Datum: | Artikel 2014

© momius – Fotolia.com

Kundenverwaltung bedeutet mehr als eine reine Sammlung von Adressdaten: Idealerweise sind sämtliche für Ihr Unternehmen relevanten Informationen zum Kunden zentral gespeichert und auswertbar, um effektives Marketing betreiben zu können. Diese Möglichkeit bietet ein gutes CRM-System. Allerdings steht jedes Unternehmen vor der Frage, welche Software allen Anforderungen genügt und schließlich, ob eine lokale Windows-Installation oder eine Cloud-Lösung die sinnvollere Variante ist.

Was muss das CRM leisten?

Die Bezeichnung Customer-Relationship-Management gibt Aufschluss – es handelt sich um das Kundenbeziehungsmanagement. Eine entsprechende Anwendung dient dazu, neben den Kontaktdaten das gesamte Wissen zum Kunden zu speichern, auf dem die Geschäftsbeziehung basiert. Das umfasst ebenso die Kommunikation wie die bisherigen Vertragsabschlüsse. Sie erhalten dadurch ein detailliertes Bild von jedem Kunden, können ihn persönlich ansprechen und jeglichen Kontakt individuell auf die Interessen abstimmen.

Anzeige

Da unterschiedliche Mitarbeiter direkten und indirekten Kontakt mit den Kunden haben und an der Abwicklung von Verträgen beteiligt sind, müssen die Informationen von mehreren Stellen wie dem Service, dem Vertrieb und der Marketingabteilung zusammenfließen und für alle relevanten Mitarbeiter verfügbar sein. Auf diese Weise lassen sich Vertrieb, Service, Support, Reaktionszeiten, Beschwerdemanagement und Marketing optimieren, effektive Strategien zur Neukundengewinnung entwickeln und fundierte Entscheidungen im Sinne des Unternehmens treffen. Das Customer-Relationship-Management leistet also einen erheblichen Beitrag zur Kundenzufriedenheit und trägt somit maßgeblich zum Erfolg und der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens bei.

Lokale Lösung oder Cloud?

Die Nutzung eines lokalen Programms erfordert die Installation am Rechner eines jeden Mitarbeiters, der Zugriff auf das System haben muss. Dazu zählt der Erwerb entsprechender Lizenzen, auch Wartung und Systemaktualisierungen müssen intern erfolgen. Die Systeme renommierter Anbieter wie Microsoft oder Lexware sind in der Regel für Windows konzipiert, entsprechende Hard- und Softwareanforderungen müssen zur Installation erfüllt sein.

Wird ausschließlich im Unternehmen gearbeitet und stehen ausreichend IT-Fachkräfte zur Verfügung beziehungsweise ist ein externer Dienstleister mit den entsprechenden Aufgaben beauftragt, kann sich die klassische lokale Variante durchaus als geeignetes Herzstück Ihrer Kundenverwaltung erweisen. Anders verhält es sich, wenn Sie jederzeit von jedem Ort sowie unabhängig von Gerät und Betriebssystem auf die Kundendaten zugreifen oder Informationen ergänzen möchten. In diesem Fall ist die Online-Variante die bessere Lösung.

Besonderheiten des Cloud-CRM

Gegenüber einer lokal installierten Software bietet ein Online-System wesentlich mehr Flexibilität und Unabhängigkeit. Das kann für Außendienstmitarbeiter vorteilhaft sein, aber auch für Existenzgründer, kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Kapazitäten und Kosten sorgfältig kalkulieren müssen, sowie für Selbstständige, die auch zu Hause oder unterwegs einen Blick in die Kundendaten werfen, ein Telefonat führen oder eine E-Mail schreiben möchten. Auf ein modernes Online-System können Sie mit jedem Gerät, Internetzugang vorausgesetzt, zugreifen: Namhafte Anbieter stellen für mobile Geräte geeignete Apps zur Verfügung, ansonsten erfolgt der Zugriff komfortabel über den Internetbrowser.

Die Online-Variante ist außerdem kostengünstig: Sie haben die Wahl zwischen Paketen mit unterschiedlichem Leistungsumfang, müssen also nicht für Features bezahlen, die Sie gar nicht benötigen. Um Updates müssen Sie sich nicht kümmern – Aktualisierungen erfolgen durch den Anbieter. Ein lokaler Hardwaredefekt oder eine anderweitige Störung beeinträchtigt Sie nicht, mit dem Wechsel auf ein anderes Gerät müssen Sie keine finanziellen Einbußen fürchten.

Weiterhin ist es möglich, Online-Systeme verschiedener Anbieter vorab zu testen, ohne jedes einzelne installieren zu müssen. So bietet unter anderem Lexware einen kostenlosen Testzugang an, Anbieter wie Bitrix24 bieten sogar einen zeitlich unbegrenzten kostenlosen Tarif. Speicherkapazität und Nutzer sind hier zwar stark eingeschränkt, können aber für Kleinunternehmen und Existenzgründer völlig ausreichen. Bei steigenden Anforderungen ist jederzeit der Wechsel zu einem anderen Tarif möglich. Sie können also ohne jegliche Investition in aller Ruhe testen, vergleichen und eine Entscheidung im Sinne Ihres Unternehmens treffen.

Bildquelle: © momius – Fotolia.com

Hinterlasse eine Antwort

(wird nicht veröffentlicht)

Nutzungsrichtlinien beachten