Obwohl genügend freie Kapazität vorhanden ist

Der Grund ist, dass die Windows-Auslagerungsdatei, die Schattenkopien und die Wiederherstellungspunkte von Vista in zusammenhängenden Blöcken im freien Bereich der Partitionen abgelegt werden. Somit kann die Datenträgerverwaltung (diskmgmt.msc) diese Partition nur soweit verkleinern, bis der Bereich mit den betreffenden Dateien erreicht ist.



Abhilfe:

Die Auslagerungsdatei muss kurzzeitig auf ein anderes Laufwerk verlagert und die Wiederherstellungspunkte sowie die Schattenkopien müssen gelöscht werden.

Unter Computer "Eigenschaften" - links unter "Aufgaben" den Link "Erweiterte Systemeinstellungen" auswählen - Registerkarte "Computerschutz" - unter "Verfügbare Datenträger" die Partition auswählen, die verkleinert werden soll und das Häkchen entfernen. Dadurch werden alle vorhandenen Wiederherstellungspunkte gelöscht.



In der Registerkarte "Erweitert" - »Leistung« - Button "Einstellungen" - Register "Erweitert" - »Virtueller Arbeitsspeicher« - Button "Ändern" - und das Häkchen entfernen vor Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten. Den Punk keine Auslagerungsdatei aktivieren und OK.



Es kann auch zu Problemen kommen mit Dateien die im
»C:\Windows\System32\LogFiles\WMI\RtBackup« Verzeichnis liegen und die nicht verschoben werden können. Abhilfe schafft das Tool UltraDefrag. Es kann unter laufendem Vista Systemdateien verschieben.

WICHTIG: Zum Schluss noch die Datenträgerbereinigung (cleanmgr.exe) und das Defragmentierungstool (dfrgui) ausführen.

Nach einem Systemneustart lässt sich nunmehr in der Datenträgerverwaltung die Partition verkleinern. Nach erfolgreichem Verkleinern nun wieder die Systemwiederherstellung aktivieren und die Auslagerungsdateigröße wieder vom System verwalten lassen.

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