Kassettenrecorder Test 2018

Die besten Kassettenrecorder im Überblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Auch wenn wir heute vermehrt auf digitale Medien zurückgreifen, ist das Angebot für Kassettenrecorder noch nicht ganz ausgestorben. In einigen Szenen erlebt der einst so geliebte Walkman sogar ein echtes Revival. Entsprechend finden Sie Modelle von allen bekannte Anbietern auf dem Markt.
  • Die Laufzeit einer normalen Kompaktkassette beträgt 90 Minuten pro Seite. Die Kassetten dienen sowohl für Musik als auch Hörspiele als Datenträger. Darüber hinaus ist es möglich, eigene Sprachaufnahmen darauf aufzuzeichnen.
  • Die erste Kompaktkassette wurde zusammen mit dem ersten Kassettenrecorder im Jahr 1963 von Philips auf den Markt gebracht. Der oft als Synonym verwendete Walkman ist eigentlich ein Markenprodukt von Sony. Der Sony Walkman wurde erstmalig im Jahr 1979 verkauft.

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Wenn Sie heute Ihrem sechsjährigen Kind einen Kassettenrecorder in die Hand geben, stehen die Chancen gut, dass es nichts damit anfangen kann. Denn in den vergangenen Jahren hat sich die Nutzung digitaler Datenträger in der Form von CDs und MP3s durchgesetzt. Aber wenn Sie noch ein paar alte Hörbücher im Keller haben oder einfach das nostalgische Flair der Kassetten genießen, dann ist ein Kassettenrekorder auch heute noch eine gute Wahl.

Das Angebot ist zwar nicht mehr so umfangreich, wie es etwa noch zur Jahrtausendwende war, aber Sie können durchaus Modelle in allen Preisklassen und mit ganz unterschiedlichen Ausstattungen erhalten. Aber welcher Kassettenrecorder ist wirklich gut? Bekommen Sie auch heute noch die notwendigen Kassetten? Und was kosten die Geräte?

Nutzen Sie unsere Kaufberatung für Kassettenrecorder 2018, um garantiert das beste Modell zu erhalten. Bei uns finden Sie alle relevante Informationen rund um den Walkman.

1. Kassettenrecorder – ein Siegeszug, der seines Gleichen sucht

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Kassetten arbeiten mit Magnetbändern aus Kunststoff.

Die Technologie der Tonbänder wurde bereits im Jahr 1935 für den privaten Markt angeboten. Damals handelte es sich jedoch um große und vergleichsweise aufwendig zu bedienende Geräte, die mit einer offenen Bandwicklung arbeiteten. Die Maschinen stammten aus der Fertigung von AEG und waren in privaten Haushalten kaum anzutreffen.

Philips sollte dies in den frühen 1960er Jahren jedoch ändern. Denn das Unternehmen überraschte die Welt mit der ersten geschlossenen Kompaktkassette und dem passenden Abspielgerät. Der heimische Plattenspieler wurde im darauffolgenden Jahrzehnt durch diese neue technische Revolution abgelöst.

1.1. Neue Angebote überschwemmen den Markt

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bevor auch andere Hersteller ähnliche Produkte anboten. Allen voran Grundig und das japanische Unternehmen Sony. Im Jahr 1979 wurde die grundlegende Technologie durch die Japaner erneut revolutioniert. Denn in diesem Jahr kam der bis heute bekannte und beliebte Walkman auf dem Markt. Ein transportabler Kassettenrecorder, der die Art in der wir Musik hören grundlegend verändert hat.

Im Vergleich zu den stationären Geräten hatte der tragbare Kassettenrecorder viele Vorteile zu bieten:

  • Mobil einsetzbar
  • Klein und leicht
  • Fairer Preis
  • Kurze Akkulaufzeiten

1.2. Heute sind wir digital

Der Walkman von Sony hat den Grundstein für unsere heutige Unterhaltung gelegt. Der Walkman wurde vom Discman abgelöst. Dieser war in der Lage, CDs auch unterwegs abzuspielen. Allerdings waren diese Geräte extrem stoßempfindlich. Zum Joggen eigneten sie sich kaum – auch aufgrund ihrer Größe und des Gewichts.

Mittlerweile ist der MP3-Player in jedem Haushalt der Standard für die musikalische Unterhaltung unterwegs. Smartphones haben die Funktion automatisch verbaut und wir können immer und überall Musik oder andere Audio-Aufnahmen genießen.

2. Auch heute lohnt sich der Kauf eines Kassettenrecorders

Kinderlieder, spannende Hörbücher oder Tagebücher in der Audio-Form – viele von uns haben echte Schätze in alten Kisten versteckt. Ein klarer Vorteil der Kassette ist ihre Robustheit. Die Tonbänder müssen physisch beschädigt werden, um die Inhalte zu zerstören. Wenn also auch Sie eine Kiste mit alten Kassetten auf dem Dachboden gefunden haben, können Sie diese mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Probleme auf einem Kassettenrecorder abspielen.

Achtung: Die Kassettenrecorder der 80er waren fast immer Kassettenrecorder mit Aufnahmefunktion. Es war üblich, Musikaufnahmen aus dem Radio mitzuschneiden. Kinder nutzen die Geräte gerne, um selber kleine Hörspiele zu erstellen.

Sie können mittlerweile günstige Kassettenrecorder kaufen, die mit wesentlich mehr Funktionsumfang ausgestattet sind als nur einer Aufnahmefunktion. Sie können mit dem Gerät nicht nur Kassetten abspielen, sondern auch via USB digitale Medien abspielen. Somit ist der Walkman für Kassetten gleichzeitig ein Player für MP3s.

2.1. Altes Gerät mit neuen Funktionen

Möchten Sie einen Kassettenrecorder kaufen, gibt es viel zu entdecken. Im Kassettenrecorder-Test können Hersteller aller Preisklassen oft mit einer umfangreichen Funktionsausstattung überzeugen.

Funktion Beschreibung
Kassettenrecorder mit CD Ein wahrliches Retro-Modell sind Kassettenrecorder, die auch einen CD-Player integrieren. Sie erhalten kleine Modelle für den Nachttisch oder Stereoanlagen für das Wohnzimmer mit diesen Ausstattungsmerkmalen. Kassettenrecorder und CD-Player in einem gibt es nicht als transportable Version.
Kassettenrecorder USB Ein Walkman-Test macht schnell deutlich, dass die Angebote mit integriertem USB-Anschluss besonders beliebt sind. Sie können unterwegs Ihre alten Tapes und die neuen Medien genießen. So erhalten Sie das Beste aus beiden Welten.
Kleines Radio mit Kassettendeck Ein Kassettenrecorder im Retro-Stil ist im ganzen Haus eine interessante Wahl. Sie können ein Modell mit Radio als Radiowecker im Schlafzimmer nutzen, oder es in der Küche platzieren.

Ein CD-Player ist noch immer Standard für Unterhaltungssysteme. Zwar wird er nicht mehr für unterwegs genutzt, aber im typischen Hi-Fi-Ensemble ist er zu finden. Ob im Autoradio, in der Mini-Kompaktanlage oder im professionellen Soundsystem, Lösungen ohne Datenträger sind noch sehr häufig anzutreffen.

2.2. Kassettenrecorder als Diktiergeräte verwenden

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Mit den modernen Geräten können Sie die Daten zu MP3 konvertieren.

Ein Bereich, in dem Kassetten noch immer oft zum Einsatz kommen, sind die Diktiergeräte. Allerdings verwenden diese kleinen und handlichen Geräte keine klassischen Kompaktkassetten. Sie setzen auf Mini-Kassetten, die eine Sprechzeit von rund 30 Minuten erlauben.

Aber auch hier setzen sich digitale Lösungen immer häufiger durch. Ein modernes Diktiergerät mit internem Speicher oder einer SD-Karten-Funktion kann bis zu 200 Stunden an Gesprächszeit aufnehmen.

3. Kassettenrecorder-Kaufberatung: Den besten Kassettenrecorder kaufen

In einem Kassettenrecorder-Vergleich ist leicht zu erkennen, dass Sie eine gute Auswahl haben. Tragbare wie stationäre Geräte können dabei häufig mit einer ganz besonderen Funktion aufwarten. Sie sind in der Lage, die Inhalte der Kassetten in ein digitales Format zu konvertieren. Diese Kassetten-Konvertierer sind im Test für Kassettenrecorder oft als klarer Vergleichssieger anzufinden.

Möchten Sie einen Kassettenrecorder kaufen, gibt es aber mehr zu beachten als nur die Konvertierungsfunktion.

3.1. Kassettenrecorder-Typ: Nicht jeder Recorder hat Extrafunktionen

In der Kategorie der Kassettenrecorder kann die Art für das Konvertieren von Kassettendaten also gut abschneiden. Wie sieht es aber mit einfachen Modellen aus? Auch hier finden Sie solide Angebote in allen Preisklassen.

Diese Modelle eignen sich für das Abspielen der Kassetten, unterwegs oder in den heimischen vier Wänden. Sie sind in der Regel in der Lage, auch MP3s abzuspielen.

Für das Konvertieren der Kassetteninhalte zum MP3-Format wird eine spezielle Software benötigt. Diese wird durch den Hersteller als Freeware online zur Verfügung gestellt. Die Handhabung ist einfach und das Angebot ist für den privaten Einsatz ausreichend. Für professionelle Anwendungen lohnt sich jedoch der Blick auf die Lizenzsoftware.

3.2. Kopfhörer, USB, SD-Karte: Anschlüsse beachten

Im Test können selbst sehr günstige Kassettenrecorder mit den folgenden Anschlüssen überzeugen:

• USB
• 3,5 mm Klinke
• Netzteil (wenn zutreffend)

Integrierte Geräte wie der MP3-Player lassen sich entsprechend unkompliziert bedienen. Der Preisunterschied zwischen Modellen mit und ohne einen MP3-Player ist übrigens schwindend gering. Es gibt keinen Grund, auf diese moderne Funktion zu verzichten.

3.2. Tragegriff, Batteriefach und Gewicht – die Details betrachten

Ein Kassettenrecorder für Kinder ist oft mit einem Tragegriff ausgestattet. Die Modelle sind aus robustem Kunststoff gefertigt und werden auch den einen oder anderen Fall überleben. Es handelt sich oft um Kassettenrecorder mit einem Mikrofon. Die Kinder können per Knopfdruck Tonbandaufnahmen erstellen.

Hinweis: Ob vom Kassettenrecorder für das Kind oder von den eigenen Tapes konvertiert wird – um eine solide Tonqualität zu erhalten, sollten die konvertierten Daten eine Bitrate von 320 Kbit/s und eine Tonfrequenz von 44.1 KHz aufweisen.

Ist ein Batteriefach vorhanden, sollte dies mit wiederaufladbaren Akkus funktionieren. Am besten wählen Sie ein Gerät, dass via USB aufgeladen wird.

Viele Modelle im Kassettenrecorder-Test wiegen rund 250 g. Damit ist er für unterwegs bestens geeignet.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Kassettenrecorder

5.1. Welche Hersteller gibt es?

Die Pioniere der Kassettenrecorder waren ohne Frage Philips und Sony. Doch heute gibt es viele Hersteller, die sich mit der Fertigung von guten Kassettenrecordern etabliert haben.

  • Bang & Olufsen
  • Technix
  • Revox
  • Telefunken
  • Chicco
  • Fisher Price
  • Yamaha
  • Grundig
  • JVC

5.2. Wie funktioniert ein Kassettenrecorder?

Kassettenrecorder der DDR – ein echtes Sammlerstück

Retro ist total in, das gilt auch für Kassettenrecorder. Die alten DDR-Modelle haben heute einen echten Sammlerwert. Abhängig vom Baujahr und Design sowie dem Zustand können Liebhaber gleich mehrere Tausend Euro für die Modelle zahlen. Wenn Sie also einen alten Recorder aus DDR-Zeiten auf dem Dachboden haben, sitzen Sie vielleicht auf einer echten Goldgrube.

Eine Kassette ist eine Plastikhülle, die ein Magnetband einfasst. Das Magnetband besteht aus beschichtetem Kunststoff. Innerhalb des Kassettenrecorders wird das Band über ein Magnetlesegerät gezogen. Der Recorder ist in der Lage, genau die Stelle des Kassettenbandes auszulesen, die sich direkt am Lesegerät befindet. Entsprechend ist ein Kassettenrecorder mit den folgenden Tasten versehen:

Wiedergabetaste – startet das Abspielen des Bandes
Rücklauf und Vorlauf – um das Magnetband ab einem bestimmten Punkt abzuspielen
Aufnahmen – um das Band mit neuen Daten zu bespielen
Pause
Stopp
Eject

5.3. Wann gab es den ersten Kassettenrecorder?

Der erste Kassettenrecorder, der für den privaten Markt erfolgreich vertrieben wurde, stammt aus dem Jahr 1963. Er wurde damals durch die Firma Philips angeboten. Allerdings beantwortet dies nicht die Frage, wann der erste Kassettenrecorder erfunden wurde. Denn die benötigte Technologie wurde bereits im Jahr 1936 durch AEG revolutioniert. Allerdings in leicht abgewandelter Form mit einem offenliegenden Tonband.

5.4. Wo gibt es Kassettenrecorder und Kassetten zu kaufen?

Sie können Kassettenrecorder aller Preisklassen ganz bequem online bestellen. Retro-Kassettenrecorder finden Sie im Original auf privaten Verkaufsseiten. Die Kassetten gibt es auch heute noch in vielen Supermärkten oder gar Drogeriemärkten zu kaufen.

5.5. Wie vom Kassettenrecorder auf den PC?

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Bandsalat ist auch heute noch ärgerlich.

Die meisten Kassettenrecorder können mit einer Funktion zum Konvertieren aufwarten. Sie legen die Kassette in den Recorder ein und schließen das Gerät an den PC an. Alles Weitere wird über eine bestimmte Software automatisch übernommen.

5.4. Gibt es bereits einen Test von der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat den letzten Kassettenrecorder-Vergleichssieger vor vielen Jahren gekürt. Die Ergebnisse sind heute leider nicht mehr einsehbar. Sie erhalten durch das Prüfinstitut jedoch interessante Informationen über die Digitalisierung der Kassetten.

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