in beiden Richtungen, etwa um Dateien oder ganze Verzeichnisse zu kopieren
  • Virtuelle SATA-Festplatten lassen sich im laufenden Betrieb ein- oder aushängen (Hot-Plugging).
  • Unterstützung von USB 3.0
  • Die Inhalte von Gastsystemen lassen sich skalieren, auch wenn die 3D-Beschleunigung aktiviert ist.
  • u.v.m.

Weitere Neuigkeiten und Änderungen sind in den Release Notes beschrieben.

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Weitere Informationen

Portabel: Diese Anwendung kann z.B. auf USB-Sticks verwendet werden.