Microsoft bezeichnet die Partition mit den Boot-Dateien als Systempartition und die mit Windows drauf als Startpartition

Systempartition:

Als Systempartition bezeichnet man das Volume, das die zum Starten von Windows erforderlichen hardwarespezifischen Dateien beinhaltet (Bootdateien),
Z.B.: Unter Windows XP "Ntldr", "Boot.ini" und "Ntdetect.com".
Unter Vista und Win7 "Bootmgr.exe".

Auf dynamischen Datenträgern wird diese Partition als Systemvolume bezeichnet.

Auf Computern, die auf Intel 186 und höher basieren (nur die Baureihe "x86"), muss die Systempartition eine "primäre" Partition sein, die als "aktive" Partition gekennzeichnet wurde. Auf Intel-x86-Computern handelt es sich dabei stets um das Laufwerk Null. Dies ist das Laufwerk, das vom BIOS des Systems beim Starten des Betriebssystems durchsucht wird.

Die Systempartition kann, muss jedoch nicht, mit der Startpartition identisch sein.

Auf fast allen Windows 7 Systemen findet sich neben der Systempartition noch eine weitere Partition mit einer Kapazität von 100 MB.
Lesen Sie den Artikel dazu
"Das Rätsel der 100 MByte-Partition von Windows 7".

Startpartition:

Der Begriff Startpartition bezeichnet das Volume, auf dem die Windows-Betriebssystemdateien (standardmäßig im Ordner "WINDOWS") und die das Betriebssystem unterstützenden Dateien (standardmäßig im Ordner "System32") gespeichert sind.

Auf dynamischen Datenträgern wird diese Partition als Startvolume bezeichnet.

Die Startpartition kann, muss jedoch nicht, mit der Systempartition identisch sein.

Es gibt zwar immer nur eine einzige Systempartition, bei Multi-Boot-Systemen gibt es jedoch für jedes installierte Betriebssystem eine eigene Startpartition.

Microsoft Hilfe & Support KB314470.


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