Spezielle Einstellungen für Prozessorleistung und Schwellenwert unter Prozessorenergieverwaltung in den Energieoptionen festlegen

In den Energieoptionen in der Systemsteuerung (Anzeige: Symbole) – Energieoptionen – „Energiesparplaneinstellungen ändern“ – „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“ können einige Einstellungen vorgenommen werden.

Speziell unter Prozessorenergieverwaltung wären noch einige weitere Einstellungen möglich wie „Schwellenwert zum Erhöhen der Prozessorleistung“ oder „Parken von Kernen – Schwellenwert für übermäßige Kernnutzung„. Diese Einträge sind auch vorhanden, nur ausgeblendet.

Standardmäßig sind nur „Minimaler Leistungszustand des Prozessors„, „Maximaler Leistungszustand des Prozessors“ und „Systemkühlungsrichtlinie“ vorhanden.

Zum Einblenden der Einträge reicht es aus, in der Eingabeaufforderung Befehle einzugeben. Die Shell muss dazu mit Administratorrechten geöffnet werden: unter Start in der Suchleiste [Programme/Dateien durchsuchen] cmd eingeben – gefundene cmd.exe rechts anklicken – „Als Administrator ausführen„.

Einige Beispiel-Befehle:


powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 06cadf0e-64ed-448a-8927-ce7bf90eb35d -ATTRIB_HIDE

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 12a0ab44-fe28-4fa9-b3bd-4b64f44960a6 -ATTRIB_HIDE

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 40fbefc7-2e9d-4d25-a185-0cfd8574bac6 -ATTRIB_HIDE

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 4b92d758-5a24-4851-a470-815d78aee119 -ATTRIB_HIDE

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 7b224883-b3cc-4d79-819f-8374152cbe7c -ATTRIB_HIDE

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR 943c8cb6-6f93-4227-ad87-e9a3feec08d1 -ATTRIB_HIDE

Am besten kopieren Sie Zeile für Zeile den Befehl in die Shell und drücken [ENTER] (wenn Sie den QuickEdit-Modus und den Einfügemodus aktiviert haben).

Jede Zeile ergibt einen neuen Eintrag in den Energieoptionen unter Prozessorenergieverwaltung. Wenn Sie nur bestimmte Einträge in den Energieoptionen haben möchten, suchen Sie sich einfach die GUID-Nummern der unten aufgelisteten Beschreibungen aus.

Beispiel:

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR GUID ATTRIB_HIDE

Die versteckten Einträge unter Prozessorenenergieverwaltung werden durch den Befehl ATTRIB_HIDE sofort sichtbar und können dann in den Energieoptionen gleich konfiguriert werden.

Um den oder die Einträge wieder zu entfernen, geben Sie den Befehl mit der GUID-Nummer wieder in die Eingabeaufforderung ein, statt ATTRIB_HIDE fügen Sie diesmal +ATTRIB_HIDE am Ende ein und drücken [ENTER]. Die Einträge sind danach sofort wieder verschwunden. Sie können also Einträge zum Testen hinzufügen und gleich wieder löschen.

Beispiel:

powercfg -attributes SUB_PROCESSOR GUID +ATTRIB_HIDE

Prozessorenenergieverwaltung:

Schwellenwert zum Erhöhen der Prozessorleistung

GUID = 06cadf0e-64ed-448a-8927-ce7bf90eb35d

Geben Sie den oberen Schwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor die Leistung des Prozessors erhöht wird (in Prozent).

Schwellenwert zum Reduzieren der Prozessorleistung

GUID = 12a0ab44-fe28-4fa9-b3bd-4b64f44960a6

Geben Sie den unteren Schwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor die Leistung des Prozessors reduziert wird (in Prozent).

Prozessorleistung – Reduzierungsrichtlinie

GUID = 40fbefc7-2e9d-4d25-a185-0cfd8574bac6

Geben Sie den Algorithmus an, der zum Auswählen eines neuen Leistungsstatus verwendet wird, wenn der ideale Leistungsstatus niedriger als der aktuelle Leistungsstatus ist (Ideal, Single, Rakete).

Prozessorleerlauf – Schwellenwert für Herabstufung

GUID = 4b92d758-5a24-4851-a470-815d78aee119

Geben Sie den oberen Auslastungsschwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor der Prozessor auf einen geringeren Leerlaufstatus herabgestuft wird (in Prozent).

Prozessorleerlauf – Schwellenwert für Heraufstufung

GUID = 7b224883-b3cc-4d79-819f-8374152cbe7c

Geben Sie den unteren Auslastungsschwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor der Prozessor auf einen höheren Leerlaufstatus heraufgestuft wird (in Prozent).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Schwellenwert für übermäßige Kernnutzung

GUID = 943c8cb6-6f93-4227-ad87-e9a3feec08d1

Geben Sie den Auslastungsschwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor ein geparkter Kern als übermäßig genutzt angesehen wird (in Prozent).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Schwellenwert für den Verlauf für übermäßige Nutzung

GUID = 9ac18e92-aa3c-4e27-b307-01ae37307129

Geben Sie den Schwellenwert an, über den ein Kern als ein Kern angesehen wird, der vor kurzem im Parkmodus übermäßig genutzt wurde (von 1 bis 1000).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Faktor zum Reduzieren des Affinitätsverlaufs

GUID = 8f7b45e3-c393-480a-878c-f67ac3d07082

Geben Sie den Faktor an, um den der Affinitätsverlauf für jeden Kern nach der aktuellen Leistungsprüfung reduziert wird (von 1 bis 10 Faktoren).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Kerne minimal

GUID = 0cc5b647-c1df-4637-891a-dec35c318583

Geben Sie die minimal zulässige Anzahl nicht geparkter Kerne/Pakete an (in Prozent).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Faktor zum Reduzieren des Verlaufs für übermäßige Nutzung

GUID = 1299023c-bc28-4f0a-81ec-d3295a8d815d

Geben Sie den Faktor an, um den der Verlauf für die übermäßige Nutzung für jeden Kern nach der aktuellen Leistungsprüfung reduziert wird (von 1 bis 1000 Faktoren).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Zeit bis zum Erhöhen

GUID = 2ddd5a84-5a71-437e-912a-db0b8c788732

Geben Sie die Mindestanzahl von Leistungsprüfungsintervallen ein, die stattfinden müssen, bevor Kerne/Pakete entparkt werden können (von 1 bis 100 Intervalle für die Zeitüberprüfung).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Leistungszustand beim Parken

GUID = 447235c7-6a8d-4cc0-8e24-9eaf70b96e2b

Geben Sie den Leistungszustand an, in den ein Prozessor beim Parken wechselt („Keine Einstellung“, „Niedrigster Leistungszustand“, „Mittlerer Leistungszustand“).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Schwellenwert für Affinitätsverlauf

GUID = 5b33697b-e89d-4d38-aa46-9e7dfb7cd2f9

Geben Sie den Schwellenwert an, der bestimmt, wann einem Kern im Parkmodus eine große Menge an Arbeitslast zugewiesen wird (von 1 bis 1000).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Reduzierungsschwellenwert

GUID = 68dd2f27-a4ce-4e11-8487-3794e4135dfa

Geben Sie den unteren Auslastungsschwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor die Anzahl der nicht geparkten Kerne/Pakete reduziert wird (in Prozent).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Reduzierungsrichtlinie

GUID = 71021b41-c749-4d21-be74-a00f335d582b

Geben Sie die Anzahl von Kernen/Paketen an, die geparkt werden sollen, wenn weniger Kerne erforderlich sind („Ideale Kernanzahl“, „Einzelner Kern“ „Alle möglichen Kerne“).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Gewichtung für übermäßige Nutzung

GUID = 8809c2d8-b155-42d4-bcda-0d345651b1db

Geben Sie die Gewichtung an, die jedem Vorkommen zugeordnet wird, bei dem ein geparkter Kern übermäßig genutzt wurde (von 0 bis 1000).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Außerkraftsetzung von Kernen

GUID = a55612aa-f624-42c6-a443-7397d064c04f

Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Prozessor pro Kern nicht geparkt ist (Aktiviert, Deaktiviert).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Erhöhungsrichtlinie

GUID = c7be0679-2817-4d69-9d02-519a537ed0c6

Geben Sie die Anzahl von Kernen/Paketen an, die entparkt werden sollen, wenn weitere Kerne erforderlich sind („Ideale Kernanzahl“, „Einzelner Kern“, „Alle möglichen Kerne“).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Erhöhungsschwellenwert

GUID = df142941-20f3-4edf-9a4a-9c83d3d717d1

Geben Sie den oberen Auslastungsschwellenwert an, der erreicht sein muss, bevor die Anzahl der nicht geparkten Kerne/Pakete erhöht wird (in Prozent).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Zeit bis zum Reduzieren

GUID = dfd10d17-d5eb-45dd-877a-9a34ddd15c82

Geben Sie die Mindestanzahl von Leistungsprüfungsintervallen ein, die stattfinden müssen, bevor Kerne/Pakete geparkt werden können (von 1 bis 100 Intervalle für die Zeitüberprüfung) .

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Affinitätsgewichtung

GUID = e70867f1-fa2f-4f4e-aea1-4d8a0ba23b20

Geben Sie die Gewichtung an, die jedem Vorkommen zugeordnet wird, bei dem kategorisierte Arbeit für einen geparkten Kern eingeplant wurde (von 0 bis 1000).

Prozessorleistung: Parken von Kernen – Kerne maximal

GUID = ea062031-0e34-4ff1-9b6d-eb1059334028

Geben Sie die maximal zulässige Anzahl nicht geparkter Kerne/Pakete an (in Prozent).

Prozessorleistung – Zeit bis zum Reduzieren

GUID = d8edeb9b-95cf-4f95-a73c-b061973693c8

Geben Sie die Mindestanzahl von Leistungsprüfungsintervallen an, die seit der letzten Leistungsstatusänderung erfolgt sein müssen, bevor der Leistungsstatus reduziert werden kann (von 1 bis 100 Intervalle für die Zeitüberprüfung).

Prozessorleistung – Zeit bis zum Erhöhen

GUID = 984cf492-3bed-4488-a8f9-4286c97bf5aa

Geben Sie die Mindestanzahl von Leistungsprüfungsintervallen, die seit der letzten Leistungsstatusänderung erfolgt sein müssen, bevor der Leistungsstatus erhöht werden kann (von 1 bis 100 Intervalle für die Zeitüberprüfung).

Prozessorleistung – Intervall für Überprüfung der Zeit

GUID = 4d2b0152-7d5c-498b-88e2-34345392a2c5

Geben Sie an, wie viel Zeit vergehen muss, bevor Prozessorleistungsstatus und geparkte Kerne erneut überprüft werden können (in Millisekunden).

Prozessorleistung – Erhöhungsrichtlinie

GUID = 465e1f50-b610-473a-ab58-00d1077dc418

Geben Sie den Algorithmus an, der zum Auswählen eines neuen Leistungsstatus verwendet wird, wenn der ideale Leistungsstatus höher als der aktuelle Leistungsstatus ist (Ideal, Single, Rakete).

Prozessorleistungs-Verlaufsanzahl

GUID = 7d24baa7-0b84-480f-840c-1b0743c00f5f

Geben Sie an, wie viele Zeitüberprüfungsintervalle für die Prozessorleistung bei der Berechnung des durchschnittlichen Dienstprogramms verwendet werden sollen (von 1 bis 100 Intervalle für die Zeitüberprüfung).

Prozessorleerlauf – Überprüfung der Zeit

GUID = c4581c31-89ab-4597-8e2b-9c9cab440e6b

Geben Sie an, wie viel Zeit seit der letzten Herauf- oder Herabstufung des Leerlaufstatus verstreichen muss, bevor Leerlaufstatus erneut herauf- oder herabgestuft werden können (in Mikrosekunden).

Prozessorleerlauf – Skalierung des Schwellenwerts

GUID = 6c2993b0-8f48-481f-bcc6-00dd2742aa06

Geben Sie an, ob die Herauf- und Herabstufungswerte für den Leerlaufstatus basierend auf dem aktuellen Leistungsstatus skaliert werden sollen (Skalierung deaktivieren, Skalierung aktivieren) .

Prozessorleerlauf deaktivieren

GUID = 5d76a2ca-e8c0-402f-a133-2158492d58ad

Geben Sie an, ob Leerlaufstatus deaktiviert werden sollen (Leerlauf aktivieren, Leerlauf deaktivieren).

Leistungssteigerungsrichtlinie für Prozessoren

GUID = 45bcc044-d885-43e2-8605-ee0ec6e96b59

Geben Sie an, wie weit die Frequenz durch Prozessoren ggf. über den Maximalwert hinaus erhöht werden kann, sofern die aktuellen Betriebsbedingungen dies zulassen (in Prozent).

Drosselungszustände zulassen

GUID = 3b04d4fd-1cc7-4f23-ab1c-d1337819c4bb

Prozessoren können Drosselungszustände und Leistungszustände verwenden (Aus, Ein).

Das englische Word-Dokument „Windows Hardware Developer Central Power Policy Configuration and Deployment“ (WHDC) PMPolicy_Windows.docx (513 KB) von Microsoft zeigt weitere interessante Beispiele anhand von Gruppenrichtlinien.

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