| PowerPoint 2007 – Präsentationen auf anderen Windows-Rechnern vorführen |
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Das ProblemEs ist nicht immer leicht, alle möglichen Kombinationen von Software und Rechner vorzubereiten. Wer mal hier und mal da eine Präsentation vorführen muss und kein eigenes Notebook nutzen kann, der muss auch auf alle möglichen Situationen eingestellt sein – eigentlich sogar unabhängig davon, ob die Präsentation mit PowerPoint 2007 oder einer anderen Version erstellt wurde. Der erste Fehler kann schon die Annahme sein, dass auf jedem Windows-Rechner auch PowerPoint installiert ist. Im aktuellen Fall war es zwar PowerPoint 2003, wegen einer restriktiven Firewall waren aber Download und Installation des Compatibility Packs nicht möglich. (Weitere Informationen über das Compatibility Pack finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 923505 oder im WinTotal-Softwarearchiv.) Die Datei im neuen Dateiformat konnte nicht geöffnet werden. Wie kann eine solche Situation vermieden werden?Im einfachsten Fall wäre es möglich, die Präsentation noch zu Hause in einem Format zu speichern, das auf dem Fremdrechner geöffnet werden kann. Das Verfahren hat PCDjoe auf seinem Blog im Beitrag Word, Excel und PowerPoint 2007: Speichern im alten oder neuen Dateiformat beschrieben. Für den Fall aller Fälle ist auch das Speichern als PDF-Datei zu empfehlen. Wenn alle Stricke reißen und der Präsentator plötzlich auf einen Fremdrechner trifft, der unter Linux läuft, dann funktioniert wenigstens diese Variante zuverlässig. Dafür ist das Add-In für Microsoft Office 2007 zum Speichern im PDF-Format erforderlich. Beide Varianten setzen also auf dem Fremdrechner ein Programm voraus, das entweder die Präsentation oder eine PDF-Datei öffnen kann. Die sicherste Variante für das Abspielen einer Präsentation auf einem fremden Windows-Rechner (ab Windows 2000) bietet aber PowerPoint 2007 selbst. Für die Übertragung auf dem Fremdrechner kann PowerPoint 2007 entweder eine CD brennen oder die für das Abspielen nötigen Dateien auf einen USB-Stick übertragen. Der Clou: Für das Abspielen auf dem Fremdrechner ist keine Installation erforderlich, dort ist kein Powerpoint nötig und Kompatibilitätsprobleme tauchen auch nicht auf. Außerdem sorgt PowerPoint bei Notwendigkeit dafür, dass verlinkte Dateien verfügbar bleiben: Die Originale werden kopiert und die Verknüpfungen in der Präsentation entsprechend angepasst. Präsentationen übertragenWie erfolgt die Übertragung? Ausgangspunkt ist eine fertige und gespeicherte Präsentation. Das Format der Präsentation ist dabei unwesentlich, es kann also entweder das neue Format von PowerPoint 2007 oder auch das Format der Vorversionen sein. Mit der Befehlsfolge Schaltfläche Office (Knubbel) -> Veröffentlichen -> Verpacken für CD startet der Assistent zum Verpacken für CD. Dieser bietet folgende Einstellungen:
Danach läuft der Export an, eine eventuelle Sicherheitsnachfrage wegen der verknüpften Dateien kann in den meisten Fällen unbedenklich bestätigt werden. Nach dem Export wird der Assistent einfach mit Schließen beendet. Test bzw. VorführungNun ist ein Test zu empfehlen. Das Vorgehen ist identisch mit den Schritten, die auch auf dem Fremdrechner erforderlich wären. Falls eine CD gebrannt wurde, dann müsste sich diese nach dem Einlegen sofort melden und die Auswahl der Präsentationen zeigen – falls die Einstellungen wie oben beschrieben gewählt wurden. Wenn als Ziel ein Verzeichnis gewählt wurde, dann wird das Verzeichnis im Explorer geöffnet und die Datei PPTVIEW.EXE gestartet. Bei den oben beschriebenen Einstellungen öffnet sich die Dateidialogbox mit den im Verzeichnis enthaltenen Präsentationen: auswählen, auf Öffnen klicken und die Präsentation startet. PCDJoe, 09.08.2007
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