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Der Weg ins Zeitalter der Digitalisierung

Die Corona-Pandemie hat ohne Zweifel einen starken Beitrag zur Digitalisierung kleinerer und mittelständischer Unternehmen (KMU) geleistet. In der Not mussten viele Unternehmer ihr Geschäftsmodell überdenken und Online-Alternativen sowie digitale Kommunikationswege etablieren. Daneben gab es zahlreiche Neugründungen. Betriebsbedingte Kündigungen haben dazu beigetragen, dass mutige Menschen lang gehegte Geschäftsideen und Träume angepackt haben und den Weg der Selbstständigkeit eingeschlagen haben.

Tatsächlich wurden im Corona-Jahr 2020 viele Insolvenzen und Betriebsaufgaben befürchtet. Doch die Maßnahmen der Bundesregierung, wie etwa Zuschüsse und KfW-Kredite konnte einem Großteil der Unternehmen das Schlimmste ersparen. Dennoch konnte natürlich nicht jeder wie bisher einfach weitermachen. Viele Menschen mussten sich neu orientieren. Ein überraschendes Ergebnis dabei: Während der Pandemie gab es den ersten Anstieg an Existenzgründungen seit 5 Jahren, wie dieser Research der KfW-Bank zeigt.

Es ist ein Sprung ins kalte Wasser: Die Selbstständigkeit in einem Zeitalter, in dem vor allem Digitalisierung große Erfolge verspricht. Doch viele Gründungen von Selbstständigen und Gewerbetreibenden gehen leider nicht gut aus. Der Verlauf zeigt häufig ein ähnliches Muster:

Als Gründer beginnt man naiv und voller Leidenschaft damit, einfache Ideen umzusetzen. Und wird mit der Realität konfrontiert: Harter Wettbewerb, große Anbieter, die mit riesigen Budgets ausgestattet sind, hohe technische Hürden und fehlende Erfahrung im Umgang mit neuen Kommunikationskanälen wie YouTube, Twitter und anderen sozialen Netzwerken.

1. Die Macht der Großkonzerne: Amazon gibt, Amazon nimmt

So manch einer versucht sein Glück im E-Commerce und bietet Produkte auf dem größten Marktplatz Deutschlands, nämlich Amazon an. Doch auch hier wird man schnell feststellen: Die Konkurrenz aus Asien überschwemmt diesen Markt mit unglaublich niedrigen Preisen und einer großen Auswahl im Sortiment. Dann kommt die Abhängigkeit von Amazon hinzu, die bestimmte Gebühren und Regeln an die Händler diktiert. 

Der nächste Schritt zur Unabhängigkeit von Amazon ist logisch: Launch eines eigenen Webshops. Viele Händler versuchen es dann mit der E-Commerce-Plattform Shopify, um einen Online Shop schnell und einfach ohne Webdesign-Kenntnisse ins Internet zu stellen. Auf solchen Plattformen können Sie eine Website auch als Anfänger ohne Programmierkenntnisse erstellen.

1.1 Online Shop starten und auf Kundschaft warten, die nicht kommt

Voller Tatendrang und mit höchster Detailverliebtheit basteln Sie sich also nach schlaflosen Nächten einen schönen Shop zusammen. Und dann merken Sie: Die Kundschaft fehlt. Die geringe Sichtbarkeit Ihrer Website generiert kaum Traffic. Es sind weitere Maßnahmen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) oder Social Media Marketing nötig, die wieder technisches Know-How oder Erfahrung voraussetzen, um erfolgserprobte Strategien umzusetzen.

Zur Digitalisierung gehört nicht nur das Einpflegen von Produkten in einen Online Shop. Ohne Kundschaft können Sie nichts verkaufen. Professionelle Marketing- und SEO-Agenturen wissen, wie Sie den nötigen Traffic generieren.

Kurz: Die Liste der Aufgaben wird immer länger und das Projekt “Digitalisierung” scheitert häufig schon an fehlendem Know-How, kleinem Budget, an der großen Konkurrenz oder an der überwältigenden Marktdominanz der großen Tech-Konzerne. Aufgaben, wie etwa Traffic für die Website generieren, sind für Anfänger zeitintensive Arbeit.

1.2 Die Lösung: Professionelles Online Marketing

Um die Herausforderung anzunehmen, müssen Sie sich in eine neue Welt einarbeiten. Sie müssen sich fortbilden und erstmal verstehen, was sich hinter Marketing-Begriffen wie SEO, SEM, PPC, CPM und kompliziertem Buzzword-Bingo verbirgt. Und wenn Sie erstmal verstanden haben, welche Methoden und Tools ein Online-Business zum Erfolg führt, werden Sie schnell merken: Das ist alleine nicht zu schaffen. Bevor Sie sich hier in ein Haifisch-Becken stürzen und viel Zeit und Geld für Ihre Digitalisierung stecken: Holen Sie sich professionelle Hilfe.

Wer sich online vermarktet, muss aufpassen! Es gibt zahlreiche Digitalisierungsagenturen und erfahrene Social Media Manager, die Ihnen die richtigen Wege zeigen und helfen, Fettnäpfchen, digitale Shitstorms und Cybermobbing zu vermeiden und mehr Traffic zu generieren, ohne das Image Ihres Unternehmens in der Öffentlichkeit zu beschädigen.

Doch Vorsicht: Unter den vielen Social Media Beratern, Agenten und Agenturen gibt es auch schwarze Schafe, die nicht nachhaltig arbeiten und keine echte Expertise besitzen. Hier müssen Sie bei der Wahl des richtigen Partners sorgfältig vorgehen.

2. So erkennen Sie eine gute Agentur

Der erste und naheliegendste Weg für den Erfolg Ihrer Website ist die Suchmaschinenoptimierung, deren Abkürzung SEO sich aus dem Englischen Search engine optimization ableitet. SEO hilft dabei, bei Suchmaschinen wie Google und Bing ohne bezahlte Werbung eine hohe Position in den Suchergebnissen zu erreichen. Der Nachteil ist, dass SEO Zeit, Geduld und Know-How benötigt. Es lohnt sich daher, die Strategie und Umsetzung von SEO-Maßnahmen einer SEO Agentur anzuvertrauen, die auf diesen Bereich spezialisiert ist und alle Vorgaben und Updates von Google und Co. gut kennt.

2.1 Vorsicht bei Ranking-Versprechungen

Wenn Sie sich an solche Agenturen wenden, sollten Sie nicht nur die Höhe der Kosten entscheiden lassen. Achten Sie vor allem auf folgende Punkte, die eine gute SEO Agentur auszeichnen:

  • Sie erhalten nicht nur ein Angebot, der nur die Kosten für die Aufgaben der Agentur erklärt. Nach einem Erstgespräch sollte eine erste Vorab-Analyse Ihrer aktuellen Situation erfolgen. Die Agentur sollte Ihnen erklären, welche Strategien sie umsetzen möchte, wie genau und wie lange.
  • Die Agentur sollte über Referenzen verfügen und zeigen, dass bereits anderen, ähnliche Kunden helfen konnte und nicht nur durch Namensnennung, sondern durch die Präsentation richtiger Daten und Traffic-Angaben.
  • Vorsicht bei konkreten Ranking-Versprechungen: Keine SEO Agentur kann Versprechen wie “Sie werden in 4 Wochen auf Platz 1 für Ihr Produkt sein” erreichen. Das entscheidet nämlich nicht die Agentur, sondern der Algorithmus der Suchmaschine. Solche Versprechungen sind nicht seriös.
  • Ihr persönlicher Berater sollte nicht nur mit Fachbegriffen um sich werfen, sondern in einer einfachen, klar verständlichen Sprache erklären können, was er meint. Auf diese Weise vermeiden Sie Missverständnisse. Fragen Sie solange nach bis Sie alles verstanden haben und achten Sie darauf, wie der Berater auf Ihre Fragen reagiert: Ist er genervt oder sind seine Ausführungen voller Leidenschaft?
  • Ganzheitliche Konzepte: Eine gute SEO Agentur muss verschiedene Bereiche abdecken können, die nicht nur technischer Natur sind. Auch die Erstellung von gutem Content oder zumindest professionelle Hilfestellung bei Ihrer Content-Erstellung sind wichtige Bestandteile guter SEO-Arbeit.
  • Flexible Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit zu beenden: Digitalisierungsagenturen sind wie Steuerberater. Es kann sein, dass sie was von Ihrem Aufgabengebiet verstehen und die Arbeit anfangs auch gut und fleißig angehen. Irgendwann könnte es aber sein, dass Ihre Anforderungen wachsen und die Zusammenarbeit nicht mehr passt. In diesem Fall müssen Sie sich problemlos von Ihrem Berater und Helfer trennen können.
  • Regelmäßige Berichte: Sie sollten laufend über den Erfolg oder Nicht-Erfolg der Strategie informiert werden. Die Agentur sollte regelmäßig, mindestens monatlich, zeigen, welche Maßnahmen durchgeführt wurden und welche Auswirkungen zu erwarten sind. Mindestens quartalsweise sollten die Erfolge dann überprüft werden, wobei die ersten sechs Monate wahrscheinlich nicht viel bei den Keyword-Rankings passieren wird, da Suchmaschinen neue Webseiten zögerlich nach oben bringen.
  • Prüfen Sie selbst, ob der Anstieg im Traffic auch einen Anstieg im Umsatz mit sich bringt. Es gibt Tricks, große Mengen an Traffic auf eine Website zu lenken. Wenn diese aber nicht qualifiziert ist und nicht der Zielgruppe des Webseitenbetreibers entspricht, bringen all die Besucher nichts. Die Investition in mehr Besucher muss früher oder später in Umsatzwachstum münden. Verlieren Sie das Hauptziel also nicht aus den Augen.

Ähnliche Kriterien sollten Sie bei allen Agenturen, Beratern und Freelancern, deren Dienstleistungen Sie in Anspruch nehmen möchten, überprüfen: Auf ein kostenloses Erstgespräch, sollte der Profi Ihnen die aktuelle Situation Ihres Unternehmens aus seinem Blickpunkt zeigen und sinnvolle Strategien vorschlagen. 

3. Förderprogramme der Digitalisierung nutzen

Den eigenen Erfolg sollte der oder die Berater(in) durch Referenzen nachweisen. Verträge sollten einfach kündbar sein. Leistungsnachweise sollten regelmäßig kontrolliert werden können. Und das Wichtigste: Die gesamte Investition sollte mit dem Wachstum Ihres Unternehmens belohnt werden. Diese Investition wird im Rahmen von Förderprogrammen zur Digitalisierung sogar teilweise bezuschusst.

Gut zu wissen: Das Bundesministerium für Wirtschaft hält einige Programme zur Förderung der Digitalisierung für kleine und mittelständische Unternehmen bereit. Prüfen Sie hier, ob eine Förderung für Ihr Vorhaben infrage kommt.

Professionelle Berater zeigen Ihnen gleich auch die Fördermöglichkeiten durch den Gesetzgeber. Das ist für beide Seiten lukrativ: Die Beratungsdienstleistungen werden bezuschusst und Sie wissen, dass Ihr gegenüber ein autorisiertes Unternehmen ist, dessen Leistungen im Antragsprozess geprüft worden.

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Digitalisierung anpacken: Wie Sie mehr Traffic für Ihre Website gewinnen
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