13 Zoll Notebook Test 2018

Die besten 13 Zoll Notebooks im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Das 13-Zoll-Notebook steht auf dem Markt in unzähligen Varianten zur Verfügung. Es kann als HD, aber auch als Full-HD-Notebook und Retina-MacBook genutzt werden. Die Geräte unterscheiden sich durch die Auflösung voneinander, wobei das Retina-MacBook die höchste Auflösung bietet. Umso höher die Auflösung, desto schärfer ist hier auch die Darstellung der Inhalte.
  • 13-Zoll-Laptops fallen im Vergleich zu anderen Modellen insbesondere durch die Größe und das Gewicht auf. Da sie sehr leichte Laptops sind, eignen sie sich hervorragend für den mobilen Einsatz. Sowohl Studenten als auch Geschäftsreisende und Privatanwender greifen gern auf diese Notebookgröße zurück. Sicherlich können Sie sich auch dann für ein 13-Zoll-Notebook entscheiden, wenn Sie nur ein Gerät für zuhause suchen, doch die wesentliche Stärke geht dann verloren.
  • Grundsätzlich bietet sich ein 13-Zoll-Notebook auch dann an, wenn Sie über den Kauf eines Tablets nachdenken. Mit einem kleinen Laptop sparen Sie meist beachtliche Kosten und profitieren zudem von einer funktionierenden Tastatur. Es gibt die Laptops auch mit Touchscreen-Funktion. Entscheiden Sie sich in diesem Fall beispielsweise für das Convertible Notebook. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Tablet und Laptop.

13 Zoll Netbook Test

Tablets und Touchscreen-Funktion gelten zwar als technisch innovativ und prägen die Gerätezukunft, doch sie treffen nicht den Geschmack eines jeden Anwenders. So gibt es hier durchaus Unterschiede, denn viele Nutzer wünschen sich noch immer eine klassische Tastatur. Hier haben sie das Gefühl, dass sie ihre Arbeit am klassischen Computer erledigen.

Als sich Smartphones und Tablets zusehends im Handel ausbreiteten, brach der Markt der Netbooks laut Statistiken ein. Ihre Leistung war oft nicht besser als die eines klassischen Taschenrechners. 13 Zoll große Notebooks konnten sich dagegen gegenüber den Netbooks durchsetzen. Im Vergleich zu den handelsüblichen Tablets waren sie ein wenig größer und eigneten sich aufgrund ihrer Ausstattung gut für unterwegs. Das alles sprach gegen die Displaywischer und für die Anwendung eines Notebooks. In unserem 13-Zoll-Notebook-Vergleich 2018 fallen viele positive Ausstattungsmerkmale auf.

Wir haben für Sie in unserer Kaufberatung die wichtigsten Punkte zusammengestellt, auf die Sie beim Kauf in allen Kategorien achten müssen. Hier erhalten Sie viele praktische Tipps zu Hardware und Anwendung, aber auch zur Funktionalität der Geräte.

1. Kleines, feines Notebook – die ideale Wahl für unterwegs

Apple macbook 13 zoll
Sehr beliebt und auch ein Netbook: das 13-Zoll-Macbook.

Als Laie haben Sie sich sicherlich schon einmal gefragt, ob nun die Bezeichnung Laptop oder Notebook fachlich korrekt ist. Grundsätzlich werden mittlerweile die beiden Begriffe oftmals als Synonym und damit für die gleiche Geräteklasse verwendet. In der letzten Zeit setzte sich allerdings eine deutliche Tendenz durch. Demnach sind Laptops vorwiegend Geräte mit einer Größe von mindestens 15 Zoll. Geräte mit einer kleineren Bildschirmdiagonale werden dagegen als Notebook bezeichnet. Dazu gehört demnach auch das Modell mit 13 Zoll.

Von Netbooks ist dagegen die Rede, wenn die Bildschirmdiagonale maximal 11,6 Zoll misst. Aus technischer Sicht gibt es demnach keine Notebooks mit 10 oder 11 Zoll. Hier kann maximal von Mini-Notebooks die Rede sein.

Oft ist aber immer dann bei Geräten von einem Laptop die Rede, wenn dieses zusammenklappbar ist und neben der Tastatur auch ein Display und ein Touchpad besitzt. Unter Berücksichtigung dieser Einstufung würde es sich bei den 13-Zoll-Modellen in diversen Tests um die kleineren Laptops handeln.

Die folgende Tabelle vergleicht die Anwendungsmöglichkeiten der 13-Zoll-Notebooks unter Berücksichtigung der Preisklassen, in denen die Geräte angeboten werden.

Preis Leistung
bis max. 300 €

Notebook günstig

Office- und Windowsprogramme vorhanden
kann zum Surfen genutzt werden teilweise langes Laden
nicht für Spiele und Filme geeignet
nicht zum Arbeiten geeignet, da sich Programme nur langsam öffnen
bis max. 500 €

Notebook Check

 

gut geeignet für Office-Programme und zum Surfen
Filme sind möglich keine Spiele möglich
nicht zum Arbeiten geeignet, da sich Programme nur langsam öffnen
bis max. 1000 €

Notebook teuer

vielseitige Nutzung
eignen sich für Office-Programme, zum Surfen und Filme schauen Anwendung von Spielen begrenzt
reicht für aktuelle Spiele nicht aus
ab 1000 €

Notebooks billiger

für Office-Programme, Filme und zum Surfen geeignet
normale Spiele sind möglich Einschränkungen bei aufwändigen Grafikprogrammen

Oft lassen sich gerade die 13-Zoll-Notebook-Vergleichssieger sehr vielseitig nutzen und empfehlen sich sowohl für eine private als auch eine geschäftliche Anwendung.

In unserem 13-Zoll-Notebook-Vergleich fallen modellabhängig folgende Vor- und Nachteile dieser Kategorie auf:

  • kleines, handliches Format
  • minimales Gewicht, ideal für den mobilen Einsatz
  • bietet genügend Platz für solide Hardware und erforderliche Anschlüsse
  • sowohl mit Windows als auch als Mac OS erhältlich
  • bleiben bei der Leistung hinter größeren Modellen zurück
  • eignen sich weder für Filme noch als Gaming Notebook
  • meist ohne optisches Laufwerk
  • Anzahl der Anschlüsse ist stark begrenzt

2. Verschiedene Typen

Die 13-Zoll-Notebooks sind auf dem Elektronikmarkt harter Konkurrenz ausgesetzt. Sowohl Tablets und Smartphones als auch größere Laptops machen ihnen gewissermaßen das Leben schwer. Damit sich die Marken von den anderen Geräten abheben können, versuchen die Hersteller der 13-Zoll-Notebooks immer wieder neue Geschütze aufzufahren. Hierfür setzen sie auf spezielle Formate, aber auch auf besondere Funktionen, mit denen Sie sich von der Masse abheben, vor allem aber auch von der kleineren sowie größeren Konkurrenten distanzieren.

Oft tauchen im 13-Zoll-Notebook Test verschiedene Typen dieser Geräte auf, die sich in Ausstattung, Funktionsweise und Anwendung unterscheiden. In der nachfolgenden Tabelle erfahren Sie, welche Arten der 13-Zoll-Notebooks es gibt und durch welche Merkmale sie sich auszeichnen.

Notebook-Typ Beschreibung
Klassisches Notebook

Notebook klassich

Beim klassischen 13-Zoll-Notebook besteht nicht die Möglichkeit, Tastatur und Display voneinander zu trennen. In Abhängigkeit vom Preis gibt es bei Ausstattung und Eigenschaften Unterschiede. Allerdings können Sie sich hier oft auf gute Hardware in einem stabilen Gehäuse verlassen. Das Gewicht ist moderat. Unterschiede gibt es beim Design, das von schlicht bis edel reicht.
Ultrabook

Ultrabook test

Ultrabooks fallen durch ihren minimalistischen Aufbau auf. Sie sind allerdings sehr modern gestaltet. Das Design ist meist spitz zulaufend, schließt aber ein optisches Laufwerk aus. Vorteil der Ultrabooks ist die schmale und leichte Bauweise. Allerdings bietet die kompakte Bauweise nur wenig Platz für gute Hardware und ausreichend Anschlüsse.
Convertible Notebook

Convertible Netbook Test

Auffallend ist beim Convertible-Notebook die Beweglichkeit. Der Touchscreen macht ein Tablet an sich überflüssig. Die Tastatur kann zur Eingabe genutzt werden, lässt sich aber auch als Halterung umfunktionieren. Das Convertible-Notebook hat sich auch als Touch-Notebook einen Namen gemacht. Je nach Modell und Hersteller ist bei den Notebooks eine gute Hardware möglich. Qualitätsabstriche müssen bei der Tastatur in Kauf genommen werden. Die Bedienung der Convertible-Notebooks kann wahlweise mit sowie ohne Tastatur erfolgen. Das Design ist durchweg bei allen Modellen sehr modern.

3. 13-Zoll-Notebook kaufen: Das sind die wichtigsten Kriterien

Möchten Sie ein 13-Zoll-Notebook günstig erwerben, sollten Sie sich Zeit für die Suche nehmen. In unseren Kaufberatungen fassen wir die wichtigsten Kriterien zusammen, damit das beste 13-Zoll- Notebook in Ihrem Einkaufswagen landet.

3.1. Das Betriebssystem

Ein wichtiges Kriterium, auf das Sie beim Kauf unbedingt eingehen müssen, ist das Betriebssystem. Es gibt verschiedene Systeme, die von den Herstellern verarbeitet werden. Apple setzt bei seinen 13-Zoll-Notebooks auf das hauseigene Betriebssystem Mac OS. Für welches Betriebssystem sich ein Anwender schließlich entscheidet, ist oft auch Geschmackssache. Allerdings gibt es zwischen den Systemen erhebliche Unterschiede.

Windows aus dem Hause Microsoft

Windows Notebook 10
Neue Systemupdates sind immer einige Zeit nach Erscheinung kostenlos erhältlich, zumindest für alle, die vorher auch mit einem Windows-Betriebssystem gearbeitet haben.

Eines der bekanntesten Betriebssysteme, das bei Laptops, aber auch bei klassischen Computern zum Einsatz kommt, ist Windows. Windows ist einfach zu installieren und kann mit vielen Programmen erweitert werden. Seit der Premiere gelang Microsoft mit seinem Betriebssystem ein beinahe beispielloser Erfolg, der dem System eine regelrechte Monopolstellung bescherte. Aufgrund der großen Verbreitung ist es mit der Mehrzahl der Programme sowie Spiele kompatibel.

Windows erhält regelmäßig Updates, sodass die Systeme rechtzeitig beispielsweise von Windows 7 auf Windows 10 aktualisiert werden. Viele Nutzer entscheiden sich noch immer für Windows, weil ihnen die Benutzeroberfläche bekannt ist und sie mit dem System flüssig arbeiten können. Microsoft entschloss sich jedoch bei Windows 10 für einen optischen Wandel. In der anschließenden Tabelle können Sie sich nochmals über die Einführung der Microsoftsysteme informieren.

Windows-Version System-Linie Systemstart
Windows 1.0 DOS 16-Bit 20.11.1985
Windows 95 DOS 32-Bit 15.08.1995
Windows 2000 NT 17.02.2000
Windows XP NT 5.1 25.10.2001
Windows 10 NT 10.0 29.07.2015

Es gibt bei weitem nicht nur Punkte, die für Windows sprechen, sondern auch einige, die gegen den Einsatz dieses Betriebssystems stimmen. So bleibt Kritik am Microsoft System ebenso wenig aus wie der eine oder andere Angriff von Hackern. Durch Lücken können Viren und andere Schädlinge in die Systeme eindringen und dort nachhaltigen Schaden anrichten. Möchten Sie lange Freude haben, sollten Sie auch nach einem 13-Zoll-Notebook Test auf einen funktionierenden Virenscanner großen Wert legen. Leider sind die Virenscanner oft nicht mehr Teil des Softwarepakets, das beim Laptop-Kauf inbegriffen ist. Dadurch können zügig weitere Ausgaben entstehen.

Obwohl Windows weit verbreitet ist und sicherlich zu den Top-Betriebssystemen gehört, die es auf dem Markt gibt, ist es an sich nicht leicht programmierbar. Laien kommen hier bei Systemfehlern oftmals nicht weiter und müssen einen Computerexperten beauftragen. Diese nehmen für Einstellungen und Reparaturen jedoch oft viel Geld. Dabei müssen solche Fehler nicht selbst verschuldet sein. Häufig können auch Updates von Windows das System zum Erliegen bringen.

Apples Antwort auf Windows: Mac OS

Macbook Case
Für alle zukünftigen Apple-Fans empfehlenswert: ein Schutzcase mit Ständern. Praktisch und sicher.

Auch Apple arbeitet mit einem eigenen Betriebssystem Mac OS ist international bekannt und gilt im Vergleich zu Windows als stabiler. Darüber hinaus wird dem System ein benutzerfreundlicher Aufbau nachgesagt. Es finden hier weniger Updates statt wie bei Windows und Mac OS ist nicht so virenanfällig.

Die Apple Produkte haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Kultangebot entwickelt. Es ist noch nicht lange her, da sprach Apple in erster Linie Profis aus dem Multimediabereich an und so entwickelte sich die Marke langsam, aber trotzdem sehr erfolgreich zu einem wahren Luxuslabel. Apple hallt der Ruf nach, dass sich der Konzern mehr für Qualität statt für Quantität interessiert.

Mac OS hat mittlerweile den gleichen Bekanntheitsstatus erreicht wie Windows, gilt an sich aber trotzdem noch als Kult. Vor allem wenn Apple ein neues Gerät auf dem Markt einführt, ist das Interesse der Markenfans groß, sodass diese lange Warteschlangen sehr gern in Kauf nehmen. Im Bereich der 13-Zoll-Notebooks ist Apple mit einem entsprechenden MacBook vertreten.

Doch auch wenn Mac OS als Kultsystem gilt, gibt es hier bei weitem nicht nur Vorteile. Der Status, den die Marke mittlerweile genießt, schlägt sich bei den Kosten nieder. Darüber hinaus müssen bei der Kompatibilität zu Software von anderen Herstellern sowie Hardware anderer Produzenten Abstriche gemacht werden. Immer wieder haben die Anwender hier trotz allem mit erheblichen Problemen zu kämpfen.

System Vor- und Nachteile
Windows

Logo Windows

Ausgezeichnete Kompatibilität mit anderen Programmen und besserer Hardware
wird regelmäßig mit Updates und Aktualisierungen versorgt
kann auf allen Computer installiert werdenrelativ anfällig gegenüber Viren und anderen Schädlingen
für Laien eher nutzerunfreundlich gestaltet
hohe Updateanzahl teilweise lästig
Mac OS

Logo Apple

 

nutzerfreundliche Handhabung auch für Laien
gilt als weitgehend virenfrei
genießt absoluten Kultstatus hoher Preis aufgrund des Markennamens
Nutzung nur in Apple-Geräten
Probleme bei der Kompatibilität weiterhin vorhanden

Neben Windows und Mac OS gibt es mit Linux ein weiteres Betriebssystem. Es bietet den Vorteil, dass es kostenfrei ist. Auch bekannt als Ubuntu ist es mit einer ansprechenden Benutzeroberfläche versehen. Viele Studenten, aber auch technisch versierte Nutzer greifen darauf zurück. Linux wurde so weiterentwickelt, dass es auch für Anwender ohne technisches Know-how gut nutzbar ist. Nur  in einzelnen Punkten bleibt es hinter der großen Konkurrenz zurück. Dies gilt insbesondere, wenn sie spezielle Software anwenden möchten. Aber auch Gamer stoßen bei Linux recht schnell an ihre Grenzen.

3.2. Die Geschwindigkeit der 13-Zoll-Notebooks

Ram
Sogenannte RAM-Riegel sind austauschbar und ermöglichen die Erweiterung der Speicherkapazität.

Damit die Anwendung eines 13-Zoll-Notebooks Spaß macht, sollte dieses nicht zu langsam sein, ansonsten besteht oft die Gefahr, dass Programme eine halbe Ewigkeit brauchen, bis sie geladen sind. Entscheidend für eine solide Geschwindigkeit ist der verbaute RAM. Der sogenannte Arbeitsspeicher ist entscheidend für die Geschwindigkeit der Notebooks verantwortlich. Ihm werden zwei wesentliche Aufgaben zuteil. Eine davon ist das Speichern von Zwischenergebnissen. Er kann verschiedene Vorgänge so miteinander kombinieren, dass er recht schnell erkennt, welche Programme erforderlich sind, um den nächsten Schritt auszuführen. Diese Programme werden dann schon vorgeladen, sodass der Nutzer schneller auf sie zugreifen kann.

Unser 13-Zoll-Notebook-Vergleich zeigt, dass in dieser Klasse unterschiedlich hohe RAM verbaut werden:

  • Laptops unter 400 Euro sind oft sehr langsam, da sie nur 2 GB RAM bieten.
  • Für Laptops zwischen 400 und 1000 Euro greifen die Hersteller häufig auf 4 GB RAM zurück. Doch auch hier müssen sich die Anwender noch auf einen langsamen Betrieb einstellen.
  • Laptops, die im Handel für 600 bis 1400 Euro zu haben sind, trumpfen schon recht häufig mit 8 GB RAM und einer damit auch flüssigen Arbeitsweise auf.
  • 12 GB RAM werden meist nur bei teuren Geräten ab 1000 Euro verbaut. Sie sind selten zu finden, garantieren aber eine sehr flüssige Anwendung.
  • Sehr selten haben 13-Zoll-Notebooks 16 GB RAM. Ein solch üppiger Arbeitsspeicher ist oft nur bei Geräten ab 1500 Euro zu finden. Er geht jedoch mit einer spürbar schnelleren Arbeitsweise einher.

Reicht der RAM für den Betrieb nicht aus, greift der Laptop während der Anwendung automatisch auf die Festplatte zurück. Die Festplatte arbeitet aber erheblich langsamer, sodass sie sich dann auf lange Wartezeiten und unangenehmes Ruckeln einstellen müssen. Daher sind günstige Laptops für effektives Arbeiten kaum geeignet.

Noch immer hält sich die Annahme, dass eine SSD-Festplatte einen Computer um einiges schneller macht, wacker. Doch hierbei handelt es sich um einen Trugschluss. Zwar startet das Betriebssystem an sich schneller und auch andere Programme können zügiger zum Laufen gebracht werden, doch dieser Vorteil geht im Laufe der Anwendung verloren. Letztlich ist der Arbeitsspeicher nämlich der Dreh- und Angelpunkt, um die Speicher- und Arbeitsvorgänge zu steuern. Nur ein ausreichend großer Arbeitsspeicher und eine gute Festplatte machen den Rechner an sich wirklich schneller.

  • Verschiedene Speichermedien im Überblick: Unterschied zwischen SSD, HDD und Hybrid

SSD Festplatten haben sich insbesondere in kleineren Laptops erfolgreich durchgesetzt. Sie kommen immer häufiger auch in 13-Zoll-Notebooks zum Einsatz. Diese Geräte sind sehr klein, begeistern aber auch durch ihre leichte und flache Bauweise. Das schlanke Gehäuse ist sicherlich eines der Argumente, das für die SSD-Festplatten spricht. Nicht in allen 13-Zoll-Notebooks sind jedoch SSD-Festplatten zu finden. Einige Geräte arbeiten noch immer mit HDD-Modellen. Hin und wieder greifen die Hersteller sogar auf die SSHD-Varianten zurück.

Schnell fallen die Unterschiede zwischen den Festplatten auf.

Festplatten-Typ Pros und Contras
Hard-Disk-Drive
kurz: HDD
Die HDD-Festplatte ist ein magnetisches Speichermedium. Sie besitzt wie traditionelle Festplatten rotierende Scheiben. HDD-Festplatten sind recht preiswert und bieten für diesen Preis noch genügend Speicherplatz. Sie haben aber auch zwei entscheidende Nachteile. So besitzen sie eine deutlich kürzere Lebensdauer. Die Datenübertragung ist zudem recht langsam.
Solid-State-Drive
kurz: SSD
Die SSD-Speicherkarten sind nichtflüchtige Speichermedien ohne feste Teile. Ihre Bauweise entspricht der Next Generation. Die Daten werden bei den SSD-Festplatten schnell übertragen. Außerdem sind die Festplatten recht leise und überzeugen durch eine lange Lebensdauer. Für ihren Preis haben sie aber nur wenig Speicherplatz im Petto, wodurch sie als verhältnismäßig teuer angesehen werden müssen.
Solid-State-Hybrid-Platte
kurz: SSHD
Die SSHD-Festplatten sind eine gelungene Mischung zwischen HDD und SSD. Auch die Leistung ist in der Mitte der beiden Lösungen angesiedelt. Im Vergleich zu den HDD-Platten werden die Daten hier schneller übertragen. Darüber hinaus gehen die SSHD-Platten mit Preisvorteilen einher. Im Vergleich zu den HDD-Modellen kosten die SSHD-Festplatten jedoch deutlich mehr. Sie erreichen zudem nicht die Übertragungsgeschwindigkeiten, die von den SSD-Festplatten bekannt sind.
Fazit: Auch weiterhin gelten die SSD-Festplatten als die beste Lösung, die es derzeit auf dem Markt gibt. Daher kommen sie auch in guten Laptops zum Einsatz. Experten sind sich einig, dass die SSD-Festplatten die anderen Modelle in den nächsten Jahren ablösen werden. Doch die SSD-Lösungen haben ihren Preis. Wer Geld sparen möchte, aber noch ausreichend Speicherplatz haben will, sollte sich für die HDD-Festplatten entscheiden. Diese gelten auch weiterhin als besonders empfehlenswert und liefern eine mittelgute Leistung.

Das folgende Video verdeutlicht nochmals die Entstehung des Computers. Damals wurde noch davon ausgegangen, dass 5 bis 6 Computer der Menschheit reichen würden. Heute steht außer Frage, dass diese Prognose falsch war.

3.4. Einfluss des Prozessors auf die Leistung

Für die Leistung der 13-Zoll-Notebooks ist der Prozessor entscheidend. Er sorgt gemeinsam mit der Grafikkarte für die nötige Power. Dabei gilt: Umso besser der Prozessor ist, desto flüssiger arbeitet schließlich auch der Laptop. Das macht sich gerade bei Computerspielen bemerkbar.

Eine besondere Rolle nimmt der Prozessor bei der Grafikbearbeitung ein. Gerade Photoshop-Freunde konzentrieren sich auf einen guten Prozessor. Neben AMD gehört Intel zu den Marktführern auf dem Markt der Prozessoren. In den letzten Jahren hat sich Intel in 13-Zoll-Notebook-Tests an die Spitze setzen können. So haben sich für diese Geräte Prozessoren wie der i3, i5 und auch i7 erfolgreich etabliert.

Tipp: Auch wenn in einem 13-Zoll-Notebook hochwertige Prozessoren verbaut werden, sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass diese Geräte weder auf die Bildbearbeitung noch auf grafikaufwendige Spiele ausgelegt sind.

Bei den Prozessoren kann zwischen Einsteiger-, Mittelklasse- und Oberklassemodell unterschieden werden:

  • Einsteigerprozessoren: Einsteigermodelle eignen sich in erster Linie für Anwender, die weder auf Bildbearbeitungsprogramme noch auf aufwendige Games oder leistungsintensive Software zurückgreifen. Hier spielt der Prozessor keine große Rolle. Die Einsteigermodelle reichen sowohl für die Textverfassung als auch zum Surfen und Chatten aus. Zudem gibt es einfache Modelle, die ohne Boost-Funktion auskommen.
  • Mittelklasseprozessoren: Möchten Sie Ihren Laptop nutzen, um Filme, insbesondere Blu-rays zu schauen, sollten Sie ein Model mit i3 oder i5 Prozessor ins Auge fassen. Mit diesen Prozessoren sind auch leistungsschwächere Spiele möglich. Die Anwendung geht hier schon über die Office-Programme hinaus.
  • Oberklasseprozessoren: Möchten Sie Bilder und Videos bearbeiten sowie aktuelle Spiele absolvieren, brauchen sie einen wirklich guten Prozessor. An dieser Stelle sind Geräte mit dem i7 empfehlenswert. Der Intel Core bietet gute technische Grundlagen für einen reibungslosen Ablauf. 13-Zoll-Notebooks werden für diese Aufgaben aber nur selten genutzt, da das kleine Display hier kaum Spielraum lässt. Stattdessen liegen hier 15 und 17 Zoll Laptops vorn.

3.5. Wie wichtig ist die Grafikkartenleistung?

Netbook Schutzhülle
Auf jeden Fall wichtig: eine Netbook-Schutzhülle für den sicheren Transport.

Ein Merkmal, das bei der Auswahl eines 13-Zoll-Notebooks nicht in Vergessenheit geraten darf, ist die Leistung der Grafikkarte. Ihr wird jedoch je nach Anwendertyp unterschiedlich große Aufmerksamkeit zuteil. Von enormer Bedeutung ist die Leistung der Grafikkarte insbesondere für Zocker. Eine gute Grafikkarte ist aber nicht nur für Computerspiele wichtig. Sie übernimmt auch bei Bildern, Videos und Darstellungen eine wichtige Funktion.

Die bekanntesten Marken sind in diesem Bereich AMD Radeon sowie Nvidia GeForce. Beide Unternehmen haben sich mit eigenen Grafikkarten etabliert. In der Regel kommen in den 13-Zoll-Notebooks keine herausragenden Grafikkarten zum Einsatz, da diese Geräte weder auf die Bearbeitung von Bildern noch aufs Gaming ausgelegt sind.

Jede Grafikkarte ist eng mit dem Bildschirm verknüpft. Das heißt: Eine Grafikkarte kann nur dann ihre volle Leistung ausspielen, wenn das auch vom Monitor unterstützt wird. Hat dieser keine hohe Auflösung und auch nur vergleichsweise wenig Hz, wird es auch der besten Grafikkarte nicht gelingen, überragende Bilder auf das Display zu zaubern. Hier müssen Sie dann einfach Abstriche in Kauf nehmen. Auch im Bereich der Grafikkarten muss zwischen drei großen Modellgruppen unterschieden werden:

  • Einsteiger: Standardgrafikkarten bis 100 Euro zum Surfen, Filme ansehen und für Officearbeiten.
  • Mittelklasse: Grafikkarten für 100 bis 200 Euro, gut geeignet für hochauflösende Filme, bietet gute Grundlagen zur Bildbearbeitung und für ältere Spieler
  • High-End: hochwertige Grafikkarten für 200 bis 400 Euro, ideal für die professionelle Bildbearbeitung sowie die Nutzung aktueller Spiele.

4. Einschätzung der Stiftung Warentest zu Notebooks, Ultrabooks und Hybrid

Früher war der Kauf eines Laptops relativ einfach: Leistungs­daten vergleichen, in den nächsten Elektronikmarkt marschieren, den richtigen Rechner mitnehmen. Heute muss sich der Kunde erst­mal über­legen, was für einen Computer­typ er braucht: Notebook, Ultra­book oder Hybrid­rechner?

Die Stiftung Warentest in einem ihrer Artikel

In einem Test verweist die Stiftung Warentest darauf, wie schwer es mittlerweile für den Verbraucher ist, das richtige Gerät zu finden. Reichte es früher aus, die Leistungsdaten der Laptops zu vergleichen, muss heute zunächst die Frage beantwortet werden, ob es ein Hybridrechner, ein Ultrabook oder ein Notebook sein soll. Von den Warentestern wurden Laptops umfassend unter die Lupe genommen. Dabei lag der Fokus klar auf den markantesten Merkmalen, die mit Blick auf die verschiedenen Gerätetypen untersucht wurden. Zusammenfassend kam die Stiftung Warentest hier zu folgenden Ergebnissen:

  • Beim Preis haben die klassischen Notebooks die Nase vorn.
  • Ultrabooks, Hybrid und Notebooks weisen beim Display ähnliche Qualitäten auf.
  • Bei der Mobilität können sich Ultrabook und Hybrid durchsetzen.
  • Auch beim Akku schneiden Ultrabook und Hybrid besser ab.
  • Hybridgeräte begeistern durch das besonders flexible Konzept.

Doch gerade bei besonders günstigen Notebooks wird keines der Merkmale erfüllt. Sie bleiben hier unabhängig vom Gerätetyp hinter allen anderen Modellen zurück. Als XPS-Notebook werden hochwertige und ebenso professionelle Geräte angeboten. Sie sind zwar auf der Leistungsseite wirklich überragend, sind aber aufgrund des Preises auch eine Nummer für sich. Für diese Laptops müssen immerhin fast 2000 Euro gezahlt werden.

Vergessen Sie nicht das Zubehör: Bei der Suche nach einem 13-Zoll-Notebook neigen vielleicht auch Sie dazu, sich in erster Linie auf die Leistungsdaten zu verlassen. Ebenso wichtig sind hier aber weitere Kriterien, die sich beispielsweise auf das Zubehör beziehen. Das Zubehörangebot ist umfassend und sorgt für Abwechslung bei den Angeboten. Dabei müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie eine beleuchtete Tastatur wünschen oder sich einen Laptop mit Kamera vorstellen. Auch der Nummernblock wird bei einigen Geräten als Zubehör angeboten. Eher selten sind dagegen 13-Zoll-Notebooks mit einem CD-Laufwerk.

5. FAQ zu den 13-Zoll-Notebooks

5.1. Lohnen sich SSD-Festplatten beim 13-Zoll-Notebook?

Tastaturschutz
Auf alle Fälle lohnenswert: ein Silikon Tastaturschutz. Gegen Nässe und grob- sowie feinkörnigen Schmutz.

Die SSD-Festplatten haben sich in den vergangenen Jahren zum Maß der Dinge entwickelt. Wer diese nutzen möchte, kann sich bei den 13-Zoll-Notebooks auf eine große Auswahl verlassen, denn die meisten Hersteller greifen hier mittlerweile auf die SSD-Festplatten zurück. Vorteil ist die  kleine, kompakte Bauweise. Darüber hinaus arbeiten diese Speichermedien sehr schnell und leise, sodass sie sich tatsächlich gut für mobile Geräte eignen. Aufgrund dieser Eigenschaften ist der Griff zu SSD-Festplatten immer empfehlenswert, denn sie gelten mittlerweile als eine der besten Festplatten, die es gibt. Sie können Daten sehr schnell übertragen und überzeugen weiterhin durch die ausgeprägte Langlebigkeit.

Möchten Sie den einen oder anderen Euro sparen, können Sie als Alternative auch eine HDD-Festplatte wählen. Die HDD bleibt in Sachen Geschwindigkeit hinter dem SSD-Modell zurück, bietet aber ebenso viel Speicherplatz. Möchten Sie ein 13 Zoll großes Notebook kaufen, können Sie also bedenkenlos Geräte mit HDD und SSD wählen.

5.2. Können Sie auf einem 13-Zoll-Notebook auch Windows 7 bedenkenlos nutzen?

Die Antwort ist ganz klar Ja. Möchten Sie kein Windows 10 verwenden, können Sie auch auf Windows 7 zurückgreifen. Beide Betriebssysteme halten erhebliche Gemeinsamkeiten bereit. Langfristig wird es jedoch sicherer sein, sich für Windows 10 zu entscheiden, denn Microsoft hat bereits bekanntgegeben, dass sämtliche älteren Versionen im Laufe der Zeit auf Eis gelegt werden sollen. Sie werden also keine Updates mehr erhalten. Sicherlich wird es bis dahin noch ein wenig dauern, trotzdem sollte das bei der eigenen Entscheidung berücksichtigt werden.

Grundsätzlich ist es ratsam, noch ein wenig auf Windows 7 zu vertrauen, zumindest so lange bis Windows 10 optimiert ist und die Kinderkrankheiten nicht mehr vorhanden sind. 13-Zoll-Notebooks gibt es heute mit beiden Microsoft Betriebssystemen von unterschiedlichen Herstellern.

5.3. Auf welche Hersteller können Sie vertrauen?

Suchen Sie ein 13-Zoll-Notebook, haben Sie bei der Markenauswahl ein sehr umfassendes Angebot vorliegen. Es gibt zahlreiche bekannte Hersteller wie Acer, Samsung oder auch MSI die eigene Notebooks in diesem Bereich führen. Oft unterscheiden sich die Geräte in Details voneinander. Einige Hersteller lassen sich aber auch in Sparten gliedern. Asus und Acer sind beispielsweise dafür bekannt, günstige Notebooks zu produzieren. In ihren Sortimenten finden sich mittlerweile auch einige Mittelklassemodelle wie das Zenbook. Teurere 13-Zoll-Notebooks gibt es in erster Linie von Marken wie Alienware und Toshiba. Hersteller, die immer wieder in diversen 13-Zoll-Notebook-Tests auftauchen, sind:

  • MSI
  • Toshiba
  • Apple
  • Samsung
  • Microsoft
  • HP
  • Fujitsu
  • Dell
  • Alienware
  • Sony Vaio
  • Acer
  • Asus
  • Lenovo

5.4. Ist auch ein 13-Zoll-Notebook mit optischem Laufwerk erhältlich?

Beim optischen Laufwerk handelt es sich um ein DVD- oder Blu-ray-Laufwerk. Dieses kommt in den 13-Zoll-Notebooks nur sehr selten vor, denn die Gehäuse lassen dieses Ausstattungsdetail oftmals nicht zu. Das Mini-Notebook ist sehr schlank und bietet daher nicht genügend Platz, um ein solches Laufwerk in Position zu bringen. Allerdings lässt sich ein 13-Zoll-Notebook heute auch ganz gut ohne DVDs und CDs nutzen. Zahlreiche Filme und Spiele werden immerhin sowohl zum Streaming als auch für den Download angeboten.

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