Aus unerklärlichen Gründen verschwinden angelegte Links oder Verknüpfungen und auch die selbsterstellte Schnellstartleiste auf dem Desktop.

Die Links verschwinden ohne dass eine entsprechende Meldung angezeigt wird.

Der Dienst Aufgabenplanung (Schedule) in der Systemsteuerung/Verwaltung/"Dienste" (Start/Ausführen/services.msc) führt den Dienst "Wartungsaufgabe" durch. Der Dienst Aufgabenplanung selbst wird in diesem Tipp NICHT deaktiviert!

Unter Windows XP hieß der Dienst noch Taskplaner, ab Windows Vista wird der Dienst als Aufgabenplanung bezeichnet. Der Aufgabenplaner enthält standardmäßig schon einige Aufgaben.

Unter Start - Ausführen - taskschd.msc - [OK] auf der linken Seite unter "Aufgabenplanungsbibliothek" - Microsoft - Windows sehen Sie die Unterordner, die automatisch der Aufgabenplanungs-Dienst ausführt.

In diesem Tipp geht es NUR um den Ordner Diagnosis.

Siehe Screenshot in groß ganz unten - Nummer 5 (Aufgabenplanung Schedule - taskschd.msc)

Es handelt sich um den "systemeigener Host für Skriptdiagnose" sdiagnhost.exe, der im system32-Verzeichnis liegt. Bei der geplanten Wartungsaufgabe unter Windows wird eine regelmäßige Wartung des Computersystems ausgeführt. Dabei werden Probleme automatisch behoben oder über das Wartungscenter gemeldet.

Am Montag sieht man dann, dass die Aufgabenplanung den "Wartungsdienst" durchgeführt hat, ersichtlich durch den Startmenü-Eintrag auf der linken Seite.

Zu finden ist die Wartungsaufgabe in der Systemsteuerung - Verwaltung - Aufgabenplanung - Aufgabenplanungsbibliothek - Microsoft - Windows - Diagnosis - Scheduled, bzw. Start - Ausführen - taskschd.msc - [OK] auf der linken Seite unter "Aufgabenplanungsbibliothek - Microsoft - Windows - Diagnosis - Scheduled.

Den Status von "Bereit" auf Deaktiviert (Rechtsklick) zu ändern bringt nichts, da der Status trotzdem Aktiviert bleibt (siehe "Trigger" - orangefarbene Markierung im Screenshot).

Aufgabenplanung "Scheduled" Bereit

Trigger - Status "Aktiviert"

Lösungen:

Zuerst wird geschaut, ob "fehlerhafte Verknüpfungen" und "nicht verwendete Desktopsymbole" Probleme bereiten.

In der Systemsteuerung - Problembehandlung - [System und Sicherheit] Wartungsaufgaben ausführen - Systemwartung Link "Erweitert" ...

"Reparaturen automatisch anwenden" deaktivieren ...

[Weiter] - Probleme werden ermittelt... - "Ausführliche Informationen anzeigen" - "Fehlerhafte Verknüpfungen" und "nicht verwendete Desktopsymbole" deaktivieren.

Wenn die Systemwartung nach "Probleme werden ermittelt..." die Meldung [Problembehandlung abgeschlossen] und ein Link "Ausführliche Informationen anzeigen" erscheint mit "Thema nicht vorhanden", dann haben Sie speziell keine Verknüpfungs- oder Desktopsymbolprobleme.

Danach ...

Systemsteuerung - Verwaltung - Aufgabenplanung - Aufgabenplanungsbibliothek - Microsoft - Windows - Diagnosis - "Scheduled" anklicken, sodass der Eintrag markiert ist. Ganz rechts auf "Eigenschaften" klicken - Registerkarte Trigger - "Wöchentlich" anklicken, sodass der Eintrag markiert ist und Button "Bearbeiten" - ganz unten die Option Aktiviert deaktivieren und [OK] - [OK].

"Trigger" bearbeiten

Erst jetzt ist diese "Wartungsaufgabe" wirklich deaktiviert und ab den Zeitpunkt sollten keine Verknüpfungen und Schnellstartleiste mehr vom Desktop verschwinden. Der Dienst Aufgabenplanung (Schedule) in der Systemsteuerung/Verwaltung/"Dienste" (services.msc) bleibt für andere geplante Aufgaben weiterhin aktiv, es wurde nur der Wartungsdienst deaktiviert.

Sandra Lite

Sandra Lite (System ANalyse, Diagnose und Report Assistent) ist ein Informations- und Diagnoseprogramm für Windows-Systeme. Es liefert Ihnen ausführliche und teilweise sogar undokumentierte Informationen zu der von Ihnen verwendeten Hard- und Software sowie der angeschlossenen Peripheriegeräte. Dabei bietet das Programm eine im Vergleich sehr benutzerfreundliche Oberfläche.  Weiterlesen »

Dr. Hardware

Dr. Hardware ist ein zuverlässiges Analyse- und Benchmarkprogramm und zeigt Ihnen viele Internas der verwendeten Hardware an, aber auch Details zu Windows und den installierten Programmen an. Weiterlesen »

Autoruns

Sysinternals Autoruns listet neben den bekannten Autostarteinträgen auch solche vom Browser bzw. Windows Explorer auf, die von der Oberfläche für verschiedene Aufgaben nachgeladen werden. Auch BHOs (Browser Help Objects) für den Internet Explorer bleiben Autoruns nicht verborgen. Weiterlesen »

AIDA64

AIDA64 Extreme Edition ist eine Windows Diagnose- und Benchmarking-Software für Heimanwender. AIDA64 Extreme Edition bietet eine breite Palette an Funktionen, die beim Übertakten, bei der Hardware-Fehlerdiagnose, bei Stresstests und bei der Sensorüberwachung helfen. Die Software verfügt über einzigartige Fähigkeiten, um die Leistung des Prozessors, Arbeitsspeichers und der Festplatten zu messen.

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Western Digital Data Lifeguard Diagnostic for Windows

Western Digital Data Lifeguard Diagnostic for Windows testet interne und externe Festplatten von Western Digita auf Fehler und hilft bei leichten Fehlern, diese zu beheben. Das Testergebnis wird in einer Log-Datei abgespeichert und kann mit der "defekten" Festplatte zum Hersteller geschickt werden. Dies erleichtert die Fehlersuche und hilft bei Garantie-Ansprüchen. Weiterlesen »

Knoppix startet direkt von CD, DVD und steht als voll lauffähiges System zum Ausprobieren, Datenrettung und Diagnose bereit. Knoppix basiert auf Debian und bringt bereits in der CD-Fassung eine Sammlung an nützlichen Programmen mit. Als Desktop kommt der ressourcenschonende LXDE-Desktop zum Einsatz. Weiterlesen »

bginfo

BgInfo blendet nach Konfiguration wichtige Informationen zur aktuellen Netzwerkkonfiguration, aber auch systemrelevante Informationen direkt auf dem Desktop ein.
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Der c't Helper lädt 21 Hilfswerkzeuge, die in c't 21/2012 vorgestellt wurden und sich rund um Diagnose und Hilfestellung für streikende PCs tummlen.

Das Programm prüft beim Aufruf, ob neue Versionen der Tools vorliegen und lädt diese gegebenenfalls automatisch auf den Datenträger herunter.

In letzter Zeit wird folgende Fehlermeldung angezeigt, wenn ein Spiel gestartet wird:
"Hardwarebeschleunigung ist entweder deaktiviert oder wird nicht vom Grafikkartentreiber unterstützt. Diese kann eine verminderte Spielleistung verursachen. Stellen Sie sicher, dass der neuste Grafikkartentreiber installiert und die Hardwarebeschleunigung aktiviert ist."

Aktuelle Grafikkarten-Treiber installieren oder Systemwiederherstellung ausführen bringt keine Abhilfe.
Laut DirectX-Diagnoseprogramm (dxdiag) ist DirectDraw- und Direct3D-Beschleunigung aber aktiviert. Der Fehler tritt speziell bei Windows Vista auf.

Wer das Programm OnlineTV ab Version 4 installiert oder deinstalliert hat, sollte die folgenden Registry-Einträge kontrollieren:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\DirectDraw

EmulationOnly= REG_DWORD: 0

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Direct3D\Drivers

SoftwareOnly = REG_DWORD: 0

Die Registry sollte als Administrator ausgeführt werden, wenn Änderungen vorgenommen werden.

Beide DWORD-Werte sollten den Wert 0 (Null) haben (von 1 auf 0 ändern) oder die Wertnamen "EmulationOnly" und "SoftwareOnly" sollten erst gar nicht mit dem Wert 1 vorhanden sein. Danach sollte ein Systemneustart durchgeführt werden.

EmulationOnly = Aktiviert bei 1 den Software Emulation Layer (SEL) für eine bessere Stabilität auf Kosten der Leistung. Das wird aber nur für ältere Grafikkarten benötigt, da neuere AGP-/PCI-Grafikkarten standardmäßig den "Hardware Abstraction Layer" (HAL) benutzen.

SoftwareOnly = Deaktiviert bei 1 die Verwendung der Hardware-Beschleunigung auf allen PCI-/AGP-3D-Grafikkarten.

Der Support von OnlineTV stellt zur Abhilfe die Reg.-Datei enabledd.reg zur Verfügung und ein Workaround "Während OnlineTV läuft, ist die Hardwarebeschleunigung deaktiviert".

Microsoft stellt ein Tool zur Verfügung "DirectX Software Development Kit" - Diese DirectX-SDK Version enthält Updates für Tools, Utilities, Samples, Dokumentation und Runtime-Debug Dateien für x64- und x86-Plattformen für Windows. Im SDK ist sämtliche DirectX-Software enthalten, die für das Erstellen von Anwendungen mit den Multimediaschnittstellen auf Windows benötigt wird.

Nach dem Download - im Ordner (z.B.)
"C:\Program Files\Microsoft DirectX SDK (March 2009)\Utilities\bin\x86" das Programm "dxcpl.exe" starten - unter der Registerkarte "Direct3D 9" die Option Software Only das Häkchen entfernen.

Download für Windows XP und Vista x86/64 (514 MB):
DirectX Software Development Kit
(DXSDK_Mar09.exe)

Download für Windows XP, Vista, Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2 und Server 2008 x86/64 (483 MB):
DirectX Software Development Kit
(DXSDK_Nov08.exe)

Download für Windows XP, Vista, Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows 7 x86/64 (572 MB)
DirectX Software Development Kit
(DXSDK_Jun10.exe)

Klein, stark, schwarz: Die Rede ist nicht vom Espresso nach dem Essen, sondern von der Kommandozeile unter Windows, in Fachkreisen auch Shell genannt. Das unscheinbare, schwarze Fenster ist mehr als ein Relikt aus alten DOS-Zeiten und kann - bei Kenntnis aller Möglichkeiten - dem Windows-Profi viel Klickarbeit ersparen. Im folgenden Artikel stellen wir die wichtigsten Befehle und Möglichkeiten im Umgang mit der Windows-Shell dar.

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Wird ein Programm installiert, das den Mail-Clienten braucht, z.B. ein Virenscanner oder McAfee Internet Security Suite, erscheint eine Fehlermeldung:
"Entweder existiert kein Standard-Mail-Client oder der aktuelle Mail-Client kann die Messaging-Anfrage nicht erfüllen. Bitte führen Sie Microsoft Office Outlook aus und legen Sie es als Standard-Mail-Client fest.*Microsoft Office Outlook"
bzw.
"Es ist kein standardmäßiger E-Mail-Client vorhanden oder der aktuelle E-Mail-Client kann die Messaginganforderung nicht erfüllen. Führen Sie Microsoft Office Outlook aus, und legen Sie es als Standard-Mail-Client fest"

Die Meldung erscheint auch, wenn Microsoft Outlook gar nicht installiert ist.

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Wer kennt das Problem nicht: Wenn man bestimmte Programme oder Tools starten will, dann muss man sich erst umständlich durch verschiedene Programm-Gruppen klicken oder gar Verknüpfungen auf dem Desktop erstellen. Dieser ist dann sehr schnell zugemüllt bzw. total unübersichtlich. Zumal sich der Aufwand nicht lohnt, wenn man diese Programme nur sehr selten verwendet.

Nun gibt es aber die Möglichkeit, einige Programme/Tools manuell über den  Ausführen-Dialog (Start => Ausführen) zu starten, was allerdings voraussetzt, dass man die nötigen Befehle kennt.

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Iwatch stammt von der Redaktion ct. Das kleine Tool überwacht eine Datei auf Wunsch und fragt jede Aktion ab, die das Programm ausführen will. Die Aktionen sind z.B. Auslesen von Registry-Einträgen, Anlegen von Dateien etc. Zur Fehlerdiagnose ist das Programm unverzichtbar.

Western Digital Data Lifeguard Diagnostic for Windows

Data Lifeguard Diagnostic for DOS testet Western Digital-Festplatten auf Fehler und hilft bei leichten Fehlern, diese zu beheben. Das Testergebnis wird in einer Log-Datei abgespeichert und kann mit der "defekten" Festplatte zum Hersteller geschickt werden. Dies erleichtert die Fehlersuche und hilft bei Garantie-Ansprüchen. Weiterlesen »

Ein Virtual Private Network - kurz VPN - verbindet externe Rechner mit dem lokalen Netzwerk und verschlüsselt hierbei auch die Daten. Das Internet dient dabei als Transportmedium. Ist man im VPN eingebunden, agiert man wie im lokalen Netz. Die Technik eignet sich daher zum Zugriff auf das eigene LAN oder Multiplayer-Spiele, die nur die Nutzung innerhalb eines LANs erlauben.

Der Artikel beschreibt in kurzen Zügen, wie man bei der Einrichtung eines VPN auf der Server- und Client-Seite unter Windows XP vorgeht. Für andere Betriebssysteme gelten unter Umständen andere Verfahrensweisen.
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Eine Vielzahl von Symbolen mit verschiedenen Funktionen befinden sich in der Systemsteuerung. Neben den systemeigenen Bereichen können sich fremde Programme und Tools mittels CPL-Dateien dort ebenfalls einbinden.

Diese haben die Endung .cpl und befinden sich im Windows System bzw. Windows System32 Ordner, je nach Betriebssystem.

Wenn eine Deinstallationsroutine einen vorhandenen CPL-Eintrag nicht mit entfernt, kann man einfach die dazu gehörende CPL-Datei löschen. Allerdings kann man auch Einträge nur ausblenden, ohne dabei die Dateien dauerhaft zu deinstallieren: Weiterlesen »

Das Befehlszeilenprogramm Netsh Firewall ist für Windows XP geeignet.

Das Befehlszeilenprogramm Netsh Advfirewall ist ab Windows Vista geeignet.

Microsoft bietet ab Windows XP seit dem zweiten Service Pack eine integrierte Firewall an. Diese lässt sich auch per Kommandozeile steuern. Die Firewall wird auf der Kommandozeile über das Tool netsh firewall gesteuert. netsh advfirewall löste ab Windows Vista das bisher genutzte netsh firewall ab. Die Befehle für advfirewall benötigt administrative Rechte auf dem PC, die Kommandozeile muss also als Administrator gestartet werden. Weiterlesen »

Mit dem Free Serial Port Monitor lässt sich die Kommunikation auf COM-Ports zu Diagnosezwecken überwachen und protokollieren.

Zu den Features zählen:

  • Fängt alle Daten ab, die am seriellen Port gelesen und darin geschrieben werden
  • Fängt ab und bearbeitet alle Eingang/Ausgangssteuerkodes (IOCTLSs) und stellt vollständige Dump ihrer Parameter bereit
  • Unterstützt Datenprotokollierung:
    Die ganze Überwachungssitzung kann protokolliert (aufgenommen) und dann später wiedergegeben werden
  • Formatiert Daten in verschiedene Ausgangstypen und stellt dadurch dem Benutzer komplette Information zur Verfügung
  • Emuliert Datensendung von der überwachten Anwendung

Dabei können moderne Festplatten durch Analyse der Betriebsdaten einen Headcrash und damit Datenverlust zuverlässig voraussagen.

S.M.A.R.T. = Self Monitoring, Analysis and Reporting Technology - Selbstdiagnose von Festplatten um Datenverlust vorzubeugen. Das "Abschalten" von S.M.A.R.T. etwa im BIOS-Setup schaltet nicht die Datenerfassung, sondern nur die Warnungen bei Überschreitung der Schwellenwerte ab. Gespeichert werden die gesammelten Daten in einem reservierten, durch Programme nicht änderbaren Bereich der Festplatte. Die gesamte Überwachung verlangsamt die Festplatte nicht, da sie das Geschehen nur protokolliert, ohne korrigierend einzugreifen.

Wikipedia: Erklärung S.M.A.R.T.

Freeware-Tools, die den S.M.A.R.T.-Staus auslesen können:

- CrystalDiskInfo

- HDDScan

- HD Tune

- SpeedFan

- Acronis Drive Monitor

- Advanced Task- & Startup-Manager

- GSmartControl