LTE-Router Test 2018

Die besten LTE-Router im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • LTE-Mobilfunknetze sind in der Vergangenheit immer besser ausgebaut worden und dieser Trend hält nach wie vor an. Diese Maßnahme zwingt große Anbieter von LTE-Karten wie beispielsweise T-Mobile oder Vodafone, ihre Produkte permanent zu aktualisieren. Eine schnelle LTE-Verbindung (Long Term Evolution) steht heutzutage  der überwiegenden Mehrheit deutscher Haushalte also problemlos zur Verfügung.
  • Ein LTE-Router, der in Sachen WLAN-Netzwerk eine stabile Performance abliefert, ist Voraussetzung für die Nutzung einer SIM-Karte durch mehrere User.
  • Wenn Sie sich einen LTE-Router kaufen möchten, sollten Sie sich für eine der beiden Kategorien entscheiden: Monoband-Router oder Dualband-Router. Letzterer Typ wird von vielen fachkundigen Experten empfohlen, da sich damit das durch (noch) geringere Nutzung weniger störanfällige 5 GHz-WLAN-Band nutzen lässt. Besonders, wenn sich mehrere W-LAN-Netze in Ihrer Umgebung tummeln, bietet diese Art Router die bessere Leistung, was auch diverse LTE-Router-Tests bestätigen.

Wlan Router test

Viele Leute legen großen Wert auf eine schnelle und sichere Internetverbindung. Schwierigkeiten mit Glasfaserleitungen jedoch vermiesen vielen Nutzern oftmals den Spaß am Surfen und so werden Fragen nach Alternativen laut. Tatsächlich existieren auch heute noch immer einige Gegenden, in denen kein DSL zur Verfügung steht. Nur gut also, dass weder ein Modem, noch ein Kabel notwendig sind, um in der heutigen Zeit das Internet nutzen zu können.

Hier kommt die LTE-Technik ins Spiel. Bevor Sie allerdings einen LTE-Router günstig zu erwerben versuchen, sollten Sie sich vorab über die LTE-Verfügbarkeit an Ihrem Wunschort informieren. Viele große Marken wie Vodafone, Telekom oder O2 bieten hier sogenannte Speedtests an, die Ihnen Aufschluss über die Verbindungsgeschwindigkeit geben. LTE-Router-Tests können hier als eine Art Kaufberatung fungieren, mit deren Hilfe der für Sie beste LTE-Router von Ihnen ausgewählt werden kann.

Im folgenden Ratgeber finden Sie wichtige Kriterien, die Ihnen dabei helfen sollen, den richtigen Hersteller mit dem richtigen Modell herauszufiltern. Gewissermaßen Ihren persönlichen LTE-Router-Vergleichssieger.

1. LTE-Router – was ist das überhaupt?

Access Point, WLAN-Repeater oder VPN-Router?

LTE Router Telekom

  • VPN-Router: Die Aufgabe des VPN-Routers besteht darin, User verschiedener Netzwerke miteinander zu verknüpfen.
  • Access Point: Diese Bezeichnung steht für kabellose Zugangspunkte, die eine Verbindung mit dem Internet per W-LAN herstellen.
  • WLAN-Repeater: Der Zweck eines Repeaters ist die Verstärkung des W-LAN-Signals.

Pcs oder Laptops zum Beispiel werden von einem stationären WLAN-Router mithilfe der LTE-Technologie mit einem Internetzugang ohne Kabel gespeist. Im Gegensatz zu DSL-W-LAN-Routern wird die Verbindung hier mit einer SIM-Karte zur Verfügung gestellt. Diese ist für die Aufnahme eines Mobilfunknetzes verantwortlich. Mobile Endgeräte empfangen die Signale anhand einer LAN- oder W-LAN-Verbindung.

Wie bereits beschrieben, sollte vor dem Erwerb eines LTE-Routers dringend die Verfügbarkeit sowie die Geschwindigkeit mit Hilfe eines Speed-Tests abgeklärt werden. Gegebenenfalls kann auch eine LTE-Antenne den Signalempfang deutlich verbessern. Die Downloadgeschwindigkeiten neuartiger LTE-4G-Router können Werte bis zu 300 Mbit/s erreichen, während beim Upload 50 Mbit/s erzielt werden können. Im Vergleich dazu sind bei herkömmlichen VDSL-Routern lediglich Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/s erreichbar. Die Übertragung bei Funknetzwerken ist dabei von vielen Faktoren abhängig.

Folgend die Vorteile und Nachteile im Überblick:

  • Verbindung nicht von Glasfaserkabeln abhängig
  • überaus zügige Internetverbindung
  • umfangreiches Angebot durch viele Hersteller
  • LTE-Verbindung nicht so konstant wie bei Kabel-Routern
  • Einrichtung der Hardware manchmal sehr schwierig

2. Die unterschiedlichen Mobilfunknetz-Router-Typen

Routertyp maximale Geschwindigkeit Kurzbeschreibung
4G-Modem

LTE Router Vodafone

300Mbit/s Hinter dem Begriff 4G-Router verbirgt sich der handelsübliche Long Term Evolution-Router. Diese Typen werden dann benutzt, wenn die Verbindung über LTE hergestellt werden soll. Diese Modelle bieten eine nahezu gleich gute Übertragungsrate wie ein LTE-Stick. Oftmals stehen hier sogar zusätzliche LAN-Anschlüsse zur Verfügung, was eine W-LAN-Verbindung nicht unbedingt nötig macht. Dies unterscheidet diese Geräte von einem LTE-Stick. Für welche Möglichkeit Sie sich auch entscheiden. Eine Kontrolle der Netzabdeckung ist in beiden Fällen unerlässlich. In mehr als einem LTE-Router-Test schnitt beispielsweise Fritzbox von AVM mit guten Noten ab. Telekom-Speedports weisen hingegen des Öfteren Störungen auf.
3G-Modem

LTE Router mobil

 

 42 Mbit/s 3G- Router, die man auch getrost als UMTS-Router bezeichnen kann, sind zwar erheblich langsamer als neuartigere Typen, gleichen dieses Manko jedoch mit einer vergleichsweise guten Netzabdeckung wieder aus. UMTS-Router haben leider immer wieder mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen, welche der Hacker Tobias Engel eindrucksvoll demonstrierte, als er Ende des Jahres 2014 UMTS-Router ausgelesen, abgehört und manipuliert hatte. Deshalb empfiehlt sich eher ein LTE-Router, auch in einer preisgünstigen Variante.
2G-Modem

2G Modem

220kbit/s Bei diesen Geräten wird nach wie vor der alte GSM-Standard genutzt, welcher vor einiger Zeit den Startschuss gab für die neue Ära des mobilen Internets. Mehr als das Lesen von Emails oder das Laden von Seiten mit rein textlichem Inhalt war seinerzeit aufgrund der geringen Geschwindigkeiten jedoch nicht drin. Bei LTE-Router-Vergleichen werden diese altertümlichen Modelle eher stiefmütterlich behandelt.
WLAN-Router

WLAN Router Test

 

300 Mbit/s Bei dieser besonderen Kategorie geht es zumeist um D-Link Router, TP-Link-Router oder auch Netgear Router. Um ein WLAN-Netzwerk herzustellen, lassen sich diese Modelle per USB-Anschluss mit einem LTE- oder UMTS-Stick verbinden. Ein sogenannter LTE-Surfstick ist bei diesen Routern eine Voraussetzung fürs Surfen, weshalb die Funktion eher einem herkömmlichen Hotspot ähnelt. Die Frage nach der Unterstützung diverser LTE-Anbieter entfällt dafür in diesem Fall, da der jeweilige Anbieter die Sticks meist selbst zur Verfügung stellt. Fritz-Boxen stehen jedoch, ebenso wie die Geräte von Huawei, in den hauseigenen Modellpaletten nicht als W-LAN-Router zur Verfügung.

3. Wichtig beim Kauf von LTE-Routern

Wlan Router kaufen
Stark im Signal und stark im Design: ein Router mit vier Antennen.

Zunächst einmal sollte immer vorab die Netzabdeckung am gewünschten Ort geprüft werden, da es nach wie vor Lücken im Abdeckungs-Netz gibt. Behalten Sie jedoch auch im Auge, dass sich diese Abdeckung auch von Anbieter zu Anbieter leicht unterscheiden kann. Um dennoch vollumfänglich auf die LTE-Technologie zugreifen zu können, ist es schlicht notwendig, die Netzkarten so genau wie möglich zu studieren.

Als gebräuchlichste Router der Telekom gelten Geräte aus der Kategorie Speedport. Diese Modelle entstammen für gewöhnlich den Produktionshallen des Herstellers Huawei. Diese sind oftmals speziell auf SIM-Karten von T-Mobile ausgelegt. Router der Marken AVM sowie Fritzboxen sind da wesentlich flexibler. Hier können Karten von 1und1 ebenso problemlos verwendet werden, wie jene der Anbieter Telekom und O2. Wie mehrere LTE-Router-Tests gezeigt haben, konnten in diesem Punkt auch die Firmen Netgear, TP-Link, Asus und D-Link ähnliche Werte erzielen, da diese häufig für 1und1, O2 und auch Telekom produziert wurden.

Wenn Ihnen die Anschaffung eines Gerätes vorschwebt, sollten Sie sich nicht unbedingt von großen Namen blenden lassen. Kriterien wie die Kompatibilität, die Funktionsvielfalt und die W-LAN-Geschwindigkeit sollten hier den Ausschlag geben. Der Sieger in einem LTE-Router-Vergleich sollte also bei all diesen Kriterien überaus gute Werte vorweisen können

3.1. Art des Routers

Box Wlan
Es gibt sie auch in stilvoller Box-Form, die WLan-Router.

In vielen Vergleichen kristallisieren sich regelmäßig zwei Typen von Routern heraus. Der 4G-Router für O2 und Telekom mit eingebautem Modem, der ganz ohne Surfstick auskommt und die TP-Link- und D-Link-Router, bei denen wiederum auf den Router verzichtet werden kann. Um hier einen LTE-Empfang dennoch zu realisieren, erfordert diese Variante einen Surfstick.

3.2. Die Kompatibilität

Neben einigen der bekanntesten Anbieter wie O2, Vodafone und Telekom existieren noch viele weitere, etwas unbekanntere Firmen, die solche und ähnliche Modelle anbieten. Während Geräte von Speedport lediglich T-Mobile-SIM-Karten akzeptieren, weisen Hersteller wie Fritz, Netgear, Asus und Huawei eine sehr viel höhere Kompatibilität auf. Diese sind bei der Wahl des richtigen Modells klar zu bevorzugen.

3.3. Frequenz und Übertragungsgeschwindigkeit

In unserem LTE-Router-Vergleich unterschieden sich die Geräte hauptsächlich im Frequenzbereich. Dualband-Router zum Beispiel können sowohl mit einem 2,4 GHz- als auch mit einem 5 GHz-Netz arbeiten, während Monoband- Geräte nur ein 2,4 GHz-Netz anbieten können. Die 5 GHz-Variante ist hier wegen Ihrer Resistenz gegen fremde W-LAN-Netze klar zu bevorzugen. Überschneidungen mit fremdartigen Verbindungen kommen schließlich öfter vor als man denkt. Die von vielerlei Eckpunkten wie dem Abstand zum Router, der Wandbeschaffenheit und dergleichen abhängige Geschwindigkeit bewegt sich zumeist in einem Bereich von 150 bis 300 Mbit/s, wobei der Höchstwert nur selten erreicht wird

3.4. Wie viele LAN-Ports?

Die meisten Router verfügen zumindest entweder über einen LAN-Port oder einen Ethernet-Anschluss. Über ein entsprechendes Kabel kann auch Ihr Laptop mit einem Router verbunden werden, wohingegen mobile Router keinen LAN-Anschluss vorweisen können. Durch die meist stabilere Übertragungsgeschwindigkeit gegenüber einem W-LAN sind Verkabelungen des LAN insbesondere in einem Heimnetzwerk, welches von mehreren Usern genutzt wird, die bessere Alternative.  Modelle der Marken Speedport oder Fritz zum Beispiel verfügen in den meisten Fällen über vier Anschlüsse.

3.5. Die Verschlüsselungen

Ob Linux, Apple oder Windows – stets sollte der Fokus auf der Sicherheit liegen. Um diese zu gewährleisten, muss die korrekte Verschlüsselungs-Technik benutzt werden. Die Stichwörter hierbei sind WPA, WPA2 und WEP. Diese Verschlüsselungen sind dafür zuständig, nicht autorisierte Router-Zugriffe zu vermeiden. Als am zuverlässigsten hat sich hier der der WPA2-Standard etabliert, der Eingriffe dieser Art bisher am sichersten verhindern konnte.

3.6. Extras

Lte antenne test
Bei schlechter Signalstärke können LTE-Antennen gerade in ländlichen Gebieten Abhilfe schaffen.

Sollten Sie in einer Region wohnen, die von der Netzabdeckung ein wenig benachteiligt worden ist, können Sie eine LTE-Außenantenne als „Joker“ ausspielen, da damit der Speedport-Router die Signale erheblich besser empfangen kann.

Möchten Sie Ihren Festnetzanschluss weiterhin nutzen, kann eine DECT-Telefonanlage notwendig werden. Mit diesem ist ein weiterer Anschluss nicht mehr Bedingung. Zudem gibt es die Möglichkeit eines USB-Anschlusses für Ihren Drucker, welcher sich besonders dann empfiehlt, wenn nicht nur Sie allein auf dieses Gerät zugreifen. Dieser erspart Ihnen darüber hinaus eine oftmals nicht ganz unkomplizierte Einrichtung Ihres Druckers für das W-LAN.

3.7. Renommierte Hersteller sind…

  • Alcatel
  • Bintec
  • Elmeg
  • Netgear
  • Telekom
  • ZTE
  • 4G Systems
  • AVM
  • Huawei
  • Cisco Systems
  • Lancom
  • Asus
  • D-Link
  • Hewlett-Packard
  • TP-Link
  • Vodafone
  • Yoda

4. LTE-Router und die Stiftung Warentest

Die bekannte Stiftung Warentest hat bisher noch keinen detaillierten LTE-Router-Vergleich durchgeführt, im September 2012 allerdings den Test eines W-LAN-Docks für einen Stick von Vodafone veröffentlicht. Als Handy-Hotspot mag dieses Modell zwar durchaus geeignet sein, notwendig ist es allerdings nicht, da einige Smartphone-Apps mittlerweile ebenso gute Ergebnisse erzielen können.

5. Die meist gestellten Fragen

5.1. Was bedeutet eigentlich LTE?

LTE bedeutet Long Term Evolution. Mit dieser Bezeichnung ist ein Mobilfunkstandard der 4. Generation mit einem Frequenzbereich von 700-2600 MHz gemeint. Am geläufigsten ist innerhalb dieser Bandbreite wohl LTE 800 MHz. Folgendes Video gibt Ihnen einen etwas detaillierteren Einblick.

5.2. LTE-Geschwindigkeit

Obwohl mit der aktuellen Technik eine Geschwindigkeit von 300 Mbit/s in der Theorie möglich werden kann, haben mehrere Tests gezeigt, dass die Praxis davon momentan noch sehr weit entfernt ist. Wesentlich mehr als 50 Mbit/s werden in der Realität kaum erreicht.

5.3. Telekom-LTE-Router einrichten

Einen Telekom-Router einzurichten (ob DSL oder LTE 800), stellt viele Nutzer regelmäßig vor einige Schwierigkeiten. Daher möchten wir Ihnen zur Erleichterung und zum besseren Verständnis folgendes Video ans Herz legen.

5.4. Funktionsweise eines LTE-Routers

Voraussetzung für die Inbetriebnahme eines LTE-Routers oder LTE-Smartphones ist zum einen eine entsprechende SIM-Karte und zum anderen eine LTE-Flatrate. Die Karte hat in diesem ganzen Zusammenspiel dabei die Funktion, Mobilfunknetzwellen der LTE-Frequenzen aufzunehmen. Im Stile mobiler W-LAN-Router werden hier durch eine Schnittstelle W-LAN-Netzwerke erzeugt, von denen Laptops oder Pcs letztlich ihre Daten beziehen. Diese Methode kommt allerdings, im Gegensatz zu DSL-Routern, ganz ohne Glasfaserkabel aus. Für umfangreichere Bewegungen von Daten ist eine LTE-Flatrate dringend anzuraten.

5.5. Kann der LTE-Router auch woanders genutzt werden?

LTE-Signale sind prinzipiell von überall aus zu empfangen, was natürlich eine Router-Nutzung auch an unterschiedlichen Orten möglich macht (Strom und Netzabdeckung vorausgesetzt). Am Ende jedoch hängt dieses Unterfangen auch von Ihrem aktuellen LTE-Vertrag ab. Eine Homezone-Klausel beispielsweise ermöglicht eine Nutzung ausschließlich in Ihren eigenen vier Wänden. Auf solche Details sollten Sie bei Vertragsabschluss also dringend Acht geben.

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