| TuneUp Utilities 2008 |
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| Vorstellungen - Vorstellungen 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Verbesserungen und Neuerungen auf einen Blick
Der erste BlickAuf den ersten Blick scheint sich am Layout nichts geändert zu haben. Zumindest sieht der Kopf genauso aus wie in Version 2007.
Auf den zweiten Blick sieht man recht schnell, was sich geändert hat. Zum einen wurden die Unterrubriken in der linken Leiste umbenannt und die einzelnen Programmteile wurden komplett neu „einsortiert“. Was letztendlich dazu führt, dass man schneller zum Ziel kommt und das benötigte Programm sehr schnell findet. Zum anderen wurden die Rubriken auf der rechten Seite unterteilt, so dass man hier direkt in eine Unterrubrik springen kann. Beispiel: Schaut man auf die Rubrik TuneUp Drive Defrag und dort auf die entsprechenden Unterrubriken, so kann man z.B. direkt zu Festplatte defragmentieren oder System- und Programmstart planen springen, indem man die entsprechende Option anklickt. Klickt man z.B. auf TuneUp Drive Defrag, kommt man zu dessen Übersicht. Wobei wir schon bei der ersten Neuerung sind. TuneUp Drive DefragDrive Defrag ist ein neuer Programmteil, der - wie der Name schon sagt - Festplatten und Partitionen defragmentiert. Ähnlich wie das windowsinterne Defragmentierungsprogramm überprüft Drive Defrag die ausgewählten Laufwerke und gibt eine entsprechende Übersicht über den Status der Fragmentierung aus.
Nach der Auswahl der Laufwerke und einem Klick auf Weiter bekommt man das Ergebnis der Analyse präsentiert.
Nach der Entscheidung, welche Laufwerke defragmentiert werden sollen, und einem Klick auf Weiter beginnt Drive Defrag mit seiner Arbeit und nimmt sich die ausgewählten Laufwerke nacheinander vor. Auf die Möglichkeit, Einstellungen über die Art der Defragmentierung vorzunehmen, wurde verzichtet. So erinnert Drive Defrag von der Ausführung her an das windowsinterne Defrag und von der Oberfläche während der Arbeit her an O&O Defrag.
Wie bei allen Defragmentierungsprogrammen ist die Geschwindigkeit vom Grad der Fragmentierung abhängig. Insgesamt gesehen arbeitet Drive Defrag recht flott und zuverlässig. Zusätzlich kann man eine automatische Defragmentierung aller oder nur einzelner Laufwerke planen oder mit der 1-Klick-Wartung, zu der wir später noch kommen, ausführen lassen. Speicherplatz gewinnenHier hat S.A.D. reichlich nachgebessert, was zu einer deutlich höheren Trefferquote führt, als noch in der Version 2007. Auch wurden die so genannten „Fehlalarme“ deutlich verringert und es werden kaum noch Dateien ausgewählt, die das System benötigt und die nicht gelöscht werden dürfen. Hier spüren die TuneUp Utilities nicht benötigte Dateien auf den einzelnen Laufwerken auf und schlagen diese zum Löschen vor. Dazu zählen z.B. Protokolldateien (so genannte Log-Dateien), Cache-Dateien der Miniaturansicht (Bildvorschau), Wiederherstellungspunkte, Windows-Update-Sicherungsdateien und temporäre Dateien. Zu den temporären Dateien gehören der Cache des Internet Explorers und die Dateien, die von Programmen hinterlassen und nicht gelöscht werden. Hier sammelt sich mit der Zeit, wie unschwer zu erkennen ist, eine Menge „Müll“ an.
Über Details anzeigen kann man genauere Informationen der vorgeschlagenen Dateien abrufen und zusätzlich noch entscheiden, ob die entsprechende Datei tatsächlich gelöscht werden soll. Denn auch hier kann dem Programm mal ein Fehler unterlaufen und es schlägt eine Datei vor, die man eigentlich nicht löschen möchte. Sollte man einmal versehentlich vergessen haben zu kontrollieren und es wird eine Datei gelöscht, die man doch lieber behalten hätte, kann man den Vorgang im so genannten Rescue-Center rückgängig machen. Insgesamt macht dieser Programmteil einen sehr guten Eindruck. Er hat mir auf meinem Test-System zu weit über fünf GigaByte freiem Speicherplatz verholfen. System wartenUnter dem Programmpunkt System warten befindet sich die 1-Klick-Wartung, mit der man mit nur einem einzigen Klick die Optionen Aufräumen der Registrierung (RegistryCleaner), Löschen temporärer Dateien und Defragmentieren der Festplatten ausführen lassen kann. Ebenso lässt sich die 1-Klick-Wartung planen, so dass diese zu einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. wenn der PC nicht benutzt wird oder immer zu einer bestimmten Tageszeit) ausgeführt wird. Auch der immer sehr gerne benutzte RegistryCleaner kann hier manuell gestartet werden.
Probleme lösenHinter dem Programmpunkt „Probleme lösen“ befinden sich der Disk Doctor, der Repair Wizard und Undelete. Diese drei Programmteile gab es auch schon in der Version 2007 und sie wurden im Wesentlichen so übernommen. Die einzigen Änderungen bestehen in der Optik.
Windows anpassenHier verbergen sich die Programmteile TuneUp System Control mit den Unterrubriken Windows- und Programmeinstellungen ändern, Darstellung anpassen, Startmenü und Taskleiste einstellen und Interneteinstellungen anpassen sowie der TuneUp Styler mit den Unterrubriken Symbole austauschen, Optik von Fenstern und Schaltflächen anpassen, Startbildschirm gestalten und Benutzeranmeldung ändern. Auch hier hat sich, bis auf die Optik, nicht wirklich etwas verändert.
Weitere ToolsKommen wir nun zum letzten Punkt, den weiteren Tools. Hier verbergen sich der Uninstall Manager, der Process Manager, der Registry Editor, der Shredder und die System Information. Wie schon bei den anderen Programmteilen wurde auch hier nur etwas an der Optik gefeilt und der Rest so gelassen, wie wir ihn schon aus der Version 2007 kennen.
FazitMeiner Meinung nach macht die Umbenennung der Rubriken und die „Umsortierung“ der einzelnen Programmteile durchaus Sinn. Auch wenn man sich anfangs erst einmal neu orientieren muss, so findet man das gesuchte Programm anschließend doch wesentlich schneller als noch in der Version 2007. Die Verbesserungen, die ausgefeiltere Anpassung an Windows Vista und die Neuerungen machen die TuneUp Utilities noch wertvoller, als sie es ohnehin schon waren. Auch wenn einige Anwender so manches Programmteil nicht benötigen und man viele Programmteile auch einzeln bekommen kann, so sind die TuneUp Utilities doch eine Sammlung, bei der alles aufeinander abgestimmt ist und auf die Anfänger und auch die so genannten Profis kaum verzichten können. Ich jedenfalls möchte die TuneUp Utilities nicht mehr missen und stelle mir schon jetzt die Frage, was in der Version 2009 kommen mag.
PCDRonny, 09.01.2008
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