GSplit 2.0 - Dateisplitter mit deutscher Ausgabe
Artikel - Artikel 2006

GSplit ist in der Lage, Dateien in mehrere Teile zu "zerkleinern", um sie dann später wieder zusammenzufügen. Diese Anleitung vom WinTotal-Nutzer Hans Werner Winkler wird Ihnen das Programm näher bringen und zeigen, wie Sie GSplit mit einer deutschen Ausgabe versehen, auch wenn nicht das Programm selber übersetzt wird.

Vorbereitung

Hier erhalten Sie die dt.Sprachdateien und das eigentliche Programm.

Die Dateien German.gsl und GermanDefWelcome.txt sowie alle anderen Dateien im Verzeichnis SFULang (siehe unten) lassen sich mit jedem Editor öffnen und an die jeweilige Sprache anpassen. Allerdings muss man ab und zu einen Kompromiss eingehen (z.B. mit dem Begriff „Vereinen“ statt „Zusammenführen“). Weitere Ordnerstrukturen wurden nur der Übersichtlichkeit halber angelegt.

Nach der Installation bietet sich im Windows-Explorer folgendes Bild:

Bild 1

Folgende Ordner sollten Sie im Programmverzeichnis von GSplit2.0 anlegen, damit die Übersicht gewahrt wird:

Neue Ordner erstellen

  • ico
    Hier können Sie Icon-Dateien von einer Größe zwischen 1 bis 8 KB ablegen.
  • Logos
    Hier können Sie Bild-Dateien des Typs Windows-BMP in einer Größe von 353x65 Pixel ablegen.
  • Profile
    Hier können die Einstellungen von GSplit in einem individuellen Profil gespeichert werden. Sollten Sie also häufiger für unterschiedliche Projekte von dem Programm Gebrauch machen, bietet es sich an, für jedes Projekt ein eigenes Profil anzulegen. Damit kann man sich die Arbeit deutlich erleichtern.

Für diese Anleitung wurden die Ordner zum besseren Verständnis angelegt. Ansonsten steht es Ihnen frei, die Verzeichnisse für weitere Arbeitsdateien selbst zu wählen. Bitte denken Sie nur daran, diese entsprechend der weiteren Anleitung anzupassen bzw. einzutragen.
Die heruntergeladenen Dateien „German.gsl“ und „GermanDefWelcome.txt“ müssen zwingend im Verzeichnis „SFULang“ der GSplit-Installation liegen. Kopieren Sie diese Dateien dorthin.

Der erste Start nach der Grundinstallation

… sieht (bis auf den Eintrag im Kasten „File Information“ und den Pfad unter „File to Split“) so aus:

Der erste Start
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Wenn Sie bis jetzt die Dateien German.gsl und GermanDefWelcome.txt noch nicht in das Verzeichnis SFULang kopiert haben, beenden Sie das Programm, kopieren die beiden Dateien in dieses Verzeichnis und starten das Programm neu.

Grundkonfiguration

  • Die Datei, die gesplittet werden soll, wird bereits in der Maske direkt nach dem Programmstart eingestellt. Auf den Button „Browse“ klicken und zu der Datei durchhangeln. Der Pfad erscheint unter dem Eintrag „File to Split“. Die Datei-Informationen hierzu tauchen im Kasten „File Information“ auf.
  • Wohin das gesplittete Ergebnis gespeichert wird, stellt man nach einem Klick auf „Destination Folder“ wie folgt ein:

Grundkonfiguration
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Auf den Button „Browse“ klicken und das gewünschte Verzeichnis wählen. Der Pfad erscheint unter dem Eintrag „Destination Path“.

  • Split File
    Wird erst am Schluss gebraucht.

Einstellungen für die zu erstellenden Dateifragmente (Dateistücke)

Diese Einstellungen finden Sie auf der rechten Seite.

Type and Pieces

Type and Pieces
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Es werden nur die Einstellungen für Dateiblöcke (Blocked Pieces) beschrieben. Wird das Drop-down-Feld direkt unter „Blocked Pieces Properties“ (Eigenschaften der Dateiblöcke) aufgeklappt, bietet die Auswahl folgende Optionen:

  • Ich möchte die Größe aller Dateiblöcke selber bestimmen.
  • Ich möchte die Anzahl der Dateistücke (die erstellt werden sollen) definieren.
  • Ich möchte die Größe jedes einzelnen Dateiblocks selber bestimmen.

Die Variante: „Ich möchte die Anzahl der Dateistücke (die erstellt werden sollen) definieren“ hat sich als praktisch erwiesen.

Filesnames (Namen der zu erstellenden Dateistücke)

Filesnames
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Hier gibt es jede Menge Möglichkeiten, Variablen einzusetzen. Da in diesem Artikel eine „schnelle Variante“ beschrieben wird, reicht es an dieser Stelle, vor „disk{num}.gsd einen kurzen Text einzufügen - wie oben abgebildet.

Other Properties (weitere Eigenschaften der Dateistücke)

Other Properties (weitere Eigenschaften der Dateistücke)
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Hier lässt sich einstellen, wie viel Platz auf der ersten Disk oder aber jeder zu erstellenden Disk frei bleiben soll. Außerdem kann dem Satz gesplitteter Dateistücke eine individuelle Information mitgegeben werden:

  • "Archive Title“ (Name des Dateiarchives)
  • "Author Name“ (Herausgeber)
  • "Description“ (Beschreibung)
  • Set unique ID - einzigartige Identifikationsnummer

Der Bereich „Self Uniting“ (selbst zusammenführend)

Spätestens hier kann man später erkennen, ob eine deutsche Sprachdatei eingestellt wurde oder nicht. Dazu im Laufe des Artikels mehr – momentan wird die Ausgabe bei Ihnen noch in Englisch erscheinen.

Self-Uniting (Eigenschaften beim Zusammenfügen)

Hier werden die Einstellungen definiert, welche für das Zusammenführen der gesplitteten Dateien relevant sind. Dabei kommen die Sprachdatei und weitere individuelle Einstellungen zum Tragen.

Properties (andere EXE-Dateinamen angeben und anderes Icon hinzufügen)

Properties
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Die „Selbst-Zusammenfügen-Funktion“ sorgt dafür, dass das Archiv selbstständig zusammengesetzt wird – eine Komfortfunktion, die immer aktiviert sein sollte. Die EXE-Datei, die erstellt wird, um die Dateifragmente zusammenzubauen, kann mit einem eigenen Namen belegt werden. Dies macht bei mehreren Projekten Sinn. Ebenso kann der Pfad zu einem anderen/eigenen Icon angegeben werden.

Funktionalitäten (Functionality)

Functionality
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Unter dem Drop-down-Feld „Category“ (Kategorie) kann man verschiedene Optionen einstellen, die beim Zusammenfügen der Dateistücke zum Tragen kommen.

  • Die Welcome Message
    spricht nach Einsatz der deutschen Sprachdatei direkt deutsch – Anzeige im Kasten darunter. In das Feld kann man auch direkt hinein tippen, falls gewünscht.

    Welcome Message
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  • Customized Messages – Individuelle Mitteilungen

    Customized Messages


    Individuelle Mitteilungen können wie abgebildet unter Beginning (erscheint also bei Start des Zusammenführens), am Ende (hier leer) und unter About (hier eine Herstellerinformation) eingetragen werden.
  • Destination Folder – Zielausgabeverzeichnis der Dateien, die zusammengeführt werden.

    Destination Folder
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  • Was nach dem Zusammenführen passieren soll

    What do you want to do upon...
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  • Verschiedene Optionen

    Verschiedene Optionen
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  • Logo einbauen

    Logo
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  • Die Ausgabesprache einstellen (Sprachdatei)

    Sprachdatei
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    Unter Self-Uniting / Language kommt obige Anzeige. Auf den Button „Browse“ klicken und die Datei German.gsl im Verzeichnis SFULang wählen. Der Pfad erscheint unter dem Eintrag „Language File“.

Anlegen eines Profiles

Alle Einstellungen speichern Sie als Profil unter dem Namen default.gsc. oder einem Profilnamen Ihrer Wahl - am besten im vorhin angelegten Ordner „Profile“.

Profil anlegen

Das Einbinden zentraler Programmpfade geschieht unter Tools – Environment Options.

Environment Options

Es öffnet sich folgender Optionsdialog:

Optionsdialog
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Unter „Default Profile File“ stellen Sie über einen Klick auf den rechten Ordner den Pfad zum generellen Profil ein. Dies liegt in unserem Fall im Ordner „Profile“. Unter „Default Language File“ stellen Sie über einen Klick auf den rechten Ordner den Pfad zur generellen Sprachdatei ein. Diese liegt im Verzeichnis „SFULang“. Über „Close“ verlassen Sie diese Maske wieder.

Es empfiehlt sich, danach nochmals das Default-Profil aufzufrischen.

Das Splitten

Klicken Sie auf den Schriftzug „Split File!“. Es erscheint folgende Maske:

Split File
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Klicken Sie auf den Button „Split!“. Hier können Sie noch die Systembelastung und ein Programm, welches nach Beendigung des Split-Vorganges starten soll, einstellen. Üblicherweise kann alles wie voreingestellt belassen werden.

Nach dem Splitten erscheint eine Meldung, bspw. folgende:

Nach dem Splitten
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An dieser Stelle kann das Programm geschlossen werden – es sei denn, es hat Fehler gegeben.

Wie sieht das im Explorer aus und wo sind die Dateien?

Eingabedatei
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Ausgabedatei
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Wie man Dateifragmente wieder zusammenführt

Wechseln Sie in das Verzeichnis der Ausgabedateien.

Verzeichnis der Ausgabedateien

Führen Sie die EXE-Datei aus. Hier sehen Sie nun die Sprachdatei, das Icon und das Logo in Aktion:

Ausführen?

Ausführen

Wenn die Funktion „Programm beim Beenden schließen“ während des Zusammenführens aktiviert ist, kommt keine Meldung mehr, ansonsten erscheint folgende Meldung, wenn alles in Ordnung ist:

Ergebnis

Sollte die wiederherzustellende Datei schon vorhanden sein, erscheint folgende Meldung:

Überschreiben?

Hans Werner Winkler, 19.10.2006

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