Tintenstrahldrucker Test 2017

Die besten Tintenstrahldrucker im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sie haben eine breite Auswahl an Geräten und sollten sich vor dem Kauf daher entscheiden, ob Sie nach einem vielseitigen Multifunktionsgerät mit Tintenstrahldrucker und Scanner mit vielen Funktionen suchen, oder ob Ihnen ein einfacher Tintenstrahldrucker zum Ausdrucken von Fotos und Dokumenten völlig ausreicht.
  • Möchten Sie überwiegend und oft Texte und Dokumente ausdrucken, dabei so wenig Problemen wie möglich entgegentreten und außerdem auch Papier sparen, können Sie nach einem Drucker mit Duplexdruck suchen – dieser kann Seiten beidseitig bedrucken, um Papier und Zeit zu sparen.
  • Setzen Sie auf einen Netzwerkdrucker, also auf Modelle mit WLAN- und LAN-Anschluss, wenn Sie den ungeliebten Kabelsalat vermeiden und den Drucker auch von mehreren Nutzern des Netzwerks bequem einsetzen lassen möchten.

tintenstrahldrucker
Ein Drucker kommt öfter zum Einsatz, als man zunächst denken mag – denn sei es beim Verfassen von Dokumenten, Empfangen von Rechnungen über E-Mail oder beim Ausfüllen wichtiger Dokumente und Anträge – an einem Punkt möchte man seine Papiere gerne ausdrucken und abheften oder gar einsenden können. Aber auch, wer magische Momente innerhalb der Familie und mit Freunden gerne als Fotos festhält, um sich später im Leben an diese zu erinnern, will diese nicht immer unbedingt von einem Fotografen entwickeln lassen. Ein guter Drucker kann sie nämlich auch in der gewünschten Qualität ausdrucken und erspart Ihnen hierbei eine Menge Geld – hierfür muss der Drucker allerdings eine hohe Auflösung mitbringen, auf die Sie beim Kauf in dem Fall achten sollten. Um Fotos hochwertig ausdrucken zu können, bedarf es bekanntermaßen eines Tintenstrahl- oder Thermosublimationsdruckers.

Innerhalb der Tintenstrahldrucker sind allerdings große Unterschiede zu vermerken, weshalb wir Ihnen in unserem Tintenstrahldrucker-Vergleich 2017 einige Ratschläge zu Kaufkriterien geben möchten, mit denen Ihnen der Kauf und die Entscheidungsfindung leichter fällt. Bekannte Modelle stammen unter den Tintenstrahldruckern übrigens oft aus der Canon-Pixma-Serie, sowie von den Marken Epson, Brother und HP.

1. Der Tintenstrahldrucker – was ist das überhaupt?

Bei einem Tintenstrahldrucker handelt es sich um einen Matrixdrucker, der mit Hilfe von Tintentröpfchen die gewünschten Bilder erzeugt und druckt – der Drucker ist also in die Non-Impact-Drucker einzuordnen, die mit zu den beliebtesten Druckern überhaupt gehören. Das liegt daran, dass diese Art von Drucker günstig gekauft werden kann und Fotos in einer ansprechenden Qualität ausdrucken. Ein Nachteil dieser Modelle ist allerdings, dass die Ausdrücke selbst im Vergleich zu denen von Laserdruckern wesentlich mehr kosten.

1.1. Wie es zu dem Tintenstrahldrucker kam

deskjet
Ein Modell aus der beliebten HP-DeskJet-Reihe.

Der allererste Tintenstrahldrucker wurde 1963 bis 1970 von der Teletype Corporation entwickelt und nannte sich Teletype Inktronic. Hierbei handelte es sich allerdings nicht um einen Drucker im heutigen Sinne, sondern vielmehr um einen Fernschreiber, der über eine integrierte Tastatur verfügte. Das Problem war, dass das Gerät Tinte nicht sonderlich präzise strahlen konnte, wodurch Nadeldrucker und andere Modelle der Impact-Drucker im Vergleich eher punkten konnten. Die Druckqualität war nämlich im Vergleich zu diesen Modellen deutlich schlechter.

Um Tintenstrahldrucker für industrielle Zwecke herzustellen, versuchte sich das Unternehmen IBM zu Beginn der 1970er Jahre an der Produktion eigener Drucker-Modelle dieser Art. Neun Jahre später wurden von Canon und Hewlett-Packard (auch als HP bekannt) nahezu zeitgleich Patente für Tintenstrahldrucker eingereicht, die eine gute Qualität vorweisen konnten und auch für den privaten Gebrauch geeignet waren. Diese und vor allem das Modell HP ThinkJet, das in den 80er Jahren herauskam, erwiesen sich zu der Zeit als beste Tintenstrahldrucker überhaupt, die der Endverbraucher für sich erwerben konnte. 1988 kam der HP DeskJet Tintenstrahldrucker heraus, der sich für den Massenverkauf eignete und noch heute eine gute Alternative für alle darstellt, die Ihren Tintenstrahldrucker zu einem guten Preis kaufen möchten.

1.2. Wie ein Tintenstrahldrucker funktioniert

inkjet printer
Tintenstrahldrucker arbeiten mit unterschiedlichen Druckverfahren.

Tintenstrahldrucker sind mittlerweile so weit entwickelt, dass es ganz verschiedene Vorgehensweisen gibt, wenn es um das Drucken mit Tintenstrahl geht. So gibt es beispielsweise das Continuous-Ink-Jet Verfahren, bei dem ein kontinuierlicher Tintenstrahl aus einem Druckkopf gestrahlt wird. Die Tröpfchen werden dabei in verschiedene Richtungen verteilt, um das Bild zu erzeugen, dessen Druck gewünscht ist – dies geschieht durch die sogenannte Ablenkelektrode. Das Praktische dabei: Nicht alle Tröpfchen werden benötigt. Die nicht gebrauchten werden daher durch ein kompliziertes Verfahren wieder eingefangen und in den Tintenbehälter zurückgebracht. Dieses Verfahren kommt allerdings nur bei Druckern dieser Art für die Industrie vor.

Für den Heimgebrauch werden eher Drucker benutzt, bei denen die Tintentropfen nur die Patrone verlassen, die auch wirklich zum Drucken gebraucht werden. Dieses Drop-on-Demand-Verfahren ist in Sachen Büro- oder Heimnutzung sehr beliebt. Lediglich die Technik, den Tropfen auszustoßen, kommt bei manchen Modellen noch unterschiedlich daher.

Das Unternehmen Canon als Beispiel ist dafür bekannt, das Bubble-Jet-Verfahren zu nutzen, das auch bei den Druckern der Pixma-Serie genutzt wird und Tintentropfen durch ein Heizelement erhitzt, um daraus kleinere Tintentröpfchen zu erzeugen. Der Druck der dabei entstehenden Dampfblase presst Tinte aus der Düse, sodass es zum Drucken genutzt werden kann. Auch andere Hersteller wie beispielsweise Lexmark, Brother, Epson und HP nutzen dieses Verfahren, weisen bei ihren Modellen allerdings Unterschiede in der Konstruktion auf – statt einer Düse kann beispielsweise ein Druckventil mit Piezo-Zündung genutzt werden, dies ist aber eher selten. Im nachfolgenden Video können Sie die Funktionsweise genauer ansehen, um sich noch besser zu informieren.

Nachfolgend können Sie sich noch einmal über die Vor- und Nachteile der Tintenstrahldrucker informieren, um sich vor dem Kauf ein klares Bild zu machen:

  • Druckqualität kann sich sehen lassen
  • für den Fotodruck geeignet
  • mehrere Tintenbehälter
  • Tintenverbrauch recht hoch
  • Druckgeschwindigkeit im Vergleich langsam

2. Welche Typen der Tintenstrahldrucker gibt es?

Art des Druckers Beschreibung der Druckerart
Airprint-Drucker

apple air print

Airprint-Drucker gehören zu den Netzwerk-Druckern und können ganz ohne Kabel über eine WLAN-Verbindung an das Netzwerk angeschlossen werden, sodass mehrere Nutzer auf das Gerät komfortabel zugreifen können. Der Hersteller Apple ist es, der die Airprint-Schnittstelle entwickelt hat. Diese ist dafür zuständig, die Verbindung zwischen dem Drucker und einem Endgerät wie dem iPad oder iPhone herzustellen. Die Schnittstelle selbst sagt allerdings nichts darüber aus, ob es sich hierbei um einen Laserdrucker oder Tintenstrahlprinter handelt.
Bluetooth-Drucker

bluetooth drucker

Auch bei einem Bluetooth-Drucker können Sie getrost auf eine Kabelverbindung verzichten, denn zwischen Computer und Drucker wird einfach eine Bluetooth-Verbindung hergestellt, die sowohl bei Tintenstrahl- als auch Laserdruckern auftreten kann. Ein Nachteil dieser Modelle ist – wie Kunden oft bemängeln – die geringe Reichweite der Bluetooth-Verbindung.
CD-Drucker & DVD-Drucker

cd drucker

Drucker dieser Art sind dazu geschaffen, die Speichermedien CD und DVD zu Bedrucken. Nicht selten sind es vor allem die Tintenstrahldrucker, die über diese Funktion verfügen und daher auch CDs und DVDs bedrucken können.
Drucker für Etiketten

etikettendrucker

 

Bei einem Etikettendrucker handelt es sich um einen Drucker, der speziell auf Etiketten ausgelegt wurde und diese sauber nach Wunsch bedruckt, um beispielsweise Organisationsartikel zu beschriften. Etikettendrucker sind Thermodrucker, zu denen Sie genauere Informationen in unserem Etikettendrucker-Vergleich vorfinden können.
Farblaserdrucker

farblaserdrucker

Hierbei handelt es sich um einen Laserdrucker, der allerdings mit mehr als einem Toner ausgestattet wurde und daher auch farbige Tinte auftragen kann. Die Qualität der Drucke liegt bei solchen Modellen jedoch deutlich hinter der von Tintenstrahlprintern.
Drucker für Fotos

fotos drucken

 

Wie bereits beschrieben, handelt es sich bei Fotodruckern um Tintenstrahldrucker, beziehungsweise um Thermosublimationsdrucker. Allerdings wurden Fotodrucker im Gegensatz zum herkömmlichen Tintenstrahlprinter speziell auf den Druck von kontrastreichen und scharfen Bildern mit guter Qualität optimiert.
Laserdrucker

laserdrucker

Diese Drucker nutzen eine ganz besondere Funktionsweise, über die Sie mehr in unserem Laserdrucker-Vergleich erfahren können. Im Wesentlichen sind die Drucker aber mit einer Bildtrommel ausgestattet sowie einem Laser und einem Toner. Dabei ist die Bildtrommel selbst statisch geladen, sodass sie durch den Laser entladen werden kann und der Toner sich an den zu bedruckenden Stellen absetzt. Mit Hilfe von Hitze wird der Toner dann auf das Papier gedrückt, um die Tinte abzusetzen.
Mobile Drucker

mobiles drucken

Wenn Sie nach einem kompakten und handlichen Gerät suchen, sind Sie bei dem mobilen Drucker genau richtig – denn das Gerät lässt sich mobil nutzen und durch seine kompakte Form einfach transportieren. Dazu kommt, dass es nicht viel Platz in Ihrem Arbeitszimmer einnimmt. Ein beliebtes Modell dieser Art ist der Canon Selphy CP910, aber auch die Marke Ricoh stellt gerne gekaufte Geräte in Sachen mobile Drucker her.
Multifunktionsdrucker

multifunktionsdrucker

Bei einem Multifunktionsdrucker handelt es sich, wie es der Name schon sagt, um einen Drucker mit multiplen Funktionen. So werden Drucker als Multifunktionsdrucker bezeichnet, wenn Sie einen integrierten Scanner mitbringen oder auch als Fax verwendet werden können. Wenn Sie mehr Details zu den Modellen erfahren möchten, können Sie dies mit Hilfe unseres Multifunktionsdrucker-Vergleichs tun.
Nadeldrucker

nadeldrucker

Bei einem Nadeldrucker handelt es sich um einen Impact-Drucker, bei dem mehrere Nadeln auf ein Farbband schlagen, das sich direkt vor dem zu bedruckenden Papier befindet. Durch die Schläge wird die Tinte, beziehungsweise Farbe, übertragen und das Blatt bedruckt.
Netzwerkdrucker

wlan drucker

Netzwerkdrucker können an Ihr Heimnetzwerk angeschlossen werden, sodass sie von mehreren Nutzern des Netzwerks gleichzeitig eingesetzt werden können. Das funktioniert durch eine LAN- oder WLAN-Verbindung und auch durch WiFi, wenn der Drucker dieses als Feature mitbringt.

3. Welche Kaufkriterien Sie beim Erwerb Ihres Druckers beachten sollten

Damit Sie sich im Internet unter den vielen Angeboten an Tintenstrahldruckern der Marken Canon, Hewlett-Packard, Lexmark, Epson und Brother sowie Ricoh besser zurechtfinden können, möchten wir Ihnen in den nachfolgenden Abschnitten einige Aspekte ans Herz legen, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Zu den wichtigsten Herstellern von Druckern dieser Art gehören dabei immer noch Canon und Hewlett-Packard mit ihren Pixma- und OfficeJet-, sowie DeskJet-Reihen. Andere Hersteller gehen neben diesen Marken nicht selten unter und werden daher kaum beachtet, obwohl sie selbst auch gute Geräte auf den Markt bringen. InkJet-Printer dieser Marken werden Sie daher auch nicht in großer Auswahl bei Händlern vor Ort wie etwa Saturn oder Media Markt vorfinden, im Internet hingegen ist die Auswahl wiederum groß.

3.1. Welche Druckerart ist die Richtige für mich?

druckerart
Die Qual der Wahl: Welche Druckerart für Sie die richtige ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab.

Es kommt ganz darauf an, welche Funktionen und Ausstattungen der Drucker in Ihren Augen mitbringen muss, wenn Sie sich zwischen verschiedenen Druckerarten entscheiden möchten. So bietet Ihnen der Multifunktionsdrucker mit integriertem Scanner beispielsweise vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, während der Fotodrucker hingegen eher auf scharfe Bilder ausgerichtet wurde und ähnlich wie ein Tintenstrahldrucker aufgebaut ist. In unserem Tintenstrahldrucker-Vergleich können Sie Multifunktionsgeräte und einfache Vor- und Nachteile von Tintenstrahldruckern entdecken, die Ihnen vielleicht bei der Kaufentscheidung behilflich sind. Alle bekannten Hersteller wie HP, Brother und Canon, aber auch Epson bieten einfache Tintenstrahldrucker an, sodass auch Ihre Auswahl in dieser Kategorie besonders umfangreich ausfällt. Wenn Sie Besonderheiten wie etwa den Duplexdruck in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie auf hochwertige Modelle setzen. Allgemein sind die Canon-Pixma-Drucker und HP DeskJet und OfficeJet Drucker sehr beliebte Geräte, mit denen man nichts falsch machen kann.

3.2. Die Auflösung

Wie viel dpi sollte ein Drucker mitbringen?dpi

Für Texte und einfache Dokumente sowie Grafiken reicht ein Drucker mit 600 x 600 dpi völlig aus – Bilder hingegen sollten mit mindestens 1200 x 600 dpi gedruckt werden können, um eine ansprechende Qualität vorzuweisen. Die dpi-Werte hängen also davon ab, welche Funktionen Sie mit dem Drucker ausüben möchten. Je feiner das Bild werden soll, desto mehr dpi sollte der Printer leisten können.

Die Auflösung wird bei Tintenstrahldruckern in dpi (dots per inch) gemessen. Sie gibt an, wie fein das gewünschte Bild gedruckt werden kann und damit, wie hoch die Auflösung des Druckers und wie gut die Druckqualität ist. Die Werte 1200 x 600 dpi stehen für die horizontale und vertikale Linie, auf der gedruckt wird – kommt ein Drucker also mit den Werten 1200 x 600 dpi daher, kann er insgesamt 1200 Bildpunkte in waagrechter Richtung drucken und 600 Bildpunkte in senkrechter Richtung setzen. Wer für größere Drucke einen etwas größeren Drucker benötigt und diesen häufig braucht, kann hierbei von einem A3-Drucker profitieren.

3.3. Schnittstellen des Tintenstrahldruckers

Auch in Bezug auf Schnittstellen Ihres zukünftigen Tintenstrahldruckers müssen Sie eine Entscheidung treffen. So sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen einfachen Drucker haben wollen, oder einen Netzwerkdrucker bevorzugen, der sich an Ihr Netzwerk anschließen lässt. Vor allem WLAN-Drucker können in diesem Bereich punkten, da sie kabellos verbunden werden und sich daher auch von mehreren Personen nutzen lassen können. Hierbei handelt es sich um ein ähnliches Prinzip wie in Büros, Schulen oder gar der Bibliothek.

3.4. Die Geschwindigkeit beim Druck

ausdrucke
Bei der Menge an Ausdrucken pro Minute unterscheiden sich die verschiedenen Drucker-Modelle enorm.

Natürlich möchte man, dass die eigenen Dokumente und Bilder in einer hohen Qualität so schnell wie möglich fertig gedruckt sind, sodass man sie sofort benutzen und ohne langes Warten wegheften kann. Doch in Sachen Druckgeschwindigkeit gibt es laut so manchem Tintenstrahldrucker-Test große Unterschiede zwischen den Modellen, weshalb Sie beim Kauf besonders auf diesen Faktor achten sollten. So erweisen sich beispielsweise die preiswerten Modelle der HP DeskJet-Reihe als langsame Tintenstrahldrucker, die nur bis zu sieben Schwarz-Weiß Dokumente und vier Farbdokumente in einem bestimmten Zeitraum drucken. Die Canon-Pixma-Drucker hingegen schaffen oftmals die doppelte Menge im selben Zeitraum. Gerade wenn Sie oft und viel drucken müssen, sollten Sie daher beim Kauf auf die Druckgeschwindigkeit der in Frage kommenden Modelle achten.

3.5. Die Anzahl der Farbpatronen im Gerät und entstehende Druckkosten

Wie Sie sicherlich bereits wissen, sind Farbpatronen für Drucker und generelles Druckerzubehör nicht gerade günstig – daher zählen sie auch zu den größten Folgekosten nach der Anschaffung eines Gerätes. Sie sollten also unbedingt beim Kauf darauf achten, die Druckkosten schon vorher ins Auge zu fassen und die Geräte auch in dieser Hinsicht zu vergleichen – egal, ob Sie sich für einen Multifunktionsdrucker oder Fotodrucker interessieren. Prüfen Sie beispielsweise, ob für das Gerät einzelne Tanks für verschiedene Farben vorhanden sind oder ob die Auswahl der Patronen eher bescheiden ausfällt – denn preiswerte Drucker sind in der Regel nur mit zwei Druckerpatronen ausgestattet, von denen eine mit schwarzer Tinte ausgestattet wurde, die andere mit farbiger. Besser sind Modelle mit vier oder mehr Patronen, da der Drucker sonst Farbpatronen besonders schnell verbraucht und eine Meldung anzeigt, sobald nur eine der Farben verbraucht wurde – die anderen, enthaltenen Farben könnten hingegen noch voll sein, sodass Sie unnötig Geld bezahlen. Neben den drei Farben Cyan, Magenta und Gelb gibt es bei einem Drucker mit vier oder mehr Patronen noch Patronen mit schwarzer Tinte, die meist unterteilt werden, sodass eine davon für den Fotodruck gedacht ist, die anderen wiederum für den Druck von Texten.

3.6. Bekannte Hersteller im Bereich der Tintenstrahldrucker

  • Brother
  • Canon
  • Epson
  • C.Ioth
  • Hewlett-Packard
  • Lexmark
  • Lomond
  • Olivetti
  • Ricoh
  • Xerox
  • Tally
  • Roland DG

4. Tintenstrahldrucker im Test der Stiftung Warentest

druckerarten
Modelle verschiedener Drucker-Arten werden regelmäßig von der Stiftung Warentest getestet.

Bei der Stiftung Warentest wurden Tintenstrahldrucker schon mehrmals überprüft, wobei wir uns allerdings auf die Ausgabe 04/2013 beziehen. In Sachen Farbtintenstrahldrucker konnten bei der Stiftung Warentest vor allem die Modelle Pixma iP7250 von Canon und Workforce WF-3010DW von Epson überzeugen und mit einer Gesamtnote von 2,1 beide als Tintenstrahldrucker Vergleichssieger bezeichnet werden – das Gerät WF-3010DW von Epson Workforce ist lediglich deshalb weiter hinten in der Tabelle angeordnet, weil diese alphabetisch erstellt wurde.

Schaut man sich hingegen die Multifunktionsgeräte im Test an, kann vor allem das Modell Epson Expression Premium XP-800 überzeugen, das die Gesamtnote 2,1 erhalten hat. Dicht dahinter wurden die Modelle Epson Workforce WF-35400TWF, Brother MFC-J4510DW, HP OfficeJet 6700 Premium E und HP Photosmart 7520 E eingeordnet, da es sich auch hierbei um gute Multifunktionsdrucker mit einer Vielfalt an Ausstattungen handelt. Canon schnitt vor allem bei den Multifunktionsgeräten ohne Fax gut ab, wobei sich die Modelle Canon Pixma MG5450 und Pixma MG6350 den Tintenstrahldrucker-Vergleichssieger-Platz teilten, da sie die selbe Gesamtnote von 2,1 erreichen konnten.

5. Häufig gestellte Fragen rund um Tintenstrahldrucker mit Antworten

5.1. Wann kam der erste Tintenstrahldrucker auf den Markt?

In den 1970er Jahren wurde der erste Tintenstrahldrucker von der Teletype Corporation entwickelt, der allerdings noch sehr ungenau druckte. Patente von Canon und HP kamen erst im Jahr 1979 auf den Markt.

5.2. Gibt es lohnenswerte Tintenstrahldrucker für Nutzer, die wenig drucken?

Ein Printer-Modell kann in Sachen Anschaffungskosten und Folgekosten für Tintenpatronen vollkommen überzeugen – und zwar der HP DiskJet 2540. Das Modell ist preiswert, bietet günstige Tintenpatronen und damit geringe Folgekosten. Lediglich die lange Druckdauer ist als Nachteil des Modells anzusehen, die Wenigdrucker allerdings kaum stören dürfte.

5.3. Wieso sind Tintenstrahldrucker bei Nutzern so begehrt?

tintenstrahldrucker
In punkto Beliebtheit haben Tintenstrahldrucker nach wie vor die Nase vorn.

Zum einen machen sich Tintenstrahldrucker durch niedrige Einkaufspreise bemerkbar, aber auch durch eine gute Druckqualität, die bei den alltäglichen Nutzungen in der Regel vollkommen ausreicht. Gerade bei Nutzern, die gerne Fotos drucken möchten, sind die Tintenstrahldrucker so beliebt – denn sie sorgen im Gegensatz zum Laserdrucker für eine gute Qualität im einfachen Druckprozess. Zudem sind Tintenstrahldrucker nicht dafür bekannt, die Gesundheit zu gefährden.

5.4. Tintenstrahldrucker versus Laserdrucker

Die Entscheidung zwischen einem Laser- und Tintenstrahldrucker fällt nicht jedem Nutzer leicht. Wenn Sie hauptsächlich Texte ausdrucken möchten und höchstens einfache Grafiken printen wollen, kann die Anschaffung eines Laserdruckers durchaus lohnenswert sein. Die Faustregel besagt hierbei, dass sich die Anschaffung des Laserdruckers erst dann lohnt, wenn dieser 2000 Schwarz-Weiß und farbige Dokumente gedruckt hat. Wenn Sie also viel Text und einfache Grafiken drucken müssen, dann ist der Laserprinter eine gute Wahl für Sie.

Im normalen Alltag erweisen sich jedoch Tintenstrahldrucker als lohnenswerter, da mit Ihnen auch Fotos ausgedruckt werden können. Daher rentiert sich die Anschaffung vor allem für Familien mit Kindern, die Ihre Schützlinge in Aufnahmen festhalten wollen. Die Fotoqualität der InkJet-Drucker konnte bisher nicht übertroffen werden.

5.5. Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker – welches Gerät ist günstiger?

Im Einkauf müssen Sie bei einem Laserdrucker mit größeren Kosten rechnen, als bei einem Tintenstrahldrucker. Dafür kann der Laserdrucker aber in Sachen Folgekosten trumpfen. Dennoch sollten Sie beachten, dass die Faustregel besagt, dass sich die Anschaffung eines Laserdruckers erst dann lohnt, wenn man mehr als 2000 Seiten in Schwarz-Weiß und Farbe gedruckt hat. Eine genauere Berechnung zu dem Thema können Sie in unserem Drucker-Vergleich vorfinden.

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