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frau am laptop

Wir nehmen viel Geld in die Hand, um uns die Dienste eines hochwertigen Rechners zu sichern. Für viele bedeutet der Kauf die Möglichkeit, deutlich schneller und komfortabler zu arbeiten. Damit wir diese Vorteile auf Dauer genießen können, ist der richtige Schutz vor Malware von großer Bedeutung. Mit welchen Tipps wir ihn in die Tat umsetzen können, sehen wir uns in diesem Artikel an.

1. Aktuelle Browser verwenden

Aktuelle Browser für mehr Komfort beim Surfen

Ein Browser auf dem neusten Stand sorgt mit neuen Funktionen und Erweiterungen zudem auch für ein schnelleres und einfacheres Surferlebnis für Sie als Nutzer. So können Sie sichergehen, die bestmögliche Surferfahrung geboten zu bekommen.

In einem ersten Schritt ist es wichtig, sich Gedanken zum verwendeten Browser zu machen. In diesen Tagen stehen uns hier viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Doch im Mittelpunkt sollte nicht nur eine einfache Bedienung stehen. Darüber hinaus hat der Browser einen starken Einfluss auf unsere Sicherheit beim Surfen.

Moderne Browser machen sich zum Beispiel das Sandbox-System zunutze. Dies bedeutet, dass der Browser stark vom Rest des Systems abgetrennt ist. Auf diese Weise haben es Angreifer deutlich schwerer, direkte Kontrolle über den jeweiligen Rechner zu erhalten. Schon dafür kann es sich lohnen, einen der aktuellen Browser in Anspruch zu nehmen.

Zum anderen sind die modernen Systeme eher dazu in der Lage, all unsere persönlichen Daten zu schützen. Selbst für diesen Pluspunkt lohnt es sich, den Download eines neuen Programms in Betracht zu ziehen.

2. Ein VPN einsetzen

laptop mit vpn

Ein VPN an Ihrem PC bringt viele Vorteile für Sie als Nutzer mit.

Ein VPN bietet für das flexible Surfen im World Wide Web so manchen Vorteil. Doch viele sind sich nicht darüber im Klaren, dass es auch in puncto Sicherheit ein Gewinn sein kann. Dies liegt daran, dass viele Anbieter durch eine inkludierte Firewall einen besseren Schutz vor Angriffen bieten.

Wie wichtig dieser ist, das zeigt ein Blick auf aktuelle Untersuchungen. Demnach ist ein ans Netz gehender Rechner allein in den ersten 60 Minuten rund 45 Angriffen ausgesetzt. Nur mit den richtigen Vorkehrungen sind wir dazu in der Lage, diese ohne Schaden zu überstehen.

Für ein VPN müssen wir derweil nicht tief in die Tasche greifen. Zumindest in einer Basisversion ist die Software oft schon kostenlos verfügbar. Es gibt also gute Gründe, selbst ein solches System in Anspruch zu nehmen. Wir fassen die Vor- und Nachteile kurz und übersichtlich zusammen:

  • höherer Datenschutz beim Surfen
  • Firewalls lassen sich einfacher umgehen
  • mehr Sicherheit in öffentlichen Netzen
  • Zugang zu Inhalten trotz Geo-Beschränkungen
  • je nach Anbieter kann die Internetgeschwindigkeit reduziert werden
  • ggf. gebührenpflichtig
  • unseriöse Anbieter sorgen mit VPN für weniger Sicherheit

Insbesondere bezüglich des Anbieters ist es von Vorteil, ein Augenmerk auf Kundenerfahrungen und -bewertungen zu legen. Kommen Ihnen Punkte des Angebots unseriös oder zuständige Personen inkompetent vor, so sollten Sie Vorsicht walten lassen und sich für ein anderes Produkt entscheiden.

3. Updates regelmäßig durchführen

tablet, auf dem update durchgeführt wird

Mit einem Update bringen Sie Ihre Geräte auch auf den aktuellen Stand der Sicherheit.

Wenn wir das leuchtende Symbol sehen, das uns ein neues Update ankündigt, fühlen wir uns in den meisten Fällen gestresst. Schließlich bedeutet dieser Umstand eine erneute Unterbrechung bei unserer Arbeit oder beim Gaming.

Dieser Blick versperrt uns jedoch eine wertvolle Einsicht. Updates können nämlich für die Sicherheit unseres Rechners von großem Wert sein.

Denn die Gefahren, denen wir im World Wide Web ausgesetzt sind, befinden sich in einem steten Wandel. Aus dem Grund müssen sich auch die Entwickler immer auf neue Angriffe einstellen.

Ist ein Programm aber schon auf dem Markt und auf den Rechnern der User installiert, ist das Update die einzige Möglichkeit, um den Schutz wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Warten wir zu lange mit der Installation, so setzen wir uns über diesen Zeitraum einem erhöhten Risiko aus.

Die Empfehlung, ein Update stets sofort durchzuführen, gilt zum einen für die vielen Programme, die wir Tag ein Tag aus verwenden. Zum anderen können wir sie auch auf das Betriebssystem als das große Ganze beziehen.

4. Passwörter anpassen und sicher wählen

Unsere einzelnen Accounts schützen wir in der Regel mit einem Passwort vor dem Zugriff Dritter. Um uns die vielen verschiedenen Wörter besser merken zu können, gestalten wir sie so einfach wie möglich oder verwenden sogar stets das gleiche. Dabei sind wir uns nicht darüber im Klaren, welchen erheblichen Nachteil dies in puncto Sicherheit mit sich bringt.

Vielmehr sollten wir im Umgang mit unseren Passwörtern stets auf sichere Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen setzen. Sollte es dadurch schwer werden, den Begriff zu memorieren, können wir eine passende Software als Hilfe nutzen. In diesen Tagen ist es kein Problem, Passwörter auf diese Weise zu managen und so auf der sicheren Seite zu sein.

Hinweis: Lange Zeit wurde empfohlen, Passwörter regelmäßig zu ändern. Da Nutzer aber dann dazu tendieren, sich einfachere Passwörter auszusuchen, um sie sich besser merken zu können, wird das heute nicht mehr angeraten. Ein starkes, zufällig gewähltes Passwort kann auch über eine lange Zeit beibehalten werden.

5. Vorsicht bei E-Mails: Spam erkennen

anzeige des spam-ordners im email postfach

Checken Sie Ihren Spam-Ordner regelmäßig, um E-Mails zu finden, die fälschlicherweise darin gelandet sind.

Ein weiterer Punkt, an dem wir Vorsicht walten lassen sollten, ist unser Postfach. Eine Mail mit unbekanntem Absender kann der Startpunkt für eine quälende Auseinandersetzung mit Viren und Trojanern sein.

Oft hilft uns an der Stelle ein modernes Postfach, welches solche Mitteilungen direkt in den Spam-Ordner verschieben kann. In anderen Fällen müssen wir selbst ein Gespür dafür entwickeln, von welchem Anhang wir besser die Finger lassen sollten.

Wir geben Ihnen ein paar wertvolle Tipps mit an die Hand, um Spam-Mails schneller zu erkennen:

  • unbekannte oder ungewöhnliche Absender-Adresse
  • anonyme Ansprache bzw. Grußform
  • unseriöser oder merkwürdiger Betreff 
  • Weblinks oder anklickbare Bilder enthalten
  • Rechtschreibfehler oder schlecht übersetzte Texte
  • Aufforderungen zu Zahlungen oder Angabe persönlicher Daten
  • angebliche Gewinnbenachrichtigungen, obwohl keine Teilnahme erfolgt ist

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