| Total Registry - Infoguide rund um die Registry |
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| Artikel - Artikel 2004 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In Foren werden oft Registry-Tipps mit einer gewissen Selbstverständlichkeit gegeben. Sie helfen weiter, wo sonst unter Windows-Einstellungen nichts mehr geht. Hier geht es nicht um Registry-Tipps, denn die gibt es im Internet wie Sand am Meer. Vielmehr geht es hier um Erklärungen, was eigentlich die Registry ist, wie sie bearbeitet werden kann, was zu beachten ist und wie Werte oder Schlüssel gelöscht werden. Die Registrierdatenbank, auch Registrierung oder Registry benannt, bedeutet: Was ist die Registry ?In früheren Windows-Zeiten waren es diverse ini-Dateien (Initialisierungsdateien) wie Config.sys, Autoexec.bat, System.ini, Win.ini, Protocol.ini und noch einige mehr - die Registry gibt es ab Windows 95. Eigentlich besteht die Registry aus den Dateien System.dat und User.dat. Diese Dateien liegen bei Windows 9x/ME schreibgeschützt und versteckt im Systemverzeichnis C:\Windows. Die System.dat ist für den Inhalt des Hauptschlüssels HKEY_LOCAL_MACHINE zuständig, die User.dat entspricht dem Inhalt des Hauptschlüssels HKEY_USERS. Darüber hinaus existiert - allerdings nur bei Windows ME - die Classes.dat. Die Registry unter Windows 2000/NT/XP ist deutlich umfangreicher. Die Dateien Default, Sam, Security, Software und System enthalten die Hauptschlüssel gleichen Namens und sind standardmäßig unter C:\winnt (windows)\system32\config zu finden. Die Struktur besteht aus einer Datei und einer .log-Datei (z.B. Default und Default.log). Die Dateien ohne Dateinamenserweiterung enthalten die eigentlichen Struktur-Daten. Angelegte Benutzer sind in der Datei ntuser.dat im Ordner %userprofile% (Systemprofile) bzw.%Systemroot%\Profiles\Username gespeichert. In der Datei Usrclass.dat, die im Ordner Dokumente und Einstellungen\Username\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\ Microsoft\Windows abgelegt ist, finden sich alle benutzerspezifischen Software-Einstellungen. Eine weitere Datei namens Userdiff existiert nur unter Windows XP und W2k. So kann jeder angelegte Benutzer seinen Desktop und andere Einstellungen individuell einrichten. Auch kann der Administrator z.B. bei einer neu installierten Software dann entscheiden, ob diese Software für einen bestimmten Benutzer oder für alle Anwender verfügbar sein soll, soweit natürlich die Software diese Option unterstützt. System.dat = Systemkonfiguration Die Verbindungen der jeweiligen Dateien:
Aufbau und Erklärungen:Es gibt 6 HKEYS, auch RootKeys genannt, dies sind die 6 Hauptschlüssel im linken Fenster. HKEY_CLASSES_ROOT
Die Hauptschlüssel werden gern in Foren abgekürzt, also: für HKEY_CLASSES_ROOT = HKCR Die Bedeutung der jeweiligen Schlüssel:HKEY_CLASSES_ROOT = (classes.dat) verweist auf den Unterschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes und ist für Anwendungen und die Frage, welche Dateien ihnen zugeordnet sind, verantwortlich - regelt also zum Beispiel, was beim Doppelklick auf eine Datei passieren soll. Dieser Hauptschlüssel ist eigentlich nur aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, aus guten alten Zeiten, deshalb sollten Änderungen nur unter HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes vorgenommen werden. HKEY_CURRENT_USER = (die gute alte win.ini) beinhaltet die Benutzereinstellungen für den aktuell angemeldeten Benutzer und wird von HKEY_USERS bestimmt. Diese Informationen werden auch ganz einfach als "Profil" des Benutzers bezeichnet. HKEY_LOCAL_MACHINE = (die gute alte system.ini) gilt für alle Benutzer, hier stehen alle rechnerspezifischen Hardware- und Software-Einstellungen (system.dat). Die betreffenden Informationen sind für alle im System angemeldeten Benutzer. Die System.dat hält also Informationen bereit, die man im Gerätemanager wiederfindet (gilt für Windows 9x und Windows ME). Ab NT heißt sie nicht mehr system.ini, sondern nur noch System. HKEY_USERS = (user.dat) Hier sind die benutzerdefinierten Einstellungen (z.B. Desktop-Einstellungen, Netzwerkverbindungen) des aktuell angemeldeten Benutzers gespeichert. Ist kein Benutzer eingerichtet, ist nur ein Default (Standardprofil)-Schlüssel vorhanden. Sind mehrere Benutzer eingerichtet, sind auch mehrere User.dat-Dateien unter Windows/Profiles/Username gespeichert. Anders als in Windows 9.x/Me erscheint der Benutzer unter Windows 2000/XP nicht unter seinem Namen, sondern unter seiner Security ID (SID-Nummer), die aus dem Buchstaben S und einer Zahlenkombination besteht. Im Unterschlüssel ".Default" findet man die Standardeinstellungen für alle Benutzer, die kein persönliches Profil erstellt haben. Die user.dat gibt es unter Windows 9x und Windows ME im Windows-Verzeichnis. Ab Windows NT existiert keine user.dat mehr, sondern für jeden Benutzer in dessen Profil-Verzeichnis eine NTUSER.dat. HKEY_CURRENT_CONFIG = verweist auf den Unterschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Hardware Profiles\Current (Software/System) für Windows 2000/XP bzw. HKEY_LOCAL_MACHINE\Config für Win 9x/ME. Dieser Schlüssel beinhaltet die Einstellungen Peripheriegeräte betreffend - Drucker, Scanner, Festplatte, etc. HKEY_DYN_DATA = DYN = "dynamische" Informationen für Plug & Play-Geräte, die im RAM (Random Access Memory = Arbeitsspeicher) abgelegt werden und deren Status sich immer wieder verändert. Dieser Hauptschlüssel ist für die Bearbeitung der Registrierung nicht von Interesse. Dieser Schlüssel existiert nur in Windows 9x/ME. HKEY_PERFORMANCE_DATA = Leistungsdaten (Arbeitsspeicher). Dieser Schlüssel existiert nur unter Windows NT und ist für die Bearbeitung der Registry nicht von Interesse. Ist vergleichbar mit HKEY_DYN_DATA.
Die wichtigsten Bereiche sind also HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_USERS.
Wird nun auf den Unterschlüssel selbst geklickt, öffnet sich ein geteiltes rechtes Fenster. Hier befinden sich die jeweiligen Konfigurationsdaten, die ein Schlüssel enthält, mit "Name", "Typ" und "Wert".
Wird eine Veränderung in einem Schlüssel vorgenommen, betrifft das nicht nur den Schlüssel selbst, sondern auch weitere Schlüssel und Daten, da sie miteinander verbunden sind.
Wie komme ich in die Registry?Die Datei regedit.exe liegt im Windows-Verzeichnis und hat ein würfelförmiges Icon, einfacher ist es aber, die regedit.exe über Start - Ausführen zu starten. Für Windows NT und 2000 gilt hier regedt32.exe, da regedit.exe nur eine eingeschränkte Funktionalität besitzt.
Unter Start - Ausführen wird einfach das Wörtchen regedit eingetippt und auf "OK" geklickt oder die ENTER-Taste gedrückt. Da es sich um eine ausführbare Datei handelt, kann man nach regedit die Endung exe mit dem Punkt weglassen. Es bleibt sich also gleich, ob man nun regedit oder regedit.exe eingibt. Die Registry ist nun geöffnet. Wie komme ich zu einem Unterschlüssel?Wichtige Faustregel: Immer erst ein Backup der Registry anlegen, bevor etwas verändert wird! Änderungen sollten in der Registry sowieso erst gemacht werden, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, zum Beispiel in den Systemprogrammen oder im Gerätemanager. Als Beispiel nehme ich jetzt den Autostart "Run". Der Pfad wäre also: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run Zuerst auf das Pluszeichen vor "HKEY_LOCAL_MACHINE" klicken , dann auf das Pluszeichen
Hier stehen nun im rechten Fenster die Programm-Einträge, die Windows beim Systemstart lädt und unter "Wert" der Pfad zum Programm. Bevor nun etwas geändert oder gelöscht wird, kommt zuerst ein Registry-Backup. Der Unterschlüssel "Run" ist farblich markiert durch den direkten Klick auf den Schlüssel. Im Menü auf "Datei - Exportieren" klicken, im neu geöffneten Fenster erscheinen nun unten, im Exportbereich, zwei Optionen. Die Option "Alles" wäre für die komplette Registry-Sicherung. Die Option "ausgewählte Teilstruktur" ist nur für den gewählten Registry-Pfad zuständig, in diesem Fall für den Unterschlüssel "Run". Unter "Dateiname", in der Mitte, wird nun der Name für den gesicherten Unterschlüssel angegeben. Beispiel: Autostart oder Run. Die Option "Dateityp" darf nicht verändert werden, hier ist die Endung .reg schon vorgegeben. Oben unter "Speichern in:" kann der Ordner ausgesucht werden, in welchem die Sicherung gespeichert werden soll.
Ist die Sicherung abgespeichert, können in diesem Registryzweig, also im Beispiel Unterschlüssel "Run", Änderungen vorgenommen werden. Sollten Probleme auftauchen, so kann die gesicherte Reg.-Datei zurückimportiert werden, entweder in der Registry über das Menü "Datei - Importieren" oder einfach per Doppelklick auf die zuvor gesicherte Reg.-Datei.
Nach dem Doppelklick auf der gesicherten Datei erscheint eine Sicherheitsabfrage, die nur noch mit "JA" bestätigt werden muss.
Die geänderte Registry wird mit der gesicherten Datei dadurch wieder überschrieben und die Werte werden wieder hergestellt. Unter Windows 9x/ME gibt es die Möglichkeit, nach dem Booten in den MS-DOS-Modus die Registry wieder zu importieren. Unter XP/W2k nützt es leider nicht viel, wenn die ganze Registry exportiert wird, weil sie leider nicht heil zurückgespielt werden kann. Dafür schafft das Tool ERUNT Abhilfe für NT/W2k/XP. Für den Fall, dass die Registry beschädigt ist, kann das Tool aus DOS heraus die Registry wieder herstellen. Auch das kostenlose Tool "Registry System Wizard" (RSW) kann die Registry sichern. Registry bearbeitenIm Menü "Bearbeiten" - "Neu" erscheinen nun folgende Einträge:
Unter Windows NT und Windows 2000 werden die beiden Dateitypen REG_EXPAND_SZ und REG_MULTI_SZ nur unter regedt32.exe verwendet, können die betreffenden Werte nur dort bearbeitet werden, was unter Windows XP ganz normal unter regedit.exe geht. Wert eines Eintrags ändernDoppelklick mit der Maus auf den Eintrag im rechten Fenster, in dem ausgewählten Registry-Zweig, oder Rechtsklick und im Kontextmenü "Ändern" wählen. Im Fenster unter Wert kann der Eintrag nun geändert werden. Zum Beispiel von "no" auf "yes", danach klickt man den Button OK.
Eintrag umbenennenRechtsklick auf einen Eintrag und "Umbenennen" wählen. Die Datei ist nun markiert und es kann ein neuer Name (für Testzwecke) vergeben werden. Neuen Eintrag anlegenRechtsklick auf eine leere Stelle im rechten Fenster unter dem Registry-Zweig, in dem er erstellt werden soll. Es darf kein Eintrag markiert sein, sondern es muss eine freie Stelle gewählt werden. Im Menü "Neu" den richtigen Typ wählen.
Beispiel "Zeichenfolge":
Nach dem Klick auf "Zeichenfolge" erscheint erst eine farbliche Markierung mit "neuer Wert #1". Unter "neuer Wert #1" wird der neue Name vergeben, also entweder gleich lostippen oder den markierten Text "neuer Wert #1" mit der ENTF-Taste entfernen.
Nach [ENTER] steht der gewünschte Eintrag drin.
Der Name ist vergeben, nun fehlt noch der Wert. Auf den neu vergebenen Namen doppelklicken und unter "Wert" wäre jetzt der Klartext einzugeben, danach Button "OK".
Beispiel "Schlüssel":
Der Vorgang ist wie im Beispiel "Zeichenfolge". Der neue Unterschlüssel wird natürlich in dem Registry-Zweig erstellt, in dem man sich aktuell befindet. Dem neuen Unterschlüssel den richtigen Namen geben und nun müssten neue Einträge im rechten Fenster noch erstellt/bearbeitet werden, denn was nützt ein leerer Unterschlüssel, in dem keine Werte vorhanden sind!? Entweder muss hier dann die Zeichenfolge, der Binärwert oder der DWORD-Wert sowie auch evtl. neue weitere Unterschlüssel angelegt/bearbeitet werden.
Beispiel "DWORD":
Hier ist es stets wichtig, ob "Hexadezimal" oder "Dezimal" angewählt werden muss.
Beispiel der Wert 2500 bei Dezimal:
Die Werte stehen auf einmal unterschiedlich in der Registry. Beim Ändern des Wertes muss erst rechts der Punkt von Hexadezimal auf Dezimal (oder umgedreht) gesetzt und danach links der Wert eingetragen werden, damit die Änderung Wirkung zeigt. Kommt natürlich darauf an, was erreicht werden soll -soll der Wert für den Eintrag geändert werden oder nicht. Muss der Wert nicht geändert werden, wird automatisch von Hexadezimal auf Dezimal umgerechnet. Der Wert an sich ist aber der gleiche geblieben, nur die Darstellung ist jetzt anders. Es wird lediglich die Eintragsart geändert, der Wert selbst bleibt dabei erhalten. Beispiel: Der Zielwert soll geändert werden von 2500 Hexadezimal in 2500 Dezimal, dann erscheint ein ganz anderer Wert in der Registry, weil 2500 Dezimal und 2500 Hexadezimal ganz verschieden sind. (logisch?) In beiden Zahlensystemen (Dezimal, Hexadezimal) ist der Wert 1 natürlich identisch. Einen Eintrag oder Schlüssel löschen
Mit der rechten Maustaste klickt man auf den Eintrag oder Schlüssel und dann im Kontextmenü auf "Löschen". Frage mit "JA" beantworten.
Viele Änderungen in der Registry werden erst wirksam, wenn ein Systemneustart durchgeführt wird. Einen Unterschlüssel exportieren/importierenGeht eigentlich genauso wie oben beschrieben beim Thema "Backup der Registry": Den Unterschlüssel rechts anklicken und im Kontextmenü auf Exportieren gehen. Im neu geöffneten Fenster ist unter "Exportbereich" der Unterschlüssel schon eingetragen. Der Dateityp darf nicht verändert werden, hier steht schon die richtige Endung (*.reg) drin. Unter Dateinamen nur noch den richtigen Namen wählen, damit sich die Datei von anderen exportierten Dateien unterscheiden lässt, und unter "Speichern in" ein Verzeichnis aussuchen. Zum Importieren einer Reg.-Datei nur auf die exportierte Datei doppelklicken und die Frage mit "JA" beantworten. Neugierige, die sich mal die Reg.-Datei ansehen wollen, können das einfach mit dem Text-Editor oder Word tun. Die Reg.-Datei rechts anklicken und im Kontextmenü "öffnen mit" den Editor oder Word auswählen und OK. Eigene Reg-Datei erstellenIm Editor oder Word ist erkennbar, wie eine Reg.-Datei aufgebaut ist. Je nach Betriebssystem steht hier ganz oben entweder Windows Registry Editor Version 5.00 oder REGEDIT4, danach ein Absatz und dann der Unterschlüssel in eckigen Klammern in einer durchgehenden Reihe. Darunter stehen die Einträge mit den Werten. Zum Schluss ist noch unten ein weiterer Absatz (Cursor) erkennbar.
Genau so kann auch eine eigene Reg.-Datei erstellt werden. Logischerweise sollte Word aber nicht zur Bearbeitung herangezogen werden, da es sich unerwünschterweise in die Textgestaltung "einmischt". Besser ist es, mit dem Texteditor Notepad zu arbeiten. Wichtig: Es darf kein Leerzeichen zwischen den Backslashs im Unterschlüssel sein. Der Text in den eckigen Klammern muss in einer Zeile stehen. Pfadangaben und Platzhalter (%1) müssen in Anführungszeichen ("") stehen. %1 ist ein Platzhalter für eine Pfadangabe, der als Parameter an das jeweilige Programm übergeben wird. Am Ende muss ein Absatz (Eingabetaste) folgen, damit der Abschluss erledigt ist. REGEDIT4 gilt für Windows 95/98/ME/NT und auch für 2000/XP/2003, da die nachfolgenden Betriebssysteme auch diese Überschrift erkennen. WICHTIG: REGEDIT muss in Versalien geschrieben werden, sonst gibt es eine Fehlermeldung. Windows Registry Editor Version 5.00 gilt für Windows 2000/XP/2003 (nicht für Windows 95/98/ME/NT, da diese Betriebssysteme die Überschrift noch nicht kennen). Im Text-Editor den Unterschlüssel mit dem Wert und der Überschrift erstellen, unter "Speichern unter" den Dateinamen mit .reg anfügen ohne Leertaste (Vorsicht! NICHT .reg.txt), unter "Dateityp" alle Dateien auswählen. Beispiel:
Einen beliebigen Zielordner zum Speichern aussuchen. Mit einem Doppelklick auf die Reg-Datei wird sie in die Registry übertragen. Einen Unterschlüssel oder Wert mit einer Reg-Datei löschenUnterschlüssel:Im Text-Editor den Unterschlüssel, der gelöscht werden soll, in eckige Klammern setzen. Nach der ersten Klammer folgt ein Minuszeichen. Die Datei mit der Überschrift und der Endung .reg abspeichern, mit einem Doppelklick wird die Datei in die Registry übertragen. Beispiel: Sollten noch weitere Unterschlüssel in diesem Unterschlüssel vorhanden sein, so werden diese mitgelöscht. Beispiel:
Wert:Hier wird nur der Wert im Unterschlüssel mit einem Minuszeichen versehen. Beispiel: Es können mehrere Werte in einem Unterschlüssel gelöscht werden. Es wird nur der Wert gelöscht, der Unterschlüssel selbst bleibt bestehen.
oder
Die Datei mit der Endung .reg abspeichern und mit einem Doppelklick wird die Datei in die Registry übertragen. Zugriffsberechtigungen anpassenDie NT-Architektur erlaubt die Vergabe von Zugriffsrechten auf einzelne Schlüssel und deren Unterschlüssel. Damit lässt sich eine Änderung der Registry-Einstellungen durch unbefugte Benutzer verhindern. Berechtigungen lassen sich nur unter NTFS-Dateisystemen festlegen. Viele Zugriffsrechte lassen sich aber auch über die Systemrichtlinie erstellen. Den Unterschlüssel markieren und im Kontextmenü auf Berechtigungen gehen.
Auf der Registerkarte "Sicherheit" stehen alle Gruppen- und Benutzernamen, die zum Zugriff auf die Registry vorgesehen sind. Fehlt hier die Registerkarte "Sicherheit", muss unter Ordneroptionen - Ansicht Einfache Dateifreigabe verwenden deaktiviert werden. Um neue Benutzer oder Gruppen in die Berechtigungsliste aufzunehmen, wäre die Schaltfläche "Hinzufügen" zuständig. Unter "Sicherheit", Berechtigungen für Administratoren können hier schon die Zugriffsrechte für die Registry verweigert bzw. zugelassen werden. Über die Schaltfläche Erweitert lassen sich definierte Regeln erstellen.
Sollen nur bestimmte Unterschlüssel spezielle Berechtigungen haben, muss die Option Berechtigungen übergeordneter Objekte auf untergeordnete Objekte, sofern anwendbar, vererben deaktiviert werden. Dann wird nur für diesen ausgewählten Unterschlüssel ohne dessen weitere Teilschlüssel die Berechtigung festgelegt (vererbt).
Sind alle Einstellungen erfolgt, ändern sich die Berechtigungseinträge in „Typ“ für den Benutzer. Schlusswort und SoftwaretippsDa die Registry zu umfangreich ist, um alle Themen zu behandeln, beende ich hiermit meinen Artikel. Die wichtigsten Punkte sind hier angesprochen und ich hoffe, dass ich es verständlich geschrieben habe. Genannt seien an dieser Stelle noch einige Registry-Tools: Empfehlenswert sind aus meiner Sicht ERUNT (NT/2000/XP/2003) und NTREGOPT (NT/2000/XP/2003). Darüber hinaus gibt es zum Beispiel Registry Backup (9x/ME/NT/2000/XP), Registry System Wizard (9x/ME/NT/2000/XP), RegSeeker (9x/ME/NT/2000/XP), Regmon (9x/ME/NT/2000/XP/2003) und Registrar Lite (9x/ME/NT/2000/XP) als Freeware oder die TuneUp Utilities 2004 (98/ME/2000/XP) und RegSnap (9x/ME/NT/2000/XP/2003) als Shareware. PCDPan_Fee, 21.06.2004
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