Rahmenleinwand Test 2018

Die besten Rahmenleinwände im Überblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Gegensatz zu einer Rollo-Leinwand ist eine Rahmenleinwand fest verbaut. Sie schlägt dadurch keine Wellen, kann aber auch nur als Ganzes transportiert werden.
  • Ein Rahmenleinwand-Vergleich zeigt Ihnen schnell, wo die Vor- und Nachteile gegenüber flexiblen Leinwänden liegen. Hier erfahren Sie auch alles zu den unterschiedlichen Kategorien.
  • Grundsätzlich gilt bei dieser speziellen Art von Beamer-Leinwand, dass die Größe und der Formfaktor von primärer Bedeutung sind. Die fest verbaute Fotoleinwand ist für das private Heimkino dabei eine gute Option.

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Vor allem für Filmfans ist eine Rahmenleinwand fürs Heimkino fast ein Muss. Dabei gelten bei diesem speziellen Typ von Leinwand die gleichen Kriterien wie bei normalen Leinwänden: Standardgröße ist eine Rahmenleinwand im Format 16:9. Ein Format von 4:3 wird eher bei Präsentationen bevorzugt. Wer gerne beides hätte, kann auf eine Marke zurückgreifen, bei der die 4:3-Leinwand bei Filmen einfach auf 16:9 ausgefahren wird.

Wer mit einem Beamer Filme sehen oder Bilder und Grafiken darstellen möchte, benötigt eine passende Projektionsfläche. Da Zimmerwände normalerweise weder ein scharfes Bild, noch satte Farben wiedergeben, hilft eine matte, lichtundurchlässige Leinwand. Es gibt unzählige Arten, doch die Rahmenleinwand gilt als ihre Königin: Durch ihre solide Einfassung fängt sie Lichtstrahlen ab und verhindert ein Wellenschlagen.

Es gibt also beim Kauf einiges zu beachten. Nutzen Sie unsere Rahmenleinwand-Kaufberatung 2018 und erhalten Sie die besten Angebote.

1. Die Rahmenleinwand im Heimkino und im professionellen Umfeld nutzen

Wie bei einem Rahmenleinwand-Vergleich zu erkennen ist, gibt es unzählige Typen und Hersteller von Beamer-Leinwänden. Diese unterscheiden sich sowohl in ihrer Qualität als auch im Preis.

Beides ist abhängig von der Anzahl und Art der Funktionen, die das Gerät bietet. Rahmenleinwände sind immer im oberen Preissegment angesiedelt. Doch auch hier zeigen Tests von Rahmenleinwänden viele verschiedene Optionen auf.

Rahmenleinwand-Arten Beschreibung
fest montiert
  • optimale Heimkino-Leinwand
  • wirkt bei Nichtgebrauch wie ein weißes Bild
  • die Rahmen-Markierung hält ungewollte Lichteinflüsse ab
elektrische Leinwand
  • kann ein- und ausgefahren werden
  • einfach und sicher
  • Motorleinwand
3D-Leinwände
  • hochwertiger Beamer und Shutterbrille erforderlich
  • große Projektionsfläche
  • scharfes Bild

Tipp: Eine Rahmenleinwand mit 100 Zoll ist günstiger als ein Flachbildschirm mit 100 Zoll (70.000 Euro). Wenn es also richtig groß sein soll, ist die Leinwand eine gute Alternative.

2. Innovativer Fernseher: Beamer mit Leinwand

Wer sich einen modernen Fernseher mit 120-Zoll-Durchmesser zulegen möchte, kann gut und gerne eine fünfstellige Summe dafür auf den Ladentisch legen. Dagegen ist ein guter Beamer mit einer 100-Zoll-Rahmenleinwand in der Qualität mindestens genauso gut – und so viel günstiger, dass Sie sich sogar noch ein Paar hochwertige Lautsprecher dazu gönnen können.

Achten Sie hierbei darauf, dass der Beamer auch in HD auflösen kann und das Soundsystem ein hochwertiges Klangerlebnis verspricht. Denn selbst die beste Rahmenleinwand kann nicht den Kinosaal ersetzen, wenn nicht auch die angeschlossenen Geräte entsprechende Vergleichssieger in Vergleichen in ihrer Klasse sind.

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Die Leinwände mit Rahmen sind sehr elegant.

Es gibt für Rahmenleinwände keine spezielle 3D-Beamertechnik. Allerdings kann jede Leinwand, also auch eine günstige Rahmenleinwand, mit einer Brille, die mit einem Shutter-3D-System ausgestattet ist, und einem 3D-kompatiblen Beamer, zu einer Projektionsfläche für ein räumliches Seherlebnis genutzt werden.

Hier müssen Sie auch nicht auf den korrekten Gain-Faktor achten, da durch die Shutter-Brillen die Leuchtdichte für die Bildqualität keine Rolle spielt.

Dies wiederum ist anders, greifen Sie auf einen Beamer mit Polarisationstechnik zurück: Zwar können Sie bei diesen professionellen Geräten auf ein 3D-Brille verzichten, müssen aber sicherstellen, dass eine spezielle Silberleinwand als Untergrund für die Projektion vorhanden ist.

3. Rahmenleinwand-Kaufberatung: Das beste Angebot erhalten

Wenn Sie eine Rahmenleinwand kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl. Doch es muss nicht immer ein Rahmenleinwand-Vergleichssieger sein, der für Ihre Bedürfnisse das passende Gerät darstellt.

Vielmehr sollten Sie auf zwei Dinge besonders achten: Die Größe der Bildfläche sollte im Verhältnis zum Sitzabstand gewählt werden. Vergessen Sie bei der Berechnung nicht, die Rahmenstärke zu der Bildfläche zu addieren. Als Bildformat ist 16:9 die gängige Größe. Doch wer kaum Blockbuster sieht, sondern alte Filme, für den eignet sich ein 4:3 Format; für Präsentationen ist 1:1 die optimale Größe.

3.1. Rahmenleinwand in vielen Ausführungen vorhanden

Es gibt unzählige Arten von Rahmenleinwänden auf dem Markt:

  • eine maskierbare Rahmenleinwand
  • eine akustisch-transparente Rahmenleinwand
  • eine klappbare Rahmenleinwand

Welche für Sie die beste Rahmenleinwand ist, hängt ganz vom Einsatzbereich und Gebrauch ab. Sie können sich natürlich auch für eine ganz andere Projektionsfläche entscheiden.

Sind Sie viel unterwegs, lohnt eine transportable Leinwand. Diese lässt sich schnell auf- und abbauen und einfach mitnehmen. Meist ist sie jedoch recht klein in ihren Maßen. Eine Rolloleinwand kann auch aus- und eingerollt werden, ist aber wie die Rahmenleinwand fest montiert.

Sie wird manuell betätigt – im Gegensatz zur elektrischen Leinwand. Diese Motorleinwand verschwindet auf Knopfdruck bei Nichtgebrauch in der Wand oder der Decke. Allerdings sind diese Varianten aufwendig in der Montage und aufgrund ihrer komfortablen Nutzung hoch im Anschaffungspreis.

3.2. Auf den Gain-Faktor achten

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Die Leinwände rauchen keinen separaten Stromanschluss. Der Beamer übernimmt die gesamte Arbeit.

Abhängig vom Material der Plane Ihrer Rahmenleinwand, bestimmt sich der sogenannte Gain-Faktor, d.h. der Reflexionsgrad oder auch Leuchtdichtefaktor. Dieser Wert zeigt das Reflektionsverhalten Ihrer Projektionsfläche auf.

Je höher der Gain-Faktor, mit umso mehr Stärke wird das Licht widergespiegelt. Dabei verändert sich die Farbintensität auf der Rahmenleinwand, da der Winkel des zurückgeworfenen Lichtes proportional sinkt. Dies heißt, dass bei einem geringen Winkel die Zuschauer ein besseres Bild haben, die der Leinwand frontal gegenübersitzen und nicht seitlich; denn das Zentrum des Bildes ist heller als der Bildrand.

Wer viele Filme guckt, sollte daher einen möglichst geringen Gain-Faktor von 1,0 bis 1,2 in Erwägung ziehen. 2,0 Gain haben einen 40°-Sichtwinkel und eigenen sich für enge Sitzreihen oder Beamer, die über nur eine geringe Lichtleistung verfügen. Bei 2,8 Gain schließlich ist der maximale Sichtwinkel bei 30° erreicht, der sich besonders für Tischpräsentationen eignet.

Tipp: Achten Sie beim Kauf neben der Rahmenstärke auch auf den sogenannten Gain-Faktor. Dieser beschreibt nicht nur den Reflexionsgrad, sondern auch die Helligkeit – 1,0 bis 1,2 sind dabei Standardwerte. Ein höherer Faktor eignet sich weniger für das Heimkino, als für Präsentationen in kleinem Rahmen.

4. Vor- und Nachteile von Rahmenleinwänden

Sie erhalten die Modelle in vielen Varianten. Die einzelnen Modelle haben unterschiedlich Vor- und Nachteile zu bieten. Im Folgenden haben wir die Vorteile und Nachteile einer klappbaren Rahmenleinwand für Sie zusammengestellt:

  • wird an der Decke montiert und nicht an der Wand
  • nimmt weniger Platz weg
  • keine Bohrlöcher, wird sie nicht mehr benötigt
  • Mechanismus muss manuell in Gang gesetzt werden
  • Motorleinwand kann elektrisch ein- und ausgefahren werden. Hier sind die Anschaffungskosten sehr hoch
  • gibt keine komplett zusammenklappbaren Rahmenleinwände, denn hier könnte der Stoff nicht mehr so straff gespannt werden und die Qualität leiden

5. Weiße Wände sind oft nicht ganz weiß

Selbst der beste Beamer mit der höchsten Auflösung braucht zur Darstellung scharfer und voller Farben und Bilder eine feine Projektionsfläche. Daher sind Rahmenleinwände für das Heimkino Erlebnis so ideal. Denn natürlich kann auch gegen eine weiße Wand projiziert werden. Aber eine Hauswand hat immer, wenn auch anfangs kaum merkbare, Strukturen, selbst, wenn es keine Raufasertapete ist.

Doch die wenigsten Wände sind farblich reinweiß, sondern gehen in der Regel ein wenig ins Gelbliche über. Zwar können Sie versuchen, Ihre Wand entsprechend einzufärben und mit dem Aufsprühen von reiner weißer Farbe einen möglichst ebenen und streifenfreien Farbverlauf und damit Hintergrund für Ihre Filmerlebnisse zu schaffen.

Doch erspart eine Rahmenleinwand nicht nur Zeitaufwand und Arbeit, sondern im schlimmsten Falle auch Ärger, sollte es trotz großen Bemühens doch nicht gelingen, einen weißen, glatten Hauswandhintergrund zu erschaffen.

Hinweis: Wenn Sie versuchen wollen, Ihre Hauswand in ein reines Weiß zu tauchen, greifen Sie auf keinen Fall zu Farbe und Pinsel. Ein ebenes Ergebnis erzielen Sie nur mit einer Sprühflasche.

6. Fragen und Antworten zur Rahmenleinwand

6.1. Welche Hersteller gibt es?

Es gibt zahlreiche Hersteller, die jeweils verschiedene Modelle von Rahmenleinwänden auf den Markt gebracht haben. Hier eine Liste mit den bekanntesten Marken und Firmen:

  • Celexon
  • eSmart Germany Haiser Mirale
  • Ultraluxx
  • ivolum
  • Elite
  • WS
  • Medium GmbH Frame
  • HiViLux
  • Visivo
  • Luxburg

6.2. Wie baut man eine Rahmenleinwand selbst?

Der Unterschied vom Heimkino zur Präsentation

Nicht nur Filmfans nutzen für vergnügliche Stunden in ihrer Freizeit Leinwand und Beamer. Diese Geräte werden auch professionell eingesetzt, zum Beispiel bei Präsentationen und als Hilfsmittel bei der Arbeit.

Präsentationen erfolgen meistens im Hellen und Filme werden im abgedunkelten Raum gesehen. Daher wird eine Rahmenleinwand wie eine Kinoleinwand hergestellt bzw. konzipiert.

Es ist so möglich, die Bilder klar im Dunkeln zu erkennen. Wer Grafiken an die Wand werfen möchte, sollte auf mobile Leinwände zurückgreifen. Diese eignen sich für den Einsatz bei Tageslicht.

Man kann eine Rahmenleinwand auch selber bauen. Sie sollten allerdings ein wenig handwerkliches Können mitbringen und auch etwas Zeit und Geduld einplanen. Zudem ist die Qualität am Ende eventuell enttäuschender, als kauften Sie gleich zum Beispiel eine esmart-Rahmenleinwand.

Denn fast nie wird die Plane oder das Tuch von Ihnen so straff gespannt werden können, wie es bei den vielen Rahmenleinwänden der Fall ist, die es zu kaufen gibt.

6.3. Was ist eine maskierbare Rahmenleinwand?

Ist eine Rahmenleinwand maskierbar, deutet dies auf das Format der Projektionsfläche hin. Denn die Maske einer Leinwand ist der schwarze Bereich, in dem Licht nicht reflektiert wird.

So werden saubere Bildabschlüsse gewährleistet. Es gibt aber Modelle, bei denen die Maskierung verstellt werden und damit das Format bedarfsgerecht angepasst werden kann.

So machen Sie aus einer 16:9-Rahmenleinwand im Handumdrehen eine Rahmenleinwand im Format 21:9.

Bei einer günstigen Rahmenleinwand ist eine Maskierungsveränderung in der Regel nicht möglich.

Hier müssen Sie tief in die Tasche greifen, da der Mechanismus, das Material straff zu halten, bei einem Markierungswechsel sehr kompliziert ist.

Hinweis: Nutzen Sie für ein tolles Heimkinoerlebnis eine fest montierte Rahmenleinwand von 100 Zoll oder größer. Greifen Sie für Präsentationen auf kleinere Projektionsflächen und Varianten zurück, die sich einfach zusammenlegen und transportieren lassen.

6.4. Gibt es bereits einen Rahmenleinwand-Test von der Stiftung Warentest?

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Sie erhalten die Leinwände in vielen Größen.

Bisher hat die Stiftung Warentest keinen Rahmenleinwand-Test durchgeführt. Auch Öko-Test hat sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Die Stiftung Warentest hat jedoch einen Test durchgeführt, um den besten Projektor zu benennen.

Hier wurden im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft 2018 insgesamt 15 Beamer unter die Lupe genommen, darunter von Herstel­lern wie Epson, Acer und Sony. Drei der getesteten Geräte sind Kurz­distanz­beamer und können besonders nah an der Rahmenleinwand stehen.
Auch Laserbeamer und verschiedene Bildgeber wie LCD und DLP wurden untersucht. Insgesamt reicht die Preisspanne von weniger als 500 bis beinahe 3.000 Euro. Zehn der getesteten Geräte erhielten eine gute Note, doch muss dafür bei allen die Umgebungshelligkeit dunkel sein.

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