Datum: | Tests 2012

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Das Burning Studio von Ashampoo hat sich über die Jahre zu einer sehr guten, übersichtlichen und funktionalen Brennsuite entwickelt, wie auch unsere Vorstellung der Version 11 zeigt. Umso gespannter waren wir auf die Neurungen in Version 12.

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Anwendungsgebiete

Zu den Kernaufgaben von Ashampoo Burning Studio zählen seit Jahren:

  • Daten-Discs brennen und aktualisieren
  • CDs, DVDs und Blu-ray-Discs kopieren
  • Disc-Images erstellen und brennen
  • Daten auf einer oder mehreren Discs sichern
  • Musik „rippen“ und brennen
  • Filme und Fotos auf DVD, Blu-ray oder Daten-Discs brennen

Dazu bietet das Burning Studio noch Funktionen zum Erstellen von Daten-Discs mit einem interaktiven Menü sowie einen Cover- und Etiketteneditor.

Jährlicher Upgradewahn

Die jährlichen Updatezyklen durchläuft zwischenzeitlich fast jedes kommerziell vertriebene Programm. Leider bleibt nicht jedem Hersteller hier genug Zeit, um neue Features zu integrieren, welche wirklich sinnvolle Neuerungen darstellen und ein Update rechtfertigen. Umso genauer sollte man sich anschauen, was der Hersteller mit einem Major Update überhaupt zu bieten hat.

Auch bei Ashampoo Burning Studio 12  bleibt die Liste der neuen Features gegenüber der Vorversion sehr überschaubar.

Weniger ist mehr – Kürzere Startzeiten, schlankere Benutzeroberfläche

Auffälligste Neuerung ist die neue, nach unserer Meinung aber deutlich verbesserte Oberfläche. Das Programm wirkt immer noch wie aus einem Guss. Aus dem Hauptprogramm werden Funktionen gewählt und darauf wird das passende Modul nachgeladen. Seit Version 12 geht das aber alles viel eleganter und vor allem viel schneller vonstatten. Ashampoo hat es geschafft, die „Gedenksekunden“ der Software beim Laden der GUI oder beim Wechsel der Module auf ein Minimum zu reduzieren.

Neue Oberfläche

Die Software ist auch Windows-8-kompatibel, bietet aber nur Kacheln, welche den Shortcuts der klassischen Desktops entsprechen. Die „Compact“-Variante wurde etwas aufgehübscht, dürfte aber nur Gelegenheitsnutzer überzeugen.

Kompakte Ansicht

Technische Neuerungen

Ashampoo Burning Studio 12 unterstützt das BDXL-Format (100 und 128 GB, 3 oder 4 Layer-Brenntechnik) vollständig. Mit der neuen Disc-Spanning-Funktion können größere Daten auf mehrere CD/DVD/BD-Medien aufgeteilt werden.

Videotonspuren können nun normalisiert werden.

Videotonspur normalisieren

 

Audio-CDs lassen sich im Format FLAC und OGG rippen, der Equalizer-Effekt lässt sich auf einzelne Tracks anwenden (z.B. Loudness) und die Musik anhand von CUE Sheets (MP3, FLAC, WAV) brennen.

Auch der Diashow-Editor hat einige Verbesserungen für Effekte und Authoring erfahren.

Fazit

Gegenüber der schon sehr starken Vorversion 11 halten sich die Neuerungen der Version 12 in Grenzen. Wer häufig die Software nutzt, könnte von dem schnelleren Start und Modulwechsel profitieren. Die sonstigen Neuerungen wurden in der Vorversion aber nicht wirklich vermisst, bieten daher nur begrenzen Mehrwert. Etwas mehr Flexibilität beim Videoeditor oder der Transkodierung von Inhalten unter Zuhilfenahme der GPU wären wirklich spannende neue Features gewesen, welche wir auch schon in der Version 11 erwartet haben.
Da die Version 11 auch unter Windows 8 läuft, ergibt sich für Besitzer der Vorversion wenig Grund für ein Upgrade.

Wer eine Alternative zu Nero und Co. sucht, könnte aber mit Ashampoo generell glücklich werden, da die Software nach wie vor sehr schnell zu Ergebnissen führt und vorrangig als Bre

Ashampoo Burning Studio 12

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Hersteller: Ashampoo
Preis ca. 50 Euro, Upgrade 20 Euro
System: Windows 7, Windows 8,Vista, XP
Positiv: Sehr kompakt und leistungsfähig
Negativ: Gegenüber der Vorversion keine wesentlichen Neuerungen

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