Powerbank Test 2018

Die besten Akkupacks im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Immer mehr Verbraucher haben ständig ein Tablet, einen MP3-Player oder ein Smartphone dabei. Auf diese unterhaltsamen Begleiter für unterwegs möchten die meisten Menschen einfach nicht mehr verzichten. Allerdings halten diese Gadgets oftmals nicht so lange durch, wie Sie sich das wünschen würden, und die Akkus sind häufig erstaunlich schwach. Externe Ladegeräte, die auch als Powerbanks bezeichnet werden, erfreuen sich daher einer sehr großen Beliebtheit.
  • Besonders hinsichtlich der Kapazität gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Powerbanks. Dabei ist die Kapazität mit der Stärke einer Powerbank gleichzusetzen. Die Angabe wird in mAh gemacht. Je höher dieser Wert ausfällt, desto häufiger können Sie Ihre Gadgets aufladen. Bei größeren Gadgets, die geladen werden sollen, sind mehr mAh zudem sinnvoll.
  • Powerbanks sind schon ab 10 Euro erhältlich und kosten oft nicht mehr als 40 Euro. Die Kapazität diktiert dabei den Preis. Je mehr Geld Sie ausgeben, desto öfter können Sie Ihr Tablet oder Handy über Ihre Powerbank bequem mobil aufladen.

Powerbank-Test

eBook-Reader, Smartphones und Tablets versprechen durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Die kleinen Technikwunder werden auch dank spezieller Apps zur Navigation, To-do-Listen, Wörterbüchern und Co. in vielen Lebenslagen immer wichtiger. Wenn der Akku dann leer ist, wird das schnell zum Problem. Denn mit einem extrem guten Durchhaltevermögen können nur die wenigsten Geräte punkten. Besonders dann, wenn Sie häufig mobil surfen oder verschiedene Chatprogramm auf Ihrem Smartphone verwenden, macht sich dies schnell durch eine niedrige Akkustandsanzeige bemerkbar. Eine Steckdose ist allerdings nicht immer in der Nähe, weshalb tragbare Ladegeräte und externe Akkus eine so praktische Hilfe darstellen.

Unser aktueller Powerbank-Vergleich 2018 kann Ihnen dabei verraten, welches die momentan beliebtesten Powerbanks sind. So können Sie auch herausfinden, bei welchem externen Akku es sich um den aktuellen Preis-Leistungs-Sieger handelt. Wenn Sie sich die volle Power wünschen, dann führt schließlich kaum ein Weg am momentanen Powerbank-Vergleichssieger vorbei. Die nachfolgende Kaufberatung informiert Sie daher darüber, was eine wirklich hervorragende Powerbank ausmacht und worauf Sie am besten achten sollten, wenn Sie eine hochwertige Powerbank günstig kaufen wollen.

1. Worum handelt es sich bei einer Powerbank?

Powerbank immer dabei
Die Powerbank darf auch im Urlaub nicht fehlen.

Externe/ mobile Ladegeräte werden als Powerbanks bezeichnet. Diesen externen Akku können Sie zum Beispiel zum Laden Ihres eBook-Readers, Tablets oder Handys verwenden. Auch vergleichbare Geräte können per Powerbank mit Strom versorgt werden. Zuvor müssen Sie Ihre Powerbank allerdings an einer Steckdose aufladen, damit sie Stromreserven sammeln und speichern kann. Als Reservetank für Ihre Mobilelektronik gibt das Gerät diesen Strom dann an die verschiedensten Gadgets ab. Die Größe der maximal vorhandenen Reserven (sprich bei einer vollen Aufladung der Powerbank) wird als Ladekapazität bezeichnet und in Milliamperestunden, kurz mAh, gemessen. Um die 2,4 Ampere sind möglich, wobei 1 Ampere bereits ausreichend für Smartphones ist.

Per USB-Kabel (eins oder mehrere) erfolgt die Stromübertragung. Manche Powerbanks verfügen sogar gleich über mehrere Anschlüsse, so dass Sie mehr als nur ein Gadget laden können. Die Kabel gehören meist zum Lieferumfang der Powerbanks dazu, wobei es sich meist um gewöhnliche USB-Kabel handelt, die bei Ihrem Tablet, eBook-Reader oder Handy ohnehin mit dabei sind. Auch wenn verschiedene Begriffe für eine Powerbank verwendet werden, bleibt die Funktion des externen Akkus immer die gleiche. Mit diesen Bezeichnungen ist eine Powerbank ebenso gemeint:

  • Zusatzakku
  • USB-Ladegerät
  • Mobile Power Bank
  • Portable Power Bank
  • Power Tube

Arten von Powerbanks

2. Welche Arten von Powerbanks sind am Markt erhältlich?

Um einen mobilen Akku aufzuladen, ist nicht immer eine Steckdose erforderlich. Daher möchten wir Sie nachfolgend mit den unterschiedlichen Typen an Powerbanks vertraut machen, damit sich der Powerbank-Vergleich für Sie noch einfacher gestaltet. Denn nur wenn Sie die verschiedenen Kategorien, denen solche externen Ladegeräte zugeordnet werden können, kennen, lässt sich Ihr persönlicher Powerbank-Vergleichssieger leichter ausfindig machen.

2.1. Die Klassiker unter den Powerbanks

In einem detaillierten Akkupack-Vergleich werden Sie auf viele klassische Powerbanks stoßen, die alle nach dem gleichen Funktionsprinzip arbeiten. Sie verfügen über ein USB-Ladekabel, mit dem die Powerbanks zunächst aufgeladen werden müssen. Erst dann können Handys, Smartphones und andere Gadgets über die Powerbank mit Strom versorgt werden. Dazu wird ebenfalls ein USB-Kabel genutzt. Der gespeicherte Strom kann somit bequem an Ihr Smartphone übertragen werden. Auch wenn die Funktionsweise die gleiche ist, gibt es durchaus Unterschiede bei der Ladespannung, der Form der Powerbanks sowie bei der Kapazität. Stärkere Powerbanks, die 10.000 Ampere oder mehr mitbringen, sind oft rechteckig. Dies gilt zum Beispiel auch für die RAVPower und Anker Powerbanks.

Powerbanks mit der Power-Tube-Form haben hingegen eine eher längliche Form. Sie sind im Vergleich zu der rechteckigen Variante kompakter. Allerdings gibt es meist nur einen und nicht mehrere USB-Anschlüsse zum Aufladen Ihrer verschiedenen Gadgets.

2.2. Solar-Powerbanks

Bei diesen Powerbanks handelt es sich um ein Solarladegerät. Zur Aufladung greifen diese Powerbanks somit auf die Energie der Sonne zurück. Hierbei handelt es sich demnach um sehr stromsparende sowie äußerst umweltfreundliche externe Akkus. Allerdings sind diese Powerbanks bisher nicht ganz so weit verbreitet wie reguläre externe Akkupacks, die einfach per Steckdose aufgeladen werden können. Dennoch lassen sich die Vorteile nicht von der Hand weisen.

Bei diversen Outdoor-Aktivitäten sowie im Sommer ist eine solche mobile Power Bank ganz besonders zu empfehlen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Aufladung mittels der Sonne mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Aufladung über eine reguläre Steckdose. Daher verfügen die meisten Solar-Powerbanks über zwei USB-Anschlüsse oder mehr, damit Sie diese Akkus noch schneller über die Steckdose laden können. Das ist auch dann sehr sinnvoll, wenn die Sonne im Moment leider nicht ausreichend scheint.

2.3. Zusatzakku für einen Fahrraddynamo

Diese Geräte können Sie mit einer Powerbank aufladen:
  • Handys
  • eBook-Reader
  • MP3-Player
  • Tablet
  • Kompaktkameras
  • E-Zigaretten
  • Funkgerät
  • Headsets
  • tragbare Spielekonsolen/ Lautsprecher

Es gibt auch Powerbanks in Form eines Fahrraddynamo-Zusatzakkus. Solche Powerbanks können Sie zum Beispiel von Marken wie Pear kaufen. Die Powerbank wird am Lenker befestigt und anschließend mit dem Dynamo Ihres Fahrrads gekoppelt. Ähnlich wie eine Solar-Powerbank auch, handelt es sich bei solch einem Ersatzakku demnach um eine besonders umweltfreundliche Powerbank, mit der Sie Strom ganz einfach selbst „produzieren“ können.

In kaum einem unabhängigen Powerbank-Test spielen diese externen Akkus allerdings eine Rolle. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es sich um einen sehr speziellen Einsatzbereich handelt, der nur für wenige Verbraucher überhaupt interessant ist. Wenn Sie die beste Powerbank suchen, werden Sie zudem nicht auf diesen Typ setzen wollen. Denn in der Praxis haben sich Powerbanks in Form eines Fahrraddynamo-Zusatzakkus tendenziell als eher unzuverlässig herausgestellt. In gut sortierten Fahrradgeschäften oder online sind diese Powerbanks bei Bedarf aber dennoch erhältlich. Wenn Sie möchten und das nötige Fingerspitzengefühl mitbringen, können Sie solch eine externe Powerbank sogar selbst bauen. Wie alle technikaffinen und pfiffigen Bastler dabei am besten vorgehen sollten, verrät Ihnen das nachfolgende Video im Detail:

2.4. Powerbanks in Form einer Handy-Hülle

Eine Handy-Hülle kann Ihr Smartphone nicht nur vor Schäden durch einen Sturz schützen. Vielmehr gibt es auch feste Cases zu kaufen, die Ihnen nicht nur diese nützliche Schutzeigenschaft zu bieten haben, sondern auch als Powerbank herhalten können. In der Hülle gibt es also einen Akku, der zum Aufladen Ihres Gadgets genutzt werden kann, während die empfindliche Telefontechnik geschützt wird, da das Case einen Sturz abfangen kann.

3. Kaufkriterien bei der Wahl der geeigneten Powerbank

Wenn Sie eine Powerbank günstig kaufen wollen, werfen Sie zunächst vielleicht einen Blick auf einen unabhängigen Powerbank-Test. Doch damit Sie sich wirklich eine eigene Meinung bilden können, müssen Sie wissen, auf welche Kaufkriterien Sie achten sollten. Das verraten wir Ihnen jetzt.

3.1. Powerbank-Kapazität

Hierbei handelt es sich um das bedeutendste Kaufkriterium für alle portablen Power Banks. Immerhin verrät Ihnen die Kapazität, welche Strommenge von dem tragbaren Ladegerät an Ihr Gadget weitergegeben werden kann. Wenn Sie sich außerdem darüber im Klaren sind, welche Ampere-Menge Ihr Handy, Ihre Lautsprecherbox oder Ihr Tablet pro Stunde verbraucht, dann finden Sie die Powerbank, die genau zu Ihren Bedürfnissen passt, noch leichter.

Powerbank Leistung

Während sich der Akku eines Tablet Phones oder Handys sowie diverse Gadgets von Apple oder mit dem Android-Betriebssystem kinderleicht aufladen lassen, ist für das Laden eines Laptop-Akkus deutlich mehr Strom erforderlich. Ein Akku von Bionx, der zum Beispiel häufig bei Elektrofahrrädern zum Einsatz kommt, währe als externer Akku jedoch wohl etwas zu viel des Guten. Damit Sie genau wissen, welche Kapazität Sie bei Ihrem externen Ladegerät mindestens auswählen sollten, bieten wir Ihnen nachfolgend eine detaillierte Vergleichstabelle an. Diese klärt Sie darüber auf, welche Milliampere-Menge (mAh) pro Stunde von Ihrem eBook-Reader, Tablet, Telefon und Co. benötigt werden. Somit können Sie sich sicher sein, dass Ihr portabler Charger oder Ihr mobiler Akkupack Ihren Ansprüchen gerecht wird. Außerdem lässt sich so auch erkennen, wie häufig Sie Ihr Gerät mit einer Ladung Ihrer Powerbank aufladen können.

Handy-Typ Kapazität des Akkus in mAh
iPhone 6 von Apple 1810
iPad Air von Apple 8827
Desire Eye von HTC 2400
One M9 von HTC 2840
Ascend Mate 7 von Huawei 4100
Paperwhite eBook von Kindle 1420
G4 von LG 3000
Lumia 535 von Microsoft 1905
Lumia 830 von Nokia 2200
Galaxy S4 von Samsung 2600
Galaxy S5 von Samsung 2800
Galaxy S6 von Samsung 2550
Galaxy Tab A von Samsung 6000
Getaway von Wiko 2000

3.2. Verfügbare Schnittstellen

Powerbank Anschlüsse
Sind sie mit vielen elektronischen Geräten unterwegs, lohnt sich die Investition in eine Powerbank mit mehreren Anschlüssen.

Wenn Sie eine neue Powerbank kaufen wollen, sollten Sie auf die verfügbaren Schnittstellen achten. Universelle Handyakku-Ladegeräte verfügen meist über einen Micro-USB-Anschluss, über den sich der Akku laden lässt. Wie viele Anschlüsse bei Ihrem USB-Ladegerät vorhanden sind, hängt vor allem davon ab, für welches Modell Sie sich entscheiden. Eine USB-Schnittstelle ist allerdings immer vorhanden. Daran können Sie jedes handelsübliche USB-Kabel anschließen, dessen Spannung nicht mehr als 5 Volt beträgt.

Somit können Sie eine Powerbank mit solch einem Anschluss nicht nur nutzen, um Ihr Android-Telefon aufzuladen. Vielmehr ist die Aufladung eines iPhones von Apple sowie eines Tablets oder iPads (nur bei einer ausreichenden Ampere-Zahl) ebenso möglich. Sofern zwei/ drei oder noch mehr Schnittstellen vorhanden sind, können mehrere USB-Geräte sowie kompatible Smartphones auf einen Schlag aufgeladen werden. Wenn Sie tendenziell immer mehrere Gadgets mit einem USB-Anschluss dabei haben, sollte auch Ihre neue Powerbank unbedingt über zwei oder mehr solcher Schnittstellen verfügen.

3.3. Gewicht und Größe

Wie groß Ihre Powerbank letztendlich ist, hängt stark von dessen Gewicht und Kapazität ab. Je höher der Ampere-Wert, desto mehr Platz nehmen die Lithium-Ionen-Zellen ein, so dass die Aufladegeräte für Ihren Handyakku entsprechend schwerer und größer sind. Wenn Sie sich 10.000 Ampere oder mehr wünschen, müssen Sie mit einer Länge von rund 10 bis circa 14 Zentimetern sowie von einer Breite von gut 9 Zentimetern rechnen.

Sofern Sie sich für eine ultrakompakte Powerbank interessieren, sollte der Ampere-Wert 2.500 bis circa 5.000 mAh betragen. Dann können Sie Ihr Smartphone mit diesem externen Ladegerät zwar nur circa zweimal laden, aber die Powerbank passt dank der kompakteren Abmessungen auch besser in Ihre Handtasche. Einige solcher Powerbanks können Sie sogar an Ihrem Schlüsselbund oder im Portemonnaie verstauen. Unabhängig von der Größe haben Sie zudem die Wahl zwischen vielen modernen Designs. Entscheiden Sie sich am besten für das Aussehen, welches Sie am meisten anspricht.

Mini Powerpack – die Vorteile und Nachteile

  • die meisten gewöhnlichen Smartphones können mit dem Powerpack zumindest einmal aufgeladen werden
  • kompakte Abmessungen
  • Befestigung am Schlüsselbund möglich
  • nicht zum Aufladen von Tablets geeignet
  • meist eine recht langsame Ladegeschwindigkeit

3.4. Betrieb per Akku

Die allerersten mobilen Ladegeräte nutzten Mignonbatterien für ihre Stromversorgung. Wer heutzutage eine USB-Powerbank zum günstigen Preis sucht, wird diese Modelle vereinzelt immer noch bestellen können. Allerdings sind Lithium-Ionen-Akkus in der heutigen Zeit wesentlich häufiger im Einsatz.

Immerhin besteht ein großer Vorteil solcher Akkus daran, dass sie besonders lange haltbar sind und sehr effektiv genutzt werden können. Auch ein Lithium-Polymere-Akku ist diesem Akkutyp zuzuordnen. Allerdings bietet diese Version der Lithium-Ionen-Akkus dem Benutzer darüber hinaus eine höhere Energie- und Leistungsdichte an.

Powerbank Akku

4. Power Banks: FAQ

Vielleicht haben Sie noch ein paar Fragen, die wir bisher nicht beantwortet haben. Doch damit Sie einen eigenen Powerbank-Vergleich machen können, möchten wir die gängigsten Fragen rund um das Thema Powerbanks natürlich nicht unbeantwortet lassen und greifen diese daher nachfolgend auf. Sofern Sie noch nach dem passenden Akku-Ladegerät suchen, hoffen wir, dass diese Informationen für Sie von Nutzen sein werden.

4.1. Was müssen Sie beachten, bevor Sie Ihre Powerbank zum ersten Mal aufladen?

Laden Sie Ihre Power Bank zunächst komplett auf, bevor Sie diese zum ersten Mal nutzen. Um das Gerät zu starten, müssen Sie meist zunächst die Powertaste anklicken. Abhängig davon, für welche Art von Zusatzakku Sie sich entschieden haben, muss die Taste zwischen zwei und drei Sekunden gedrückt werden, damit Ihre Powerbank anschließend startet.

Damit Ihr externes Handyakku-Ladegerät Ihnen eine möglichst lange Haltbarkeit bieten kann, sollten Sie es während des ersten Ladezyklus komplett aufladen. Dies kann ein paar Stunden an Zeit in Anspruch nehmen. Wie lange die Ladedauer genau ausfällt, verrät Ihnen meist die detaillierte Bedienungsanleitung des jeweiligen Geräts.

4.2. Wie steht es um die Haltbarkeit eines externen Akkus?

Die Haltbarkeit Ihres Akkupacks ist vor allem davon abhängig, wie gut Sie diesen pflegen. Wenn Ihr Akku starken Temperaturschwankungen oder extremen Temperaturen immer wieder ausgesetzt ist, wirkt sich dies negativ auf die Haltbarkeit aus. Das hat damit zu tun, dass Ionenbatterien anfällig für derartige thermische Veränderungen sind.

Einige Marken und Hersteller werden Sie außerdem darüber informieren, wie viele Ladezyklen Ihr Powerpack aushalten kann. Sofern Sie sich für eine hochwertige Powerbank von einem renommierten Hersteller entscheiden, sind sogar 500 Ladezyklen oder mehr möglich.

Powerbank IllustrationExpertentipp: Bei hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus dauert es Jahre, bis sich die Kapazität der Powerbanks um 20 bis 30 Prozent reduziert. Billigere Akkupacks geben hingegen oftmals schon nach sechs bis zwölf Monaten nach. Die Investition in eine hochwertige Powerbank ist daher durchaus sinnvoll und rechnet sich über die Lebensdauer des Geräts hinweg.

4.3. Wie viel Zeit wird benötigt, um diverse Geräte mit einer Powerbank aufzuladen?

Wie viel Zeit vergeht, bis Ihr Handy von der USB-Powerbank komplett aufgeladen wurde, ist von einer Reihe von Faktoren abhängig. Die Akkugröße des USB-Geräts, welches aufgeladen werden soll, spielt zum Beispiel eine Rolle. Je mehr Ampere, desto länger dauert das Aufladen. Die Ampere-Zahl können Sie meist in der Bedienungsanleitung des Geräts oder auf der Handy-Akku-Rückseite nachschauen. Die Faustregel, dass die Aufladung bei einer höheren Ampere-Zahl entsprechend länger dauert, gilt im Übrigen sowohl modell- als auch herstellerunabhängig.

Auch die Ampere-Zahl, welche der USB-Ausgang vorzuweisen hat, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Eine Ausgangsleistung von einem Ampere ist dabei völlig ausreichend, wenn Sie Ihr Smartphone laden möchten. Ein USB-Ausgang mit einer Ampere-Zahl von 2,4 kann Ihr Smartphone allerdings deutlich schneller komplett aufladen.

4.4. Was versteht man unter einem Lipo-Akku?

Ein Lipo-Akku ist nicht mit einer Portable Power Bank für Ihr Tablet oder Handy zu verwechseln. Hierbei handelt es sich um Modellbau-Akkus, welche bei deutlich kleineren Energieprojekten im Einsatz sind. Häufig verfügt ein Lipo-Akku über gerade einmal 2.500 mAh. Aus diesem Grund ist dieser Akkutyp in einem Akkupack-Vergleich für Powerbanks auch nicht relevant.

4.5. Wie fällt das Urteil der Stiftung Warentest aus?

Dieses Prüfunternehmen knüpft sich regelmäßig Produkte von verschiedenen Marken sowie aus unterschiedlichen Produktkategorien vor, um diese eingehend zu testen und auch die Versprechungen der Hersteller zu überprüfen. Einen Powerbank-Test von der Stiftung Warentest hat es bisher allerdings noch nicht gegeben. In ihrer Ausgabe vom 06/2003 hat die Stiftung Warentest lediglich Akkuladegeräte zum Aufladen von aufladbaren Batterien getestet. Lithium-Ionen-Akkus, die bei den USB-Powerbanks aus solch einem Vergleich allesamt vorkommen, ließen sich damit jedoch nicht aufladen. Die Stiftung Warentest hat sich bisher also nicht auf einen Powerbank-Vergleichssieger festgelegt und ein mögliches Urteil steht bisweilen noch aus.

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