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online shop einrichten

Der elektronische Handel ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Mit ein paar Klicks können Sie Waren aus den verschiedensten Produktgruppen zu sich nach Hause bestellen. Warum also nicht auch eigene Produkte im Internet vertreiben? Gebrauchte oder selbst hergestellte Ware können Sie mit wenig Aufwand zu barem Geld machen. Wir zeigen Ihnen, welche Tools Ihnen dafür zur Verfügung stehen und wie leicht Sie Ihren eigenen Online-Shop einrichten können.

Was macht den Online-Handel so beliebt?

E-Commerce bietet gegenüber dem stationären Handel besondere Flexibilität hinsichtlich der Öffnungszeiten, Zahlungs- und Versandoptionen und ermöglicht es, ein breites Publikum auch für Nischenprodukte anzusprechen.

Wo kann man eigene Produkte online verkaufen?

Gängige Plattformen, auf denen Sie eigene Produkte einfach vertreiben können, sind unter anderem Amazon, eBay, Alibaba oder Etsy. Teilweise wird hier eine Gebühr beim Einstellen oder beim Verkauf fällig.

Wie kann man seinen eigenen Online-Shop erstellen?

Für Anfänger bieten sich Website-Baukästen mit Designvorlagen an, um den eigenen Online-Shop einzurichten. Fortgeschrittene Händler greifen zu gängigen CMS wie WordPress.

1. Mit E- und Re-Commerce können Sie eigene Produkte leicht zu Geld machen

Re-Commerce

Unter Re-Commerce, einer Kombination aus "E-Commerce" und "Re", versteht man den weiteren oder wiederholten Handel von gebrauchten Waren im Internet.

Die Vorteile des Online-Handels gegenüber dem Einzelhandel überwiegen: Es kann rund um die Uhr und von jedem Ort mit Internetzugang aus geshoppt werden, meist steht eine Vielzahl an Zahlungs- und Versandmöglichkeiten zur Verfügung und Kunden können transparent und schnell Produkte miteinander vergleichen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. 

2020 haben die 13 größten Internet-Handelsplattformen rund 2,4 Billionen € erwirtschaftet. Allein in Deutschland waren es rund 73 Milliarden €, was einem Zuwachs von etwa 23 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dominierend dabei ist eindeutig der Onlineversandhändler Amazon, dem mit rund 27 Milliarden € Umsatz über 35 % des gesamten deutschen Online-Handels zuzuschreiben ist. Auf der Website kann nicht nur Neuware vertrieben werden, auch gebrauchte oder handgefertigte Artikel können Sie selber auf Amazon verkaufen.

2. 4 beliebte Möglichkeiten, um Produkte online zu verkaufen

online shop einrichten ueber amazon

Gewerbliche Händler können Amazon FBA, Fulfillment by Amazon, nutzen und so den Versand von Ware outsourcen.

Die Anzahl an Handelsplattformen, auf denen eigene oder gebrauchte Produkte vertrieben werden können, ist groß. Daher geben wir Ihnen nachfolgend eine Übersicht mit vier beliebten Portalen, auf denen Sie gegen eine kleine Gebühr oder kostenlos Ihren Online-Shop einrichten können.

2.1. Amazon

Die beliebte Plattform als digitalen Marktplatz für Ihre Produkte zu nutzen, ist ein einfacher Weg, um Artikel mit oder ohne Gewerbe online zu verkaufen. Ohne Gewerbe belaufen sich die Kosten auf 0,99 € pro verkauftes Produkt. Möchten Sie Ihre Ware gewerblich verkaufen, zahlen Sie monatlich Gebühren von 39 €.  

Tipp: Es besteht die Möglichkeit, Ihr Basiskonto gegen weitere Gebühren zu erweitern, sodass Ihre Ware an Amazon übergeben wird und der Konzern Lagerung, Versand und Rücksendungen für Sie in die Hand nimmt.

2.2. eBay 

ebay website durch lupe

Das amerikanische Unternehmen eBay hat sich im Laufe der Jahre von einer C2C- zu einer B2C-Plattform entwickelt.

Auch eBay oder eBay-Kleinanzeigen ist als eine der ersten Anlaufstellen bekannt, wenn man gebrauchte oder eigene Produkte verkaufen möchte.

Bei privaten Verkäufen ist das Einstellen bis zu 320 Angeboten kostenlos, darüber hinaus wird eine Gebühr von 0,50 € pro Artikel berechnet. Gewerblichen Händlern wird pro Verkauf eine Provision berechnet, die einem Prozentsatz des Gesamtbetrags der Transaktion zzgl. 0,35 € entspricht. 

2.3. Alibaba und AliExpress

Bei Alibaba handelt es sich um eine B2B-Plattform, auf der haptische sowie digitale Produkte für Großhändler oder andere Unternehmen vertrieben werden. AliExpress ist Teil von Alibaba, dagegen aber eine B2C-Plattform, über die Ware direkt an den Endkonsumenten verkauft wird.

Hinweis: Beide Plattformen werden hinsichtlich der Käufererfahrungen im Netz kontrovers diskutiert und teilweise als unseriös betitelt, da sich unter der Vielzahl an Produkten auch Fälschungen von Markenware sowie Artikel von minderwertiger Qualität befinden. 

Möchten Sie also dort Produkte verkaufen, können Sie sich kostenlos auf der Website anmelden und Ihren Online-Shop einrichten. Bei Verkäufen über AliExpress fallen bei den Transaktionen Provisionen zwischen 5 und 8 % an. Als gewerblicher Verkäufer auf der Plattform Alibaba mit über 50 Produkten benötigen Sie einen Premium-Account, für den im Jahr je nach Kontoart 699 oder 2999 USD fällig werden.

2.4. Etsy

gebrauchte kleidung wird fuer den online-verkauf vorbereitet

Auf etsy können sowohl Vintage- als auch selbst designte Klamotten verkauft werden.

Etsy ist ein kreativer digitaler Marktplatz, auf dem handgemachte Produkte und Künstlerbedarf angeboten werden.

Haben Sie selbst gefertigte Artikel, die Sie verkaufen möchten, können Sie diese gegen eine kleine Einstellgebühr von 0,18 € über die Website an den Mann bringen. Weiterhin werden hier Transaktions- und Zahlungsbearbeitungsgebühren sowie ggf. Werbegebühren fällig, sobald ein Produkt verkauft wird.

3. Eine eigene Website mit Online-Shop erstellen

Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, Ihre ganz eigene Website zu bauen, auf der Sie Ihren Online-Shop so einrichten können, wie es Ihnen gefällt und dort Produkte sowie Dienstleistungen verkaufen können. Dafür können Sie diverse Anbieter von Website-Baukästen nutzen, mit denen sich der Aufbau des E-Commerce, beispielsweise mit Designvorlagen, deutlich leichter gestaltet. Wir stellen Ihnen drei beliebte Anbieter dieser Art vor:

Anbieter Leistungen und Vorteile
Jimdo
  • Besonders für Anfänger geeignet
  • Kostet ca. 15 bis 39 € pro Monat (je nach Tarif)
  • Schnelle und einfache Erstellung möglich
  • Hosting, Domain und E-Mail-Adresse sind inkludiert
  • Keine Verkaufsgebühren
Wix
  • Komplettlösung vom Hosting bis zur Website-Erstellung
  • Kostet ca. 17 bis 35 € pro Monat (je nach Tarif)
  • Umfangreiches Angebot an Apps und Plugins
  • Für Kleinunternehmer und DIY-Onlinehändlern geeignet
  • Keine Verkaufsgebühren
Strato
  • Personalisierbare Templates
  • Kostet ca. 19 bis 35 € monatlich (je nach Tarif)
  • Auch für unerfahrene Händler geeignet
  • Möglichkeit der Rechnungserstellung über Shopsystem

Im Netz finden Sie noch viele weitere Anbieter für Website-Baukästen, mit denen Sie auch ohne ausgeprägte Vorkenntnisse schnell und einfach Ihren Online-Shop einrichten können. Doch natürlich hat das Baukasten-System nicht nur Vorteile: Beispielsweise sind Möglichkeiten hinsichtlich der Zahlungsverfahren eingeschränkt und sehr spezifische Designanpassungen sind innerhalb der Vorlagen oft nicht möglich. Wer sich nicht von solchen Gegebenheiten aufhalten lassen wollen, greift also lieber zu Content-Management-Systemen wie WordPress oder Drupal

Hinweis: Für einfache Projekte und Anfänger können diese Systeme oft zu komplex sein, weswegen ein CMS besser geeignet für fortgeschrittene und erfahrene Händler ist.

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Online-Shop einrichten: 5 Möglichkeiten für den Vertrieb eigener Produkte
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