AirPrint-Drucker Test 2018

Die besten AirPrint-Drucker im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Jeder AirPrint-Drucker besitzt eine WLAN-Schnittstelle. Mittels AirPrint können binnen kürzester Zeit stabile Verbindungen zu iPhone, iPad oder Macbook aufgebaut werden. Sie müssen dabei keine aufwendigen Installationen oder Einrichtungen vornehmen.
  • AirPrint-Drucker sind in verschiedenen Versionen auf dem Markt. Wenn Sie häufig Dokumente oder Grafiken ausdrucken, dann bietet sich für Sie ein Laserdrucker an. Möchten Sie Ihre Fotos direkt von iPhone oder iPad drucken, dann ist ein Tintenstrahldrucker sinnvoll.
  • Besteht Ihr Ziel darin, einen AirPrint-Drucker günstig kaufen zu wollen, dann beachten Sie die Angaben bezüglich der Druckgeschwindigkeit und auch über die Folgekosten, zum Beispiel den Nachkauf der Druckerpatronen oder eventuelle Reparaturen, sollten Sie sich im Klaren sein. Weniger preisgünstige Geräte können sich schnell rentieren. Es fallen günstigere Druckkosten an und sie sind häufig weniger anfällig für Reparaturen.

airprint-drucker test
Apple-Gründer Steve Jobs war ein Visionär. Apple konnte bislang mit einer Vielzahl an Neuentwicklungen den Markt revolutionieren. Einen Beitrag dazu haben auch die AirPrint-Drucker geleistet, denn schließlich muss mit diesen Geräten niemand mehr bei der aufwendigen und komplizierten Einrichtung des Druckers verzweifeln. Es ist nicht mehr notwendig, zu jedem Gerät zwingend passende Treiber und die passende Software zur Verfügung zu haben. Sie können auf Ihrem iPhone, Macbook oder iPad die entsprechende Funktion aktivieren und schon startet das Gerät per Knopfdruck. Damit Sie sich den Druckvorgang in Zukunft erleichtern können und eine der Visionen von Apple in Ihrem Wohnzimmer Einzug halten kann, möchten wir Ihnen einige hilfreiche Tipps geben und Ihnen eine Kaufberatung mit auf den Weg geben.

1. Wie funktioniert ein AirPrint-Drucker?

Was bedeutet AirPrint?apple endgeraete

AirPrint bezeichnet die für das drahtlose Drucken notwendige Software-Schnittstelle. Der Druck kann über Endgeräte erfolgen, die über die Betriebssysteme Mac OS X oder iOS verfügen. Die Technologie wurde erstmals im Jahre 2010 bei iOS-Geräten eingesetzt. Im Folgejahr wurde AirPrint auch für Mac eingeführt.

Die Bezeichnung ″AirPrint″ steht für die Schnittstelle, welche der Datenübertragung dient. Diese Schnittstelle macht Kabel und umständliche Installationen überflüssig und ermöglicht die drahtlose Kommunikation zwischen iOS oder Mac-Geräten. Dies geschieht über ein WLAN- oder über ein WiFi-Netzwerk. Sie können von Ihrem iPad, dem iPod Touch oder dem Apple-Smartphone Dokumente oder Fotos direkt an den Drucker senden. Die einzelnen Drucker lassen sich aus einer entsprechenden Liste auswählen. Allerdings ist nicht jeder Drucker, der über Internet-Anschluss und WLAN verfügt, automatisch ein AirPrint-Drucker. Besonders ältere Modelle können diese Funktion nicht bedienen.
In verschiedenen AirPrint-Drucker-Tests wurde eine Kernaussage deutlich: Während jeder AirPrint-Drucker automatisch ein WLAN-Drucker ist, muss nicht jeder WLAN-Drucker zwingend auch ein AirPrint-Drucker sein.

Nun erhalten Sie einen Überblick über die Vor- und Nachteile dieser Apple-Technologie:

  • keine aufwendige Einrichtung notwendig
  • funktioniert drahtlos ohne Kabel
  • schneller Druckstart
  • Drucker und App müssen AirPrint unterstützen
  • eingeschränkter Bedienumfang der Apps

2. Ein Überblick über die AirPrint-Drucker-Typen

In unserem AirPrint-Drucker-Vergleich 2018 wird auch auf die verschiedenen Drucker-Arten eingegangen. Nachfolgend sind keine 3D-Drucker erwähnt. Diese lassen sich nicht über AirPrint steuern und haben die Aufgabe, Kunststoffe zu drucken. Auch PDF-Drucker spielen in nachfolgender Übersicht keine Rolle, denn diesen dienen der Umwandlung von verschiedenen Dateitypen in PDFs und damit handelt es sich um virtuelle Printer.

AirPrint-Drucker-Art Erläuterungen
Farblaserdrucker

farblaserdrucker

Mit Farblaserdruckern können unterschiedliche Farben dargestellt werden. Monochromlaserdrucker verfügen dagegen nicht über diese Funktion. Mit einem Farblaserdrucker können Sie auch Grafiken in einfacher Form in recht guter Qualität ausdrucken. Fotos können jedoch auf Grund der geringen Auflösung nicht in ansprechender Qualität wiedergegeben werden. Hier empfiehlt sich ein Tintenstrahldrucker. Auch als CD-Drucker ist der Farblaserdrucker ungeeignet. Die CD würde den hohen Temperaturen nicht standhalten. Damit ein Farblaserdrucker entsprechend arbeiten kann, werden vier Tonereinheiten mit Schwarz und allen Grundfarben gebraucht, dazu eine Bildtrommel und eine Fixiereinheit. Im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker können die Farben bei einem Farblaserdrucker nicht eintrocknen. Hin und wieder werden diese Modelle auch als LED-Drucker betitelt. Die Funktionsweise ist zwar ähnlich, es handelt sich aber um unterschiedliche Produkte.
Laserdrucker

laserdrucker

 

Wird von Laserdruckern gesprochen, dann werden die Monochromlaserdrucker zusammengefasst. Mit diesen Geräten ist es lediglich möglich, Drucke in Schwarz-Weiß zu produzieren. Diese Drucker sind für den Home-Office-Bereich, wo es lediglich darum geht, Texte und Dokumente auszudrucken, eine gute Wahl. Ein guter AirPrint-Drucker dieser Kategorie ist der HP Printer Laserjet.
Multifunktionsdrucker

multifunktionsdrucker

 

Multifunktionsdrucker erfüllen viele Aufgaben. Sie besitzen einen Scanner und lassen sich auch zum Drucken und Kopieren nutzen. Einige Modelle im AirPrint-Drucker-Vergleich besitzen eine Einzugsfunktion und eine Fax-Funktion. Brother Drucker, Epson Drucker oder Canon Drucker liefern in diesem Bereich sehr gute Vergleichsergebnisse. Wenn Sie diesbezüglich weiter ins Detail gehen wollen, dann schauen Sie sich einen All-in-One-Drucker-Vergleich näher an. Dort finden Sie auch Informationen über 5in1, 4in1 oder 3in1 Drucker und deren Vor- und Nachteile.
Nadeldrucker

nadeldrucker

Den Nadeldrucker kennen Sie vielleicht aus Arztpraxen oder in Form des Bahnkartendruckers. Diese Drucker kommen ohne Toner oder Patronen aus. Dieser Drucker arbeitet mit einem Farbband. Die einzelnen Bildpunkte werden mittels Nadeln durch das Farbband direkt auf das Papier geschlagen. Ein Nadeldrucker bedarf kaum Wartung und arbeitet recht zuverlässig. Als Farbdrucker können Nadeldrucker nicht verwendet werden. Mit ihnen lassen sich lediglich Texte drucken und Durchschläge anfertigen. Marktführer in diesem Bereich sind der Ricoh Drucker, der Kyocera Drucker oder der Oki Drucker. Da es keine Nadeldrucker mit AirPrint-Technologie gibt, beschränken wir deren Erwähnung auf diese Tabelle.
Tintenstrahldrucker

tintenstrahldrucker

Im Bereich der Farbdrucker gelten die Tintenstrahldrucker als weit verbreitete Marke. Über unterschiedliche Verfahren werden die Farben mittels Tintenstrahl auf das Papier übertragen. Diese Geräte sind vielseitig verwendbar und können auch als CD-Drucker oder als CD-DVD-Drucker eingesetzt werden. Empfehlenswerte Vertreter dieser Kategorie sind die HP-Drucker-Deskjet-Serie oder die Canon-Drucker-Pixma-Serie, welche sich auch als Fotodrucker verwenden lassen.

3. Was den beste AirPrint-Drucker auszeichnet – wichtige Kaufkriterien

Beschäftigen Sie sich näher mit den Drucker-Angebot, dann scheint der Markt von Canon-Druckern, Epson-Druckern, Samsung-Druckern oder Brother-Druckern recht vielfältig und es fällt schwer, sich spontan für das passende Produkt zu entscheiden. Um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, finden Sie nachfolgend einige Faktoren, die Sie beim Kauf Ihres Druckers nicht aus den Augen verlieren sollten.

3.1. Die Auflösung

Die Auflösung eines Druckers wird immer in dpi angegeben. Der Wert ″drops per inch″ steht für die Anzahl an Bildpunkten, aus denen das Dokument oder das Foto bestehen. Die Angaben beziehen sich auf die vertikale und auf die horizontale Druckrichtung. Besitzt ein Drucker also die Auflösung: 1.200 x 600 dpi, dann ist er in der Lage, 1.200 Pixels pro Inch in waagerechter Richtung und 600 Bildpunkte in der Senkrechten zu erzeugen. Die Auflösung spielt weniger eine Rolle, wenn Sie lediglich Schwarz-Weiß drucken. Dann dürften 600 dpi ausreichen. Für den ansprechenden Fotodruck sollten die eben erwähnten 1.200 x 600 dpi angestrebt werden. Generell gilt: Je höher die Auflösung, desto besser das Druckergebnis.

drucker office

3.2. Die Geschwindigkeit des Drucks

Die Druckgeschwindigkeit ist eine Angabe der Hersteller, die sich auf die Angabe der gedruckten Seiten pro Minute bezieht. Einige Geräte, wie die aus der Canon-Drucker-Pixma-Serie, liefern überzeugende Ausdrucke in kurzer Zeitspanne, benötigen jedoch relativ viel Zeit beim Starten des Druckvorgangs. Bessere Vergleichsergebnisse liefern hier die Laserjet-Serie oder der HP Drucker Deskjet. Schnelle Drucke liefert auch der MFC J5320DW oder andere Brother-Drucker.

3.3. Was kostet ein Schwarz-Weiß-Ausdruck?

Der Anschaffungspreis ist es nicht allein, was einen wahren AirPrint-Vergleichssieger auszeichnet. Bei einigen Druckern können immense Folgekosten auf Sie zukommen. Bei Tintenstrahldruckern müssen Sie bei den Patronen tief in die Tasche greifen, die Kosten für Bildtrommel und Toner sind bei Laserdruckern nicht zu unterschätzen. Ein recht kostengünstiges Beispiel ist der Samsung Drucker Xpress. Hier liegen die Druckkosten pro Seite bei etwa zwei Cent. Bei einem guten AirPrint-Drucker kommt es nicht allein darauf an, dass er preiswerte Ausdrucke liefert. Wenn Sie auch die Folgekosten bedenken, dann bewahrt Sie dieser Schritt vor bösen Überraschungen.

3.4. Die Anschlüsse

drucken wlan
Kabelloses Drucken: Ein AirPrint-Drucker besitzt zwar USB-Anschlüsse, zielt aber primär auf das kabellose Drucken ab.

Den Anschlüssen kommt bei diesem Drucker-Typ keine primäre Rolle zu. Als Verbindung zu iPhone, iPad oder iPod Touch dient die AirPrint-App. Darüber hinaus besitzen die im AirPrint-Drucker-Test berücksichtigten Geräte einen USB-Anschluss. Damit lassen sie sich mit Computer oder Laptop verbinden. Somit kann ein AirPrint-Drucker auch in Verbindung mit einem Windows Rechner genutzt werden, der kein WLAN oder keinen LAN-Anschluss verfügt.

Bluetooth ist bei AirPrint-Druckern ebenfalls nebensächlich. Ins Blickfeld rückt Bluetooth, wenn Android-Smartphones oder Tablets den Drucker nutzen sollen. In einem AirPrint-Drucker-Vergleich sind nur wenige Bluetooth-Drucker berücksichtigt. Soweit diese über WLAN verfügen, dürfte die Verwendung des Netzwerk-Druckers problemlos funktionieren.

3.5. Wichtige Zusatzfunktionen

Lassen sich AirPrint-Drucker günstig kaufen, dann können diese Modelle trotzdem über einige hilfreiche Zusatzfunktionen verfügen. Besonders in Büros ist es hilfreich, einen Drucker mit Duplex-Funktion zu nutzen. Der beidseitige Ausdruck der Dokumente spart Zeit und Aufwand.

Verfügen Multifunktionsdrucker über ADF, dann verfügt der Scanner über eine Einzugsfunktion. Diese Funktion ist recht häufig und bei Marken wie Samsung, HP oder Brother und Canon ebenso anzutreffen, wie beim Kyocera-Drucker oder beim Oki-Drucker. Über ADF verfügen nur Drucker mit integriertem Scanner. Ein Mini-Drucker, der keine Scanner mitbringt, lässt die Einzugsfunktion vermissen.

Eine Besonderheit wird beim Brother Drucker aus der MFC Serie deutlich. Dieser Drucker ermöglicht den DIN-A3-Druck. So lassen sich zum Beispiel Poster in guter Qualität ausdrucken.

3.6. Führende Hersteller von AirPrint-Druckern

  • Canon
  • Epson
  • Brother
  • Lexmark
  • Hewlett-Packard
  • Samsung
  • Xerox
  • Oki Systems
  • Kyocera

4. Wie lassen sich AirPrint-Drucker installieren?

Die einfachste Möglichkeit, einen AirPrint-Drucker zu installieren, ist die Einrichtung eines Netzwerkes. Hierbei empfiehlt sich, das WLAN-Netzwerk zu verwenden, so kann auch die AirPrint Funktion problemlos genutzt werden. Bei der Einrichtung ist die Nutzung der WPS-Funktion dem Druckermenü vorzuziehen. Verfügen Drucker und Router über WPS, dann genügt für die Einrichtung des Druckers ein Knopfdruck. Der Verbindungsaufbau erfolgt anschließend automatisch. In einem guten AirPrint-Drucker-Test verfügen in der Regel alle Modelle über WPS. So können Sie getrost einen AirPrint-Drucker kaufen, ohne sich Sorgen über eine aufwendige Installation machen zu müssen. Im folgenden Video sehen Sie, wie ein Canon Pixma alternativ als normaler Laptop-Drucker eingerichtet wird.

5. AirPrint-Drucker und Stiftung Warentest

Bislang hat die Stiftung Warentest noch nicht ausschließlich AirPrint-Drucker einem Vergleich unterzogen. Ein AirPrint-Drucker-Vergleichssieger der Stiftung Warentest kann also an dieser Stelle nicht genannt werden. Ein recht umfangreicher Drucker-Test ist auf der Homepage der Stiftung Warentest mit Thema 115 verfügbar. Der Test erfolgte im August 2015.

6. Fragen und Antworten zum AirPrint-Drucker

6.1. Kurze Begriffserklärung

wifi printingDie Bezeichnung AirPrint-Drucker lässt nicht auf einen kleinen Drucker, einen mobilen Drucker oder einen tragbaren Drucker schließen. Auch die hin und wieder verwendete Schreibweise ″Air-Print-Drucker″ führt Verbraucher in die Irre. Diese Arten von Druckern verfügen über eine AirPrint-Schnittstelle und daher rührt auch die Bezeichnung. Über diese Schnittstelle und WLAN wird die Verbindung zu diversen Apple-Geräten aufgebaut.

6.2. Woran sind AirPrint-kompatible Drucker zu erkennen?

Diese Drucker müssen WLAN und besagte AirPrint-Schnittstelle besitzen. Angaben hierzu geben die Hersteller meist in den Artikelbeschreibungen.

6.3. Wie lässt sich ein AirPrint-Drucker hinzufügen?

AirPrint-Drucker können über diverse Apps aufgefunden werden. Im folgenden Video sehen Sie, wie die AirPrint-Drucker-iPad-App funktioniert.

6.4. Was nutzt mir AirPrint ohne AirPrint-Drucker?

Diese Frage kann klar beantwortet werden. Diese Funktion nützt Ihnen nichts. Sie benötigen in jedem Fall einen AirPrint-Drucker, damit AirPrint genutzt werden kann.

6.5. Wie kann ich einen guten AirPrint-Drucker erkennen?

Achten Sie beim Kauf auf eine hohe Auflösung, denn eine entsprechend gute Druckqualität dürfen Sie erwarten. Eine Empfehlung wert sind die großen Geräte von HP, Canon, Dell oder Brother. Mit Multifunktionsgeräten lässt sich Drucken, Scannen, Faxen und Kopieren. Für den gelegentlichen Einsatz lohnt sich auch ein kleinerer Drucker, der nicht nur weniger kostet, sondern auch weniger Platz auf dem Schreibtisch in Anspruch nimmt. Die HP-Deskjet-Serie leistet hier gute Dienste. Besitzt der Drucker Bluetooth, dann lässt er sich auch einfach über ein Android-Tablet nutzen.

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