Arbeitsspeicher Test 2018

Die besten DDR3-RAM-Speicher für PCs im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Der RAM-Speicher, auch als Arbeitsspeicher bezeichnet, ist neben dem Prozessor der wichtigste Faktor, wenn es um die Frage der Geschwindigkeit Ihres Rechners geht.
  • Nach oben gibt es keine Grenzen – oder? Leider doch, denn jeder Rechner, egal ob Desktop-PC, Laptop oder Ähnliches, hat nur eine bestimmte Anzahl von Steckplätzen, auf denen entsprechender Arbeitsspeicher aufgerüstet werden kann.
  • Wie so vieles andere in der Welt der digitalen Kommunikationsmedien ist natürlich auch die Technik des Arbeitsspeichers im ständigen Wandel. Das führt dazu, dass es nicht nur unterschiedliche Geschwindigkeiten und Speichergrößen, sondern eben auch verschiedene Speichertypen gibt, die im Laufe der Jahre immer wieder durch neuere Typen ersetzt wurden. Um Probleme bei der Ausführung der Software auf Ihrem Rechner zu vermeiden, sollten immer nur gleiche Arbeitsspeicher-Typen verbaut werden.

Arbeitsspeicher Test

Es gibt verschiedene Komponente in einem Computer, bei denen zwar viele Nutzer schon einmal irgendwo gelesen haben, dass es diese gibt – aber keine Ahnung haben, welchen Sinn und Zweck sie überhaupt erfüllen. Der Arbeitsspeicher oder RAM-Speicher ist ein solcher Bestandteil. Dabei lohnt es sich durchaus, sich einmal etwas näher mit den Bestandteilen des eigenen Computers auseinanderzusetzen, vor allem wenn man seinem Rechner mit einer kleinen Aufrüstung einen kräftigen Leistungsschub verpassen möchte. Denn gerade der Arbeitsspeicher kann, wird er geschickt aufgerüstet, zu einer echten Leistungsverbesserung des Computers genutzt werden.

Im folgenden Artikel finden Sie wertvolle Tipps zu der Frage, worauf Sie beim Kauf von Arbeitsspeicher achten sollten, welche Arbeitsspeicher-Typen es gibt und was der Arbeitsspeicher überhaupt genau ist. Unser Arbeitsspeicher-Vergleich 2018 zeigt darüber hinaus auf, wann eine Aufstockung des Arbeitsspeichers wirklich Sinn macht und wann doch eher ein neuer Rechner fällig wird.

Info: Im vorliegenden Arbeitsspeicher-Vergleich, in dem auch auf den einen oder anderen Arbeitsspeicher-Test hingewiesen wird, erfahren Sie eine Menge über Arbeitsspeicher im Allgemeinen. Allerdings beziehen wir uns in unserer Vergleichstabelle auf den gängigen Arbeitsspeichertypen: DDR3-RAM. Dabei geht es um Arbeitsspeichermodule für Desktop PC’s. DDR3-RAM-Speicher günstigDie generellen Informationen zum Thema Arbeitsspeicher aus diesem Artikel gelten aber für solche RAM-Bausteine, die in einem Notebook oder einem Laptop verbaut werden könnten – auch wenn es zu diesem Thema gesonderte Artikel gibt, die weiterführende Informationen enthalten.

1. Was ist der Arbeitsspeicher und wie funktioniert er?

Einen Computer kann man gut mit dem menschlichen Körper vergleichen. Den Hauptprozessor, auch CPU genannt, ist dabei das Gehirn des Computers. Bei dieser Metapher ist der Arbeitsspeicher so etwas, wie das Kurzzeitgedächtnis. Während der Rechner läuft werden verschiedene Programme ausgeführt, Rechenprozesse sind aktiv, Spiele werden gespielt, Texte geschrieben und Apps geöffnet und geschlossen. Jeder dieser Schritte wird im Arbeitsspeicher gespeichert und jeder Rechenvorgang, der vorgenommen wird, wird im Arbeitsspeicher durchgespielt. Auf diesen Teil des Computers muss der Prozessor durchgehend zugreifen, da hier alle relevanten Fortschritte vollzogen und gespeichert werden.

schnelles Arbeiten genug Arbeitsspeicher
Umso mehr Arbeitsspeicher vorhanden ist, umso schneller lässt sich am Computer arbeiten.

Das bedeutet im Klartext, dass je mehr Arbeitsspeicher vorhanden ist, desto komplexere Prozesse können zeitgleich vollzogen werden. Ein Computer mit wenig Arbeitsspeicher kommt relativ schnell an seine Geschwindigkeitsgrenzen. Wenn da ein Internetbrowser geöffnet wird und parallel dazu eine Textdatei aufgemacht werden soll, muss man bereits etwas Wartezeit in Kauf nehmen. Will man auf einem solchen Rechner nun hochkomplexe bspw. High-End-Spiele laufen lassen, werden Sie schnell feststellen, dass der Spielspaß bei ewigen Wartezeiten, endlosen Hängepartien und teilweise sehr langen Reaktionszeiten des Computers auf der Strecke bleibt. Wer also Spiele mit einem großen Ressourcenbedarf oder andere aufwendige Multimediaanwendungen bedienen möchte, muss über ausreichend Arbeitsspeicher verfügen.

Und damit wäre auch schon klar, dass die Frage, wie viel Arbeitsspeicher Sie wirklich benötigen komplett von der Frage abhängt, was Sie mit Ihrem Rechner machen möchten. Ein Bürocomputer, der lediglich für Tabellenkalkulationen, die eine oder andere Präsentation und viel Textverarbeitung verwendet wird, kommt mit vergleichsweise wenig Arbeitsspeicher aus. Benötigen Sie aber für Ihre tägliche Arbeit aufwendige Bildbearbeitungsprogramme, Video und Audio-Programme, mit denen Sie Filme und Tonspuren schneiden und verändern können und ähnliche Multimediaanwendungen, ist Ihr Bedarf an Arbeitsspeicher ungleich höher. Und wenn es ein reiner Gamer-Computer sein soll, ist ein großer Arbeitsspeicher ein absolutes Muss – zumindest wenn es die aktuellsten Spiele am Markt sein sollen, die Sie auf Ihrem Rechner spielen wollen. Im ersten Fall reichen oftmals 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Für einen Rechner der zweiten Kategorie sind 8 – 16 GB empfehlenswert. Wer up to date sein will und auch die Spiele und die Multimediasoftware der nächsten Jahre problemlos bedienen möchte, sollte auf 32 GB Arbeitsspeicher aufstocken.

DDR3-RAM-Speicher HerstellerWichtig: Nicht jedes Betriebssystem ist in der Lage, die volle Leistung aus einer solchen Menge an Arbeitsspeicher herauszuholen. Weitere Informationen zu dieser Problematik finden Sie im Abschnitt „Worauf Sie achten sollten“.

Den Arbeitsspeicher kennen viele Nutzer auch unter dem Begriff „RAM-Speicher“. RAM ist dabei die Abkürzung für die englischen Begriff „random access memory“. Der große Unterschied zwischen einer Festplatte und dem RAM-Speicher ist die Speicherdauer. Denn wo eine Festplatte einmal gespeicherte Dateien so lange speichert, bis man sie aktiv löscht (und manchmal noch darüber hinaus) leert sich der RAM-Speicher jedes Mal, wenn der Rechner heruntergefahren wird. Denn die hier gespeicherten Informationen werden dann nicht mehr benötigt. Wenn Sie also für einen kurzen Zeitraum mit einem älteren Rechner arbeiten müssen, obwohl Sie eigentlich einen höheren Bedarf an Arbeitsspeicher haben, kann es eine kurzzeitige Lösung sein, den Rechner mehrmals am Tag, jeweils nach einer abgeschlossenen Tätigkeit oder einem beendeten Projekt, für einen Moment herunterzufahren, um den Arbeitsspeicher wieder zu leeren. Da dieses Vorgehen aber sehr zeitaufwendig und unpraktisch ist, kann das wirklich nur eine sehr kurzzeitige Lösung darstellen. Diese Eigenschaft des Arbeitsspeichers hat ihm auch verschiedene andere Betitelungen eingebracht. Vom „flüchtigen Speicher“ ist zuweilen die Rede. Aber auch vom „schnellen Speicher“ oder vom „Hauptspeicher“, weil die Datenübertragung und Verarbeitung hier deutlich schneller vonstattengeht, als bei einer externen oder internen Festplatte.

Sie sollten allerdings nie den Fehler machen, Festplattenspeicher und Arbeitsspeicher miteinander zu verwechseln oder in einen Topf zu werfen, denn unterm Strich haben Festplatten und Arbeitsspeicher sehr wenig miteinander zu tun. Sie haben gänzlich unterschiedliche Aufgaben und wirken sich komplett verschieden auf Ihren Rechner aus – was nicht bedeutet, dass es nicht trotzdem auch lohnenswert ist, eine schnelle Festplatte mit hohem Speichervolumen zu verbauen. Mehr zum Thema Festplatten erfahren Sie übrigens in unserem Festplatten Vergleich.

Arbeitsspeicher verbauen

2. Was für Arbeitsspeicher-Typen gibt es?

Wenn Sie Arbeitsspeicher kaufen möchten, werden Sie diesen in länglichen Bausteinen am Markt vorfinden. Hier gibt es grundsätzliche Unterschiede in Sachen Speichergröße, Arbeitsgeschwindigkeit und Speichertyp.

2.1. Die wichtigsten RAM-Charakteristika

Speichergröße: Heute verkauft man Arbeitsspeicher in der Regel in Speichereinheiten mit einer Größe von 4 – 8 GB pro Steckmodul. Diese Steckmodule werden als Speicher-Kit bezeichnet. Es gibt auch kleinere Steckmodule mit einer Speichergröße von gerade einmal 500 MB, 1 GB oder 2 GB – diese sind allerdings veraltet und haben in einem modernen PC nichts mehr verloren. Generell kann man sich merken: Je größer der Speicher pro Modul, desto besser.

Speichertempo: Die Geschwindigkeit, mit welcher der Prozessor auf den Hauptspeicher zugreifen kann, wird über die Taktfrequenz bestimmt. Moderne Arbeitsspeicher-Module kommen auf eine Frequenz von bis zu 3.000 Megahertz (MHz). Manche Spitzenprodukte liegen sogar noch darüber. Allerdings sind auch heute noch viele Module mit einer Taktung zwischen 800 und 2.000 MHz am Markt zu finden. Speichermodule mit einer geringeren Taktung werden schon seit 2008 nicht mehr in neuen Rechnern verbaut.

Speichermodell: An dieser Stelle wird es schwierig, den Überblick zu behalten. Denn die Hersteller bringen mit gewisser Regelmäßigkeit immer wieder neue Speichermodelle auf den Markt. Dabei wird jede neue Speichergeneration in der Regel größer was die Speichermenge angeht, platz- und stromsparender. Da viele Nutzer ihre Computer aber eben nicht jährlich wechseln und man einen älteren Computer nicht beliebig mit neuer Hardware erweitern kann, werden oftmals auch ältere Speichermodelle noch gebraucht und sind deshalb auch weiterhin am Markt erhältlich. Was bleibt ist ein Dschungel verschiedener Speichermodelle, durch den am Ende so richtig oft nur der Fachmann durchzublicken in der Lage ist.

Wichtig: Speichermodule einer bestimmten Generation lassen sich nicht auf einer Hauptplatine – auch Mainboard genannt – verbauen, dass auf die Vorgängergeneration ausgerichtet ist. So sind DDR3-RAM-Speicher beispielsweise nicht abwärtskompatibel. Wenn Sie sich also eine Speichererweiterung zulegen möchten, sollten Sie sich vorher informieren, welchen DDR3-RAM-Speicher kaufenSpeicher Ihr Mainboard wirklich ansteuern kann bzw. welcher Arbeitsspeichertyp bereits in Ihrem Rechner verbaut ist. Wie Sie das am einfachsten in Erfahrung bringen können, wird im Unterthema „4.2. Welchen Arbeitsspeicher habe ich?“ behandelt.

2.2. Die gängigen RAM-Speichermodelle

DDR4-RAM

Noch immer sind die DDR4-RAM Module die aktuellsten am Markt. Auch wenn die neue Generation mit DDR5-RAM Modulen inzwischen in den Startlöchern steht, ist sie doch noch nicht zur vollen Marktreife gekommen. DDR4-RAM Module erreichen eine fast viermal so große Geschwindigkeit, wie ihre Vorgängergeneration, die DDR3-RAM Module. Und doch dominieren die DDR4-RAM-Module den Markt noch nicht, sind diese doch erst in den leistungsstarken PCs der letzten 1 bis 2 Jahre verbaut worden und auch heute noch selten in einem Computer unterhalb der 1.000 € Grenze im Preis zu finden.

Da sich DDR4-RAM-Module natürlich nicht mit Arbeitsspeichermodulen der Vorgängergeneration verbinden lassen, besteht die Möglichkeit der Nachrüstung nur dann, wenn ein entsprechend hochwertiges Mainboard vorliegt. Die DDR4-RAM-Module werden in Speichergrößen von 4, 8 und 16 GB verkauft, wobei 8 GB die gängigste Größe für ein einzelnes Modul ist. Viele Rechner dieser Generation kommen bereits standardmäßig mit 16 GB daher – eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers ist daher bestenfalls eine Investition in die Zukunft oder aber ein Upgrade zu einem echten High-End-Gamer Rechner. Dabei erreichen diese Module eine Taktung von 4.000 MHz und teilweise noch darüber hinaus. Die gängigste Taktung der DDR4-RAM-Module liegt allerdings zwischen 1.600 und 3.200 MHz.

verbauter Arbeitsspeicher

DDR3-RAM

Auch im Jahr 2018 ist der am weitesten verbreitete Arbeitsspeichertyp noch immer der DDR3-RAM. Das wird auch noch für eine Weile so bleiben. Denn noch immer wird dieser Arbeitsspeichertyp in günstigen PCs für den Heimgebrauch oder für das Büro verbaut. Und wen wundert es, die Generation der DDR3-RAM-Speichermodule hat die Kinderkrankheiten und Schwierigkeiten der Vorgängergeneration abgelegt und hat sich im Laufe der Zeit zu einem Arbeitsspeichertyp mit einer guten Geschwindigkeit, vernünftigen Speichergrößen und guten Preisen entwickelt. Schon seit 2007 wird der DDR3-RAM-Speicher in Notebooks und Desktoprechnern verbaut und ähnlich wie der DDR4-RAM-Speicher brauchte auch diese Generation eine Weile, um die Vorgängergeneration tatsächlich zu verdrängen. Im Jahr 2014 noch der mit Abstand beste Arbeitsspeicher am Markt muss sich der DDR3-RAM-Speicher damit noch lange nicht als veraltet abtun lassen. Die Taktung von 800 MHz bis 2.133 MHz kann sich immer noch sehen lassen. Die gängigen Größen sind hier 4 und 8 GB.

Der große Vorteil ist, dass der DDR4-RAM-Speicher langsam von der Entwicklung her abgeschlossen ist und daher auch günstiger auf den Markt geworfen wird. Wenn Sie also einen Rechner haben, der mit DDR3-RAM-Speicher arbeitet, werden Sie in den nächsten Monaten und auch im Jahr 2018 noch die Gelegenheit haben, Ihren Arbeitsspeicher so günstig aufrüsten zu können, wie nie zuvor. Denn mit fallenden Preisen beim DDR4-RAM-Speicher werden auch die Preise der DDR3-RAM-Module weiter fallen. In den nächsten 3 – 4 Jahren kann man damit rechnen, dass der DDR4-RAM-Speicher den DDR3-RAM-Speicher auch in günstigen neuwertigen Rechnern ablösen wird. Dann wird diese Speichergeneration langsam aber sicher vom Markt verschwinden.

DDR2-RAM
veraltete Arbeitsspeicher
SDDR-, DDR- und DDR2-RAM sind veraltete Speichermodelle.

Die Taktung dieser Generation kommt mit gerade einmal 400 MHz bis 1.066 MHz vergleichsweise langsam daher. Wer im Jahr 2004 einen Computer gekauft hat, wird mit hoher Sicherheit noch mit DDR2-RAM-Modulen arbeiten. Und tatsächlich können Sie auch derart alte Modelle noch immer mit DDR2-RAM-Modulen nachrüsten – allerdings werden heute keine Mainboards mehr hergestellt, die für den DDR2-RAM-Speicher kompatibel wären. Selbstverständlich können Sie auch diesen Speichertyp noch nachrüsten, allerdings muss man festhalten, dass rund dreizehn Jahre für einen Computer eine sehr lange Zeit sind – hier wäre es vielleicht ratsam, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Vor allem, wenn Sie zwischendurch auch mit moderneren Anwendungen arbeiten oder gar mal das eine oder andere neuere Spiel spielen möchten. Letztlich muss man festhalten, dass in einem Computer, der mit DDR2-RAM-Modulen arbeitet, alle Bestandteile auf diesem doch inzwischen veralteten Niveau unterwegs sind. Auch der schnellste für dieses Modell am Markt erhältlich Arbeitsspeicher kann nichts daran ändern, dass Sie mit einem solchen Computer an modernen Maßstäben gemessen, im Schneckentempo unterwegs sind.

DDR-RAM

Dabei handelt es sich bereits um wirklich veraltete Technologie. 200 bis 400 MHz brachte dieser ab 2001 verarbeitete Speicher auf die Bahn. Dabei gab es den ursprünglichen DDR-RAM-Speicher in Modulen zu 256 Megabyte (MB), 512 MB und 1.024 MB. Selbst die zwei GB Marke haben vereinzelte und seinerzeit sehr teure Module des DDR-RAM geknackt, diese waren allerdings eher eine Seltenheit.

SDRAM

Ein echtes Fossil ist der SDRAM-Speicher. Natürlich, eigentlich müsste man auch den DDR-RAM Speicher der Vollständigkeit halber als SD-Speicher bezeichnen. Zur Abgrenzung der DDR-RAM Speichergenerationen von den völlig veralteten SDRAM-Speichern hat man sich jedoch dazu entschieden, das SD in der Bezeichnung wegzulassen. Und das nicht zu Unrecht, bedenkt man, dass der größte SDRAM-Speicher mit gerade einmal 512 MB daherkam – Speichergrößen von 16, 32 und 64 MB waren damals an der Tagesordnung. Zum Vergleich, jedes noch so billige Smartphone hat heute mehr Arbeitsspeicher als das größte am Markt erhältliche SDRAM-Modul erreicht hat.

Tipp: Wer heute einigermaßen flüssig mit modernen Betriebssystemen arbeiten möchte, sollte mindestens 2 GB Arbeitsspeicher haben – besser noch vier. Denn auch Betriebssysteme verbrauchen immer mehr Ressourcen. So liegt DDR3-RAM-Speicher Vergleichbeispielsweise der empfohlene Arbeitsspeicher für Windows 10 in der 64-Bit-Variante bei 2 GB – darunter ist eine Installation gar nicht möglich. Und das sind lediglich die Mindestanforderungen – schnelles Arbeiten geht anders.

3. Arbeitsspeicher Kaufberatung – darauf müssen Sie achten

3.1. Taktfrequenz und Kapazität – was genau benötigen Sie?

Wie bereits angeklungen, sollten Sie sich zwei Fragen beantworten, bevor Sie neuen Arbeitsspeicher kaufen: Wie viel Arbeitsspeicher brauchen Sie wirklich und wie schnell sollte dieser sein? Als erstes ist es unerlässlich herauszufinden, welchen Arbeitsspeicher Ihr Mainboard unterstützt. Dann müssen Sie wissen, ob Ihr Betriebssystem überhaupt in der Lage ist, mehr Arbeitsspeicher zu verwalten und zu guter Letzt sollten Sie einen Blick riskieren, wie viele Steckplätze für Arbeitsspeicher in Ihrem Rechner noch frei sind.

Wenn Taktung, also Geschwindigkeit, für Sie das A und O ist, dann kann beispielsweise sogenannter „Overclocking Speicher“ für Sie interessant sein. Der Vorteil bei diesem Speichertyp ist, dass Sie ihn übertakten können – ihn also so ansteuern können, dass der Arbeitsspeicher eine höhere Taktung erreicht, als im ursprünglichen Werkzustand. Allerdings müssen Sie eine solche Übertaktung aus dem BIOS Ihres Motherboards heraus ansteuern – ein Vorgang der letztlich nur geübten und fachkundigen Computerspezialisten vorbehalten sein sollte. Wenn Sie sich entsprechend gut auskennen, kann das eine wunderbare Möglichkeit sein, die Geschwindigkeit Ihres Rechners zu erhöhen – wenn Sie allerdings schon beim Begriff BIOS aussteigen, sollten Sie am besten die Finger von derartigen Einstellungen lassen.

Wie viel Arbeitsspeicher erlaubt mein Betriebssystem?
Obergrenze Arbeitsspeiher nach Betriebssystem
Jedes Betriebssystem hat eine Obergrenze für Arbeitsspeicher. Darüber hinaus upzugraden macht keinen Sinn.

Es ist einer der häufigsten Fehler, der Computerlaien bei der Erweiterung ihres Arbeitsspeichers unterläuft – sie achten nicht auf die Obergrenzen ihres Betriebssystems. Denn die meisten wissen gar nicht, dass jedes Betriebssystem eine Obergrenze hat und mit Speicherkapazitäten, die über diese Obergrenze hinausgehen, einfach und schlichtweg nichts anfangen kann. Ein erheblicher Unterschied besteht da zwischen 32-Bit und 64-Bit Systemen. 32-Bit Betriebssysteme, und damit eigentlich alle älteren Windowsvarianten, können gerade einmal bis zu 4 GB Arbeitsspeicher sinnvoll verwerten. 64-Bit Systeme bringen da deutlich mehr Möglichkeiten mit und wenn man sich die Obergrenzen des Betriebssystems Windows 10 ansieht, wird man feststellen, dass diese erst in einigen Jahren überhaupt erreicht werden können. Damit sind die aktuellen Betriebssysteme absolut zukunftsfähig, denn aktuell gibt es am freien Markt auch noch keine anderen Programme, die in der Lage wären, die vollen Kapazitäten eines Arbeitsspeichers, der über 32 GB hinausgeht, ernsthaft auszunutzen.

In der folgenden Tabelle sind einige Windows-Betriebssysteme aufgeführt und die damit verbundenen Speicherobergrenzen. Betriebssysteme, die hier nicht genannt sind, kommen mit Begrenzungen zwischen 128 GB und 4.000 GB (also 4 TB) daher und liegen damit in einem Rahmen, der aktuell in keinem Fall erreicht wird.

Windowsversionen mit starken Speicherbeschränkungen
Windowsversion RAM-Obergrenze
32-Bit-Versionen von Windows 10 4 GB
Windows 8.1 RT 4 GB
32-Bit-Versionen von Windows 8 4 GB
Windows 7 Starter Edition 2 GB
32-Bit-Versionen von Windows 7 4 GB
Windows 7 Home Basic 8 GB
32-Bit-Versionen von Windows Vista 4 GB
Windows Vista Starter Edition 1 GB
Windows Vista Home Basic 8 GB
Windows Vista Home Premium 16 GB
32-Bit-Versionen von Windows XP 4 GB
Windows XP Starter Edition 512 MB

3.2. Der Speichertyp – was passt zu Ihrem System?

Speicher einer Generation, also Beispielsweise zwei verschiedene Speichermodule des DDR3-RAM-Speichers, können miteinander kombiniert werden, auch wenn Speichergröße und Taktfrequenz sich unterscheiden. Allerdings sollten Sie dabei beachten, dass Ihr System die Taktfrequenz des besseren Speichermoduls automatisch auf die des langsameren Moduls drosselt, da der Rechner nicht mit zwei Speichermodulen arbeiten kann, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten daherkommen. Insofern ist es rausgeschmissenes Geld, wenn Sie als Nachrüstbaustein ein Speichermodul mit einer höheren Taktung kaufen, als die Speichermodule erreichen, die bereits verbaut sind.

Natürlich bringt es genauso wenig einen neuen Speicher zu kaufen, der mit einer geringeren Taktung daherkommt, da Sie im schlimmsten Fall nach der Aufrüstung langsamer unterwegs sind, als vorher. Arbeiten Sie beispielsweise noch mit einem langsamen DDR3-RAM der 800er MHz Taktung kann es durchaus Sinn machen, den alten Speicher komplett zu entfernen und ihn durch neuere DDR3-RAM-Module mit 1.600er MHz Taktung zu ersetzen. Dann erzielen Sie ein echtes Geschwindigkeitsplus.

3.3. Hersteller – Original- oder Drittanbieter?

DDR3-RAM-Speicher TestWas viele nicht wissen

Übrigens – selbst Computer-Hersteller bedienen sich gern der Speicher-Module von Drittanbietern. Sie kaufen die Chips dort günstig ein, verarbeiten sie in ihren eigenen Modulen und passen sie hier und da noch speziell auf die restliche Hardware an. Unter dem Strich sind es aber die gleichen Module, die Sie deutlich günstiger auch von anderen Anbietern beziehen können.

Wenn Sie sich den einen oder anderen Arbeitsspeicher Test im Internet ansehen, werden Sie schnell feststellen, dass es namhafte Hersteller von Arbeitsspeicher wie Samsung und Toshiba gibt und Hersteller von sogenannten Third-Party-Modulen. Diese sind zum Beispiel Corsair, Kingston oder Crucial. Dabei muss der Arbeitsspeicher-Vergleichssieger nicht zwangsläufig immer ein Modul von einem Originalanbieter sein. Wenn Sie aber eine Kaufberatung von einer Herstellerhotline wie Toshiba, Samsung, HP oder ähnlichen Anbietern wünschen, wird man Ihnen dort empfehlen auf jeden Fall ausschließlich die Originalmodule des Herstellers zu verwenden. Diese sollen angeblich leistungsstärker und besser sein.

Diese Aussagen sind allerdings tendenziell falsch. Denn die Third-Party-Module sind in der Regel mit denselben Chips ausgestattet, wie die Original-Module – teilweise sogar vom selben Hersteller. Das einzige echte Risiko, dass Sie eingehen, ist dass die Garantie erlischt, wenn Sie in einen Computer, auf den Sie noch Garantie haben, Fremdprodukte verbauen. Ansonsten ist ein Kauf von Originalprodukten reine Geldverschwendung. Doch auch dazu müsste der Fremdspeicher nachweislich für Schäden am Mainboard verantwortlich sein. Wenn Sie natürlich auf Nummer Sicher gehen möchten, sollten Sie schauen, welchen Speicher der Hersteller im Werk in Ihrem Rechner verbaut hat und dann exakt wieder auf diese Module zurückgreifen – und die damit verbundenen Mehrkosten einfach in Kauf nehmen. Abschließend kann man aber durchaus sagen, dass es sehr sinnvoll ist, sich am großen Markt der Third-Party-Module zu bedienen – umso mehr, wenn auf Ihrem Computer ohnehin keine Garantie mehr besteht.

Wenn Sie sich durch die Masse der Arbeitsspeicher-Tests im Internet wühlen und Arbeitsspeicher kaufen möchten, werden Sie früher oder später auf jeden Fall die Namen der folgenden Hersteller stolpern:

  • Corsair
  • Kingston Technology
  • Crucial
  • A-Data
  • G.Skill
  • Hyper X
  • Samsung
  • Toshiba
  • Nanya
  • Hynix Semiconductor
  • Micron Technology
  • Promos
  • Winbond

Vor und Nachteile von Third-Party-RAM gegenüber Originalhersteller-Speicher

  • in der Regel deutlich günstiger
  • dabei eine ebenso deutlich größere Auswahl
  • viel weiter verbreitet und leichter zu finden
  • es besteht die sehr geringe Gefahr, dass dieser Speicher schlechter auf Ihr System abgestimmt ist
  • außerdem kann es in seltenen Ausnahmefällen zu Problemen im Garantiefall kommen

Im Arbeitsspeicher-Vergleich und vor allem in Puncto Vorteile und Nachteile schneiden also die Third-Party-RAM Module nicht unbedingt schlechter ab.

3.4. Die Speicherlatenz

Was ist damit gemeint? Mit der Speicherlatenz meint man den Zeitraum, den der Speicher von der Anfrage des Prozessors bis zur Antwort des Arbeitsspeichers benötigt. Die Latenz wird in CL-Werten gemessen. So lesen Sie beispielsweise auf den Verpackung von Nachrüstmodulen zuweilen Begriffe wie CL7, CL9 oder CL10. Dabei gilt – je niedriger der CL-Wert, desto besser. Allerdings ist auch ein etwas höherer CL-Wert kein Beinbruch. Wirklich interessant wird die Latenz ohnehin erst im Bereich der High-End-Games, da der Prozessor hier oft und viel auf den Arbeitsspeicher zugreifen muss. Und auch in diesem Fall gilt, dass die Taktung der deutlich wichtigere Maßstab ist, wenn es um die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers geht. Ein Arbeitsspeichermodul mit hoher Latenz und hoher Taktung ist damit immer noch deutlich schneller, als ein vergleichbares Modul mit niedriger Taktung und geringer Latenz.

Letztlich stellt sich die Frage nach der Speicherlatenz in aller Regel nur für leidenschaftliche Nutzer, die viele Stunden am Stück mit den aktuellsten und anspruchsvollsten Computerspielen verbringen. Und auch hier kann die Latenz nur im direkten Vergleich zu absolut gleichwertigem Arbeitsspeicher betrachtet werden. Wenn Sie also Wert auf eine höhere Geschwindigkeit bei der täglichen Arbeit legen, sollten Sie lieber in eine höhere Taktrate investieren, als in eine niedrigere Latenz. Denn den Geschwindigkeitsunterschied spüren Sie schon bei der einfachen Nutzung Ihres Betriebssystems. Wenn Sie sich übrigens durch die Arbeitsspeicher-Tests der verschiedenen Testseiten arbeiten, werden Sie schnell feststellen, dass die Latenz auch hier bei den Vergleichsergebnissen bestenfalls eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Wie komplex das Thema Arbeitsspeicher-Test im Übrigen ist, zeigt allein schon der Umstand, dass selbst die Stiftung Warentest zuletzt immer wieder erfolgreich um dieses Thema herumschifft und lieber andere Bestandteile eines Computers genauer unter die Lupe nimmt.

Arbeitsspeicher Detailansicht

4. Arbeitsspeicher – Fragen und Antworten

4.1. Wie muss ein Arbeitsspeicher eingebaut werden?

Den Arbeitsspeicher an Ihrem Computer aufzurüsten ist einer der einfachsten Eingriffe an Ihrem Rechner überhaupt. Für den Einbau eines neuen RAM-Moduls bedarf es weder eines Fachmanns noch großer Computerkenntnisse. Sie sollten nur sicherstellen, dass Sie den richtigen Arbeitsspeicher gekauft haben. Generell gibt es beispielsweise einige Unterschiede zwischen Arbeitsspeicher-Modulen für Notebooks und solchen für Desktop-Computer. Die für Notebooks sind kürzer und dafür höher. Darüber hinaus sind diese in der Regel mit der Bezeichnung „SO-DIMM“ gekennzeichnet. Die Kennzeichnung „DIMM“ hingegen finden Sie auf Speichermodulen, die für den Einbau in einem Desktop-Computer geeignet sind.

Mit dem richtigen Arbeitsspeicher ausgerüstet brauchen Sie nur noch einen Schraubenzieher. Jetzt geht es daran das Gehäuse Ihres Desktop-Computers oder eben Ihres Laptops zu öffnen. Sehr charmant ist, dass es inzwischen moderne Laptops gibt, bei denen der Arbeitsspeicher über einen Schacht erreicht werden kann, der sich einfach herausziehen lässt. So müssen Sie das Gehäuse nicht einmal mehr öffnen, um den Arbeitsspeicher zu erweitern. Auf jeden Fall sollten Sie immer sicherstellen, dass Ihr Rechner, egal ob Desktop oder Laptop, von der Stromquelle getrennt ist, wenn Sie im Inneren Ihres Rechners arbeiten.

Die Slots in welche die Speichermodule eingeschoben werden müssen, sind im Inneren des Rechners leicht zu erkennen. Das Einsetzen ist sehr einfach – dabei können Sie auch ruhig etwas Kraft verwenden. Speichermodule sind in der Regel nicht sonderlich empfindlich. Allerdings sollten Sie die Module möglichst am Rand anfassen, um zu vermeiden, dass die Kontakte an den einzelnen Chips verschmutzen.

4.2. Welchen Arbeitsspeicher habe ich?

Diese Frage ist durchaus berechtigt. Wer seinen Computer bereits seit einiger Zeit in Benutzung hat, weiß in der Regel nicht mehr genau, welcher Arbeitsspeicher verbaut ist. Und wenn der Computer gar schon einmal aufgerüstet wurde oder sogar aus zweiter Hand stammt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nicht genau wissen, welcher Arbeitsspeicher im Inneren Ihres Rechners auf Sie wartet, sehr groß. Es gibt drei Arten herauszufinden, welcher Arbeitsspeicher in Ihrem Computer verbaut ist. Die eine ist: Sie machen den Computer auf und schauen nach. Denn auf den Modulen steht in der Regel drauf, um was für einen Speicher es sich handelt.

Welchen Arbeitsspeicher habe ich
Welchen Arbeitsspeicher Sie haben, finden Sie im Handbuch, durch Öffnen des PC’s oder ein Programm zum Auslesen des Arbeitsspeichers heraus.

Alternativ können Sie in das Handbuch Ihres Mainboards schauen, welcher Arbeitsspeicher dort verbaut ist. Auch hier gilt allerdings: Wurde der Rechner schon einmal aufgerüstet oder ist von Ihnen gebraucht gekauft worden, gibt es keine Garantie, dass der verbaute Speicher tatsächlich dem entspricht, der für dieses Mainboard vorgesehen war. Wenn Sie das Handbuch nicht zur Hand haben finden Sie es übrigens auf der Internetseite des Herstellers – dort können solche Handbücher in der Regel eingesehen werden.

Die schnellste und bequemste Variante bieten Programme wie CPU-Z, dass Sie hier (http://www.cpu-z.de/) beispielsweise kostenlos herunterladen können. Solche Programme lesen Ihren Arbeitsspeicher aus, ohne dass Sie dafür viel tun müssen. So erfahren Sie schnell und einfach, um welchen DDR-Typen es sich handelt, welche Taktung dieser hat, wieviel Speicher aktuell vorhanden ist und wie viele Slots Ihnen noch zur Verfügung stehen.

4.3. Wieviel Arbeitsspeicher benötigt man, um Spiele zu spielen?

Diese Frage hört man häufiger, wenn es um eine mögliche Kaufberatung in Sachen Arbeitsspeicher geht. Dabei ist diese Frage nicht so einfach pauschal zu beantworten. Denn letztlich kommt es darauf an, welche Spiele Sie in welcher Auflösung spielen wollen. Generell kann man festhalten, dass Sie mit 16 GB Arbeitsspeicher bei einem Gaming-PC einen guten Stand haben. Nur wenn es wirklich immer die brandaktuellsten Spiele sein sollen und Sie vorgesorgt haben wollen, wenn das nächste Spiel das auf den Markt kommt die Ressourcenanforderungen wieder auf ein neues Niveau hebt, sollten Sie auf einen 32 GB Arbeitsspeicher ausweichen.

Allerdings muss man auch ehrlicherweise sagen, dass Ihnen niemand von mehr Arbeitsspeicher abraten wird – vor allem nicht, wenn die restliche Hardware in Ihrem Rechner, wie der Prozessor und die Grafikkarte, Ihren Arbeitsspeicher nicht ausbremsen. Denn die Entwicklung der Spiele geht rasend schnell voran und Speicheranforderungen, die heute noch eher utopisch klingen, könnten schon in wenigen Jahren ganz normal sein.

Arbeitsspeicher für Spiele

4.4. Ist ein großer oder ein schneller Arbeitsspeicher wichtiger?

Die Antwort ist einfach: Es ist beides gleichermaßen wichtig. Denn das eine kann man vom anderen nur schwerlich trennen. Um sich klar zu machen, welche Auswirkungen ein großer und/oder ein schneller Arbeitsspeicher konkret hat, muss man sich noch einmal vor Augen führen, wie der Arbeitsspeicher funktioniert. Wie erwähnt werden hier temporär alle Daten, die für die aktuelle Nutzung benötigt werden, abgelegt. Auf diese muss dann natürlich während der Nutzung immer wieder zugegriffen werden. Die Größe des Arbeitsspeichers regelt, wie viele Daten gleichzeitig in den Arbeitsspeicher gelegt werden können, ob es also eine virtuelle Warteschlange gibt, oder ob problemlos mehrere Anwendungen nebeneinander laufen können. Die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers regelt, wie schnell Sie auf die abgelegten Daten zugreifen können.

Ihr Speicher kann noch so schnell sein, wenn er nicht groß genug ist, um die notwendigen Daten zu hinterlegen, wird das Programm oder Spiel schlichtweg nicht oder nur sehr langsam (Stichwort: Warteschlange) funktionieren. Und auch wenn Ihr Arbeitsspeicher so groß ist, dass Sie zehn und mehr Programme gleichzeitig ausführen könnten, wird die Reaktionszeit bei nicht ausgeschöpftem Arbeitsspeicher immer zu 100% ausschließlich von der Taktung abhängig sein. Ein guter Arbeitsspeicher ist also nicht nur ausreichend groß, was die Speicherkapazität angeht, sondern auch schnell bis sehr schnell getaktet.

Letztlich sollten Sie eine gesunde Balance zwischen Größe und Geschwindigkeit finden. Die Frage, ob nun 4, 8 oder 16 GB und welche Taktung es genau werden soll müssen Sie letztlich beantworten, wenn Sie wissen, was Sie genau mit Ihrem Rechner machen möchten und wieviel Geld Sie am Ende ausgeben wollen.

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