WLAN-Karte Test 2018

Die besten WLAN-PCI-Karten im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Sie Ihren PC oder Laptop um einen WLAN-Empfänger erweitern möchten, bietet sich eine WLAN-Karte als die beste Lösung an. Die Installation ist denkbar einfach, da sie nur auf einen Steckplatz im Innern des Computers platziert werden müssen.
  • Der unterschiedliche Aufbau von Laptops im Vergleich zu Desktop-PCs erfordert auch unterschiedliche WLAN-Karten. Eine Karte für einen Laptop kann nicht für einen Desktop-PC verwendet werden und umgekehrt, da Laptops lediglich über Mini-PCI-Express Adapter verfügen, während „richtige“ PCs erheblich größere Kartenplätze verbaut haben.
  • Auf der einen Seite verarbeiten WLAN-Karten Daten schneller als beispielsweise USB-WLAN-Adapter, bedürfen dafür allerdings häufig einer zusätzlichen Installation über die Software.

WLAN-Karte Test

Obwohl es vereinzelt tatsächlich noch Computer ohne WLAN-Empfänger gibt, sind die meisten Modelle längst damit ausgestattet. Nicht weniger als 12 Mio Haushalte in Deutschland verfügten bereits im Jahr 2013 über Computer mit WLAN-Empfänger.

Der WLAN-Karten-Vergleich 2018 soll Ihnen helfen, die für Sie geeignete WLAN- Karte zu finden, gegebenenfalls die alte Karte zu ersetzen und durch eine technisch hochwertigere auszutauschen.

1. Wozu eine WLAN-Karte?

WLAN-PCI-Karten werden ihrer flachen Form wegen auch WLAN-Karten genannt. Bei der Installation werden diese lediglich mit der Platine in den bereits vorinstallierten Slot auf dem Motherboard Ihres PCs gesteckt.

WLAN Karte IllustrationWLAN-Adapter ist jedoch nicht gleich WLAN-Adapter. Auch WLAN-Karten zählen noch zum Typ der WLAN-Adapter. Doch damit sind diese nicht allein. Auch WLAN-USB Dongle gehören beispielsweise in diese Kategorie. Der Einfachheit halber möchten wir diese Unterkategorien als WLAN-Karten zusammenfassen.

Peripheral Component Interconnect, kurz „PCI“, ist die korrekte Bezeichnung der Steckverbindung, in die eine WLAN-Karte geschoben wird. Eine Weiterentwicklung mit dem Kürzel PCIe bedeutet ausgeschrieben Peripheral Component Interconnect Express. Durch die geringe Größe nennt man den Steckplatz in einem Laptop Mini-PCI oder eben Mini-PCIe. Der Vorteil der PCI-Express Karten besteht in der größeren Menge an Daten, die übertragen werden kann.

Kurze Wege

MIMO

MIMO ist die Abkürzung für die Technik Multiple Input Multiple Output, mit dessen Hilfe mehrere Signale zur selben Zeit verarbeitet werden können. Dies gilt gleichermaßen für das Empfangen und das Senden von Daten. Solcherlei Geräte sind für die Verarbeitung mehrerer Signale zur gleichen Zeit konzipiert worden. Da WLAN-Repeater und WLAN-Router oftmals als Access Points genutzt werden und somit mehrere Geräte ins Netzwerk integrieren müssen, ist „MIMO“ insbesondere in diesen Fällen unerlässlich.

Der Datenaustausch zwischen dem Adapter und dem Hauptprozessor kann wesentlich schneller erfolgen, da sich die PCI-Karte direkt im Motherboard, auch als Mainboard oder Hauptplatine bekannt, befindet. Die Daten müssen hier also tatsächlich physisch kürzere Strecken zurücklegen. Als positiver Nebeneffekt bleiben zudem die USB-Ports für andere Zwecke frei.

Auch der Stromverbrauch einer auf der Hauptplatine installierten Karte ist durch Ihre Speisung durch das Netzteil oftmals erheblich geringer, als ein Adapter in einem USB-Steckplatz, da dieser seine Energie wiederum durch das Mainboard erhält.

Dauerlauf

Wenn ein Computer längere Zeit in einem Netzwerk verweilen soll, eignen sich WLAN-Karten ebenfalls besser als USB-Geräte, die einer Art Dauerbetrieb oft nicht standhalten. Dies kann sich zum Beispiel dann auszahlen, wenn der Nutzer einen Server betreiben möchte, der lediglich per WLAN mit dem Netzwerk verbunden werden kann oder soll. Auch alte PCs werden gerne mit WLAN-PCI-Karten aufgerüstet.

Langstrecken-Funk

Sollte die verbaute WLAN-Karte nicht dem neuesten WLAN-Standard 802.11-ac entsprechen (ac-WLAN), kann alternativ auch zu einer WLAN-ac Antenne gegriffen werden (auch Gigabit-Wi-Fi), da diese sehr viel höhere Übertragungsraten erreichen kann und zur gleichen Zeit verschiedene Signale zu verarbeiten im Stande ist. Im Zweifelsfall greifen also die meisten Käufer eher zu einer WLAN-Karte, als zu einem USB.Stick.

Die Vorzüge und Nachteile des PCI-Adapters im Vergleich mit einem USB-WLAN-Adapter haben wir hier für Sie im Folgenden kurz zusammengetragen.

  • geringerer Stromverbrauch
  • für längeren Betrieb geeignet
  • schnellere Verarbeitung der Daten
  • Installation im Inneren des Computers
  • teilweise komplizierte Softwareinstallation notwendig
  • etwas aufwendiger Austausch

Im folgenden Video sehen Sie die Funktionsweise der PCI und PCI-Express:

2. Welche Kategorien gibt es bei WLAN-Karten?

Wie oben bereits kurz angeschnitten, gibt es Unterschiede zwischen WLAN-Karten für PCs und jenen, die in Laptops verbaut werden. Einen Sonderfall allerdings stellt hier die sogenannte PC-Card dar.

PCIe für alle! Expresstypen sind sowohl bei PCI- als auch bei Mini-PCI abwärtskompatibel. Somit entfällt die Sorge, in Ihrem Rechner PCI oder PCIe integriert worden sind.

Typen Merkmale
WLAN-PCI-Karte Mit diesem Typ kann ein herkömmlicher PC mit herkömmlichen WLAN-Empfängern nachgerüstet werden. Viele Modelle bieten zusätzlich die Möglichkeit, an der Außenseite eine WLAN-Antenne anzuschrauben. Diese sind durch eine beliebige Platzierung leistungsstärker als interne Antennen und USB-Adapter. Eine Nutzung von Gigabit Wi-Fi ist dadurch möglich, dass mehrere Antennen auf verschiedenen 5 GHz Frequenzen Daten empfangen können

Relativ hohe Reichweite
Sehr leistungsstark

Aufwendiger Einbau
Häufig Schwierigkeiten mit Installationssoftware

WLAN-Mini PCI Karte Was die PCI-Karte für den PC ist, ist die WLAN-Mini-PCI Karte für Notebooks. Da diese im Gehäuse verbaut wird, werden Sie eine Antenne vergeblich suchen. Ersatzweise wird für gewöhnlich ein Kabel innerhalb des Gehäuses platziert.

Sehr hohe Reichweite
im Gehäuse verbaut

umständliche Installation
Treiberprobleme möglich

WLAN-PCMCIA Karte Sowohl in PCs als auch bei Notebooks wird die WLAN-PCMCIA-Karte verbaut. Einen kompatiblen Kartenslot finden Sie allerdings in neueren Geräten nicht mehr. Dieses Modell gehört nicht zu den PCI-Karten.

Oftmals kann die Anschaffung einer PCI-Karte sinnvoll sein, da der PCMCIA Adapter am Desktop-Computer meist ohnehin auf einer solchen Karte sitzt. Ein schmaler Schacht an der Außenseite des Gehäuses verrät, ob Ihr Laptop mit einer PCMCIA-Karte kompatibel ist.

Für höhere Reichweiten kann dies durchaus sinnvoll sein, weil bei einer PC-Card eine WLAN-Antenne am äußeren des Gehäuses angebracht ist.

Ein weiterer offensichtlicher Vorteil einer PC-Card ist die Möglichkeit, dass sie eingesteckt und entfernt werden kann, während der Rechner bereits läuft (Hot Plug). Leider sind sie rar gesät und die dafür notwendigen Ports sind mit der weiterentwickelten Express-Card nicht kompatibel.

Sehr hohe Reichweite
unkomplizierte Installation Einbau (hot-plug)

gesonderter Slot notwendig
keine Aufwärts- oder Abwärtskompatibilität
geringe Modellvielfalt

3. WLAN-Karten- Kaufberatung

Für eine seriöse Kaufberatung ist es zwingend, das richtige Betriebssystem zu kennen, wenn Sie ein neues WLAN für Ihren PC nachrüsten möchten. Die Entfernung zwischen PC (Router oder Repeater) und WLAN-Zugang zu wissen, ist dafür ebenso unerlässlich wie die Frage nach der Art der Benutzung (Email-Versand oder Online-Spiele).

3.1. Die Frage nach dem Ökosystem

Das PC-Ass: die PCI-Karte

PCI-Karten sind (ähnlich wie USB) als Standard zur Verbindung diverser Komponenten zu verstehen. Das führt zum oftmals verwendeten Begriff „PCI-Bus“. Auch das Kürzel USB (Universal Serial Bus) beinhaltet das Wörtchen „Bus“. Doch wofür genau steht dieses Wort? „Bus“ bezeichnet eine Methode zur Datenübertragung, welche mittlerweile durch die weiterentwickelte Version, der PCIe-Steckleiste (PCI-Express Socket) ernsthafte Konkurrenz bekommen hat. Verwendete Verbindungsstandards sind allerdings wesentlich facettenreicher als eine WLAN-Karte in PCI-Form. PCI-TV Karten zum Beispiel werden gar von der Stiftung Warentest empfohlen. Einige weitere Arten sind:

  • Festplatten
  • USB-Anschlüsse
  • Soundkarten
  • Grafikkarten

Laptop oder PC? Die Frage nach der Art des Computers entscheidet letztlich über die zur Verfügung stehende Auswahl. Für einen Desktop-PC kommen beispielsweise nur WLAN-PCI Karten und WLAN-PCMCIA Karten in Frage. Ein Laptop hingegen ist mit Mini-PCI-WLAN-Karten und teilweise auch WLAN-PCMCIA Karten kompatibel.

Eine Kompatibilität mit Windows war Voraussetzung für den WLAN-Karten-Vergleich. Wie so oft allerdings ist dies nicht gleichbedeutend mit einer problemlosen Verwendung von iOS- oder Linux gesteuerten Geräten. Wer diese Betriebssysteme benutzt, kann durchaus Schwierigkeiten mit einigen Modellen bekommen. Ubuntu, eine Linux-basierte Distribution mit Langzeitservice verfügt jedoch universal kompatible Hardware-Treiber.

Diese Installationssoftware ermöglicht zumeist einen einwandfreien Betrieb nach Neustart des Gerätes. Da allerdings niemand eine reibungslose Inbetriebnahme garantieren kann, ist unbedingt anzuraten, sich bei Linux-basierten Computern eine WLAN-Karte zu kaufen, die explizit für den Linux-Betrieb konzipiert worden ist.

3.2. Übertragungsrate

Eine WLAN-Karte mit gutem Übertragungswert empfiehlt sich dann, wenn Sie neben dem Senden und Empfangen von Emails Ihren Computer auch zum Zocken von Online-Spielen nutzen möchten. WLAN-Adapter mit einem Frequenzband von wenigstens 5 GHz bieten heutzutage die höchsten Übertragungsraten. Ein solcher Adapter ist zumeist auch für den Empfang von 2,4 GHz-Frequenzen geeignet. Wenn Sie den Fokus auf Online-Spiele legen, sollte Ihre Karte wenigstens 867 Mbit/s zu empfangen im Stande sein.

Auf der sogenannten MIMO-Technik basierende WLAN-Karten bieten für gewöhnlich sehr viel bessere Übertragungsraten, die sich teilweise im Gigabit-Bereich bewegen, da diese zeitgleich mehrere Signale verarbeiten können.

Für den „Otto-Normal-Verbraucher“, der lediglich E-Mails schreibt und empfängt, auf den Netzwerkdrucker zugreift sowie die Dropbox bearbeitet, ist eine Rate von etwa 300Mbit/s völlig ausreichend. Für diese Zwecke muss es nicht zwangsweise ein WLAN-Karten-Vergleichssieger sein. Ein Modell im mittleren Preis-Bereich derartiger Tests kann diesen Ansprüchen schon durchaus genügen. Auch hierfür finden Sie einige Beispiele im WLAN-Karten-Vergleich. Allerdings kommt es stets auf Ihren individuellen Bedarf und Ihre persönliche Situation an, daher sollten Sie sich generell nicht nur vom Preis leiten lassen, sondern vielmehr die Faktoren im Blick behalten.

3.3. Empfangsstabilität

Empfangsstärke WLAN
Überlappende Signale können zu Empfangsstörungen führen.

Die Stabilität der Empfangsqualität stellt beim Empfang mehrerer Frequenzen ebenso einen Vorteil dar, wie die Datenübertragungsrate. Die Quantität wird also in gleichem Maße positiv beeinflusst, wie die WLAN Qualität.

Ein Faktor, der immer wieder Signalabbrüche und niedrige Übertragungsraten hervorruft, ist das Senden mehrerer Funksignale in unmittelbarer Umgebung, welche sich gegenseitig negativ beeinflussen. Jedem, der in einem Mehrparteienhaus lebt, kennt das Problem und sieht sich immer mal wieder damit konfrontiert.

Der Wechsel zu einem anderen Funkkanal kann hier Abhilfe schaffen. Bei einem Frequenzband von 2,4 GHz allerdings sind schnell sämtliche Kanäle belegt und die Anschaffung eines Gerätes mit 5 GHz sollte auf lange Sicht in Erwägung gezogen werden. Auch bei WLAN-Karten im unteren Preissegment sollten Sie immer darauf achten, dass mindestens 300 Mbit/s erreicht werden.

3.4. Die Antenne

Ein weiterer Punkt, der großen Anteil an der Qualität des WLAN-Empfangs hat, ist die Positionierung der Antenne. Da diese oftmals am hinteren Teil eines Desktop-PCs angebracht wird, ist diese dann auch meist Richtung Wand gerichtet. So wird der PC mit dessen Gehäuse zur Hürde zwischen Karte und Router.

Empfehlenswerter ist dagegen eine Installation an der Außenseite des Gehäuses, da die Antenne hier in Richtung der Signalquelle ausgerichtet werden kann. Einen äußerst praktischen Nutzen bieten hier zuweilen mitgelieferte Antennenständer, mit deren Hilfe Sie Ihre Karte an einem beliebigen Ort platzieren können. Beliebte Stellen sind hier die Seite des Desktops oder direkt auf der Schreibtischplatte.

WLAN Karte einbauen

4. Der Einbau

Die Nutzung unterschiedlicher WLAN-Karten Typen erfordert auch verschiedene Arten des Einbaus.

4.1. Wie baue ich eine PCI-WLAN-Karte ein?

Trennen Sie Ihren Computer zunächst vom Stromnetz, bevor Sie ihn aufschrauben und einmal kurz die Heizung zu berühren. Wozu ist das gut? Mit dieser Maßnahme erden Sie sich selbst und entledigen sich einer eventuellen statischen Restladung.

Erden bedeutet Sicherheit: Bei Wohnungen, in denen viel Teppich verlegt worden ist, kommt es häufig zu statischer Aufladung. Um empfindliche Mikrochips vor Restentladungen zu schützen, sollen Sie sich immer erden, sobald Sie mit WLAN Karte IllustrationElektronikbauteilen arbeiten. Eine einfache Möglichkeit der Erdung ist das Berühren der Heizung oder des Wasserhahnes. Wenn in Ihrer Holzfußboden verbaut ist, wird eine solche Maßnahme seltener notwendig sein.

Nachdem Sie Ihren PC nun geöffnet haben, sollten Sie nach am Mainboard befindlichen, länglichen Steckplätzen (meist 2oder 3) Ausschau halten, die relativ nahe an der Gehäuserückseite verbaut worden sind. Diese Steck-Ports werden gemeinhin auch als PCI—us Sockets bezeichnet. Sollten Sie kleine Zierblenden an der Gehäuseaußenwand bemerken, könne Sie diese ohne große Anstrengung einfach herausdrücken und später an deren Stelle die PCI-Karte verschrauben.

Baukastensystem

Sofern nichts Anderes vermerkt, sollten Sie Ihre WLAN-Karte im das am weitesten von der Gehäusewand entfernte Ende einstecken. Bedenken, bezüglich einer verkehrt herum gesteckten Karte, können wir Ihnen guten Gewissens nehmen, da die Steckleiste in zwei unterschiedlich lange Bereiche unterteilt ist. Somit ist ein falsches Einstecken ausgeschlossen.

Schieben Sie Ihre WLAN-Karte nun vorsichtig in den vorgegebenen Slot. In manchen Fällen befinden sich seitlich der Leiste zwei Sicherheitshebel, die zunächst zur Seite bewegt werden müssen. Diese klicken automatisch in ihren Ursprungszustand zurück, wenn die Karte Ihren Weg in den Steckplatz gefunden hat.

Zumeist jedoch ist einer PCI-Karte eine gesonderte Anleitung bezüglich der Montage beigefügt. In manchen Fällen muss die Karte gar erst mit einem innenliegenden USB-Port verbunden werden.

Zusätzliche Software?

Wenn Sie sich nun von einem korrekten Verbau der Karte vergewissert haben, können Sie das Gehäuse jetzt wieder schließen und die Stromzufuhr wiederherstellen. Zwar liefern viele Hersteller eine zusätzliche Installationssoftware mit; allerdings ist diese in den meisten Fälle gar nicht notwendig, da der PC die neu verbaute Hardware automatisch erkennt. Probieren Sie es zunächst also ohne die Zuhilfenahme der Installations-CD.

Sollte eine Einrichtung auch mit der Installationssoftware nicht möglich sein, müssen Sie Ihren Computer einmal mithilfe eines LAN-Kabels am Router anschließen, damit dieser sich eigenständig eine passende Software aus dem Internet ziehen kann. Danach ist es unbedingt erforderlich, den Computer einmal neu zu starten.

4.2. Einbau einer Mini-PCI-WLAN-Karte

Die Vorbereitungsmaßnahmen sind hier mit denen der PCI-Karten-Installation vergleichbar.

  • Computer von der Stromzufuhr trennen
  • Erdung an Heizkörper oder Wasserhahn
  • Öffnen des Gehäuses

Viele Laptop-Hersteller verbauen in ihren Geräten eine vorgefertigte Öffnung für diesen Zweck. Bevor Sie hier also Ihr Werk beginnen, ist es durchaus lohnenswert, sich die Bedienungsanleitung Ihres Modelles durchzulesen. Dies spart Ihnen Zeit und bewahrt Sie möglicherweise davor, Ihren Laptop auseinanderbauen zu müssen. Oftmals befindet sich der Mini-PCI Port nahe der wechselbaren Festplatte und enthält an der Seite einen kleinen Metallhebel. Ein hörbares Klicken signalisiert das ordnungsgemäße Einrasten der Karte. Mittlerweile sind viele Geräte mit einer separaten Antenne Kabelform ausgerüstet, welche nach Einbau auf die Karte gedrückt und gemäß der beiliegenden Anleitung innerhalb des Gehäuses verlegt wird.

Anschließend kann alles, was geöffnet worden ist, nun wieder verschlossen werden und Sie können Ihren Laptop starten. Auch hier gilt: probieren Sie es zunächst ohne die mitgelieferte Installations-CD.

4.3. Einbau Ihrer WLAN-PCMCIA-Karte

Etwas einfacher geht die Installation mit PC-Karten vonstatten. Einfach während des laufenden Betriebes in den passenden Karten-Slot stecken und Voilà – los geht’s! Nur in manchen Fällen bedarf es einer nachträglichen Installation des einen oder anderen Treibers.

5. Relevante WLAN-Karten Hersteller

Wessen Augenmerk bei PCI-WLAN-Karten auf purer Leistungsfähigkeit liegt, wählt oftmals Asus-Modelle aus. Wem hingegen ein günstiger Preis wichtiger ist und wer sich mit einer soliden Performance zufrieden gibt, der greift zumeist zu Typen des Herstellers TP-Link. Folgend finden Sie einige der Unternehmen, die im WLAN-Karten-Test in der Herstellung von WLAN-Karten.

  • Asus
  • D-Link
  • Edimax
  • Gigabyte
  • Intel
  • Netis
  • Netgear
  • Startech
  • TP-Link

6. Die häufigsten Fragen zu WLAN-Karten

6.1. Was für eine Karte ist bei mir verbaut?

Wenn Sie in Erfahrung bringen möchten, welche WLAN-Karte in Ihrem Computer verbaut worden ist, gibt Ihnen der Windows-Menüpunkt „Gerätemanager“ Aufschluss über sämtliche Hardware Ihres Gerätes. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine Eingabe des Wortes „Gerätemanager“ im dafür vorgesehenen Suchfenster. Haben Sie diesen Punkt gefunden, verrät Ihnen ein Klick auf das gewünschte Bauteil sämtliche Informationen über Status, Funktionalität und eventuelle Treiberprobleme.

6.2. Wo finde ich meine WLAN-Karte?

Standardmäßig werden WLAN-Karten für Mini- ebenso wie für Desktop-PCs auf eine Leiste auf dem Mainboard geschoben. Die Steckleiste für die in Laptops benutzten Mini-PC Karten befindet sich meist unterhalb Ihrer Festplatte oder auch Ihrem DVD-Laufwerk, wohingegen die in Desktop-PCs verbauten klassischen PCI-Karten-Steckplätze zumeist an der Hinterseite des Gehäuses vorzufinden sind.

6.3. Kein Start der Karte möglich. Fehlermeldung: “Code 10“. Was tun?

Ein häufig auftretendes Problem ist der sogenannte Code 10. Dieser wird dann als Fehlermeldung benannt, wenn Hardware-Komponenten nicht in der Option Gerätemanager von Windows angezeigt werden können. Das betreffende Gerät wird dann im Gerätemanager durch ein Ausrufezeichen gekennzeichnet. Mit einem Doppelklick gelangen Sie hier zum Menüpunkt „Eigenschaften“. Von dort aus gelangen Sie zu den Punkten „Problembehandlung“ und „Treiber“, bei welchem sich der Computer mit einem Klick auf „Treiber aktualisieren“ die neueste Version selbst herunterlädt. Alternativ besteht noch die Möglichkeit, die Treiber auf der Herstellerseite manuell zu aktualisieren, oder den bereits installierten Treiber zu deinstallieren und neu einzurichten.

6.4. Kosten einer WLAN-Karte?

Herkömmliche WLAN-PCI-Karten, von denen auch viele im WLAN-Karten-Test vertreten sind, bewegen sich bei einem Preis von etwa 30 Euro. Onlineshops bieten hier eine reichhaltige Auswahl an günstigen WLAN-Karten mit ordentlicher Leistung, die bereits für Preise ab 15 € erhältlich sind. Für Premium- Geräte jedoch sollten Sie (wie im einen oder anderen WLAN-Karten-Vergleich zu sehen) schon ein Budget von 80-100 € einplanen. Eine preisgünstige, aber eben auch erheblich leistungsschwächere Alternative stellen USB-WLAN-Adapter dar.

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