Datum: | WT-News

Newspaper

Im Rückblick auf die IT-News der vergangenen Woche geht es neben einer ungewöhnlichen Erweiterung des Bluescreens unter Windows 10 direkt oder indirekt um Sicherheit: Warum Windows-Nutzer Apples Quicktime deinstallieren sollten, was Chrome-Fans mit älteren Betriebssystemen wissen müssen und wie Microsofts Pläne mit Flash in Edge aussehen.

QR-Code soll helfen

Zugegeben: So einen richtigen Bluescreen bekommt man heutzutage weitaus seltener zu Gesicht als noch zu Zeiten von Windows ME. Wenn doch, soll der geplagte Windows-Nutzer künftig nach einem Bericht des com!-Magazins aber mit einer Erweiterung schnelle Hilfe bei der Lösungssuche erhalten: per QR-Code, der im BSOD von Windows 10 eingeblendet wird. Nötig ist dann nur noch ein Smartphone samt QR-App. Geplant ist der Schritt nach dem Bericht offenbar mit dem Juli-Update.

Aus für Quicktime?

Windows-Nutzer sollten Apples Quicktime deinstallieren – dazu raten nach einem Beitrag auf Spiegel online neben der US-Regierung auch Sicherheitsexperten. Grund ist laut einem in dem Bericht aufgeführten Blogeintrag von Trend Micro, dass der Apple-Konzern offenbar zumindest die Windows-Variante seiner Software nicht weiter pflegen wird. Nicht ganz unwichtig dürfte allerdings auch die Erkenntnis der Experten sein, dass es bereits offene Sicherheitslücken gibt.

Chrome nur noch für neuere Systeme

Wer noch mit Windows XP oder Windows Vista unterwegs ist und Googles Browser Chrome nutzt, hat ebenfalls ein Problem: Ab Version 50 werden die beiden älteren Windows-Betriebssysteme (und auch ältere OS-X-Versionen) nicht mehr unterstützt, berichtet Heise. Der Schritt war lange angekündigt worden. Wer sich davon nicht beeindrucken lassen will, dem sei gesagt: In der neuen Version sind laut Heise u.a. 20 Sicherheitslücken gestopft worden.

Und die nächste Flash-News

Kein Rückblick ohne neue Flash-Nachricht: Microsoft, so wird diese Woche berichtet, will in seinem Browser Edge künftig Flash einfrieren. Das com!-Magazin bezieht sich auf einen Blogpost der Redmonder, nach dem zumindest unwichtige Flash-Inhalte nicht mehr automatisch, sondern erst dann gestartet werden sollen, wenn dies vom Nutzer ausdrücklich gewünscht wird. Micrsoft verspreche sich davon u.a. mehr Sicherheit – gerade Adobes Flash-Plugin war in der Vergangenheit immer wieder mit Sicherheitslücken in die Schlagzeilen geraten.

Hinterlasse eine Antwort

(wird nicht veröffentlicht)

Nutzungsrichtlinien beachten