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Nach über 30 Jahren in der deutschen Computer-Geschichte schließt Ende März 2014 der bekannte Verlag Data Becker seine Pforten. Damit geht ein Stück deutscher Computer-Geschichte verloren.

Die Meldung kam plötzlich, aber doch nicht überraschend: Wie die Wirtschaftswoche berichtet, schließt Data Becker zum 31.03.2014 den Betrieb. Hintergründe für die Schließung oder Antworten auf die Frage, wie es mit den verschiedenen Software-Reihen oder Printmedien weitergeht, gab es vom Verlag nicht.

Damit geht ein Stück deutscher Computer-Geschichte verloren. Der seit Anfang der 80er Jahre aktive Verlag, welcher sich auf Zeitschriften (PC Praxis, PC intern), PC-Bücher („Das große Buch zu…“) und später auch Software wie die bekannte „Goldene Serie“ spezialisierte, hat viele Computer-Anwender von den ersten Anfängen bis heute begleitet.

Der Absatz an Fachliteratur in Form von PC-Zeitschriften und Büchern ist aber insgesamt auf breiter Front eingebrochen, was auch andere Verlage zu spüren bekamen und was zum Verschwinden von weiteren Magazinen und Buchreihen führte.  Die Ursache dürfte vor allem darin zu begründen sein, dass heute nur noch Fachbücher zu speziellen Themen wie Server oder Spezialsoftware an IT-Experten zu verkaufen sind, während die breite Masse der Endanwender ihre Hilfestellung im Internet sucht. Auch der Absatz von einfacher Software wird vor dem Hintergrund der großen Auswahl an vergleichbarer OpenSource, Freeware und Shareware immer schwieriger.

Es bleibt zu hoffen, dass einige der Produkte neue Eigentümer finden und dort weitergeführt werden.

Data Becker: Danke für über 30 Jahre Hilfestellung von der 8-Bit-Ära bis heute.

Bildquelle: DataBecker

Eine Antwort auf “Data Becker gibt auf”

  1. Marty2Life

    Krass!
    Ich weis wie ich damals die verschiedenen Data Becker Bücher zu Amiga/Commodore 64 geholt hatte.Habe immer noch jede menge Bücher von Data Becker zuhause liegen/stehen.

    Danke auch von mir an Data Becker

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