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:.. Windows |
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:..:.. Installation |
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Name: |
Windows Vista oder 7 Recovery-DVD als vollwertige DVD |
Kurzinfo: |
Recovery-DVDs stellen doch nur den Auslieferungszustand her, glaubt man |
Plattform: |
Win Vista, Win Vista x64, Windows 7, Windows 7 x64 |
Beschreibung: |
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| Bei Windows Vista/Windows 7 Recovery-DVDs ist das etwas anders, als es bei XP Recovery-CDs war. Bei der "Anytime Upgrade DVD", die es als 32- oder 64-bit Version gibt, handelt es sich um eine vollwertige DVD, mit der sich zusammen mit einem gültigen Key jede existierende Version außer Enterprise installieren lässt. Der Hersteller, MEDION z.B., benennt seine Vista/7-DVDs mit dem Namen "Recovery Disc" (oder Recovery-DVD), so dass man annimmt, dass es sich NUR um eine abgespeckte Vista/7-DVD handelt. Doch auch diese "Recovery Disc" ist eine vollwertige DVD. Anhaltspunkte liefert das Wurzelverzeichnis der DVD. Dort sollten sich 3 Dateien und 5 Ordner befinden. Die 3 Dateien heißen autorun.inf bootmgr und setup.exe Die 5 Ordner nennen sich boot efi sources support und Upgrade Damit man die Dateien auch sieht muss die Option "Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)" deaktiviert, sowie "Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen" aktiviert werden, für Win7. Unter Windows Vista heißt die Option "Alle Dateien und Ordner anzeigen". Die Option "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" sollte ebenfalls deaktiviert sein. Im Ordner sources müssen unter anderem die Dateien Boot.wim Install.wim ei.cfg (mehr zum Thema ei.cfg siehe Artikel-Link ganz unten) liegen. In der Datei Boot.wim steckt "Windows PE", welches beim Booten von DVD zuerst gestartet wird und als Basis für die anschließend laufende Installationsroutine dient. Die dafür erforderlichen Dateien stecken in der Install.wim. Bei *.wim-Dateien handelt es sich um Archive im "Windows Imaging Format". Auf einer originalen Windows Vista oder Windows 7 DVD stecken in der Install.wim alle Versionen von "Starter" bis "Ultimate". Jede Datei ist dabei jedoch nur einmal vorhanden und dazu regeln Kataloge, welche Dateien zu welcher Betriebssystem-Variante gehören. Nur deswegen passen alle Versionen auf eine einzige DVD. Computer-Hersteller bearbeiten die WIM-Dateien mit "Windows OEM Preinstallation Kit" (OPK), "Automated Installation Kit" (AIK) oder "Microsoft Deployment Toolkit" (MDT), um die Dateien und Kataloge zusammenzustellen, die in einem WIM-Archiv enthalten sind. Es hängt also davon ab, wie sehr der Computer-Hersteller das Installationsarchiv seiner ausgelieferten DVDs verändert hat. DELL z.B. wirft aus der Datei alles raus, was nicht zur lizenzierten Vista/7 Version gehört, und packt stattdessen zusätzliche Sprachversionen hinzu, um die DVDs auch in verschiedenen Ländern ausliefern zu können. Das hat zur Folge, dass mit diesen DVDs nur die mit dem PC erworbene Windows Vista/Windows 7 Version installiert werden kann. Dafür hat der Kunde dann die Wahl zwischen Sprachen wie Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch oder sogar Japanisch. GREY Computer hat die Install.wim so abgespeckt, dass sich "Home Basic", "Home Premium", Business und Ultimate installieren lassen, nicht jedoch die Starter- (stark eingeschränkte Version) oder N-Version (nur in EU-Ländern und ohne Windows Media Player). SAMSUNG liefert eine DVD, die "Home Premium" installiert. Die Dateien der anderen Versionen stecken zwar im WIM-Archiv, jedoch fehlen die Kataloge dazu. ASUS hat eine Abfrage eingebaut, die verhindert, dass die Installation auf dem PC eines anderen Herstellers startet. Manche Hersteller wie LENOVO oder ACER liefern mitunter gar keine Medien mit. Der Käufer wird dann nach dem ersten Start aufgefordert eine DVD selbst herzustellen und zu brennen. Der Nachteil ist, dass es sich lediglich um ein Image handelt, wie man es von XP-Recoverys gewohnt war, dass nur den Auslieferungszustand wiederherstellen kann. Am besten sucht man nach der Vista/7-Installation die Installationsdateien im Wurzelverzeichnis auf der Festplatte. Im Ordner sources sollten die Dateien Boot.wim und Install.wim vorhanden sein. Wenn noch die Ordner boot efi support und Upgrade zu finden sind und die 3 Dateien autorun.inf bootmgr und setup.exe haben Sie eine vollwertige DVD. Um daraus eine bootfähige Installations-DVD zu erstellen reicht ein einfaches Brennprogramm. Liegt im Unterverzeichnis sources die Datei mit dem Namen ei.cfg, können Sie sogar eine beliebige Version von Windows installieren. Wenn Sie diese mit einem Texteditor öffnen, werden Sie schnell erkennen, dass die zu installierende Edition im Klartext hinterlegt ist. Sie können die Datei einfach verändern und eine andere Kennung (außer Enterprise Version) eintragen. Danach wieder im Unterverzeichnis sources abspeichern. ![]() ![]() Kurzanleitung zum Brennen: ![]() ![]() Artikel: Universal-Windows-7-Installations-DVD erstellen (Viele Editionen, eine Quelle) Tipp: Wie man ISO-Dateien brennt Tipp: Windows Vista SP2 alternatives Medium bestellen |
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| Link defekt? | |
Eintragsdatum: |
28.11.2008 |
Wertung: |
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