Nadeldrucker Test 2018

Die besten Nadeldrucker im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Nadeldrucker werden zu den Impact-Druckern gezählt. Die Funktionsweise ist einfach erklärt – der mit Nadeln gespickte Druckkopf übt Schläge auf das Farbband aus. Dadurch wird das Druckbild erzeugt. Diese Funktionsweise erlaubt die Fertigung mehrerer Durchschläge. Auf den Markt gebracht wurden Nadeldrucker im Jahre 1968. Der damalige Hersteller, die japanische Firma OKI, bekam im Jahre 2013 für ihre innovative Erfindung das Prädikat “technologisch wertvolles Erbe” verliehen.
  • Besonders in den 1980er Jahren zählten Nadeldrucker im Bürobereich zum Standard. In der Folgezeit wurden sie im kommerziellen Bereich von Laser- und Tintenstrahldruckern verdrängt und entwickelten sich zum Nischenprodukt, welches heute noch vereinzelt in Arztpraxen, Banken oder Reisebüros Anwendung findet. Nadeldrucker liefern zuverlässige Schwarz-Weiß-Ausdrucke, entwickeln jedoch einen hohen Geräuschpegel und gelten auch auf Grund ihrer geringen Auflösung heute allgemein als technisch überholt.
  • Beim Kauf eines Nadeldruckers ist besonders auf die Druckgeschwindigkeit zu achten. Ebenso sollten Druckkopf und Farbband von guter Qualität sein. In einem Nadeldrucker-Vergleich wird das Thema umfassend behandelt und die Vergleichsergebnisse können als hilfreiche Kaufberatung dienen.

Nadeldrucker Funktionsweise

Nadeldrucker spiegeln ein Stück weit Nostalgie wider. Die Geräuschkulisse, wenn der Druckkopf sich mit seinen bis zu 24 Nadeln über das Farbband bewegt, ist schon beachtlich. Mit fortschreitender Entwicklung konnte der Geräuschpegel eingedämmt werden, ist jedoch überall dort, wo die Drucker im Einsatz sind unverkennbar und deutlich wahrnehmbar.

Doch trotzt nerviger Geräuschkulisse besitzen Nadeldrucker auch Vorteile. Den größten Nutzen ziehen Arztpraxen und Büros aus der Möglichkeit, Durchschläge herstellen zu können. Mit einem Non-Impact-Drucker ist dies nicht möglich, allein die Technologie des Nadeldruckers, in Verbindung mit der physischen Kraft, welche beim Druck auf das Papier ausgeübt wird, ermöglicht saubere Durchschläge, auch in mehrfacher Ausfertigung. In Banken werden die Geräte als Sparbuchdrucker verwendet und Rezepte und Krankenscheine werden in Arztpraxen damit gedruckt. Wenn auch bereits mehrfach auf die Belastung durch den Geräuschpegel hingewiesen wurde, einen Gehörschutz müssen Sie beim Betrieb eines Nadeldruckers nicht tragen. Der Geräuschpegel handelsüblicher Geräte übersteigt mit etwa 60 dB kaum die Geräuschentwicklung, die bei einer normalen Unterhaltung entsteht.

In unserem Nadeldrucker-Vergleich 2018 werden die Geräte umfassend miteinander verglichen und Sie erhalten vielfältige Informationen, wie sich beste Nadeldrucker finden lassen.

1. Was versteht man unter einem Nadeldrucker?

Nadeldrucker oki

Wie bereits erwähnt, gehören Nadeldrucker der Kategorie der Impact-Drucker an. Der Druckkopf stellt das Herzstück des Nadeldruckers dar. Dieser ist mit bis zu 24 Nadeln versehen. Es sind auch Arten mit 7, 8, 9, 12 oder 18 integrierten Nadeln im Umlauf. Wird der Druckvorgang ausgelöst, dann schlagen die Nadeln auf dem Farbband auf und es entsteht das Druckbild, welches aus einer Reihe von Bildpunkten besteht.

Nadeldrucker werden gemeinhin auch als Matrixdrucker bezeichnet. Das Druckbild besteht letztlich aus einer Matrix, einem Raster. Wie das Druckbild erscheint, hängt mit der Anzahl der Nadeln des Druckkopfes zusammen. Je mehr Nadeln verfügbar sind, umso enger fallen die einzelnen Bildpunkte aus und umso feiner und definierter erscheint das Druckbild. Von Hersteller zu Hersteller unterscheidet sich auch die Druckgeschwindigkeit der einzelnen Modelle. Pro Sekunde werden zwischen 30 und 550 Anschläge ausgeführt. Auf eine A4-Seite entfallen laut VG 1.500 Zeichen. Demzufolge wird der Druck zwischen drei Sekunden und knapp einer Minute in Anspruch nehmen.

In den 1980er Jahren waren Nadeldrucker aus dem Privat- und Geschäftsbereich kaum wegzudenken. Heute sind meist Laser- und Tintenstrahldrucker an ihre Stelle getreten und Nadeldrucker avancieren, auf Grund der geringen Auflösung, die häufig unter 360 x 360 dpa liegt, und der deutlich vernehmbaren Geräuschkulisse, mehr und mehr zum Nischenprodukt. Doch vielerorts, wo auf Durchschläge nicht verzichtet werden kann, wird am Nadeldrucker festgehalten. Sie finden Nadeldrucker noch heute verstärkt in Banken oder Arztpraxen. Auch Fahrkartendrucker arbeiten häufig mit der bewährten Technologie des Nadeldruckers. Auch in Baubetrieben haben die Geräte ihren Platz verteidigt, denn Nadeldrucker sind recht robust und wenig anfällig gegen den in Werkstätten und Baubetrieben anfallenden Staub und Schmutz.

Nun stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Nadeldruckern gegenüber:

  • Erstellung von Durchschlägen möglich
  • kaum Wartungsaufwand
  • Ausdrucke sind wasserfest
  • Verbrauchskosten recht niedrig
  • lange Lebensdauer
  • alle Papierarten bedruckbar
  • deutlich vernehmbarer Lärmpegel
  • Druckgeschwindigkeit gering
  • meist nur als Schwarz-Weiß-Drucker nutzbar
  • spezielle Software ermöglicht Abhörung

2. Welche Drucker-Typen sind auf dem Markt?

Drucker Arten Erläuterung
Tintenstrahldrucker

Tintenstrahldrucker Test

Auch diese Drucker-Typen werden zu den Matrixdruckern gezählt. Die Bilderzeugung erfolgt hier jedoch durch Düsen, welche die Farben aus unterschiedlichen Patronen auf das Papier übertragen. Durchschläge lassen sich nicht erzeugen, denn es wird kein Druck auf das Papier ausgeübt, welcher dies ermöglichen würde. Daher ist der Tintenstrahldrucker ein Non-Impact-Drucker. Tintenstrahldrucker sind im Privatbereich weit verbreitet. Die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten sind recht niedrig. Bei längern Standzeiten können die verwendeten Tintenpatronen allerdings eintrocknen.
Laserdrucker

Laserdrucker Test

Der erste Laserdrucker wurde in den 1970er Jahren von der Firma Xerox auf den Markt gebracht. Die Bilderzeugung erfolgt bei diesen Typen mittels Elektrofotografie. Ein Laser legt die Platzierung des späteren Bildes fest und entfernt die Ladung, wo das spätere Druckbild erscheinen soll. Das Bild wird auf dem statisch aufgeladenen Papier mittels Erwärmung fixiert. Laserdrucker sind recht kostspielige Anschaffungen und daher nur für Vieldrucker wirklich rentabel. Eine interne Unterscheidung ist bei diesem Typ in Farblaserdrucker und monochromen Laserdrucker zu treffen.
Multifunktionsdrucker

Multifunktionsdrucker Test

Ein Multifunktionsdrucker beschränkt sich nicht auf den Druckvorgang. Die Geräte sind als 3in1, 4in1 oder 5in1 Drucker auf dem Markt und erlauben zusätzlich die Erstellung von Scans und Faxen. Ein Nadeldrucker ist nicht als Multifunktionsdrucker auf dem Markt. Daher wird ein Multifunktionsdrucker in unserem Nadeldrucker-Vergleich nur am Rande erwähnt.
WLAN-Drucker

WLAN Drucker Test

 

Auch dieser Drucker-Typ kommt für einen Nadeldrucker nicht in Betracht. Lediglich Tintenstrahl- und Laserdrucker besitzen eine entsprechende Netzwerk-Schnittstelle, um Daten über das WLAN empfangen zu können und anschließend den Druckvorgang zu starten.
AirPrint-Drucker

AirPrind Drucker test

Auch AirPrint Drucker besitzen eine WLAN-Schnittstelle. Unterstützt wird weiterhin die Apple Air-Print-Technologie. Sie können mit diesen Modellen über iPhone, iPad oder Macbook direkt auf den Drucker zugreifen und Druckaufträge auslösen. Nadeldrucker sind auch in dieser Kategorie nicht zu finden. AirPrint Drucker eignen sich vorrangig für die Nutzer von Apple-Endgeräten.
Fotodrucker

Fotodrucker Test

Fotodrucker sind speziell für die Erstellung hochauflösender Fotos ausgelegt. Der Begriff ist nicht geschützt und daher dürfen auch Thermosublimationsdrucker als Fotodrucker bezeichnet werden. Die Auflösungen dieser Modelle übersteigen das Potential eines herkömmlichen Nadeldruckers um mehr als das Zehnfache.

3. Worauf Sie beim Kauf von Nadeldruckern achten sollten

Alle in unserem Nadeldrucker-Vergleich berücksichtigten Geräte erzeugen Schwarz-Weiß-Drucke. Wenn Sie vorrangig farbige Ausdrucke erstellen möchten, dann sollten Sie sich mit einem Farbdrucker-Vergleich näher befassen. Auch in einen Nadeldrucker können Farbbänder eingebaut werden, bedenken Sie jedoch die geringe Auflösung. Sie werden damit keine Fotos in zufriedenstellender Qualität herstellen können.

Nadeldrucker Oki
Nadeldrucker von Oki sind beliebt.

Wie bereits besprochen, sind die Nadeldrucker vom Verkaufsschlager zum Nischenprodukt geworden. Entsprechend überschaubar bleibt der Blick auf die Hersteller. Wir können hier Brother-Nadeldrucker, Tally-Nadeldrucker, Oki-Nadeldrucker, NEC-Nadeldrucker oder Star-Drucker nennen. Oki bietet eine breite Produktauswahl und findet in diversen Nadeldrucker-Tests entsprechend häufig Berücksichtigung. Wenn auch die Unterschiede zwischen Modellen wie Oki Microline 390 FB, Oki Microline 5100 FB, Oki Microline 380 oder Oki ML 3390 recht gering ausfallen, lohnt es doch, sich vor dem Kauf näher mit den Kriterien zu befassen, die beste Nadeldrucker ausmachen. Daher finden Sie nun einige Faktoren näher erläutert.

3.1. Welcher Nadeldruckertyp ist der Richtige?

Sie finden in Nadeldrucker-Tests vornehmlich 24-Nadeldrucker und 9-Nadeldrucker. Die Ziffer bezeichnet die Anzahl der auf den Druckkopf befindlichen Nadeln. Bei Modellen wie dem Oki Microline 5100 FB, dem Oki ML 3390 oder dem Oki Microline 390 FB handelt es sich um 24-Nadeldrucker. Mit einem 24-Nadeldrucker erzeugen Sie ein feineres und definiertes Druckbild, als sich dies mit einem 9-Nadeldrucker erreichen ließe.danke

Tipp: Wenn Sie einen Nadeldrucker günstig kaufen möchten, dann sollten Sie einen Blick auf die 9-Nadeldrucker werfen. Modelle wie der Epson LQ 300+II reichen zwar in der Feinheit des Druckbildes nicht an einen 24-Nadeldrucker heran, sind jedoch für die Erzeugung von Rechnungen und Durchschlägen im Büroalltag völlig ausreichend.

3.2. Die Kompatibilität

Nadeldrucker epson
Auch mit Mac OS X kompatibel: der Epson DLQ-3500.

Damit Ihr neuer Drucker problemlos funktioniert und sich in die bereits vorhandene Bürotechnik eingliedern lässt, ist vor dem Kauf ein Blick auf die Kompatibilität ratsam. Daher muss nicht zwingend der Nadeldrucker-Vergleichssieger angeschafft werden, sondern es gilt, ein Gerät zu finden, welches Ihren persönlichen Ansprüchen und Gegebenheiten entspricht. Die im Nadeldrucker-Vergleich berücksichtigten Modelle sind mit den meisten Microsoft-Betriebssystemen kompatibel. Sie können Ihren neuen Drucker also meist problemlos unter Windows 95, Windows 98, ME, XP oder Vista 7 und Vista 8 nutzen.

Problematischer gestaltet sich die Anwendung bei Apple-Betriebssystemen. Ein mit einem MAC kompatibles Gerät wäre zum Beispiel der Epson LQ 300+II. In diesem Falle funktionieren die von MAC OS X unterstützten Standarttreiber.

3.3. Die Auflösung

Die Auflösung ist bei Nadeldruckern wahrlich kein vorrangiges Kaufargument. Bei den gängigen Oki-Modellen ist meist von einer Auflösung von 360 x 360 dpi auszugehen. Lassen Sie sich jedoch von der recht geringen Auflösung nicht abschrecken, denn für den herkömmlichen Schwarz-Weiß-Druck sind diese Vorgaben durchaus ausreichend. Selbst die Epson-Nadeldrucker liefern mit einer Auflösung von 360 x 180 dpi noch überzeugende Vergleichsergebnisse.

Was heißt dpi?

Dots per Inch
Mit Dots per Inch wird die Auflösung angegeben. Die Bildpunkte je Zoll geben Aufschluss über die Qualität des fertigen Druckbildes. Die Angaben beziehen sich auf die horizontalen und vertikalen Bildpunkte. So steht eine Auflösung von 360 x 180 Bildpunkten für 360 Punkte in waagerechter und 180 Punkte in senkrechter Richtung.

3.4. Wie viele Durchschläge können erzeugt werden?

Ein durchschnittlicher Nadeldrucker wird zwischen drei und vier Durchschläge erlauben. Besonders hochwertige Modelle liefern Ihnen auch mehr als fünf Durchschläge in überzeugender Qualität. Es empfiehlt sich dabei die Verwendung von speziellem Nadeldrucker-Papier.

3.5. Wie lange hält ein Nadeldrucker?

Nadeldrucker sind recht robust, erweisen sich als unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen und bedürfen nur wenig Wartungsaufwand. Von Verschleißerscheinungen betroffen sind jedoch der Druckkopf und das Farbband. Bei Modellen wie dem Oki Microline 3390, dem Oki ML 5520, dem Oki ML 390 FB oder dem Oki Microline 1190 wird die Lebensdauer des Druckkopfes mit 200 Millionen Anschlägen angegeben.

Auf eine A4-Seite passen 1.500 Anschläge. Somit liegt die durchschnittliche Lebensdauer eines Druckkopfes bei 133.333 Druckseiten in A4. Verwenden Sie Endlospapier, dann werden Sie nach etwa 3.960 Metern an Ihre Grenzen stoßen und den Druckkopf austauschen müssen.

Beim Farbband liegt die Lebensdauer bei den genannten Modellen bei etwa 2-4 Millionen Anschlägen. Sie können folglich zwischen 1.333 und 2.666 Seiten drucken, bis der Farbbandwechsel ansteht.

3.6. Der Anschluss

Beim Anschluss wurden in unserem Nadeldrucker-Vergleich die größten Unterschiede deutlich. Wenn Sie einen Nadeldrucker kaufen, der recht günstig im Preis ist, dann wird dieser in der Regel lediglich einen USB-Anschluss besitzen, daneben einen seriellen Anschluss und einen Parallel-Anschluss. Diese beiden letztgenannten Anschlüsse gelten im Zeitalter von Tablets, Netbooks, Laptops und multifunktionalen All-in-One-PCs als veraltet.

Priorität besitzt dagegen der USB-Anschluss. Alle modernen Computer besitzen diese Anschlussmöglichkeit. Da USB 3.0 sich auch mit USB 2.0 oder 1.0 kompatibel zeigt, dürfte auch die Verbindung mit älteren Geräten keine Probleme aufkommen lassen.

3.7. Die Geräuschkulisse

Der Nadeldrucker zählt zu den Geräten, welche, wenn sie betrieben werden, nicht zu überhören sind. Zwischen den einzelnen Modellen gibt es durchaus Unterschiede. Beachten Sie daher die Hinweise der Hersteller. Bereits ein Unterschied von 6 Dezibel kommt dabei einer Verdopplung der Lautstärke gleich.

3.8. Das Gewicht

Epson drucker
Ganz schön schwer – Nadeldrucker wie der EPSON LQ-2190 können auch mal 13 kg wiegen.

Ein Nadeldrucker ist kein Leichtgewicht. Dies lässt sich bereits erahnen, wenn man den Aufbau der Geräte bedenkt. Sie müssen meist mit einem Gewicht zwischen vier und acht Kilogramm rechnen. Verbleibt der Drucker an einem festen Standort, dann ist das Gewicht vielleicht weniger relevant. Werden die Drucker dagegen für die mobile Nutzung angeschafft, dann sind leichtere Typen auf jeden Fall von Vorteil.

3.9. Die Hersteller

Im Folgenden haben wir Ihnen die bekannten Hersteller von Nadeldruckern aufgelistet. Insbesondere Modelle der Firma Oki-Systems sind bei Nadeldrucker-Nutzern beliebt.

  • Tally
  • Star Drucker
  • Olivetti
  • Oki-Systems
  • Lexmark
  • Fujitsu
  • Epson
  • Compuprint
  • C.Itoh
  • Brother

4. Die Einrichtung des Nadeldruckers

Usb Druckerkabel
Einfache USB-Druckerkabel sind ausreichend, um eine Verbindung beider Geräte herzustellen.

Nach dem Kauf des Druckers stellt sich die Frage der Inbetriebnahme. Ein Nadeldrucker-Oki-Angebot mag für den Moment vielleicht verlockend erscheinen. Sie sollten sich jedoch auch mit der Frage des passenden Anschlusses befassen. Die Oki Serie Micro-Line und handelsübliche LED-Drucker und A3-Drucker können über USB angeschlossen werden. Über die Möglichkeit des USB-Anschlusses verfügen auch Star-Drucker oder Modelle der Marke Epson. Der Drucker kann auch an ältere Rechner angeschlossen werden, soweit serielle oder parallele Schnittstellen vorhanden sind.

Ist der Nadeldrucker angeschlossen, wird er nicht automatisch funktionieren, denn der Computer kann das neue Gerät bislang noch nicht erkennen und zuordnen. Sie benötigen hierfür den passenden Treiber. Die meisten Drucker besitzen bereits einen serienmäßigen Druckertreiber und die Auffindung erfolgt automatisch. Erkennt Windows 7 den Nadeldrucker nicht selbstständig, dann ist die dem Drucker beiliegende Treiber-CD eine Option. War die Kaufberatung erfolgreich und ist der Entschluss auf einen Oki 590, einen Epson LQ 590 oder einen Oki Microline 280 Elite gefallen, dann wird Sie der Funktionsumfang der Geräte vielleicht überraschen. Wie Sie sich anhand des folgenden Videos überzeugen können, eignen sich der Oki Microline 320 Elite oder der Oki ML 5910 auch bestens zum Musik machen.

5. Die Betriebskosten

Drucker Oki
Der OKI ML1190 im Retro-Stil.

Die Kosten sind ein Punkt, den Sie bei der Anschaffung eines Nadeldruckers nicht vernachlässigen sollten. Nicht nur der Kaufpreis ist dabei relevant, Sie werden auch hin und wieder Zubehör nachkaufen müssen. Dies betrifft im Einzelnen die Kosten für verschlissene Farbbänder und unbrauchbar gewordene Druckköpfe. Ein neuer Druckkopf wird Sie etwa 100 Euro kosten. Doch wir raten vor einem vorschnellen Nachkauf ab. Fragen Sie dagegen in Drucker-Shops nach, ob diese die Druckköpfe erneuern. Hier zahlen Sie meist nur ein Drittel gegenüber den Kosten für den Neukauf. Notwendig ist auch die regelmäßiger Erneuerung des Farbbandes. Die Farbbänder sind vergleichsweise günstig und kosten zwischen 5 und 15 Euro. Die Druckkosten sind für einen Schwarz-Weiß-Ausdruck mit 0,05 bis 0,08 Cent je Seite recht niedrig. Bei einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker müssen Sie mit Druckkosten von 1 bis 3 Cent pro Seite rechnen. Somit zeichnen sich die Nadeldrucker-Modelle von Oki, Lexmark oder Espon durch ihre geringen Druckkosten aus.

6. Stiftung Warentest und Nadeldrucker

Einen Nadedrucker-Vergleich lässt die Stiftung Warentest derzeit noch vermissen. Worauf es beim Druckerkauf ankommt, ist aber auch auf Grund eines von der Plattform test.de durchgeführten Vergleiches vom August 2015 deutlich.

7. Fragen und Antworten zu Nadeldruckern

7.1. Ist das Abhören der Nadeldrucker möglich?

Das Thema des Abhörens von Nadeldruckern wurde im Mai 2009 brisant. Damals hatte die Universität in Saarbrücken damit für Gesprächsstoff gesorgt. Es wurden Mikrofone am Drucker angebracht. Nachdem die Zustimmung aller beteiligten Personen eingeholt war, gelang die “Abhörung” von in Arztpraxen ausgedruckten Rezepten. Die Möglichkeit erscheint theoretisch als gegeben. Die Praxis zeigt, dass sich selbst unter idealen Vorraussetzungen häufig nur etwa 70% des Ausdruckes abhören lassen.

7.2. Welche Schriftart ist am authentischsten für Nadeldrucker?

Schriftarten wie Erika, Courier oder Old Typewriter stehen für Nostalgie und ähneln den in den 1960er Jahren verwendeten alten Maschinenschriften. Die verwendete Schriftart sollte zu dem Projekt passen, welches Sie realisieren wollen. Machen Sie sich daher selbst ein Bild über die möglichen Schriftarten und ihr Erscheinungsbild auf dem Nadeldrucker Ausdruck.

7.3. Wie lange halten Nadeldrucker?

Epson Drucker test
Der Epson LQ590 – ein langlebiges Modell.

Dies ist natürlich davon abhängig, wie oft Sie das Gerät benutzen und wie sorgsam Sie damit umzugehen wissen. Tauschen Sie regelmäßig den Druckkopf und das Farbband aus, dann können Sie durchaus 15 bis 20 Jahre Freude an Ihrem Nadeldrucker haben.

7.4. Seit wann gibt es Nadeldrucker?

Der erste Nadeldrucker wurde im Jahre 1968 von der japanischen Firma Oki in Umlauf gebracht. Dabei handelte es sich um das Modell Wiredot. Diese bahnbrechende Entwicklung, welche sich bis in die heutige Zeit behaupten konnte, bescherte Oki im Jahre 2013 das von der Information Processing Society of Japan verliehene Prädikat “technologisch wertvolles Erbe”.

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