Tipps und Trick für die richtige Reinigung von Monitoren und TV-Bildschirmen.

Wer viel am PC arbeitet kennt das Problem: Staub, Dreck und Fingerabdrücke trüben das mit der Zeit das Bild, da hilft dann auch die beste Auflösung nichts mehr. Um das Display wieder klar zu kriegen, müssen Sie aber nicht gleich mit der Chemiekeule anrücken oder einen teuren Computer-Spezialreiniger kaufen. Monitore lassen sich nämlich auch mit einfachen Hausmitteln wieder streifenfrei sauber bekommen. Welche das sind und womit Sie Ihrem Bildschirm sonst noch zu neuem Glanz verhelfen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

  • Monitore sind generell sehr anfällig für Verunreinigungen. Leichte Verschmutzungen sind aber ganz normal und lassen sich auch vergleichsweise einfach beseitigen.
  • Vor Beginn der Reinigung muss der Bildschirm unbedingt ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden.
  • Verwenden Sie zum Putzen ausschließlich Mikrofasertücher oder Reinigungstücher ohne spezielle Zusätze. Küchentücher, Küchenschwämme und Tempos sind zum Reinigen eines Monitors generell ungeeignet, da Sie neben Kratzern auch noch Fussel hinterlassen können.

1. PC-, TV- oder Gaming-Monitor reinigen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Frau putzt Fernseher

Verwenden Sie keine Reiniger auf Alkohol- und Ammoniak-Basis, da diese sehr aggressiv sind und die Oberfläche des Gerätes angreifen können. Scheuermittel, Glasreiniger oder Politur können Kratzer und Schlieren verursachen und sind daher ebenso wenig geeignet.

Monitor-Gehäuse bestehen in den meisten Fällen aus einem weichen Kunststoff, der sehr anfällig für Kratzer ist. Zudem sind viele Bildschirme und Touchscreens mit einer Antireflexionsbeschichtung ausgestattet, die durch falsche Reinigungsmittel und -Utensilien oder einen zu rabiaten Putzvorgang Schaden nehmen kann. Die beiden wichtigsten Voraussetzungen für eine optimale Bildschirm-Reinigung sind somit ein passendes Tuch und eine geeignete Reinigungsflüssigkeit.

  • Verwenden Sie keine Reiniger auf Alkohol- und Ammoniak-Basis, da diese sehr aggressiv sind und die Oberfläche des Monitor angreifen und schlimmstenfalls sogar beschädigen können.
  • Scheuermittel, Glasreiniger oder Politur können Kratzer und Schlieren verursachen und sind daher ebenso wenig geeignet. Dasselbe gilt für Küchentücher, Küchenschwämme und Tempos, die allesamt zu rau sind, um Monitore damit zu reinigen und neben Kratzern auch noch Fussel hinterlassen können.
  • Feuchten Sie das Reinigungstuch nur an und tränken Sie es nicht in Wasser. Ansonsten könnte Flüssigkeit ins Innere des Monitors gelangen und dort Kurzschlüsse verursachen.
  • Sprühen Sie das Reinigungsmittel nie direkt auf den Monitor, da dieser ansonsten die Schutzschicht angreifen und an den betreffenden Stellen zu hellen Flecken führen könnte.
  • Versuchen Sie niemals, grobe Schmutzpartikel oder Ablagerungen mit dem Fingernagel zu entfernen, denn damit riskieren Sie Beschädigungen am Bildschirm, anstatt diesen effektiv sauber zu bekommen.

2. Bildschirm richtig reinigen – so geht´s!

Monitor reinigen am Laptop

Im Gegensatz zu Papiertüchern oder Putzlappen verursachen Mikrofasertücher keine Kratzer und Fussel auf dem Display.

Bevor Sie mit dem Reinigen des Bildschirms loslegen, muss dieser auf jeden Fall ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Um sicher zu gehen, dass unter keinen Umständen zu einem Kurzschluss kommen kann, sollte das Gerät zudem mindestens eine Stunde „stromfrei geruht“ haben. Erst dann können Sie mit dem eigentlichen Putzvorgang beginnen.

Verwenden Sie zum Monitor reinigen ausschließlich Mikrofasertücher, denn diese verursachen im Gegensatz zu Papiertüchern oder Putzlappen keine Kratzer und Fussel auf dem Display. Sollten Sie gerade kein Mikrofasertuch zur Hand haben, können Sie alternativ auch ein handelsübliches Brillenputztuch verwenden.

Gut zu wissen: Mikrofasertücher bestehen aus Chemiefasern wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl und geben bei der Verwendung oder beim Waschen Mikroplastik in Form kleinster Fasern ans Wasser ab. Aus diesem Grund sollten Sie sie ausschließlich da verwenden, wo anderen Tücher und Schwämme an Ihre Grenzen geraten. Zudem empfehlen wir, die Mikrofasertücher in einem separaten Beutel zu waschen.

Alleskönner Mikrofasertuch

Für leichte Verschmutzungen, Staub und Fingerabdrücke auf dem Display brauchen Sie in der Regel nicht viel mehr als Wasser. Feuchten Sie das Mikrofasertuch leicht an und wischen Sie damit von oben nach unten, denn mit kreisförmigen Bewegungen würden Sie lediglich den Schmutz auf dem Bildschirm verteilen.

Gröbere Verschmutzungen (z. B. Fettflecken) bekommen Sie am besten mit einem speziellen TFT- oder LCD-Reiniger los. Geben Sie einfach ein paar Spritzer auf das Mikrofasertuch (niemals direkt auf das Gerät!) und wischen Sie anschließend mit leichtem Druck von oben nach unten über das Display. Schwer erreichbare Stellen lassen sich am einfachsten mit einem Wattestäbchen säubern.

Tipp: Um Ihrem Monitor zu neuen Glanz zu verhelfen, muss es nicht zwingend ein teurer Spezialreiniger sein. Aus Wasser und Essig (im Verhältnis 1:1) lässt sich mit einfachen Hausmitteln eine wirkungsvolle Reinigungslösung herstellen.

2.1. Monitor reinigen: Auch in den Ecken putzen

Nachdem das Display nun wieder schön sauber ist, sollten Sie unbedingt auch einen prüfenden Blick in die Ecken des Bildschirms werfen. Denn dort sammelt sich mit der Zeit eine Menge Schmutz und Staub an. Hier bietet sich für die Reinigung ein Pinsel an. Achten Sie aber darauf, dass die Borsten nicht zu hart sind, da auch diese zu unschönen Kratzern führen können. Sollten Sie gerade keinen passenden Pinsel zu Hand haben, können Sie auch hier einfach auf Wattestäbchen zurückgreifen.

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Monitor reinigen: Wie Ihr PC-Bildschirm in neuem Glanz erstrahlt
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